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Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen.
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mit einer Druckluftleitung in ein derartiges Abhängigkeitsverhältnis gebracht, dass sich zuerst die Auslässe für die Druckluft öffnen müssen und dann die Löschhrausen in Tätigkeit treten können, indem ein durch die Druckluft geschlossen gehaltenes Ventil in der Lösch-
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Flüssigkeit tritt also erst dann aus, wenn zuvor die Druckluftdurchlässe und danach durch Zerstören ihrer Absperrorgane die Brausen geöffnet werden.
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und 5 entsprechende Ansichten der Gewichtsaufhängung für die Druckluftauslässe. Die Fig.
(i stellt die durch die Druckluft geschlossen gehaltene Absperrvorrichtung in einem.
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Anzahl von Brausen b, die einzeln durch eine Glasröhre b1 oder ein entsprechendes leicht zerbrechliches Glied abgeschlossen werden. Diese Rühren sind derart beschaffen, dass sie einen erheblichen inneren Überdruck zulassen, so dass ein Abschlussventil an sich entbehrlich wird, die aber durch einen Feilstrich an der Aussenseite genügend geschwächt sind, um durch einen leichten Schlag zerstört werden zu können. Bei der Brause wird die Verteilung-
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Stützung eines Stäbchen a2 an seinem einen Ende dient, das mit seinem anderen Ende in eine Höhlung des Gewichtes f1 greift. Das Gewicht sitzt an einem vorn gegabelten Hebel f, mit dem es auch aus einem Stücke bestehen kann.
Mit einer Auskröpfung a3 hängt das Stäbchen ungefähr über der Mitte eines Metalldrahtes a, der mittels nachstellbarer Schrauben a1 (Fig. 2) an Stützen der Leitung c aufgehängt ist. Der Gewichtshebel f umgreift mit seinen Zinken die Glasröhre b1 und stützt sich noch mit einem ebenfalls gabelartigen Ansatze/-' (Fig. 2) gegen die Verteilungsplatte b3. In ähnlicher Weise wie die Abschtussvorrichtung für die Feuerlöschbrausen ist diejenige für die Durchlässe in der
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Druckluftleitung ist ein Rückschlagventil t eingeschaltet, so dass die Einrichtungen in den einzelnen Stockwerken untereinander abhängig sind.
Die untere Seite des die Membran li
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lie mit dem letzteren verbundene Ventilspindel o2 abwärts bewegt und somit das Ventil o3 auf seinen Sitz presst. Der Zutritt der Löschflüssigkeit zu den Brausen ist daher abgesperrt.
Die Spannung der Luft muss stets so bemessen sein, dass das Ventil os sicher geschlossen wird. In die Löschflüssigkeitsleitung ist ausserdem das Absperrventil p eingeschaltet, um nach erfolgter Löschung, jedoch bevor die Ventilspindel o2 niedergedrückt ist, den Wasserzufluss von Hand aus abschliessen zu können. Ein Manometer q gibt den Wasserdruck an.
Der Zweck des Membrangohäuses n besteht also hauptsächlich darin, durch den Druck der Luft auf die Membran den der Flüssigkeit auszugleichen, d. h. das Absperrventil o3
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in diese Röhren eintreten könnte. Um dabei den Druck der Luft in dem die Membran n enthaltenden Gehäuse erkennen zu können, ist das Zuleitungsröhrchen o zu derselben mit einem Manometer o4 ausgerüstet, der mit einer Klingel r1 so in Verbindung steht, dass ein Spannungsabfall der Luft und die dadurch bedingte Drehung des Manometerzeigers einen Stromschluss und hiedurch ein Ertönen der Klingel r1 herbeiführt. Auf diese Weise zeigt sich eine Undichtheit oder dgl. in der Drucl luftleitung selbsttätig an.
Bei Feuerausbruch bzw. bei Überschreitung einer gewissen Temperatur in einem der Stockwerke verlängern sich die Drähte a und j. Da der von dem letzteren getragene
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Gewichtshebel i ausgeschwungen, der Glasverschless h zerstört und das Ausströmen von Druckluft aus der Leitung 9 herbeigeführt. Hiedurch sinkt der Druck auf der Unterseite der Membran ! !, die Belastung der Spindel 02 wird vermindert und unter Ausschwingen des Hebels al kann sich das Ventil o3 öffnen, so dass Wasser aus der Hauptleitung d in die Röhren c eintritt.
