AT286203B - Einrichtung für die automatische Düsenzu- und -abschaltung bei mehrdüsigen Freistrahlturbinen - Google Patents

Einrichtung für die automatische Düsenzu- und -abschaltung bei mehrdüsigen Freistrahlturbinen

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AT286203B
AT286203B AT952567A AT952567A AT286203B AT 286203 B AT286203 B AT 286203B AT 952567 A AT952567 A AT 952567A AT 952567 A AT952567 A AT 952567A AT 286203 B AT286203 B AT 286203B
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AT
Austria
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nozzle
electrical
control
switching
free jet
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Application number
AT952567A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Feigl
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung für die automatische   Dusenzu-und-abschaltung   bei mehrdüsigen Freistrahlturbinen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ablenkertriebwerk wirken. Im Ausgleichsvorgang wird daher dem Ablenkersteuerkreis von der jeweils voreilenden Düse die entsprechende Zuordnung über eine Kurvenscheibe diktiert. In der Folge werden dadurch aber auch bei Abschaltung einer Düse im Halblastbereich die Ablenker immer jene Stellung einnehmen, die der Düsenstrahl der andern, im Betrieb befindlichen Düse augenblicklich vorgibt. 



   Der körperliche Umfang und die Einstellbedingungen bei Anwendung dieser Steuerungsart sind aber sehr aufwendig. Für den Übergang vom   Ein-auf Zweidüsenbetrieb   ist hier jedoch kein Eingriff in die Kinematik der mechanischen Steuerverbindung erforderlich. Um eine selbsttätige Umschaltung betriebsmässig herbeizuführen, ist hier lediglich eine Kennzeichnung der Halblaststellung notwendig, damit von dieser die Zu-respektive Abschaltung der zweiten Düse, vorzugsweise elektrisch über Magnetventil, ausgelöst werden kann. 



   Als Gegenüberstellung hiezu ist in Fig. 2 die andere Schaltung des Sekundärkreises dargestellt, bei welcher die Steuerimpulse des   Primärreglers --20-- über   das   Steuerventil --10-- und   nicht 
 EMI2.1 
   --l--   nachgesteuert. Diese Steuerungsanordnung ergibt insgesamt einen wesentlich einfacheren Aufbau und verringert unter einem ganz beträchtlich den Aufwand an Einstellarbeiten. 



   Da bei dieser Schaltung jedoch der Ablenkerhub ein Abbild der Turbinenleistung ist und   z. B.   bei Halblastvorgabe sowie einer ausgeschalteten Düse nur die halbe Düsenleistung freigegeben wird, würde insgesamt bei dieser Betriebsstellung nur ein Viertel der gesamten Turbinenleistung an der Welle zur Verfügung stehen. Es ist daher hier das blosse Zu-und Abschalten einer Düse allein nicht zielführend, wenn beim Eindüsenbetrieb nicht durch entsprechenden Eingriff in die Kinematik der Steuerung der volle Strahl der betreffenden aktiven Düse durch den Ablenker bei Halblaststellung freigegeben wird. 



   Um nun bei dieser sehr gebräuchlichen Steuerungsauslegung den Zu-und Abschaltvorgang von Düsen in automatischer Schaltfolge zu beherrschen, wir ; erfindungsgemäss der Vorschlag gemacht, dass man einerseits ins Gestänge der   Rückführung--6, 7, 8--,   das ist die Kontaktverbindung zwischen   Ablenker-Servomotor-3--und Steuerventil--10-,   einen   Hebel --11-- mit   durch einen   Hilfsservomotor--12--umstellbarem Übersetzungsverhältnis   einbaut, (s. Fig. 3). Anderseits beinhaltet der Vorschlag, dass für die Erfassung des Schaltzeitpunktes an der   Lastvorgabe --13-- eine   Umsteuerung mit Magnetventil--14--vorgesehen wird. 



   In Fig. 3 wird der automatische Schaltvorgang an Hand des einfachen Beispiels der Zuschaltung der zweiten Düse nach vorausgehendem Eindüsenbetrieb bei einer zweidüsigen Turbinenanlage wie folgt erläutert :
Wird an der Lastvorgabe des   Primärreglers-13-im   öffnenden Sinne die Stellung für den Schaltzeitpunkt (zirka Halblaststellung) erreicht, d. h. bis dahin ist nur eine Düse mit Nadelsteuerventil -   -17-- und Blockierventil --16-- im Betrieb,   so wird der Kontakt am Schalter--14- 
 EMI2.2 
 --15-- betätigt.Anwahlschalter--21--ausgeschaltete Düse in Betrieb gesetzt und anderseits   Drucköl --22-- zum   Hilfsservomotor--12--geleitet.

   Durch diesen wird die umstellbare   Hebelübersetzung --11--,   die bislang in der Kulisse am inneren, kleineren Radius Rl stand, auf den grösseren Radius R2 umgelegt, wodurch die richtige Zuordnung des Rückführhubes am   Steuerventil --10-- bei   Zweidüsenbetrieb hergestellt wird. Mittels   Anwahlschalter--21--für   die Düsen kann von vornherein einer bestimmten Düse (über Steuerventile--17 oder 19--) der Vorzug bei Eindüsenbetrieb gegeben werden.

   Diese zusätzlichen Einrichtungen können bei einer Steuerungsauslegung nach Fig. 2 im Bedarfsfall auch bei Zweirad-Turbinen mit je zwei (insgesamt vier) Düsen bei getrennten Düsenservomotoren und gemeinsamen Ablenkertriebwerk Anwendung finden bzw. bei vertikalen Freistrahlturbinen mit beliebiger Düsenanzahl mit der entsprechenden Stufung an der Lastvorgabe für die Zuschaltung der einzelnen Düsen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung für die automatische Düsenzu-und-abschaltung bei mehrdüsigen Freistrahlturbinen zur Erzielung einer grösseren Leistungsausbeute im Teillastbereich bei Doppelregelung mit primär gesteuertem, gemeinsamem Ablenkertriebwerk für beide Ablenker und nachgeführten Düsen, EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> Rückführgestänge (6 und 11) mittels Hilfsservomotor (12) erreicht wird und zur Aktivierung des letzteren an der Lastvorgabe (13) bei Erreichen des kritischen Teillastpunktes eine elektrische Kontaktgabe zur Auslösung eines Umsteuerventiles (15) vorgesehen wird, wodurch Drucköl (22) sowohl auf den Hilfsservomotor (12) als auch auf das Blockierventil (18) des Nadelsteuerventils der Düse (19), die zu-oder abgeschaltet werden soll, wirkt.
    EMI3.1 elektrischen Vorsteuerwerken als Primärregler mit Übertragung des Rückführhubes in die Steuerung auf elektrischem Wege der Hilfsservomotor für die Übersetzungsänderung mit einem Rückführvariometer, zur Verstellung einer elektrischen Messgrösse am Steuerwerk, gekoppelt werden kann.
AT952567A 1967-10-23 1967-10-23 Einrichtung für die automatische Düsenzu- und -abschaltung bei mehrdüsigen Freistrahlturbinen AT286203B (de)

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