AT280915B - Schraubstock - Google Patents

Schraubstock

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AT280915B
AT280915B AT86065A AT86065A AT280915B AT 280915 B AT280915 B AT 280915B AT 86065 A AT86065 A AT 86065A AT 86065 A AT86065 A AT 86065A AT 280915 B AT280915 B AT 280915B
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cylinder
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AT86065A
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Exnii Metallorezh Stankov
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schraubstock 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Spindeldrehung entsteht, erheblich vermindert. 



   Nach vollzogener Einspannung wird das Werkstück durch elastische Kräfte der zwischen dem   Spindelkopf --10-- und   dem   Wälzlager-9-zusammengedrückten Tellerfedern-8-mit   stets gleichem Spanndruck festgehalten. Auf Grund ihrer Elastizität dämpfen die Tellerfedern die während der Bearbeitung des im Schraubstock gespannten Werkstückes entstehenden dynamischen Beanspruchungen des   Wälzlagers --9-- und   schützen dadurch das   Wälzlager --9-- gegen   frühzeitiges Zerstören. 



   Der Schraubstock oben beschriebener Art kann beispielsweise mit einem Druckluftantrieb versehen werden. In Fig. 2 und 3 ist ein solcher Schraubstock gezeigt. Er weist einen   Körper--l--   auf, der auf einer drehbaren Grundplatte--3--aufgestellt ist. Hinten am   Körper--l--ist   ein Kraftkopf angeordnet, der einen Druckluftzylinderblock darstellt, dessen Druckluftzylinder alle parallelgeschaltet sind und auf einer Achse liegen. Bei dieser Anordnung wird auf die   Federn--8--   der Gesamtwert aller Druckluftzylinder ausgeübt. 
 EMI2.1 
    --11-- desTellerfedern --8-- befindet   sich eine   Hülse--12--,   in deren abgestufter Ausdrehung der   Spindelkopf --10-- untergebracht   ist.

   Zwischen dem Spindelkopf und   Kolben --11-- ist   ein geringer Spielraum vorhanden, der eine freie Spindeldrehung ermöglicht. 



   Die Tellerfedern --8-- werden tariert, d. h. die Beziehung, die zwischen der Federbelastung und Deformation dieser Federn besteht, wird versuchsmässig festgestellt. Nach den Ergebnissen der Tarierung wird der   Teilkreis--13--geeicht.   



   Wird die Druckluft in Zylinder des Kraftkopfes eingeleitet, so bewegen sich die Kolben-11zusammen mit der   Hülse-12-vorwärts   und drücken die Tellerfedern zusammen. 



   Gleichzeitig drücken die Kolben der Druckluftzylinder auf den   Spindelkopf --10-- und   verschieben die   Spindel --6-- zusammen   mit der mit dieser verbundenen beweglichen Backe-4um einen Betrag, der der Deformation der Tellerfedern gleich ist. 



   Da der   Spindelkopf--10--zwischen   der Stirnfläche des   Kolbens--11--und   der Ausdrehung der   Hülse-12-mit   Spiel angeordnet ist, ist die   Spindel --6-- beim   eingeschalteten Druckluftzylinderblock frei beweglich und kann sowohl zur Zuführung der beweglichen Backe an das Werkstück als auch zur Einstellung des erforderlichen Spanndruckes gedreht werden. 



   Um das ausgenommene Werkstück im Schraubstock mit maximalem Spanndruck zu spannen, ist die bewegliche Backe--4--durch Drehung der Spindel--6--mit Hebel--7--dicht an das Werkstück heranzubringen und dann der Zutritt der Druckluft in den Zylinder des Kraftkopfes zu sperren. 



   Hiebei werden die Tellerfedern vom Druck der   Kolben--11--entlastet   und versuchen sich auszudehnen. 



   Die elastischen Kräfte der Tellerfedern greifen über   Hülse--12--, Spindelkopf--10--und     Spindel --6-- an   der beweglichen   Backe-4-an   und spannen das Werkstück ein. Zur Regelung (Verminderung) des Spanndruckes muss die Tellerfederdeformation verkleinert werden. 



   Zu diesem Zweck wird die bewegliche Backe beim eingeschalteten Kraftkopf an das Werkstück herangeführt, jedoch nicht dicht, sondern unter Einhaltung eines bestimmten Spielraumes, dessen Grösse nach dem   Teilkreis--13--eingestellt   wird. 



   Nach der Einschaltung der Druckluftzylinder dehnen sich die Tellerfedern etwas aus, wobei ihre Deformation um einen Betrag abnimmt, der dem Spiel zwischen dem Werkstück und der beweglichen Backe gleich ist. Durch Verkleinerung der Federdeformation nehmen auch die elastischen Federkräfte und folglich der Spanndruck verhältnisgleich ab. 



   In Fig. 4 und 5 ist ein erfindungsgemässer Federschraubstock dargestellt, bei dem ein Kraftkopf mit Druckluft und Flüssigkeit als Arbeitsmittel verwendet ist. 



   Der Kraftkopf ist hinten am   Körper--l--des   Schraubstockes befestigt. Er besteht aus einem Druckluftzylinder mit Kolben--14--und Kolbenstange--15--und einem Zylinder mit Kolben   --16--.   Der letztgenannte Zylinder ist mit Flüssigkeit gefüllt. 



   Die   Kolbenstange--15--des   Druckluftzylinders greift in den Zylinderraum des Flüssigkeitszylinders ein. 
 EMI2.2 
 Flüssigkeitszylinder proportional zu dem Verhältnis der wirksamen Flächen der Zylinder vergrössert. 



   Der   Kolben--16--des   Flüssigkeitszylinders wirkt auf die   Spindel--6--und   die Tellerfedern --8-- in der gleichen Weise wie dies oben geschildert wurde. 



   Fig. 6 zeigt einen hydraulisch betätigten Maschinenfederschraubstock, bei dem der Kraftkopf in 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Form eines   Flüssigkeitszylinders--17--ausgeführt   ist, dessen   Kolben--18--auf   die Spindel --6-- und die   Tellerfedern--8--in   der gleichen Weise wirkt, wie dies bereits oben geschildert wurde. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schraubstock mit einer beweglichen Backe mit Mutter und einer unbeweglichen Backe mit Wälzlager, wobei die Backen miteinander durch eine Schraubenspindel verbunden sind, die mit der Mutter der beweglichen Backe zusammenwirkt und durch das Wälzlager hindurchgeht, und einer 
 EMI3.1 
 unbeweglichen Backe (2) zwischen dem Kopf (10) der Spindel (6) und dem Wälzlager (9) koaxial mit der Spindel (6) ein elastisches Element (8) angeordnet ist, so dass eine Beschädigung des Wälzlagers (9) durch dynamische Beanspruchungen verhindert wird. 
 EMI3.2 


Claims (1)

16, Fig. 4 ; 18, Fig. 6) eingebaut ist, der auf das elastische Element (8) über eine Hülse (12) einwirkt, in der die Spindel mit ihrem Kopf (10) koaxial mit Spiel frei verdrehbar angeordnet ist und die einen stufenartig erweiterten Endabschnitt aufweist, so dass die Hülse gemeinsam mit der Spindel und der beweglichen Backe (4) verschoben und dadurch das Werkstück aus dem Schraubstock ausgespannt werden kann. EMI3.3
AT86065A 1965-02-01 1965-02-01 Schraubstock AT280915B (de)

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