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Heizungsanordnung bei elektrischen Staubabscheidern
Die Erfindung betrifft eine Heizungsanordnung bei elektrischen Staubabscheidern zur Beheizung des Isolators zwischen dem Antrieb und der Klopfwelle für das Sprühsystem.
Solche Antriebe sind in mehreren Ausführungen bekannt. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, die Oberfläche des den Antrieb und die Klopfwelle verbindenden elektrischen Isolators von elektrisch leitenden Fremdbelägen so frei zu halten, dass keine elektrischen Überschläge und Kriechentladungen vom Gehäuse bzw. vom Antrieb zur Klopfwelle entstehen können.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1133343 ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei welcher zwischen Antrieb und Klopfwelle eine isolierende Zwischenwelle liegt. Sie hat die Eigenschaft, mit Staub belegt zu werden. Dieser Staub wird vor allem bei Betriebsunterbrechungen, d. h. bei Unterschreitungen der Taupunkte, feucht, so dass Überschläge bzw. Kriechentladungen nicht zu vermeiden sind. Die Anordnung ist darum mit dem Nachteil belastet, dass das Isolierstück zur Reinigung nach Bedarf aus dem Filter gezogen und hergerichtet werden muss. Der Nachteil solcher besonderen Wartung eines untergeordneten Teiles ist für den Betriebsmann offensichtlich.
In dieser Druckschrift wird zwar ergänzend vorgeschlagen, die Isolierwelle über ein gelochtes Ringrohr von Staub freizublasen ; jedoch abgesehen davon, dass der eingeblasene Gasstrahl die Isolierwelle nicht auf ihrer ganzen Länge von feuchtem Staub befreien kann, vermindert das eingeblasene Gas den Wirkungsgrad des Filters.
Nach der franz. Patentschrift Nr. 1. 328. 279 wird der den Antrieb und die Klopfwelle verbindende Isolator durch Blasluft oder Pressluft gereinigt. Da diese Luft keinen Staub enthalten darf, wird dem Filter dauernd Falschluft zugeführt und damit der Wirkungsgrad des Filters vermindert.
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Schnecke, welche den in der Filternische für den Isolator lagernden Staub aus der Nische befördert.
Diese Massnahme beseitigt die Staubablagerung in der Nische, genügt aber in den meisten Fällen nicht, um den Isolator von feuchtem Staub freizuhalten. In der Patentschrift Nr. 1088470 wird darum ergänzend vorgeschlagen, die Isolatorzwischenwelle entsprechend lang auszubilden. Die ganze Nische ist von einer Heizung umgeben, welche die Nische und den Isolator warmhält, besonders dann, wenn die Filtertemperatur bei Betriebsunterbrechung unter die Taupunkte sinkt.
Dass für diese Art der Heizung in so grossem Abstand vom Isolator ein beträchtlicher Aufwand an elektrischer Energie erforderlich ist, wirkt sich nachteilig aus, desgleichen eine lange Isolator-Zwischenwelle.
Die Erfindung geht zur Lösung der erläuterten Aufgabe einen andern Weg.
Zur Vermeidung der beschriebenen Nachteile ist nach der Erfindung der kappenförmige Isolator von innen durch einen feststehenden Heizkörper beheizbar, der von der Filteraussenseite her durch den Antrieb in den Isolator hineinragt. Bei dieser Ausbildung der Heizeinrichtung ist mit verhältnismässig geringer Heizleistung zu erreichen, dass der auf dem Isolator abgelagerte Staub trocken bleibt oder getrocknet wird. Dieser trockene Staub fällt dann von dem sich drehenden Isolator leicht ab. Was an ihm noch haftet, ist so trocken und unzusammenhängend, dass die Reste keine Überschlagsgefahr mit sich bringen. Da die Heizleistung sehr klein sein kann, ist es wirtschaftlich vertretbar, die Heizung auch
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bei längeren Betriebsunterbrechungen eingeschaltet zu lassen.
Daher bleibt die Betriebssicherheit des Antriebes und damit auch des Filters in einfacher Weise dauernd gewährleistet.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele in einem mittleren, senkrechten Längsschnitt durch die Filternische, in welcher der Antriebsisolator für die Sprühklopfwelle untergebracht ist.
Fig. l ist ein Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines neuen Antriebes mit Einzelteilen in Ansicht. Fig. 2 ist ein gegenüber der Fig. l etwas verkleinerter entsprechender Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform.
Die Welle-l-wird vom Isolator-2-, auf welchem die Mitnehmer --3-- sitzen, durch
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ein nicht dargestelltes Motorgetriebe.
Die Hohlwelle --4-- lagert im Gehäuse-6-leicht beweglich in Lagern-9--. Durch die Hohlwelle --4-- ragt in den Hohlraum des Isolators --2-- die Heizung --7--. Sie wird vom Support --8-- getragen.
Die Ausbildung nach Fig. 2 entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. l, jedoch hat die Hohlwelle --4-- die Gestalt eines Lochflansches --4a--. Durch diese Änderung ergibt sich eine kürzere und gedrängtere Anordnung der Lager--9a--im Vergleich zu den Lagerschalen --9-- in Fig. 1.