AT289883B - Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug - Google Patents

Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug

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AT289883B
AT289883B AT678068A AT678068A AT289883B AT 289883 B AT289883 B AT 289883B AT 678068 A AT678068 A AT 678068A AT 678068 A AT678068 A AT 678068A AT 289883 B AT289883 B AT 289883B
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AT
Austria
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rubber
springs
share
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plow
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AT678068A
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English (en)
Original Assignee
Beilhack Maschf Martin
Hammerwerk G M B H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug 
Die Erfindung betrifft einen Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug, bestehend aus einer Schar oder mehreren Scharsegmenten, die an einer Platte oder einem Tragrahmen beweglich aufgehängt sind. 



   Bei den bekannten Pflügen dieser Bauart werden die einzelnen Scharsegmente an Gelenken aus
Stahlkonstruktion aufgehängt und die Scharsegmente durch Federn nach unten gepresst. Bei
Unebenheiten der Fahrbahn, z. B. Kanaldeckeln oder Randsteinen, können die Scharsegmente gegen die
Wirkung der Feder nach oben ausweichen. Trotzdem sind die auftretenden Stösse noch infolge der starren Gelenke recht hart, besonders bei der heute meist üblichen Schwarzräumung, bei der auch die letzten Schneereste von der Fahrbahn entfernt werden sollen. 



   Es gibt auch schon Schneepflüge, bei denen die Schürfleiste mit einem elastischen Glied an der
Pflugschar befestigt ist, diese selbst aber starr an dem dafür vorgesehenen Tragrahmen angebracht ist. Dabei bildet sich oberhalb des elastischen Gliedes ein Raum, in dem sich Schnee ablagern kann und über den dann der zu räumende Schnee hinweggleiten muss. Dabei treten erheblich grössere Reibungen auf als beim Gleiten des Schnees auf der Scharwand selbst, so dass der Pflug nur schlecht auswirft. 



   Darüber hinaus weicht die Schürfleiste selbst schon bei leichtem Widerstand nach rückwärts aus und neigt daher bei wechselndem Räumwiderstand zu Schwingungen, die sich auf die Räumarbeit ungünstig auswirken oder diese völlig unmöglich machen. 



   Durch die Erfindung soll nun der Bau von Schneepflügen ermöglicht werden, die sowohl bei schweren als auch bei wechselnden Schneeverhältnissen den Anforderungen voll gewachsen sind, die aber auch eine gute Ausweichbarkeit bei Unebenheiten der Fahrbahn gewährleisten. Dies wird dadurch erreicht, dass bei Schneepflügen der oben beschriebenen Art die ganze Pflugschar oder die einzelnen Scharsegmente mit den diese Teile tragenden Bauelementen durch Zwischenschalten einer oder mehrerer Gummifedern aus natürlichem oder synthetischem Gummi,   z. B.   gummielastisch vernetzendem Polyurethan, verbunden sind. 



   Gummifedern werden in der Technik vielfach verwendet,   z. B.   zum Tragen von Motoren oder zum Lagern schwingender Teile. Im vorliegenden Falle kommt den Gummifedern eine ganz besondere Bedeutung zu, weil bei deren Verwendung die Pflugschar bzw. die einzelnen Scharsegmente nicht nur nach oben ausweichen, wie dies bisher bei Federpflügen der Fall war, sondern infolge der räumlichen Verformbarkeit der Gummifedern die Schar bzw. die Scharsegmente auch entgegen der Fahrtrichtung zunächst den Stoss elastisch auffangen können, bevor sie nach oben ausweichen. Dadurch wird dieser Stoss sehr stark gedämpft, so dass der gesamte Pflug nicht mehr so stark beansprucht wird.

   Der Anstellwinkel der Schar ändert sich bei normaler Räumarbeit nicht und auch bei harten Stössen nur unerheblich, so dass trotz der Nachgiebigkeit der Schar bzw. der Scharsegmente eine saubere Räumarbeit gewährleistet wird. 



   Darüber hinaus hat die räumliche Ausweichbarkeit der Schar oder der Scharsegmente den Vorteil, dass auch ein einseitiges Nachgeben der Schar möglich ist, während bei starren Gelenken das Scharsegment nur parallel zur Räumbahn angehoben werden kann. Es muss also hier eine grössere Masse angehoben und beschleunigt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein Pflug mit Gummifedern läuft auch ruhiger, da diese die Schallübertragung unterbinden und durch die Art der Einspannung der Gummifedern weniger Geräusch entwickelnde Stellen vorhanden sind. 



   Wenn der Pflug als Mehrscharenpflug ausgebildet ist, passen sich die einzelnen Scharsegmente sehr gut der Strassenoberfläche an, so dass auch die gesamte Räumarbeit sauberer wird als mit einem starren Pflug. 



