AT281979B - Schwingmotor, insbesondere für Trockenrasierapparate - Google Patents

Schwingmotor, insbesondere für Trockenrasierapparate

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AT281979B
AT281979B AT662968A AT662968A AT281979B AT 281979 B AT281979 B AT 281979B AT 662968 A AT662968 A AT 662968A AT 662968 A AT662968 A AT 662968A AT 281979 B AT281979 B AT 281979B
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AT
Austria
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spring
armature
oscillating
stator
during
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AT662968A
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Gerhard Dipl Ing Heyek
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Gerhard Dipl Ing Heyek
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schwingmotor, insbesondere für Trockenrasierapparate 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schwingungsweite nach aussen auch noch von der Betriebsfrequenz abhängig,   d. h.   sie ändert sich erheblich, wenn das Gerät beispielsweise einmal mit 50 Hz und dann mit 60 Hz betrieben wird. 



   Es ist an sich bekannt, die Schwingungsweite schwingender Systeme durch elastische oder energieverzehrende Puffer zu begrenzen. Solche Puffer erfordern aber häufig konstruktiv hinderliche Befestigungsteile, sind dem Verschleiss unterworfen und wirken, wenn sie Energie verzehren, auch leistungsvermindernd. 



   Es wurde nun gefunden, dass bei einem Schwingmotor gemäss dem Stammpatent, bei dem der zweiarmige Hebel mittels einer am Stator befestigten Torsionsfeder oder Biegefeder reibungsfrei gelagert ist, die erwünschte Begrenzung des Auswärtsschwingens des Schwingankers,   d. h.   die gewünschte Verminderung dieser Schwigweite auf einfache Weise dadurch erreicht werden kann, dass eine Einrichtung zur Erhöhung der Steifigkeit der Feder während der Auswärtsbewegung des Ankers aus dem Luftspalt vorgesehen ist, so dass während der Auswärtsbewegung des Ankers eine steilere Federkennlinie als während der Einwärtsbewegung desselben wirksam ist. 



   Wenn das Schwingankersystem mit Hilfe einer Torsionsfeder am Statorschenkel gelagert ist, kann die Erhöhung der Steifigkeit dieser Feder bei der Auswärtsbewegung des Ankers auf einfache Weise dadurch erreicht werden, dass mit Abstand von der Einspannstelle der Torsionsfeder ein die tordierbare Länge der Feder begrenzender Anschlag vorgesehen ist, gegen den die Feder bei einer Torsion infolge des Auswärtsschwingens des Ankers zur Anlage kommt. 



   Ist anderseits das Schwingankersystem mit Hilfe einer Biegefeder am Statorschenkel gelagert, so kann der gleiche Effekt auf ähnliche einfache Weise dadurch erreicht werden, dass mit einem Arm des das Schwingankersystem bildenden zweiarmigen Hebels ein Bauteil verbunden ist, der derart einseitig an der Biegefeder angreift, dass er bei der Federverformung während der Einwärtsbewegung des Ankers wirkungslos bleibt, bei der Federverformung während der Auswärtsbewegung des Ankers hingegen die Feder versteift. 



   Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung genauer erläutert. Die Fig. la und lb zeigen in Stirnansicht bzw. in Seitenansicht einen erfindungsgemässen Schwingmotor, bei dem der das Schwingankersystem bildende, im wesentlichen gerade zweiarmige Hebel mittels einer Torsionsfeder an einem Statorschenkel gelagert   ist ; Fig. lc   stellt im Querschnitt nach der Linie C-C in Fig. lb die Ankerlagerung mittels der Torsionsfeder dar ; die Fig. ld und le stellen die in Richtung der Pfeile d in Fig. lc gesehenen erfindungsgemässen Anschläge für die Torsionsfeder in unwirksamer bzw. wirksamer Relativlage zu dieser Feder dar.

   Fig. 2 zeigt in teilweise geschnittener Seitenansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Schwingankersystem mittels einer Biegefeder an einem Statorschenkel gelagert ist, wobei die Anordnung im entspannten Zustand, also in der Ruhelage der Einzelteile, gezeichnet ist ; Fig. 2a stellt die eine Extremlage des Schwingankersystems bei maximal in den Luftspalt zwischen den Statorschenkeln eingetauchten Anker dar und Fig. 2b zeigt die andere Extremlage bei maximal aus dem Luftspalt herausgeschwungenem Anker. 



