AT28712B - Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen. - Google Patents

Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen.

Info

Publication number
AT28712B
AT28712B AT28712DA AT28712B AT 28712 B AT28712 B AT 28712B AT 28712D A AT28712D A AT 28712DA AT 28712 B AT28712 B AT 28712B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fire extinguishing
extinguishing device
shut
showers
closed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Fiddes
John Fordyce Watt
Original Assignee
James Fiddes
John Fordyce Watt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by James Fiddes, John Fordyce Watt filed Critical James Fiddes
Application granted granted Critical
Publication of AT28712B publication Critical patent/AT28712B/de

Links

Landscapes

  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen. 
 EMI1.1 
 mit einer Druckluftleitung in ein derartiges Abhängigkeitsverhältnis gebracht, dass sich zuerst die Auslässe für die   Druckluft öffnen müssen   und dann die   Löschhrausen   in Tätigkeit treten können, indem ein durch die Druckluft geschlossen gehaltenes Ventil in der Lösch- 
 EMI1.2 
 Flüssigkeit tritt also erst dann aus, wenn zuvor die Druckluftdurchlässe und danach durch Zerstören ihrer Absperrorgane die Brausen geöffnet werden. 
 EMI1.3 
 und 5 entsprechende Ansichten der Gewichtsaufhängung für die Druckluftauslässe. Die Fig.

   (i stellt die durch die Druckluft geschlossen gehaltene Absperrvorrichtung in einem. 
 EMI1.4 
 Anzahl von Brausen b, die einzeln durch eine Glasröhre b1 oder ein entsprechendes leicht zerbrechliches Glied abgeschlossen werden. Diese Rühren sind derart beschaffen, dass sie einen erheblichen inneren Überdruck zulassen, so dass ein Abschlussventil an sich entbehrlich wird, die aber durch einen Feilstrich an der Aussenseite genügend geschwächt sind, um durch einen leichten Schlag zerstört werden zu können. Bei der Brause wird die Verteilung- 
 EMI1.5 
 Stützung eines Stäbchen a2 an seinem einen Ende dient, das mit seinem anderen Ende in eine Höhlung des Gewichtes f1 greift. Das Gewicht sitzt an einem vorn gegabelten Hebel f, mit dem es auch aus einem   Stücke bestehen kann.

   Mit   einer Auskröpfung a3 hängt das Stäbchen ungefähr über der Mitte eines Metalldrahtes a, der mittels nachstellbarer Schrauben a1 (Fig. 2) an Stützen der Leitung c aufgehängt ist. Der Gewichtshebel f umgreift mit seinen Zinken die Glasröhre b1 und stützt sich noch mit einem ebenfalls gabelartigen   Ansatze/-'   (Fig. 2) gegen die   Verteilungsplatte   b3. In ähnlicher Weise wie die   Abschtussvorrichtung für   die   Feuerlöschbrausen   ist diejenige für die   Durchlässe   in der 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   Druckluftleitung   ist ein Rückschlagventil   t   eingeschaltet, so   dass   die Einrichtungen in den einzelnen Stockwerken untereinander abhängig sind.

   Die untere Seite des die Membran   li   
 EMI2.2 
 lie mit dem letzteren verbundene Ventilspindel o2 abwärts bewegt und somit das Ventil o3 auf seinen Sitz presst. Der Zutritt der Löschflüssigkeit zu den Brausen ist daher abgesperrt. 



  Die Spannung der Luft muss stets so bemessen sein, dass das Ventil os sicher geschlossen wird. In die Löschflüssigkeitsleitung ist ausserdem das Absperrventil p eingeschaltet, um nach erfolgter Löschung, jedoch bevor die Ventilspindel o2 niedergedrückt ist, den Wasserzufluss von Hand aus abschliessen zu können. Ein Manometer q gibt den Wasserdruck an. 



  Der Zweck des   Membrangohäuses   n besteht also hauptsächlich darin, durch den Druck der Luft auf die   Membran   den der Flüssigkeit auszugleichen, d. h. das Absperrventil o3 
 EMI2.3 
 in diese Röhren eintreten könnte. Um dabei den Druck der Luft in dem die Membran n   enthaltenden Gehäuse erkennen   zu können, ist das Zuleitungsröhrchen o zu derselben mit einem Manometer o4 ausgerüstet, der mit einer Klingel r1 so in Verbindung steht, dass ein Spannungsabfall der Luft und die dadurch bedingte Drehung des Manometerzeigers einen Stromschluss und hiedurch ein Ertönen der Klingel r1 herbeiführt. Auf diese Weise zeigt sich eine Undichtheit oder dgl. in der   Drucl luftleitung   selbsttätig an. 



