DE879629C - Sicherheits-Unterlegscheibe - Google Patents

Sicherheits-Unterlegscheibe

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Publication number
DE879629C
DE879629C DEB13463A DEB0013463A DE879629C DE 879629 C DE879629 C DE 879629C DE B13463 A DEB13463 A DE B13463A DE B0013463 A DEB0013463 A DE B0013463A DE 879629 C DE879629 C DE 879629C
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DE
Germany
Prior art keywords
locking
securing
screw
safety
safety washer
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Expired
Application number
DEB13463A
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English (en)
Inventor
Georg Boden
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Individual
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Individual
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Publication of DE879629C publication Critical patent/DE879629C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/10Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt
    • F16B39/108Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt with a locking washer under the nut or bolt head having at least one tongue or lug folded against the nut or bolt head, or against the object itself

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

  • Sicherheits-Unterlegscheibe Unter dem Gattungsbegriff Sclhraubensicherungen sind als DIN-Normen bekanntgeworden: DIN 93, Sicherungsbleche mit Lappen, DIN 127, Federringe, DIN 137, Federscheiben, DIN 432, Sicherungsbleche mit Nase, DIN q.62, Sicherungsbleche mit Innennase, DIN .I63, Sicherungsbleche mit 2 Lappen.
  • Ein weiteres Sicherungselement für Schrauben stellt der Splint dar. Seine Anwendung in Verbindung mit Scheiben, Stellringen, Sechskant- und Kronenmuttern, ist in DIN 94 niedergelegt.
  • Die Wahl der einen oder anderen Sicherung richtet sich nach dem Sicherheitsgrad, der verlängt wird, bzw. nach den technischen Voraussetzungen hinsichtlich :der Anbringungsmöglichkeit. Federringe und Federscheiben an Stelle normaler Unterlegscheiben verbessern wohl um einiges den Haftsitz ,der angezogenen Mutter und Schraube, stellen aber keine effektive Sicherung dar. Eine verläßliche Sicherung ist mit dem S@ich,erungsblecli nach DIN 462 gegeben, aber nur in Verbindung mit Nutmuttern nach DIN 1804 und mit senkrecht geschlitzten Gewindeschraubenden, zur Aufnahme der Innennase d es Sicherungsbledhes. Normale Muttern und Sehrauben scheiden für diesen Sicherungsfall aus. Die Sicherungsbleche nach DIN 93 und 463 setzen an den ;zu versdhraubenden Maschinenteilen eine Anschlagsmöglichkeit für die Sicherungslappen voraus. Oft aber ist diese Anschlagsmöglichkeit nicht gegeben, ganz abgesehen davon, daß außer dem Sicherungsblech mit Innennase nach DIN 462, die übrigen eine von normalen Unterlegscheiben stark abweichende, teils unförmige Gestaltung besitzen. Die Folge ist hoher Materialverbrauch in der Herstellung als auch eine weitgehende Abneigung, diese unförmigen Sicherungselemente anzuwenden: Im hochwertigen Maschinen-, Motoren- und Apparatebau wird daher in allen Fällen, wo eine verläßliche Sicherung mit gutem Aussehen gepaart sein soll, die Sicherung mittels Kronenmutter und Splint bevorzugt. Mangels billigerer Möglichkeiten, bei gleich ,gutem Effekt und Aussehen, nimmt man in Kauf, :daß Kronenmuttern und Splinte in der Anschaffung weit teurer sind als normale Sechskantmuttern in Verbindung mit Sicherungsblechen, wie auch, .daß erst nach dem satten Anziehen der Kronenmutter, das Splintloch am Werkstück gebohrt werden muß.
  • Das Sicherungsblech DIN 432 besitzt gegenüber den Blechen nach DIN 93 und 463 einen gewissen Vorteil insofern, als durch das Vorhandensein der kleinen, rechtwinklig angebogenen Arretierungsnase, äußere Anschlagsmöglichkeiten am .Maschinenteil entbehrt werden können; tbieAnbringung des Zapfenloches für die Nase -bereitet- kaum Schwierigkeiten. Doch auch das Sicherungsblech. nach DIN 432 beansprucht einen weit größeren Platzbedarf als eine normale Unterlegscheibe; auf die Bleche nach DIN 93 und 463 trifft dies erst recht zu. Die Tatsache, .daß man im voraus nie wissen kann, wo nun letzten Endes das Sicherungsblech aufzubiegen und gegen den Schraubenkopf oder die Mutter anzuschlagen ist, fiifhrt eben zu der bekannten -Überdimensionierung und teilweisen Unförmigkeit dieser Sicherungsbleche und damit zu der Abneigung, .diese anzuwenden, soweit sie sich nicht schon konstruktiv bedingt verbieten.