   In den Fig. la und lb ist ein U-förmiger ferromagnetischer Stator-l-erkennbar, dessen Schenkel--la und lb-horizontal angeordnet sind und parallel zu der in Fig. lb durch einen Doppelpfeil P angedeuteten Richtung der hin- und hergehenden Arbeitsbewegung des anzutreibenden   Geräteteiles-2-verlaufen.   Der anzutreibende   Geräteteil --2-- ist   in den Zeichnungen nur schematisch dargestellt, da seine Ausgestaltung für das Wesen der Erfindung belanglos ist. Bei einem bevorzugten Anwendungsfall ist der   Teil--2--das hin-und   herbewegliche Untermesser eines Trockenrasierapparates, das beispielsweise mit einer gewölbten Scherfolie zusammenwirkt. 



   In eine   Ausnehmung-2a-des Geräteteiles-2-greift   der eine   Hebelarm --3a-- des   als zweiarmiger gerader ausgebildeten   Schwingankersystems --3-- ein,   das am freien Ende des oberen   Statorschenkels-la-mit   Hilfe einer als Blattfeder ausgebildeten Torsionsfeder-4schwingfähig gelagert ist. Wie   Fig. 1c   erkennen lässt, durchsetzt die   Torsionsfeder --4-- den   
 EMI2.1 
 --3a-- des- zugekehrten Seite eine   Ausnehmung --3d-- aufweisen,   in welche ein gespaltener Endteil des   Schenkels-Ib-eindringt,   wenn der   Anker --3a-- bei   seiner Schwingbewegung zwischen den Endteilen der beiden Schenkel-la, lb-- des Stators eintaucht.

   Aus den beiden Ankerblechen rechtwinkelig herausgebogene   Flanschteile --3c-- nehmen   als Polschuhe den magnetischen Fluss vom Schenkel-la-auf. Die beiden Ankerbleche sind, beispielsweise durch Punktschweissung, miteinander verbunden und klemmen zwischeneinander nahe ihren   Flanschteilen --3c-- die   äusseren 

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 Enden dar   Torsionsfeder --4-- ein.   



   Auf dem Statorschenkel--lb--sitzt die   Erregerspule --6-- mit   der   Klemmleiste --7-- für   die elektrischen Anschlüsse. 



   Erfindungsgemäss sind nun die   Flanschteile --3c-- des   Schwingankersystems, welche von der Torsionsfeder --4-- durchsetzt werden, gemäss den   Fig. ld   und le, die Ansichten in Richtung der 
 EMI3.1 
 festgeklemmten Federenden y   Anschläge --3e-- bilden,   welche an der   Torsionsfeder --4-- zur   Anlage kommen können, um die tordierbare Länge der Torsionsfeder --4-- zu begrenzen;

   Die Anschlagflächen --3e--, die in Fig.1c in den Punkten z zwischen den Punkten x und y liegen, heben sich, wenn der Anker gemäss   Fig. ld   im Sinne des Pfeiles P1 unter geringfügiger Tordierung der   Torsionsfeder --4-- in   den Luftspalt zwischen den beiden   Statorschenkeln-la   und   1 b--   hineinschwingt, von der Torsionsfeder--4--ab, so dass sie wirkungslos bleiben und auf jeder Seite des   Statorschenkels-la-der   Längsabschnitt x - y der Torsionsfeder tordierbar ist. 



   Beim Auswärtsschwenken des Ankers aus dem Luftspalt legen sich hingegen die Anschlagflächen gemäss Fig. le an die   Torsionsfeder --4-- an,   so dass die tordierbare Länge dieser Feder auf die zwischen den Punkten x und z in   Fig. 1c liegenden   Federabschnitte begrenzt wird und die Feder dadurch versteift wird. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist im Gesamtbau ähnlich dem bereits beschriebenen, nur dass zur reibungsfreien Lagerung des   Schwingankersystems-3-eine   Biegefeder --8-- vorgesehen ist, die nahe dem freien Ende des   Statorschenkels-la-z. B.   mit einem Klemmstift--9-, in einer Nut dieses Schenkels befestigt ist. 