   Bei Feuerausbruch bzw. bei Überschreitung einer gewissen Temperatur in einem der Stockwerke verlängern sich die Drähte a und j. Da der von dem letzteren getragene 
 EMI2.4 
 Gewichtshebel i ausgeschwungen, der Glasverschless h zerstört und das Ausströmen von Druckluft aus der   Leitung 9 herbeigeführt. Hiedurch sinkt   der Druck auf der Unterseite   der Membran ! !,   die Belastung der   Spindel 02 wird   vermindert und unter   Ausschwingen   des Hebels al kann sich das Ventil o3 öffnen, so dass Wasser aus der Hauptleitung d in die   Röhren   c eintritt.

   Mittlerweile haben sich auch die Stäbe a2 derart gesenkt, dass die 
 EMI2.5 
 wie auch nur diejenige Luftleitung in Tätigkeit treten darf, welche sich in dem   Stockwerke   befindet, in dem der Brand ausbricht, da selbstverständlich verhütet werden muss, dass   die nicht gefährdet   sind, unter Wasser gesetzt werden. Zu diesem Zwecke führt jede   Rohrleitung   zu einer Einrichtung, welche die Feuersgefahr sichtbar und   hörbar   anzeigt. Wie die Fig. 7 in grösserem Massstabe erkennen lässt, ist eine in Art eines Mano-   meters ausgestattete Büchse   s, welche in roten Buchstaben das   Wort #Feuer" aufweist,   mit einem Zeiger u versehen, der eine undurchsichtige Scheibe s1 trägt.

   Auf der Spitze der Zeigerachse sitzt an einer Nabe t2 ausserhalb der Glasscheibe ein hammerartiger   Hebe)/, der   von den übrigen Metallteilen isoliert, mit dem einen Pole einer Batterie in Verbindung steht. Der andere Pol ist mit der Klemmschraube v verbunden, während in dem Stromkreise selbst eine Klingel   tp   innerhalb oder ausserhalb des Gebäudes eingeschaltet ist. Tritt durch Öffnen der Luftauslässe, sei es infolge eines Zufalles oder Temperaturerhöhung ein Spannunsabfall in einer   Leitung   irgendeines Stockwerkes ein, so macht der Zeiger t des zugehörigen Manometers einen Ausschlag und schliesst durch Schleifen einer Feder auf den Zeiger   1/den Strom, wolcher   die Glocke w zum Ertönen bringt.

   Bei dieser Drehung wird die die Aufschrift Feuer"tragende Stelle frei, so dass sowohl sichtbar    < tls   auch hörbar von der Veränderung in der Druckluftleitung Kenntnis gegeben wird. 



   Für die Empfindlichkeit der Vorrichtung sind noch zwei Massregeln ausschlaggebend. die   in kurzem Hinweise   bereits erwähnt sind. Es sind solche, welche die Aufhängung und die. Ausbildung des Gewichtshebels betreffen, der die Zerstörung der   Luft-bzw. Flüssigkeits-   abschlüsse bewirkt. Die Gewichtshebel i bzw. f sind nicht in üblicher Weise an dem Ende eines Metallstabes, Drahtes, Bandes oder dgl., sondern zwischen den eingespannten Enden zweckmässig in   der Mitte des Drahtes aufgehängt. Dadurch,   dass die beiden   Drahtschenkel   
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 in Gang gesetzt, als bei ähnlichen bekannten Vorrichtungen.

