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Seitenwandoberrahmen von Fahrzeugaufbauten, insbesondere für
Eisenbahnwaggons
Die Erfindung betrifft einen Seitenwandoberrahmen von Fahrzeugaufbauten, insbesondere für Eisenbahnwaggons, bestehend aus einem Profilträger mit einem oberen, zur Fahrzeugmitte und aufwärts ausgerichteten Schenkel, einem abwärtsweisenden, im wesentlichen lotrecht ausgerichteten und aus mehreren, nacheinanderschliessenden Teilen bestehenden Steg und einem unteren nach aussen gerichteten Schenkel, wobei der obere Schenkel und der Steg zur Verbindung mit den Dachspriegeln bestimmt sind.
Bei den bekannten Seitenwandobergurten unterteilt eine nach aussen gerichtete Wulstprofilierung den Steg des Gurtes in einen oberen und einen unteren Stegteil. Bei dieser Ausbildung besteht der Nachteil, dass die Dachspriegel mehrmals geklinkt werden müssen, weil mindestens fünf in verschiedene Richtungen verlaufende Abschnitte im Steg jedes Dachspriegels zwecks Anpassung an das Profil des Gurtes vorhanden sein müssen. Ferner ist das Ansetzen der Dachspriegel bzw. deren Verschweissen mit dem Obergurt keine einfache Prozedur, zumal die Flansche der Spriegel mit dem abwärtsweisenden Steg des Gurtes einen spitzen Winkel einschliessen und an diesen Stellen der Schweissvorgang erschwert ist.
Der obere Stegteil des bekannten Gurtes könnte für eine günstigere Abstützung der Spriegel nur dann herangezogen werden, wenn er länger wäre. Eine solche Verlängerung ist jedoch von vornherein nach oben durch das Lichtraumprofil des Fahrzeugaufbaues und nach unten durch die lichte Türhöhe begrenzt und daher undurchführbar.
Ausserdem ist es bei solchen Rahmen bekannt, den lotrecht verlaufenden Teil nach aussen umzubiegen und an dessen Innenseite Stützwinkel anzubringen, auf denen die Dachspriegel liegen bzw. mit denen sie verschweisst sind. Dabei liegen zwar die Enden der Dachspriegel an den vertikal verlaufenden Stegteilen des Rahmens an, werden aber von diesen nicht unterstützt und benötigen daher eigene Stützelemente.
Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Seitenwandobergurten wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der an den oberen, zur Lotrechten geneigten Schenkel anschliessende, ebene Stegteil etwa rechtwinkelig nach unten und innen weisend anschliesst, und mit dem nach unten anschliessenden Stegteil einen stumpfen Winkel einschliesst. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Ausbildung besteht darin, dass die Dachspriegel leichter als bisher angesetzt werden können, weil der obere Stegteil für die Spriegelenden eine wirksame Stützfläche darstellt. Ausserdem wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion der Vorteil erreicht, dass die erforderliche Klinkarbeit an den Dachspriegeln auf ein Minimum herabgesetzt ist, weil deren Stege infolge der erwähnten Ausbildung des Seitenwandoberrahmens nur einige wenige zusätzliche Kanten haben müssen.
Die Erfindung besteht auch darin, dass der Stegteil mindestens so breit ist wie das anzuschliessende Dachspriegelprofil hoch ist. Damit ist das vollständige Anliegen der Spriegelstege und - flansche an dem ebenen Stegteil gewährleistet.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht.
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Es zeigen Fig. 1 den erfindungsgemäss ausgebildeten Seitenwandoberrahmen gesehen in Längsrichtung des Fahrzeuges, Fig. 2 ein Vertikalschnittbild des oberen Teiles eines mit dem erfindungsgemässen Rahmen ausgestatteten Fahrzeuges schematisch und Fig. 3 eine Darstellung nach der Linie III-III der Fig. 2.
Aus den Zeichnungen ist zu entnehmen, dass der erfindungsgemässe, für Fahrzeugaufbauten, insbesondere für Eisenbahnwaggons bestimmte Seitenwandoberrahmen --1-- einen etwa waagrecht nach aussen verlaufenden Schenkel--2-, einen Stegteil --3-- und einen zur Fahrzeugmitte und aufwärts gerichteten Schenkel --4-- besitzt, wobei der Stegteil --3-- mit einer einzigen zur Fahrzeugmitte weisenden Einbuchtung --5-- versehen ist. Diese setzt sich aus einem ebenen oberen Stegteil--6--, einem nach unten gerichteten Stegteil --7-- und einem unteren etwa waagrecht
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--9-- übergeht.
Der Stegteil --6-- der Einbuchtung --5-- und der Schenkel-4-schliessen miteinander einen Winkel von etwa 900 ein, wodurch eine etwa. rechtwinkelige Stützfläche für die Dachspriegel --10-- geschaffen ist, von denen in Fig. 1 nur einer zu sehen ist. Sowohl der Steg --11-- als auch der Flansch --12-- der Spriegel bilden mit dem ebenen Stegteil --6-- rechte Winkel und sind so
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beschränkt.
Infolge der erfindungsgemässen Ausbildung der Seitenwandoberrahmen lassen sich die Spriegel --10-- nicht nur leichter ansetzen, sondern sie sind auch wesentlich kürzer als bei den bekannten Rahmen dieser Art, so dass eine Materialeinsparung erzielt wird.
Die eigentliche Dachhaut --15-- überlappt den Schenkel --4-- und ist auf den Stegen --11-derSpriegel--10--befestigt.
Am freien Rand des Schenkels --2-- ist eine sich über den Türbereich des Eisenbahnwaggons erstreckende Schiene --16-- vorgesehen, auf der die Räder der Schiebetüren sitzen. Für diese Schiene - kann ein einfaches Flacheisen vorgesehen sein, das am Rand des Schenkels-2angeschweisst ist.
Aus der Fig. 2 kann entnommen werden, dass die bogenförmigen Spriegel --10-- mit ihren Enden an den Oberteilen--6, 6'-- der gegenüberliegenden Rahmen abgestützt und mit diesen verschweisst sind.
Besonders deutlich ist zu sehen, dass die erfindungsgemässe Ausbildung der Rahmen mit der nach innen gerichteten Einbuchtung gut in die durch das Lichtraumprofil gegebene Konstruktion des Fahrzeugaufbaues passt.
Aus der Fig. 3 ist das T-Profil der Spriegel --10-- und ferner die Verschweissung zwischen Steg --11-- und Dachhaut-15-zu entnehmen. Auf Grund dieser Ausbildung kann der erwähnte ebene Stegteil unmittelbar zur Abstützung der etwa T-förmigen Spriegelenden dienen, wodurch separate Stützelemente entfallen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Seitenwandoberrahmen von Fahrzeugaufbauten, insbesondere für Eisenbahnwaggons, bestehend aus einem Profilträger mit einem oberen, zur Fahrzeugmitte und aufwärts ausgerichteten Schenkel, einem abwärtsweisenden, im wesentlichen lotrecht ausgerichteten und aus mehreren, aneinanderschliessenden Teilen bestehenden Steg und einem unteren, nach aussen gerichteten Schenkel, wobei der obere Schenkel und der Steg zur Verbindung mit den Dachspriegeln bestimmt sind,
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anschliessende ebene Stegteil (6) etwa rechtwinkelig nach unten und innen weisend, anschliesst und mit dem nach unten anschliessenden Stegteil (7) einen stumpfen Winkel einschliesst.
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