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Vorrichtung zur Förderung von Feststoffen in körniger bis staubförmiger Gestalt
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Druck gehalten werden und es wird eine sofortige Einleitung und Abstellung der Förderung lediglich durch öffnen bzw. Absperren der Förderleitung mittels des Absperrventils ermöglicht, so dass es bei
Beginn der Förderung keiner Anlaufzeit bedarf. Es ist somit auf diese Weise sogar möglich, die Zuführungsmengen in den einzelnen Zeitabschnitten genau zu dosieren, da die Massnahme, die Zuführungsleitung hinter dem Sendergefäss abzusperren, kurzzeitige Förderperioden und kurzzeitige Unterbrechungen ermöglicht. Es ist somit eine Regelung der Zufuhr mit sehr kleinem Ungleichförmigkeitsgrad ermöglicht.
Die Bedingung, dass der Durchströmquerschnitt durch das Ventil in der Offenstellung mit dem lichten Querschnitt der Förderleitung übereinstimmt, ergibt die besten Strömungsverhältnisse in der Förderleitung. Dieser Bedingung kann gemäss der Erfindung am besten dadurch entsprochen werden, dass das Abschlussventil von einem Kugelhahn gebildet ist, dessen Durchströmkanal in der Offenstellung mit dem lichten Querschnitt der Förderleitung übereinstimmt.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Vorrichtung wird dadurch, dass die Förderleitung immer an der gleichen Stelle, an welcher das Absperrventil angeordnet ist, unterbrochen wird, das Volumen des Sendergefässes und der Förderleitung zwischen Sendergefäss und Absperrventil, welches stets mit den zu fördernden Feststoffen gefüllt ist, genau bestimmt. Wird somit festgestellt, dass dem Sendergefäss eine gewisse Menge entnommen wurde, so ist es sicher, dass diese Menge auch dem Empfänger tatsächlich zugeleitet wurde. Es ist daher von Vorteil, wenn gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung das Sendergefäss auf einer Wägeeinrichtung, insbesondere auf Messdosen, gelagert ist durch welche die dem Sendergefäss entnommenen Mengen, welche durch Schliessen und öffnen des Absperrventils geregelt werden, genau festgestellt werden können.
Dadurch kann eine genaue Dosierung der dem Empfänger zugeführten Feststoffe in den verschiedenen Zeitabschnitten erfolgen und es werden auch kurzzeitige Förderperioden und kurzzeitige Unterbrechungen ermöglicht, so dass auch die Förderung kleinerer Mengen mit hinreichender Genauigkeit erfolgen kann. Die Betätigung des Absperrventils kann hiebei erfindungsgemäss durch die Wägeeinrichtung gesteuert sein, so dass die Zufuhr der Feststoffe zum Empfänger nach einem vorgewählten Programm automatisch erfolgt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Schema für die Zuführung von körnigen oder staubförmigen Feststoffen im LD-Verfahren. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab ein Detail, Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Ventil, Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab einen Wirbelwindverstärker.
In Fig. 1 sind zwei LD-Konverter--l--dargestellt. Die Rauchgase werden über Kamine - 2-- abgeführt und gelangen über eine Leitung --3-- in eine Entstaubungsanlage-4--, in welche der aus den Abgasen zurückgewonnene Staub sich bei--5--sammelt.--6--ist ein Bunker für Stückkalk, der durch eine Mühle--7--gemahlen und in Staubform in einem Bunker--S--
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--8-- zugeführtSendergefäss--9--eingefüllt und entsprechend der Anzeige des Anzeigegerätes--16--das Ventil - geschlossen. An das Sendergefäss --9-- ist eine Förderleitung --17-- angeschlossen, in
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eingeschaltet.
Ein solcher Wirbelwindverstärker--20--besteht, wie in Fig. 4 in grösserem Massstab dargestellt ist, aus einem Kranz von Düsen--21--, welchen Druckgas, wie beispielsweise Druckluft, über einen Anschluss --22-- zugeführt wird. Diese Düsen münden etwa tangential in die Förderleitung --10-- und sind in einem Winkel zur Achse der Förderleitung --10-- gerichtet, welcher etwa 25 bis 30'beträgt. Der Zuführungsdruck, welcher im Ringraum herrscht, liegt zwischen 1 und 7 atü, vorzugsweise zwischen 2 und 4 atü.
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Ein ebensolcher Wirbelwinderzeuger, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, ist auch beim Anschluss der Förderleitung-17-an das Sendergefäss --9-- vorgesehen, wie dort mit --23-- bezeichnet ist.
Im Betrieb wird nun dauernd Pressluft dem Wirbelwinderzeuger--23--sowie den
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lediglich durch öffnen und Abschliessen den Ventils-18-. Da, wie bereits erwähnt, der Druck nicht abgebaut wird, ist die Anlage stets förderbereit und die Förderung setzt ohne Verzögerung beim Öffnen des Ventils --18-- ein.
Das Ventil --18-- ist, wie Fig. 3 zeigt, als Kugelhahn ausgebildet. Das Hahnküken-23-- weist eine Bohrung --24-- auf, deren Querschnitt präzise dem lichten Querschnitt der Förderleitung - entspricht, so dass durch diesen Hahn bei voller Offenstellung kein Strömungswiderstand
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Zwischenstellung zu Wirbelbildungen und daher zu einem Energieverlust der Strömung führen würde.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Förderung von Feststoffen in körniger bis staubförmiger Gestalt in der bei Wirbelwindförderern in bekannter Weise durch einen in der Förderleitung sich in Drallströmung befindlichen Gasstrom, dessen Drallströmung durch Düsenkränze mit ungefähr tangential und in der Förderrichtung schräg zur Achse der Förderleitung angeordneten Düsen erzeugt und aufrechterhalten wird, von einem Sendergefäss zu einem Empfänger, insbesondere zu einem Frischgefäss,
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sind, wobei das Sendergefäss (9) einen dichten, das Ausströmen des Druckgases verhindernden Verschluss aufweist, und dass in der Förderleitung ein Absperrventil (18) mit einem den Querschnitt der Förderleitung in der Offenstellung nicht verengenden Verschlussglied (23) vorgesehen ist, so dass das Sendergefäss (9)
während des Betriebes ständig unter dem Druck des Druckgases gehalten und die Förderung lediglich durch Betätigung des Absperrventils gesteuert wird.
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