AT28020B - Schaltung für Einphasen-Kollektormotoren mit Stufentransformator. - Google Patents

Schaltung für Einphasen-Kollektormotoren mit Stufentransformator.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für   Elnphasn-Kollektormotoren   mit Stufentransformator. 



   Die nachstehend beschriebene Schaltung hat zur Voraussetzung die Verwendung von solchen Einphasen-Wechselstrommotoren, deren Tourenzahl nicht von der Periodenzahl, sondern von der Spannung des Wechselstromes abhängig ist. Solche Motoren werden z. B. ausgeführt als   Serien-Kollektormotoren   mit oder ohne Kompensationswicklung und haben Eigenschaften, die denen des   Gleichstromserienmotors   ganz ähnlich sind. 



   Ebenso wie die letzteren werden auch die Einphasen Kollektormotoren vorteilhaft für   Kraftbetrieb   verwendet, da sie sich gut regulieren lassen, wenige   Zuführungsleitungen   benötigen, und durch Umschaltung in einen Gleichstromseriengenerator die Möglichkeit bieten, eine Nachlaufbremsung oder ein Senken der Last in sogenannter Senkbremsscbaltung auszuführen. 



     Bezliglich   der Regulierung ist der   Einphasen-Kollektormotor   dem Gleichstromserienmotor überlegen, da es möglich ist, ihn unter Vermeidung von   Anlasswiderstiinden   mit Hilfe eines Stufentransformators ohne wesentliche Energieverluste anzulassen oder seine Geschwindigkeit zu regeln. Allerdings sind die Stufentransformatoren in der Anschaffung kostspieliger als Anlasswiderstände. 



   Die vorliegende Schaltung gibt nun aber ein Mittel zur Verbilligung an die Hand. 



  Mit der angegebenen Schaltung ist es nämlich   möglich, bei Kranen   mit mehreren Motoren, die je nach Bedarf einzeln oder gleichzeitig und mit verschiedenen Geschwindigkeiten arbeiten sollen, mit einem einzigen Stufentransformator auszukommen, der ohnehin ver-   hältnismässig   klein gewählt werden kann, da er in den Ruhepausen und bei höchster Tourenzahl der jeweilig laufenden Motoren vom Netze abgeschaltet wird. 



   In der Figur sind die Netzleitungen mit   1,     1   bezeichnet, der gemeinsame Stufen- transformator mit s. Dieser ist an die eine Leitung 1 angeschlossen und in die Stufen a, b, c, d unterteilt. In die hinter a und c abzweigenden Leitungen sind die Widerstände   11, 1   und   M'2 eingeschaltet, um, ähnlich wie   bei einem Zelleuschalter, ein vollständiges   Kurzschliessen   der einzelnen Stufen durch die Kontakte des Anlassers zu vermeiden. 



   Die hier gezeichneten zwei Einphasen-Kollektormotoren   tu,     1n   sind durch die Umkehr- 
 EMI1.1 
 Anlasser ist ganz gleichartig. 



   In der Mittelstellung beider Anlasser ist der Transformator a mit dem in der Figur oberen Ende nicht au die zugehörige Netzleitung gelegt. Wird aber einer der Schalthebel h aus der Mittellage nach links oder rechts bewegt, so wird auch das noch freie Ende des Transformators ans Netz angeschlossen. Infolge der in der Zeichnung angegebenen Verbindungen der Schalterkontakte mit den Stufen des Transformators wird nun ferner beim Drehen eines der Schalthebel aus der Mittellage dem zugehörigen Motor zum Anlassen und Regeln eine veränderliche Spannung zugeführt, je nach der Zahl der in den Stromkreis des Motors geschalteten Transformatorstufen. In den äusseren Grenzlagen der Schalthebel ist aber der Transformator wieder ausgeschaltet und der betreffende Motor unmittelbar an die Netzleitungen gelegt. 



   Die Zahl der Motoren, die in dieser Weise von einem Stufentransformator gespeist werden können, ist unbeschränkt. Da der Transformator nur in den Zwischenlagen der Schalthebel, nicht aber in den Endlagen, also auch nicht in den Ruhepausen Strom   führt,   so kann er meist sehr klein gewählt werden. 



   Das gleiche System lässt sich selbstverständlich auch anwenden auf Dreiphasen- 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 auszulassende und zu regelnde Einphasen-KoUelitormotoren, gekonnzeichnet durch die Ver- wendung eines gemeinschaftlichen Stufen transformators fUr die Motoren, dessen Stufen durch die zugehörigen Schalter mit je einem einzelnen Motor, oder gleichzeitig mit mehreren Motoren zu verbinden sind, in der Weise, dass die gleichzeitig eingeschalteten Motoren verschiedene Klemmenspannung erhalten können.
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufentransformator in Ruhestellung sämtlicher Anlassapparate vom Netze abgeschaltet ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stafentransformator in den Endstellungen der Anlasser vom Netze abgetrennt ist, während der oder die Motoren den Strom unmittelbar vom Netze mit Umgehung des Stufentransformators erhalten. EMI2.2
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