<Desc/Clms Page number 1>
Rahmen zur Befestigung von Glasscheiben oder Wänden
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
sich im Inneren der Nuten abstützenden Flanken versehen sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmens ist dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse der Klemmstücke jeweils zwei parallel zueinander angeordnete Einsteckflanken und daran anschliessend im Kreisbogen mit zunehmendem Durchmesser gleichsinnig verlaufende Spannflanken haben, die im tangentialen Auslauf in etwa rechtwinkelig zu den Einsteckflanken stehende Klemmflanken übergehen, wobei der Abstand der Einsteckflanken voneinander kleiner als der Abstand der Nutkanten, der Abstand der Klemmflanken jedoch grösser als die lichte Weite der Nuten ist.
Durch diese Massnahmen braucht zur Fixierung eines erfindungsgemäss ausgebildeten Klemmelementes dieses lediglich von oben in eine Nut eingeführt und anschliessend um zirka 90 verdreht werden, ohne dass bisher erforderliche zusätzliche Mittel und Massnahmen, wie z. B.
Einstecköffnungen, im Bereich der Rahmennuten, notwendig sind.
Eine weitere vorteilhafte und erfinderische Ausgestaltung besteht darin, dass bei Klemmstücken mit in entsprechende Widerlager an den Falzleisten einsprengbaren Widerhaken letztere jeweils in Rotationsebenen kreisbogenförmig und konzentrisch zur Mittelachse des Klemmstückfusses verlaufen.
Hiedurch ist stets, d. h. unabhängig davon, ob die Klemmfinger genau rechtwinkelig zur Längserstreckung des Rahmenschenkels verlaufen oder mehr oder weniger aus dieser richtigen Lage verdreht sind, die Möglichkeit des Eingreifens der Klemmfingerwiderhaken in ihre Widerlager an den Falzleisten gegeben. Bei Nuten mit schrägen Flanken und den entsprechend ausgebildeten Klemmstückfüssen zur Bildung von Spannkurven können die Flankenwinkel der Klemmstückfüsse zu den Klemmflanken hin allmählich grösser werden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 einen Teil eines Rahmens im Querschnitt, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-B in Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform im Schnitt entsprechend Fig. l, Fig. 4 eine Einzelheit entsprechend dem Schnitt C-D in Fig. 5, Fig. 5 desgleichen in der Draufsicht, Fig. 6 eine Variante einer Einzelheit im Schnitt entlang der Linie E-F in Fig. 4.
Diese Rahmenkonstruktionen haben in den Rahmenschenkeln-l-eines Fensterflügels in der der Verbundverglasung --2-- als Rahmenfüllung zugewandten Seite mindestens eine in
EMI2.1
welche die Falz-bzw. die Anschlagleiste-10, 11- durch die Federkraft der Klemmfinger-7eingesprengt sind.
EMI2.2
--2-- lagertNut --3-- korrespondierender Exzenter ausgebildet. Hiezu weist der Fuss-5-zwei Einsteckflanken --25-- und zwei daran sich jeweils anschliessende Spannflanken --26-- auf, die in Klemmflanken --27-- übergehen.
Hiebei ist der Abstand der Einsteckflanken --25-- voneinander kleiner als die Breite der Mündung der Nut-3-, so dass der Fuss ohne besondere Vorkehrungen von oben in die Nut --3-- eingesetzt und lediglich durch eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn in der Nut --3-- arretiert werden kann.
In Fig. 3 haben die Klemmfinger-7-im Anschluss an die Auflauframpen-15-- Widerhaken-16-, die mit entsprechend ausgebildeten Widerlagern --16'-- an den Leisten - -10, 11-- zusammenwirken. Ferner besitzen hier die Leisten-10, 11- werkstoffeigene Nasenleisten-28--, die sich in Nuten --29-- des Rahmenschenkels --1-- als Einschubbegrenzung abstützen. Die Fig. 4 und 5 zeigen ein Klemmelement-6-, bei welchem die Klemmfinger-7-aus Federbandstahl bestehen und durch Nietung an dem Klemmstückfuss --5-starr und unlösbar angeschlossen sind.
Damit auch in Gebrauchsstellung bei nicht genau rechtwinkelig zur Längserstreckung des
EMI2.3
<Desc/Clms Page number 3>
inNietkopf-30-hat eine Kreuzkerbe --31--, die auch als Schlüsselansatz für einen Schraubenzieher benutzt werden kann.
Fig. 6 zeigt einen Klemmstückfuss-5-, bei welchem sich an die Klemmflanken-27-jeweils eine weitere Spannkurve --32-- anschliesst, womit besonders grobe Toleranzen der Nut - -3-- und/oder des Fusses-5-überbrückt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rahmen zur Befestigung von Glasscheiben oder Wänden mit in Ausnehmungen oder in Nuten des Rahmens einsetzbaren Klemmstücken mit federnden Rastarmen zum Einsprengen von Falzleisten,
EMI3.1
aufweisen, wobei die Klemmstücke (6) mit Füssen (5) ausgerüstet sind, die, von einem zylindrischen Grundkörper, der im Durchmesser dem Nutkantenabstand entspricht, ausgehend, mit beim Eindrehen um 900 im Durchmesser ansteigenden, sich im Inneren der Nuten (3) abstützenden Flanken (26) versehen sind.