Mittlerweile haben sich auch die Stäbe a2 derart gesenkt, dass die
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wie auch nur diejenige Luftleitung in Tätigkeit treten darf, welche sich in dem Stockwerke befindet, in dem der Brand ausbricht, da selbstverständlich verhütet werden muss, dass die nicht gefährdet sind, unter Wasser gesetzt werden. Zu diesem Zwecke führt jede Rohrleitung zu einer Einrichtung, welche die Feuersgefahr sichtbar und hörbar anzeigt. Wie die Fig. 7 in grösserem Massstabe erkennen lässt, ist eine in Art eines Mano- meters ausgestattete Büchse s, welche in roten Buchstaben das Wort #Feuer" aufweist, mit einem Zeiger u versehen, der eine undurchsichtige Scheibe s1 trägt.
Auf der Spitze der Zeigerachse sitzt an einer Nabe t2 ausserhalb der Glasscheibe ein hammerartiger Hebe)/, der von den übrigen Metallteilen isoliert, mit dem einen Pole einer Batterie in Verbindung steht. Der andere Pol ist mit der Klemmschraube v verbunden, während in dem Stromkreise selbst eine Klingel tp innerhalb oder ausserhalb des Gebäudes eingeschaltet ist. Tritt durch Öffnen der Luftauslässe, sei es infolge eines Zufalles oder Temperaturerhöhung ein Spannunsabfall in einer Leitung irgendeines Stockwerkes ein, so macht der Zeiger t des zugehörigen Manometers einen Ausschlag und schliesst durch Schleifen einer Feder auf den Zeiger 1/den Strom, wolcher die Glocke w zum Ertönen bringt.
Bei dieser Drehung wird die die Aufschrift Feuer"tragende Stelle frei, so dass sowohl sichtbar < tls auch hörbar von der Veränderung in der Druckluftleitung Kenntnis gegeben wird.
Für die Empfindlichkeit der Vorrichtung sind noch zwei Massregeln ausschlaggebend. die in kurzem Hinweise bereits erwähnt sind. Es sind solche, welche die Aufhängung und die. Ausbildung des Gewichtshebels betreffen, der die Zerstörung der Luft-bzw. Flüssigkeits- abschlüsse bewirkt. Die Gewichtshebel i bzw. f sind nicht in üblicher Weise an dem Ende eines Metallstabes, Drahtes, Bandes oder dgl., sondern zwischen den eingespannten Enden zweckmässig in der Mitte des Drahtes aufgehängt. Dadurch, dass die beiden Drahtschenkel
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in Gang gesetzt, als bei ähnlichen bekannten Vorrichtungen.
Die hervorgehobene Empfindlichkeit wird noch gesteigert, wenn, wie oben beschrieben, der die Zerstörung bewirkende Hebel die Röhre klaumartig umfasst, ohne dass er also in Gelenken oder dgl. drehbar gelagert ist, weil bei dem verhältnismässig seltenen Intätigkeittreten ein Festrosten der Gelenke in der Ruhezeit eintreten konnte, was durch Ausschalten derselben vermieden ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane ver-
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Löschflüssigkeitsleitung (c, d) eine durch Druckluft gespannte Membran (ti) mittel Hebels (01) derart in Verbindung steht, dass beim Nachlassen des Druckes der in der Leitung (g) befindlichen, auf die eine Seite der Membran wirkenden gespannten Luft, hervorgerufen durch Öffnen der Druckluftauslässe (11) infolge eines Brandes oder dgl.
ein Überdruck des das Ventil (o) belastenden Wasserdruckes eintritt, wodurch die Flüssigkeit zu den Brausen (b) strömt, durch welche sie nur dann austreten kann, wenn auch die Verschlüsse derselben infolge der durch die Temperaturerhöhung ausgelösten Gewicbtshebcl zerstört sind.