   Der Hebelarm --3a-- greift wieder am anzutreibenden   Geräteteil --2-- an,   während der 
 EMI3.2 
 eintauchen kann. An die aus einem Blechstück gestanzten und zurechtgebogenen Hebelarme --3a, 3b- ist die als Blattfeder ausgebildete Biegefeder --8-- angenietet. 



   Wie nun aus Fig. 2 erkennbar ist, weist der Hebelarm --3a-- erfindungsgemäss eine sich über 
 EMI3.3 
 --5-- hinaus--la, lb-- hineingezogen, so wird die   Biegefeder--8--nach   aussen konkav durchgebogen, wobei sich der Verlängerungsteil --3a'-- des Hebelarmes --3a-- an der konvexen Innenseite der Feder   --8-- von   dieser abhebt und daher in dieser SchwingungsphÅase des Ankers keinen Einfluss auf die   Feder-8-ausübt.   
 EMI3.4 
    --10-- wirdBiegefeder --8-- nach   aussen konvex durchgebogen und der   Verlängerungsteil --3a'-- des     Hebelarmes --3a-- trifft   auf die konkave Innenseite der Biegefeder --8-- auf, wodurch diese versteift wird, also auf eine Federkennlinie übergeht, die einer "steiferen" Feder entspricht.

   Dadurch wird die Schwingung des Ankers nach aussen auf einen kleineren Wert begrenzt, als dies der Eigenkennlinie der Feder --8-- entsprechen würde. 



   Bei beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung wird beim Auswärtsschwingen des Ankers in der Feder (Torsionsfeder --4-- bzw. Biegefeder --8--) Energie gespeichert ; in der nächsten Bewegungsphase muss der Anker nur aus relativ geringer Entfernung vom Stator --1-angezogen werden, wobei zusätzlich noch die Federenergie zurückgewonnen wird, wodurch sich ein hoher Wirkungsgrad ergibt. Die Schwingungsamplitude des Ankers nach aussen ist bei Anwendung der Erfindung wesentlich weniger von der Belastung und von der Betriebsfrequenz abhängig, als dies bei einer in beide Schwingungsrichtungen gleichmässig wirksamen Feder der Fall wäre. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schwingmotor mit einem im wesentlichen U-förmigen Stator und einem Schwingankersystem, insbesondere für Trockenrasierapparate, bei dem das Schwingankersystem als ein im wesentlichen <Desc/Clms Page number 4> gerader, zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, der mittels einer Biege-oder Torsionsfeder nahe dem freien Ende eines Statorschenkels gelagert ist, wobei der eine Hebelarm sich vom Stator weg erstreckt und mit dem anzutreibenden Geräteteil kuppelbar ist, während sich der andere Hebelarm zu dem zwischen den Endteilen der beiden Statorschenkel vorhandenen Luftspalt hin erstreckt und einen Anker trägt oder bildet, der in den Zwischenraum zwischen den einander gegenüberliegenden Polflächen der beiden Statorschenkel eingreift und in diesem Zwischenraum schwingt, nach Patent Nr.
    272444, EMI4.1 während der Auswärtsbewegung des Ankers aus dem Luftspalt vorgesehen ist, so dass während der Auswärtsbewegung des Ankers eine steilere Federkennlinie als während der Einwärtsbewegung desselben wirksam ist.
    2. Schwingmotor nach Anspruch l, bei dem das Schwingankersystem mit Hilfe einer EMI4.2 von der Einspannstelle der Torsionsfeder ein die tordierbare Länge der Feder begrenzender Anschlag vorgesehen ist, gegen den die Feder bei einer Torsion infolge des Auswärtsschwingens des Ankers zur Anlage kommt. EMI4.3 Schwingankersystem bildenden zweiarmigen Hebels ein Bauteil verbunden ist, der derart einseitig an der Biegefeder angreift, dass er bei der Federverformung während der Einwärtsbewegung des Ankers wirkungslos bleibt, bei der Federverformung während der Auswärtsbewegung des Ankers hingegen die Feder versteift.
AT662968A 1968-07-09 1968-07-09 Schwingmotor, insbesondere für Trockenrasierapparate AT281979B (de)

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