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Schraubstock
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Spindeldrehung entsteht, erheblich vermindert.
Nach vollzogener Einspannung wird das Werkstück durch elastische Kräfte der zwischen dem Spindelkopf --10-- und dem Wälzlager-9-zusammengedrückten Tellerfedern-8-mit stets gleichem Spanndruck festgehalten. Auf Grund ihrer Elastizität dämpfen die Tellerfedern die während der Bearbeitung des im Schraubstock gespannten Werkstückes entstehenden dynamischen Beanspruchungen des Wälzlagers --9-- und schützen dadurch das Wälzlager --9-- gegen frühzeitiges Zerstören.
Der Schraubstock oben beschriebener Art kann beispielsweise mit einem Druckluftantrieb versehen werden. In Fig. 2 und 3 ist ein solcher Schraubstock gezeigt. Er weist einen Körper--l-- auf, der auf einer drehbaren Grundplatte--3--aufgestellt ist. Hinten am Körper--l--ist ein Kraftkopf angeordnet, der einen Druckluftzylinderblock darstellt, dessen Druckluftzylinder alle parallelgeschaltet sind und auf einer Achse liegen. Bei dieser Anordnung wird auf die Federn--8-- der Gesamtwert aller Druckluftzylinder ausgeübt.
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--11-- desTellerfedern --8-- befindet sich eine Hülse--12--, in deren abgestufter Ausdrehung der Spindelkopf --10-- untergebracht ist.
Zwischen dem Spindelkopf und Kolben --11-- ist ein geringer Spielraum vorhanden, der eine freie Spindeldrehung ermöglicht.
Die Tellerfedern --8-- werden tariert, d. h. die Beziehung, die zwischen der Federbelastung und Deformation dieser Federn besteht, wird versuchsmässig festgestellt. Nach den Ergebnissen der Tarierung wird der Teilkreis--13--geeicht.
Wird die Druckluft in Zylinder des Kraftkopfes eingeleitet, so bewegen sich die Kolben-11zusammen mit der Hülse-12-vorwärts und drücken die Tellerfedern zusammen.
Gleichzeitig drücken die Kolben der Druckluftzylinder auf den Spindelkopf --10-- und verschieben die Spindel --6-- zusammen mit der mit dieser verbundenen beweglichen Backe-4um einen Betrag, der der Deformation der Tellerfedern gleich ist.
Da der Spindelkopf--10--zwischen der Stirnfläche des Kolbens--11--und der Ausdrehung der Hülse-12-mit Spiel angeordnet ist, ist die Spindel --6-- beim eingeschalteten Druckluftzylinderblock frei beweglich und kann sowohl zur Zuführung der beweglichen Backe an das Werkstück als auch zur Einstellung des erforderlichen Spanndruckes gedreht werden.
Um das ausgenommene Werkstück im Schraubstock mit maximalem Spanndruck zu spannen, ist die bewegliche Backe--4--durch Drehung der Spindel--6--mit Hebel--7--dicht an das Werkstück heranzubringen und dann der Zutritt der Druckluft in den Zylinder des Kraftkopfes zu sperren.
Hiebei werden die Tellerfedern vom Druck der Kolben--11--entlastet und versuchen sich auszudehnen.
Die elastischen Kräfte der Tellerfedern greifen über Hülse--12--, Spindelkopf--10--und Spindel --6-- an der beweglichen Backe-4-an und spannen das Werkstück ein. Zur Regelung (Verminderung) des Spanndruckes muss die Tellerfederdeformation verkleinert werden.
Zu diesem Zweck wird die bewegliche Backe beim eingeschalteten Kraftkopf an das Werkstück herangeführt, jedoch nicht dicht, sondern unter Einhaltung eines bestimmten Spielraumes, dessen Grösse nach dem Teilkreis--13--eingestellt wird.
Nach der Einschaltung der Druckluftzylinder dehnen sich die Tellerfedern etwas aus, wobei ihre Deformation um einen Betrag abnimmt, der dem Spiel zwischen dem Werkstück und der beweglichen Backe gleich ist. Durch Verkleinerung der Federdeformation nehmen auch die elastischen Federkräfte und folglich der Spanndruck verhältnisgleich ab.
In Fig. 4 und 5 ist ein erfindungsgemässer Federschraubstock dargestellt, bei dem ein Kraftkopf mit Druckluft und Flüssigkeit als Arbeitsmittel verwendet ist.
Der Kraftkopf ist hinten am Körper--l--des Schraubstockes befestigt. Er besteht aus einem Druckluftzylinder mit Kolben--14--und Kolbenstange--15--und einem Zylinder mit Kolben --16--. Der letztgenannte Zylinder ist mit Flüssigkeit gefüllt.
Die Kolbenstange--15--des Druckluftzylinders greift in den Zylinderraum des Flüssigkeitszylinders ein.
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Flüssigkeitszylinder proportional zu dem Verhältnis der wirksamen Flächen der Zylinder vergrössert.
Der Kolben--16--des Flüssigkeitszylinders wirkt auf die Spindel--6--und die Tellerfedern --8-- in der gleichen Weise wie dies oben geschildert wurde.
Fig. 6 zeigt einen hydraulisch betätigten Maschinenfederschraubstock, bei dem der Kraftkopf in
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Form eines Flüssigkeitszylinders--17--ausgeführt ist, dessen Kolben--18--auf die Spindel --6-- und die Tellerfedern--8--in der gleichen Weise wirkt, wie dies bereits oben geschildert wurde.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schraubstock mit einer beweglichen Backe mit Mutter und einer unbeweglichen Backe mit Wälzlager, wobei die Backen miteinander durch eine Schraubenspindel verbunden sind, die mit der Mutter der beweglichen Backe zusammenwirkt und durch das Wälzlager hindurchgeht, und einer
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unbeweglichen Backe (2) zwischen dem Kopf (10) der Spindel (6) und dem Wälzlager (9) koaxial mit der Spindel (6) ein elastisches Element (8) angeordnet ist, so dass eine Beschädigung des Wälzlagers (9) durch dynamische Beanspruchungen verhindert wird.
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