   In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. l und 2 eine mit einer zentral gelagerten Gummifeder aufgehängte Pflugschar, Fig. 3 und 4 eine ebensolche, an mehreren Gummifedern aufgehängte Schar, Fig. 5 die Rückansicht eines Pfluges mit mehreren Scharsegmenten, Fig. 6 die Seitenansicht des gleichen Pfluges, Fig. 7 die Draufsicht auf eine besondere Befestigung einer Gummifeder, Fig. 8 eine Seitenansicht davon und Fig. 9 eine Bauform mit Gummihülsenfedern. 



   In den Fig. l und 2 ist auf der Rückseite der Pflugschar-l-eine Platte-2aufgeschweisst, auf welcher eine   Gummifeder --3-- in   bekannter Weise befestigt ist. 



   Auf der andern Seite ist die   Gummifeder --3-- mit   einem tragenden Bauelement-4- 
 EMI2.1 
 Räumstellung durch Bolzen--8--gehalten, die in entsprechenden   Führungen --9-- eingesteckt   werden. 



   Der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Pflug hat grundsätzlich den gleichen Aufbau wie jener in den Fig. 1 und 2 mit dem Unterschied, dass an Stelle der einzigen Gummifeder --3-- mehrere Gummifedern-3-, im Ausführungsbeispiel sind es vier Stück, vorgesehen sind. 



   In den Fig. 5 und 6 ist ein Pflug mit drei   Scharsegmenten-10-und   einen gemeinsamen beispielsweise kastenförmigen Tragrahmen--11--dargestellt. Auf der Ober-und Unterseite des   Tragrahmens --11-- sind Gummifedern --12-- mit   Hilfe von   Platten --13-- und   Schrauben   --14-- fest   aufgespannt. Auf den Scharsegmenten aufgeschweisst sind Laschen--15--, auf denen in gleicher Weise wie am   Tragrahmen--11--die Gummifedern--12--mit Platten--13--und   Schrauben --24-- befestigt sind. 



   In den Fig. 7 und 8 ist an Stelle der starren vorderen eine gelenkige Befestigung gezeigt, wobei um die   Gummifedern --12-- eine Klammer --16-- gelegt   ist, durch die ein   Bolzen --17-- gesteckt   
 EMI2.2 
 --15-- aufgeschweisstParallelogrammhebeln, wie in Fig. 2 gezeigt oder an einer andern bekannten Heb-und Senkvorrichtung, am Tragfahrzeug aufgehängt. 



   In Fig. 9 schliesslich ist noch eine Ausführungsform gezeigt, bei der   Tragarme--20--,   in starrer Ausführung gebaut, am vorderen und hinteren Ende mit   Zapfen--21--versehen   sind, die in Gummihülsenfedern, bestehend aus   Gummifedern--22--,   die ihrerseits in vorne an der Pflugschar --10-- und hinten am   Tragrahmen --11-- beispielsweise   durch Anschweissen befestigten Hülsen   --23-- liegen,   gelagert sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug, bestehend aus einer Schar oder mehreren Scharsegmenten, die an einer Platte oder einem Tragrahmen beweglich aufgehängt sind, 
 EMI2.3 
 (10) mit den diese Teile tragenden Bauelementen (4, 11, 20) durch Zwischenschalten einer oder mehrerer Gummifedern (3, 12, 22) aus natürlichem oder synthetischem Gummi   z. B.   gummielastisch vernetzendem Polyurethan, verbunden sind. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. wie an sich bekannt, durch Ankleben, Anvulkanisieren oder Einspannen mit dem Tragteil (4) bzw. der Pflugschar verbunden sind. EMI2.5 mehrerer Scharsegmente (10) jedes Scharsegment mittels zwei oberen und zwei unteren Gummifedern (12) mit den tragenden Bauelementen (11) verbunden ist. EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> Verwendung von starren Tragarmen als tragende Bauteile diese an ihrem mit den Scharsegmenten verbundenen Ende und gegebenenfalls an ihrem entgegengesetzten Ende mittels quergestellten Zapfen (21) in Gummihülsenfedern (22, 23) gelagert sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-AS 1 047 633"Gummifedern"von Gobel, DT-AS 1 241 278 Springer Verlag Berlin 1945 GB-PS 1 058 602
AT678068A 1968-07-12 1968-07-12 Schneepflug für den Anbau an ein Schubfahrzeug AT289883B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT396600B (de) * 1988-10-24 1993-10-25 Kahlbacher Anton Schneepflug

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AT396600B (de) * 1988-10-24 1993-10-25 Kahlbacher Anton Schneepflug

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