AT291846B - Aerosolbehälter - Google Patents

Aerosolbehälter

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Publication number
AT291846B
AT291846B AT230268A AT230268A AT291846B AT 291846 B AT291846 B AT 291846B AT 230268 A AT230268 A AT 230268A AT 230268 A AT230268 A AT 230268A AT 291846 B AT291846 B AT 291846B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
glass
bottle
aerosol container
plastic
Prior art date
Application number
AT230268A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Paoletti
Gilles Terrasse
Original Assignee
Oreal
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D23/00Details of bottles or jars not otherwise provided for
    • B65D23/02Linings or internal coatings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aerosolbehälter 
Gegenstand der Erfindung ist ein Aerosolbehälter aus Glas, dessen Aussenwandung gegebenenfalls einen Überzug aus plastischem Material aufweisen kann. Der im Inneren derartiger Aerosolgefässe herrschende Druck ist von der Beschaffenheit der darin enthaltenen Stoffe und von der zum Zeitpunkt der Entnahme oder des Gebrauches gewünschten Wirkung abhängig. Der Druck, der meistens durch ein 
 EMI1.1 
 üblicherweise in einem Wasserbad zur Prüfung der Dichtheit der Aerosolbehälter erfolgt, oder auch durch Zufall durch einen Benutzer geschieht, wenn dieser die Flasche beispielsweise in der Nähe einer Heizung stehen lässt, weiters auch dadurch eintreten kann, dass die Flasche bei einem Händler in einer 
 EMI1.2 
 hergestellten Aerosol-Flaschen dazu neigen, insbesondere wenn sie Fabrikationsfehler aufweisen, durch Stoss oder Fall zu platzen.

   Das ist sehr gefährlich, wenn nicht verhindert wird, dass die unter Wirkung des Druckes stehenden Splitter weggeschleudert werden. 



   Um diesem Nachteil zu begegnen, ist es bekannt, die Widerstandsfähigkeit des Glases gegen Stösse dadurch zu erhöhen, dass die Glasoberfläche einer Behandlung durch Titan (Titanisation) ausgesetzt wird, wie es beispielsweise durch das   als"Hardcote"bezeichnete Verfahren   durchgeführt werden kann. Diese Behandlung erhöht jedoch nur die Bruchfestigkeit bei Stossbeanspruchung, ohne die dabei auftretenden gefährlichen Auswirkungen zu verändern. 



   Ebenso kann man dem Zerplatzen durch Aufbringen einer äusseren Ummantelung entgegenwirken, die aus plastischem und erstarrungsfähigem Polyvinylchlorid besteht, bei welchem es sich beispielsweise um ein als "Plastisol" bezeichnetes Produkt handeln kann. Ein oder mehrere Entlüftungslöcher erlauben im wesentlichen das Entweichen des in dem Behälter enthaltenen Stoffes und des unter Druck stehenden Gases, wobei die Glassplitter zurückgehalten werden. 



   Diese Art der Berücksichtigung von Stössen und der Zersplitterung ist nicht zufriedenstellend, da die Flasche auf das heftigste wie eine Rakete durch das durch die Löcher entweichende Gas weggeschleudert werden kann. Es kann auch vorkommen, dass ein Glassplitter die Entlüftungsöffnung oder die Entlüftungsöffnungen verstopft, so dass die Kunststoffhülle wie eine Gummihaut aufgeblasen wird, wodurch wieder ein Fortschleudern des Ventils bedingt sein kann, wenn die Hülle von diesem getrennt wird. Ausserdem können die Glassplitter die Kunststoffhülle durchdringen oder zerstören, woraufhin sie nach aussen fortgeschleudert werden. Schliesslich kann es sehr unerwünscht sein, wenn die in der Flasche enthaltene Flüssigkeit selbst bei normalem Funktionieren der Entlüftungslöcher ausläuft, insbesondere bei Vorliegen eines farbigen Stoffes. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aerosolbehälter aus Glas unter Vermeidung der 

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 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der Hülle, welches das Fortschleudern der Glassplitter mit sich bringen könnte, wenn das Ventil ausgestossen wird. Die unter Druck stehende Flüssigkeit wird in der Innentasche zurückgehalten und tritt nur aus, wenn das Ventil ausgestossen ist. In dem Fall, in dem das Ventil nicht ausgestossen ist, hält die Innentasche den unter Druck stehenden Stoff zurück und verhindert in vorteilhafter Weise das Aufblähen. 



   Die   erfmdungsgemässe   Ausbildung des Aerosolbehälters vermeidet auch, dass die Aussentasche in heftiger Weise durch das Fortschleudern der Glassplitter zerstört wird,   u. zw.   dadurch, dass der unter Druck stehende Stoff in der Innentasche zurückgehalten wird. Schliesslich wird das Auslaufen der Flüssigkeit durch die Innentasche verlangsamt und das Risiko einer Verschmutzung, die durch den Flascheninhalt hervorgerufen wird, herabgesetzt. 



   Wenn die Erfindung jedoch auf eine Flasche ohne äusseren Mantel angewendet wird, vermeidet sie bei einer ausreichenden Dicke der inneren Kunststoffschicht, dass der Inhalt der Glasflasche beim Hinfallen in sämtliche Richtungen verspritzt wird. Dies auch dann, wenn die Wand des Glases normal bricht und die Innenhülle darauffolgend aufgebläht oder durch einen Glassplitter durchbohrt wird, wodurch ein Entweichen der unter Druck stehenden Flüssigkeit ermöglicht ist. Das Glas ist dann schon zerbrochen und ein Fortschleudern kann nicht mehr stattfinden. Die Tasche oder die Auskleidung aus Kunststoff setzt ausserdem die Stosswirkung herab und absorbiert den Hauptteil der Anfangsenergie der Gasausdehnung. 



   Anderseits wird die Kunststofftasche sehr   häufig   nicht von Glassplittern durchbohrt, wodurch die Möglichkeit eines Ausfliessens herabgesetzt wird. Während die Tasche den in ihr enthaltenen Stoff zurückhält, dehnt sie sich unter der Wirkung des Druckes aus und kann derart entleert werden oder durchlöchert sein, so dass der Flascheninhalt keinen Schaden anrichtet. Nur ein Entfernen des Ventils kann ein Ausfliessen des Flascheninhaltes bedingen. 



   Auf jeden Fall ist erkennbar, dass durch die Aerosol-Flasche nach der Erfindung eine erhöhte Sicherheit gewährleistet ist. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher eine Aerosol-Flasche nach der Erfindung veranschaulicht ist. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Flasche wird im wesentlichen aus einer   Glasflasche--1--   gebildet, die an ihrer Innenwand mit einer Auskleidung aus elastischem, unzerstörbarem Kunststoff versehen ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel geht die   Kunststoffauskleidung --2-- durch   den   Ring-3-des   Flaschenhalses hindurch und bedeckt darüberhinaus noch die äussere Stirnfläche des 
 EMI3.1 
 



   Sämtliche in der Beschreibung erkennbaren und in der Zeichnung dargestellten, technischen Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aerosolbehälter aus Glas, dessen Aussenwandung gegebenenfalls einen Überzug aus plastischem EMI3.2 Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> FR-PS <SEP> 364 <SEP> 277 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 917 <SEP> 197 <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 146770 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 948 <SEP> 439 <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 080 <SEP> 135 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 262 <SEP> 628 <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 715 <SEP> 980 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 367 <SEP> 545 <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 816 <SEP> 691 <tb>
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