AT100644B - Einrichtung an elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Verhütung von Kurzschlüssen. - Google Patents

Einrichtung an elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Verhütung von Kurzschlüssen.

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AT100644B
AT100644B AT100644DA AT100644B AT 100644 B AT100644 B AT 100644B AT 100644D A AT100644D A AT 100644DA AT 100644 B AT100644 B AT 100644B
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gas
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/72Emergency control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   Die elektrische Reinigung feuchter Gase bietet grosse Schwierigkeiten, hauptsächlich wegen der ständig auftretenden durch die   Kondensationsniederschläge   der feuchten Gase verursachten Kurzschlüsse. 



  Es hat sieh gezeigt, dass   für diese Kurzschlüsse verschiedene Ursachen   massgebend sein können. Besonders leicht treten   Kurzschlüsse   auf, wenn die Gasströmung innerhalb der Kammer sich verringert oder aufhört. Das Gas kühlt sich in der Kammer ab, es bilden sich Kondensationsniederschläge, die die Kurzschlüsse veranlassen. Ferner darf die Temperatur des die Kammer durchstreichenden Gases einen bestimmten, von der Feuchtigkeit abhängigen Wert nicht unterschreiten. Besonders oft treten auch Kurzschlüsse bei Betriebsbeginn auf, die Gaskammer ist dann im kalten Zustand, die frisch einströmenden Gase   kiihlen   sich an den Wänden ab und es bilden sich   Kondensationsniederschläge,   die wieder die   Kurzschlüsse   veranlassen. 



   Nach der Erfindung werden diese Ursachen für die Ausbildung von   Kurzschlüssen   dadurch beseitigt, dass Sicherheitsvorrichtungen angebracht sind, die beim Unterschreiten eines bestimmten einstellbaren Wertes der Gasgeschwindigkeit oder der Gastemperatur oder bei beginnender Kondensation der im Gas enthaltenen Feuchtigkeit den Hochspannungsschalter für die Gasreinigungsanlage abschalten oder ein Einschalten verhindern. 



   Im folgenden sind vier   Ausführungsformen   der Erfindung beschrieben. 



   Wird das zu reinigende Gas mittels eines Ventilators durch die Gaskammer bewegt, so kann es vorkommen, dass aus irgendeinem Grunde der Selbstschalter für den Antriebsmotor des Ventilators die Stromzuführung abschaltet und der Ventilator zum Stillstand kommt. Die Folge ist, dass das Gas in der Kammer kondensiert und   Kurzschlüsse   veranlasst.   Erfindungsgemäss   sind nun der Ventilator und der Hochspannungsschalter für die Elektroden der Kammer mechanisch oder elektrisch derart   111 it.   einander gekuppelt, dass bei Stillstand des Ventilators auch die Gaskammer selbsttätig ausser Spannung 
 EMI1.2 
 des Ventilators den Schalter auslöst oder ein Einschalten verhindert. 



   Eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die verhindern soll, dass bei Stillstand des Gases innerhalb der Kammer   Kurzschlüsse   auftreten, besteht in einer drehbaren Klappe, deren Stellung durch die Gasgeschwindigkeit beeinflusst wird und die derart mit dem Hochspannungsschalter gekuppelt ist, dass beim Unterschreiten eines bestimmten einstellbaren Wertes der Gasgcschwindigkeit der Schalter ausgelöst wird. 



   Man kann ferner erfindungsgemäss ein Kontaktthermometer anordnen, das von dem durch die Kammer streichenden Gas beeinflusst wird und das beim Sinken der Gastemperatur unter einem bestimmten Wert die Ausschaltung der Stromzuführung veranlasst. Die Anordnung kann noch dadurch verbessert werden, dass bei Inbetriebsetzung der Gasreinigungsanlage die Einschaltung der Hochspannung erst möglich ist, wenn das Kontaktthermometer dies zulässt. Statt des Kontaktthermometers kann man auch ein Kontakthygrometer verwenden, das in gleicher Weise ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. EMI2.1 1. Einrichtung an elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Verhütung von Kurzschlüssen, z. B. infolge Kondensation feuchter Gase in der Gaskammer, gekennzeichnet durch Sicherheitsvorrichtungen, die beim Unterschreiten eines bestimmten einstellbaren Wertes der Gasgeschwindigkeit oder der Gastemperatur oder bei beginnender Kondensation der im Gas enthaltenen Feuchtigkeit den Hochspannungschalter für die Gasreinigungsanlage abschalten oder ein Einschalten verhindern.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein Ventilator das Gas durch die Kammer bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator und der Hochspannungsschalter derart (z. B. mit Hilfe eines Fliehkraftschalters) miteinander gekuppelt sind, dass bei Stillstand des Ventilators selbsttätig auch die Spannung von der Gaskammer abgeschaltet wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Abschaltung der Stromzuführung beim Unterschreiten eines bestimmten einstellbaren Wertes der Gasgeschwindigkeit erfolgt, gekennzeichnet durch eine drehbare Klappe, deren Stellung durch das strömende Gas beeinflusst wird und die beim Unterschreiten einer bestimmten Gasgeschwindigkeit den Hcchspannungsschalter auslöst.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, die beim Unterschreiten einer bestimmten Gastemperatur die Hochspannung abschaltet, gekennzeichnet durch ein Kontaktthermometer, das diese Abschaltung bewirkt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, die bei beginnender Kondensation der im Gas enthaltenen EMI2.2
AT100644D 1923-06-20 1924-06-14 Einrichtung an elektrischen Gasreinigungsanlagen zur Verhütung von Kurzschlüssen. AT100644B (de)

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