  • Gesucht und dringend erwünscht ist eine Sicherung, deren Herstellungskosten sich keinesfalls höher stellen als die für Sicherungen der bekannten Art, die jedoch deren Mängel und Nachteile vermeidet, bei gleichzeitig erheblich verbessertem Sicherheitseffekt, etwa demjenigen von Kronenmutter und Splint entsprechend. .
  • In den Abb. r bis 6 der Zeichnung ist eine in diesem Sinne verbesserte neue Sicherung für Schrauben und Muttern dargestellt.
  • Abb. z zeigt ,das Sicherungselement an sich; Abb. 2 bis 6 zeigen Anwendungsbeispiele.
  • Die in- Abb. i gezeigte Sicherung besitzt im höchst angenehmen Gegensatz zu den bekannten S'icherungsblechen mit ihren ungünstigen Formen und Abmessungen mit 9o °/o den Charakter einer normalen Unterlegsdheibe. Damit ist der entscheidende Schritt getan und diese neue Sicherung ist deshalb auch nicht als Sicherungsblech, sondern allein zutreffend als Sicherheits-Unterlegscheibe zu bezeichnen. Die Durchmesser D und Dl bestimmen sich nach den DIN-Normen für Unterlegscheiben. Auch alle übrigen Abmessungen steh,--n jeweils in einem bestimmten Verhältnis zu den DIN-Normen für Scheiben und Muttern. Zum Beispiel: Bedeutet S die Schlüsselweite für S.edhskantmuttern, so beträgt der Abstand von Mitte Scheibe oder Schraube bis Mitte Slicherungsnase N oder Mitte Zapfenloch Z, jeweils 1/2 S. Die Ausladung der Sicherungslappen 1 in -gestrecktem Zustand beträgt = o,6 D: Die G. samtbreite der Sicherungslappen L mit .der da. zwischenliegenden Sicherungsnase 1V = b entsprich der jeweiligen Sechskantlänge einer Mutter. Da: Zapfenloch Z im Maschinenteil, zur Aufnahme une Arretierung der Sicherungsnase N, besitzt jeweils den Durchmesser 1/s Dl, die Breite b1 der Sicherungsnase N mißt 1/3 D1 bis 'ho Dl.
  • Das Besondere der neuen Sicherung besteht noch darin, daß die an sich bekannten Sicherungsorgane, wie- Lappen und Nase, statt wie bei Sicherungsblechen räumlich weit getrennt, nunmehr direkt nebeneinandergelegt wurden, so daß ihre Gesamtbreite nur jeweils der Sechskantlänge einer Mutter entspricht; was eben ermöglichte, ,diesem neuen Sicherungselement mit 9o °/o den Charakter einer Unterlegsdheibe :zu geben.
  • Die Wirkungsweise der Sicherheits-Unterlegscheibe besteht nun in folgendem: Die in Abb. z dargestellte Sicherheits-Unterlegscheibe mit rechtwinklig angebogener Sicherungsnase N und den gestreckten Sicherungslappen L stellt die Normalausführung für Muttern und Schraubenköpfe hei nicht durchgehenden Schrauben dar. Die Abb. 4, 5 und 6 zeigen Anwendungsbeispiele. Die Sicherheits-Unterlegscheibenwerden mit den SicherungsnasenN in die Zapfenlöcher Z der zu verbindenden Maschinenteil-- eingelegt. Nach dem Festziehen der Muttern oder Kopfschraube werden die Sicherungslappen L aufgebogen und gegen die Flanken der Muttern und des Schraubenkopfes angeschlagen, womit die :gewünschte Sicherung auch schon bewerkstelligt .ist. Abb.4 zeigt die Sicherung der ,Mutter einer Stiftschraube, Abb.5 die Sicherung eines Schraubenkopfes. In beiden Fällen handelt es sich um vollkommene effektive Sicherungen. Abh. 6 zeigt die Sicherung einer durchgehenden Schraube, in diesem Fall muß neben .der Mutter auch der Se'hraubenkopf gesichert werden, um eine vollkommene effektive Sicherung zu erreichen. Für diese doppelseitige Sicherung nach Abb. 6 ist vorgesehen, die untere Sicherheits-Unterlegscheibe für , g den Schraubenkopf schon fabrikationsmäßig mit entgegengesetzt zur Sicherungsnase N rechtwinklig aufgebogenen Sicherungslappen L zu liefern. Damit wird bei der Montage erreicht, daß nach dem Einführen .der Schraube und Sicherheits-Unterlegscheibe in das Bohr- und Zapfenloch des Maschinenteils, die Schraube selbst beim Anziehen der :Mutter bereits -gegen Verdrehung gesichert ist, womit das bisherige lästige Gegenhalten mittels Schlüssels am Schraubenkopf entfällt. Bezeichnen wir die zuletzt beschriebene Sicherheits-Unterlegscheibe als Sonderausführung für dieKöpfe durchge'henderSchrauben, so bleibt leicht ersichtlich, daß mit dieser Sonderausführung selbst total versenkte Schrauben köpfe bei .der Montage gegen Verdrehung spielend leicht geschützt und letzten Endes gesichert -werden können.