   Die hervorgehobene Empfindlichkeit wird noch gesteigert, wenn, wie oben beschrieben, der die Zerstörung bewirkende Hebel die Röhre   klaumartig   umfasst, ohne dass er also in Gelenken oder dgl. drehbar gelagert ist, weil bei dem   verhältnismässig   seltenen Intätigkeittreten ein Festrosten der Gelenke in der Ruhezeit eintreten   konnte,   was durch Ausschalten derselben vermieden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Selbsttätige   Feuerlöscheinrichtung   mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane ver- 
 EMI3.1 
 Löschflüssigkeitsleitung (c, d) eine durch Druckluft gespannte Membran   (ti)     mittel Hebels (01)   derart in Verbindung steht, dass beim Nachlassen des Druckes der in der Leitung   (g)   befindlichen, auf die eine Seite der Membran wirkenden gespannten Luft, hervorgerufen durch Öffnen der Druckluftauslässe (11) infolge eines Brandes oder dgl.

   ein   Überdruck   des das Ventil   (o)   belastenden Wasserdruckes eintritt, wodurch die Flüssigkeit zu den Brausen (b) strömt, durch welche sie nur dann austreten kann, wenn auch die Verschlüsse derselben infolge der durch die   Temperaturerhöhung ausgelösten Gewicbtshebcl zerstört   sind.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch 1 die Aufhängung der Gewichts- EMI3.2 (a, j) zwischen deren festgehaltenen Enden aufgehängt sind.
    3. Bei einer Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch 1 die Ausbildung der Gewichtshebel, dadurch gekennzeichnet, dass diese die Glasabschlüsse (h, bl) der Luft- bzw. Flüssigkeits- EMI3.3 in eine Aussparung an ihnen schwebend gehalten werden, in der Absicht, Gelenke oder dgl. an ihnen zu vermeiden und eine erhöhte Empfindlichkeit der Einrichtung zu erzielen.
    4. Bei einer Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung eines Luftdruckmessers (s), dessen Zeiger (u) mit einer undurchsichtigen Platte (s1) ausgerüstet ist, die im Falle der Temperaturerhöhung durch den Spannungsabfall in der Druckluftleitung so gedreht wird, dass eine von ihr verdeckte, die Temperaturerhöhung erkennen lassende Aufschrift (#Feuer") auf dem Messapparato frei wird.
AT28712D 1904-06-29 1904-06-29 Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen. AT28712B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT28712T 1904-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT28712B true AT28712B (de) 1907-06-10

Family

ID=3541617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT28712D AT28712B (de) 1904-06-29 1904-06-29 Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT28712B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1629859A1 (de) Sicherheitsabsperrventil
DE2122133B2 (de) Prüfeinrichtung an schwimmergesteuerten Flüssigkeitsanzeigen
AT28712B (de) Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung mit durch leicht zerstörbare Absperrorgane verschlossenen Brausen.
DE3235274C2 (de) Sicherheitsvorrichtung für Stellgeräte, wie z.B. Druckminderer
AT140340B (de) Gasregler für Flüssigkeitserhitzer.
DE100752C (de)
DE178429C (de)
DE534800C (de) Sicherheitsventil
DE511062C (de) Gasmesser mit Druckregler
AT61720B (de) Selbsttätige Feuerlöschvorrichtung.
DE508289C (de) Vorrichtung zur Verhuetung eines Vergaserbrandes
DE2227212C3 (de) Vorrichtung zur Sicherung eines Schlauchs gegen Ausfließen des Versorgungsmediums bei Bruch des Schlauches
DE726472C (de) Schutzvorrichtung gegen Wasserschlaege in Dampfturbinen
DE401619C (de) Einrichtung zum Betaetigen eines die Wasserleitung nach der Alarmvorrichtung abschliessenden Ventils bei selbsttaetigen Feuerloeschanlagen
DE465347C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Kesselspeiseventile
DE596239C (de) Sicherheitsventil
AT24453B (de) Feuerlöschvorrichtung.
DE216436C (de)
DE545258C (de) Einrichtung zur UEberwachung der Kuehlwasserstroemung in Rueckkuehlern fuer die Kuehlluft elektrischer Maschinen
DE530040C (de) Umfuehrungsrinne an Walzenstrassen
AT278166B (de) Vorrichtung an Transformatoren zur Regelung des Flüssigkeitsstromes zwischen Wicklungsgehäuse und Ausdehnungsbehälter
DE479091C (de) Selbsttaetige Feuerloescheinrichtung, bei der ein thermostatisch beeinflusstes Hilfsventil betaetigt wird
DE3742659A1 (de) Sprinklervorrichtung fuer eine feuerloeschanlage
AT47833B (de) Hydrant.
DE2017463A1 (de) Auf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung