AT29178B - Schaltsolenoid für elektro-magnetische Weichenstellvorrichtungen. - Google Patents

Schaltsolenoid für elektro-magnetische Weichenstellvorrichtungen.

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AT29178B
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Frederick Theodore Kitt
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Frederick Theodore Kitt
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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 und hiedurch die Weiche öffnen, d. h. die Zunge in die in Fig. 1 gezeigte Lage bringen zu können. Dieses   Brückenstuck   22 ist mit dem Hubkerne 23 einer Solenoidenwicklung 24, welche den erstoron umgibt, verbunden. Diese Wicklung ist zwischen zwei festen Gestellstücken 25 und 26 angeordnet. Zwischen der Wicklung 24 und dem Kerne 23 ist eine feststehende Hülse 27 eingesetzt, deren Enden je vier Einschnitte besitzen. Diese Ein- 
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 artig   gekrümmten Flächen 28   begrenzt. Diese Einschnitte sind zur Aufnahme von Zapfen 30, 31 bestimmt, welche aus dem Hubkerno beiderseits herausragen. Gleitet nun ein Zapfen längs einer   Daumennäche,   so wird dies eine Teildrehung des Hubkernos zur Folge haben.

   Die gegenseitige Lage der Zapfen und Daumenflächen ist nun eine derartige, dass bei der Auf- 
 EMI2.3 
 bei jeder Auf-als auch   Abwärtsbewegung   des Hubkernes eine Teildrehung desselben zu bewirken, ist es notwendig, die Daumenflächen an den Enden der feststehenden Hülse gegeneinander versetzt anzuordnen. 



   Die Wicklungsenden der Solenoide 24 sind mit   Klemmschrauben   40 und   41   verbunden, die an dem Gestellteile 25 montiert sind. Die Schraube 41 ist auch mit dem 
 EMI2.4 
   /.   wei   Klemmschrauben   32 und 39, mit welchen die Kontaktstücke 37 und 38 verbunden sind. An den letztgenannten Klemmen liegt ein verhältnismässig kleines Solenoid 34 mit den Leitungen 35 und 36.

   Die Kontakte 37 und 38 sind derart angeordnet, dass, wenn der Zapfen oder Stift 30 des Hubkernes sich in einem bestimmten Satze Daumeneinschnitte des röhrenförmigen Teiles 27 befindet, die Enden des Zapfens den Raum zwischen den   Kontakten überbrücken   und den Stromkreis schliessen, wobei der Magnet 15 erregt wird, indem Strom von dem Fahrdrähte 45 über die Leitung 49, die beiden   Kontakte 50, 5/   (Fig. 2) und die diese verbindende Kontaktrolle 52, die   Leitung 33, Klemme 32, Kontakt-   
 EMI2.5 
 zum Kontakte 51 gelangen kann. Dies wird immer vor Befahren der   Kurvenstrockc erfolgen,   es wird also zunächst immer die Zunge für die gerade Fahrt eingestellt.

   Die Leitungen 19 
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 versehen, weiche aus einer Platte   DI   und einen zylindrischen   Tcil esteht. Lotzterer   ist in die Hülse D3 eingesetzt, auf welche die Wicklung   34   montiert ist. Wird die   Wicklung 31   erregt, dann wird der magentische Teil C des Kernes 23 in das Solenoid gezogen. Gleichzeitig wird aber die Armatur D betätigt und mit   dein Teile D2 soweit als   möglich in das Solenoid gezogen. Dieser Teil D2 dirkt dann als Anschlag, um die Aufwärts-   bewegung   des IIubkernes zu begrenzen bzw. das   Brückcnstück   22 von der   Berührung der   
 EMI2.8 
 Bewegung zur   Vonführung   der durch den Zapfen 31 und die Daumenflächen hervorgerufenen Teildrchung. 



     Zur Erklärung der Wirkungsweise   sei nun angenommen, dass die   Wicklung. 4 zunächst   
 EMI2.9 
   erregt und die Weichcnzunge   für die gerade Fahrt eingestellt, indem der Strom vom Fahr-   drahts   45, durch den Draht 49, Kontakt 50, Rolle 52, Kontakt 51, Draht 33, Klemme 32, Kontakt 38, Stift 30, Kontakt 37,   Klemme     39   und Draht 54 zur Wicklung 15 geleitet 
 EMI2.10 
   Stromdurchgangcs   durch die Solenoidwicklung 24 wird der Hubkern gehoben und infolgedessen um ein Achtel gedreht, so dass die Brücke 22 in eine zur Verbindungsgeraden der 

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 des Stromes notwendig, was eine Vierteldrehung des Iluhkornos und damit die Verbindung der Kontakte   20,

       21   durch die Brücke   2. 3 zur Folge hat.   Es geht sodann ein Teil des Stromes vom Fahrdrähte 45 durch den Draht 43,   Brücke     22,   Draht 19 zum Solenoido 16, wodurch die. Weichenzunge in die in Fig. 1 gezeichnete Lage gebracht wird. 



   Es sei aber angenommen, dass der Wagen die Fahrt auf der geraden Strecke fortsetzt. 



  Verlässt hiebei die Kontaktrolle 52 den isolierten Leiter 47, so wird der   Hubkcrn   23, da die Wicklung 24 stromlos ist, herabfallen und um ein Achtel gedreht werden, benötigt also nur mehr eine Achteldrehung, um die Kontakte 20 und 21 zu verbinden. 



   Die Kontaktrolle des nächsten Wagens wird zunächst durch Verbindung der Kontakte 50 und 51 den Stromkreis zum Magneten 15 schliessen, was aber die Lage der Weichonzunge nicht beeinträchtigt, da dieselbe ohnedies für die gerade Fahrt eingestellt ist. Sowie aber die Kontaktrolle den isolierten Leiter 47 berührt, wird der   Hubkern, 3. 9 gehoben und um   
 EMI3.2 
 Stromkreis zum Magneten 16 schliessen.

   Um nun den Motorführer zu zwingen, beim   be-   fahren der Kurve den Strom aus-und einzuschalten und infolgedessen langsam zu fahren, 
 EMI3.3 
   Hubkern     23   gehoben und die Brücke 22 in die verbindungsgerade der Kontakte 20 und 21 gebracht, gleichzeitig wird aber die Platte D'angezogen, so dass der Hubkern in seiner Bewegung begrenzt und an der Berührung der   Kontakte 20. 22 gehindert   wird (Fig. 4). 



  Nach Verlassen der   Kontakte 50, 52   wird der   Hubkern   herabfallen und   dadurch 11m ein   Achtel gedreht, kann aber bei der darauffolgenden Berührung des isolierten Leiters durch die Kontaktrolle den Strom zwischen den Kontakten 20, 21 nicht mehr   schliessen   und wird sich vielmehr in einer zu dieser Stellung senkrechten Lage befinden.

   SoH nun der Wagen, 
 EMI3.4 
 fahren, so muss der Strom abgeschaltet und wieder geschlossen werden, wodurch die   brücken   in die Stellung   der Fig. l weitorgodroht   wird, wodurch die Einstellung der Wcichenzunge in die Abzweigung erfolgt. 
 EMI3.5 
 drähte   A'und.   F, welche mit den Enden der Magnete 15 und   1a verbunden sind, fUhren   zu den Kontakten G und ll, weiche auf dem unteren Teile dos Gestelles eines Solenoides oder magneten 1 angeordnet sind. Dieses Gestell ist   auch mit zwei anderen Kontakten./   und A versehen, welche mit dem Fahrdrähte durch die Leiter L und M, die Widerstandswicklung X und eines Drahtes 0, welch letzterer auch den Fahrdraht mit dem einen Ende der Wicklung 7 verbindet, in Verbindung stehen.

   Vom anderen Ende dieser   Wic1dung I fUhrt   ein Leiter P zum isolierten Teile Q des Fahrdrahtes 45. Der Rahmen des Solenoides 1 ist mit einem hohlen und an seinem äussersten Enden mit    Nasen-und Danmcnnächens   
 EMI3.6 
 ebenso ausgebildet, wie die entsprechenden Elemente der vorher beschriebenen Einrichtung. Der Hubkern R ist ebenfalls der gleiche wie   früher, nnr dass er nicht   mit einem Ansatz- 
 EMI3.7 
 
Angenommen nun, die Kontaktrolle 52 des Wagens hätte den isolierten Teil Q des   Fahrdrahtes   erreicht, so wird das Solenoid 1 infolge des Durchganges des vom Fahr- 
 EMI3.8 
 

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   In der in Fig. 9   gezeigten Ausführungsform   sind die beiden Sätze der DaumenHächen 28, welche den Hubkern R umgeben, über dem Solenoide montiert (der   untere teil   des Hubkernes und des   Sülenoides   sind in   dieser Ansicht weggobrochon.)   In diesem Falle 
 EMI4.1 
 zeichnet, dass der Hubkorn (23) desselben mit Stiften (30, 31) versehen ist, welche bei der Auf-und Abwärtsbewegung durch Gleiten an   Daumenfliichen   (28) einer feststehenden Hülse (27) Teildrehungen des Hubkernes verursachen, wobei ein mit dem unteren Ende des   Hubkemes   verbundenes   Brückenstück   (22) nach jeder halben Umdrehung bei gehobenem Hubkerne zwei Kontakte   (20,     21)

   berührt   und auf diese Weise den die Öffnung der   Weichonzunge vermittelnden Stromkreis schliesst, während der   die Schliessung der Weichenzunge vermittelnde Stromkreis kurz vor Befahren der isolierten   Strecke bei gesenktem     Hubkerne   durch den einen der Stifte (30) gescHossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Schattsolonoides nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI4.2 liernes (23) verringert und so die Berührung der Kontakte durch das Brückenstück verhindert, wobei der Stromdurehgang durch diese Solenoidwicklung (34) noch vor dem Be- EMI4.3
AT29178D 1905-05-17 1905-05-17 Schaltsolenoid für elektro-magnetische Weichenstellvorrichtungen. AT29178B (de)

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