  • Schließlich ist aus den Abb. 2 und 3 zu ersehen, daß die neue Sicherheits-Unterlegsdheibe vorteilhafterweise die Sicherung einer Mutter oder eines Schraubenkopfes sowohl flächig anliegend zu einer Sechskantseite (Abb. 2) als auch übereck, d. h. die Sicherungslappen L an 2 Sechskantflächen anschlagend (Abb. 3), gestattet. Damit wird erreicht, daß nicht lediglich eine 1/. Umdrehung, sondern in jedem Falle schon eine l/12 Umdrehung einer Mutter gesichert werden kann. Weiter zeigen die Abb. und 3 eindeutig, daß nach erfolgter Sicherung einer Mutter oder eines Schraubenkopfes, die neue Sicherheits-Unterlegscheibe räumlich nicht mehr Platz beansprucht als eine reguläre Unterlegscheibe.
  • Damit entfallen alle Mängel und Nachteile, die den Sicherungsblechen anhaften, bedingt durch behindernde Größenverhältnisse und unzulängliche Gestaltung. Die neue Sicherheits-Unterlegscheibe stellt einen erheblichen, sowohl wirtschaftlichen als auch technischen Fortschritt dar. Ihr Sicherheitseffekt .ist der Wirkung von Splint und Kronenmutter gleichzusetzen, ihre Herstellung bleibt aber erheblich billiger, selbst gegenüber den Sicherungsblechen mit ihrem weit größeren Materialverbrauch, bei erheblich verbessertem Sicherungseffekt gegenüber den Letzteren. Beschränkende konstruktive Voraussetzungen, wie besondere Anschlagsmöglichkeiten und größerer Platzbedarf für Sicherungsbleche, entfallen. Die Anwendungsmöglichkeit der neuen Sicherheits-Unterlegscheibe ist geradezu universell, indem sie räumlich nicht mehr Platz beansprueht als eine gewöhnliche Unterlegscheibe. Letzten Endes und wesentlich stellt die neue Sicherheits-Unterlegscheibe im Vergleich zu Sicherungsblechen auch für das Auge eine ganz einwandfreie und ästhetische Lösung .dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheits-Unterlegscheibe,mit an sich bekannter rec'htwin'klig angebogener Nase, :dadurch gekennzeichnet, daß dieses Sicherungselement zur Sicherung normaler Sedhskantsdhrauben und Muttern nur den Raum einer normalen Unterlegscheibe beansprucht und mit 9o °/o seiner Fläche als solche -gestaltet ist. z. Sicherheits-Unterlegscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre drei Sicherungsorgane, nämlich zwei Sicherungslappen L mit dazwisdheriliegender Sicherungsnase N, direkt nebeneinanderldegend angeordnet sind. 3. Sicherheits-Unterlegscheibe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer gegebenen Schlüsselweite, S für Schraubenkopf oder Mutter, mit 1/z S von der Mitte aus gemessen, das Zapfenloch Z im Maschinenteil m-it der Sicherungsnase N und den inneren Knicklinien .der Sicherungslappen L in einer Ebene liegen, -,vomit erreicht wird, daß Schraubenköpfe und Muttern sowohl übereck (Abb. 3) als auch nur an einer Sechskantfläche anliegend (Abb. 2), in jedem Falle aber schon mit 1/12 Umdrehung gesichert werden können. 4.. S.icherheits-Unterlegsc'heibe nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese vorwiegend und normalerweise mit rechtwinklig angebogener Sicherungsnase N und gestreckten Sicherungslappen L ausgeführt wird. 5. Sicherheits-Unterlegscheibe nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese zur Sicherung der Köpfe durchgehender Schrauben sowohl mit rechtwinklig angebogener Sicherungsnase 1\T als auch mit entgegengesetzt rechtwinklig an:gebogenen Sicherungslappen L ausgeführt wird, womit nach dem Einführen der Schraube und Scheibe :in :das Rohr-und Zapfenloch des Maschinenteils, die Schraube beim Anziehen .der Mutter bereits gegen Verdrehung gesichert ist.
DEB13463A 1951-01-25 1951-01-25 Sicherheits-Unterlegscheibe Expired DE879629C (de)

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ID=6957564

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DE (1) DE879629C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3531213A1 (de) * 1985-08-31 1987-03-12 Stamp Kg Pumpenfabrik Gmbh & C Sicherungsscheibe
FR2758599A1 (fr) * 1997-01-23 1998-07-24 Snecma Verrou a vis freinee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3531213A1 (de) * 1985-08-31 1987-03-12 Stamp Kg Pumpenfabrik Gmbh & C Sicherungsscheibe
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