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Schöpfwerk für Brunnen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schöpfwerk, durch das das Wasser in Eimern aus dem Brunnen gehoben wird. Hiebei ist das die mit Ausflussventil versehenen Eimer tragende Kabel um eine lose auf der stetig in derselben Richtung gedrehten Ilaupt- welle angeordnete Scheibe geführt, die nach jedesmaligem Aufzuge eines gefüllten Eimers
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wobei das Ventil des gefüllten Eimers am Ende der Aufwärtsbewegung selbsttätig geöffnet wird und das ausfliessende Wasser sich in ein im Innern des die Brunnenöffnung vollstandig schliessenden Gehäuses angeordnetes flaches Becken mit Ausnussrohr ergiesst.
Die Zeichnung veranschaulicht das den Gegenstand der Erfindung bildende Schiipf-
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'ragendes Kabel 7 geführt ist und deren Nabe mit einem doppelten Sperrkranz 9 versehen ist. Neben der Seilscheibe befinden sich zwei lose angeordnete Kegelzahnräder 10, 11, von denen jedes mit einer Kupplungsfläche zum Eingreifen mit einer auf der Welle 5 in der Längsrichtung verschiebbaren Kuplungsbüchse 12 ausgestattet ist. Zwischen den Kegel-
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am oberen Ende einen wagerechten Arm 16 und am unteren Ende eine (iabel 17, die in eine Ringnut der Kupplungsbüchse 12 hineinragt und zum Verschieben der letzteren dient.
Auf der entgegengesetzten Seite der Seilscheibe tri befindet sich eine Sperr-und Steuerungsvorrichtung, die aus zwei winkelhebelartigen Klinken 18, 19 besteht, deren obere Enden durch eine Stange 20 miteinander verbunden sind. Die Stange 20 ist mit einer Gabel 21 versehen, die mit dem Arm 16 der Welle 15 in Eingriff steht und zur
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Bolzen 22, 23 angelenkt, die in geeigneten, am Rahmen 4 befestigten Hülsen 24 auf und nieder bewegt werden können und zur Betätigung der Sperr- und Steuervorrichtung mittels des jeweilig am oberen Ende seines Aufzuges angelangten Eimers 8 dienen.
Zum Antriebe ist die Handkurbel 28 vortgesehen, auf deren Achse 27 das Zahnrad 2 (j sitzt, welche letzteres unter Vermittlung des Zahnrades 25 die Bewegung auf die Welle überträgt.
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Hebeln 31, 31 in Eingriff, die durch ihre Bewegung die Vontilstange mit dem Ventil in nachbeschrieboner Weise in die Höhe heben. Die Hebel 31 sind auf einem Qnerstücke
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Die Arbeitsweise des Schöpfwerkes ist folgende : Durch Drehen der Handkurbel 28 steigt der eine Eimer aufwärts, während sich der andere hinabbewegt. Der aufsteigende Eimer trifft am Ende seiner Bewegung mit seinen Hebeln M, M gegen den Rahmen 4, so dass diese Hebel das Ventil 29 öffnen, wodurch das in dem Eimer enthaltene Wasser in kreisrundem Strahl zwischen dem Boden des Eimers und dem falschen Boden 33 in
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betätigt werden. Infolgedessen gelangt eine der beiden.
Klinken in Eingriff mit dem Sperrrad, 9, um die Drehung der Seilscheibe 6 in einem Sinne zu verhindern, während die Gabel 21 der Verbindungsstange 20 die Kupplungsbüchse 12 auf der Welle 5 in der Längsrichtung verschiebt, u. zw. durch die Vermittlung des wagerechten Armes 16, der Welle und der Gabel 17. Auf diese Weise gelangt die Kupplungsbüchse 12 in Eingriff mit dem Kegelrad 10, wodurch letzteres mit der Welle 5 in dem der vorhergehenden Bewegung entgegengesetzten Sinne gedreht wird. Nach einer vollständigen, leeren Umdrehung trifft ein Mitnehmernocken 35 des Kegelrades 10 gegen einen Anschlag 36 der Scheibe C, wodurch dann auch die letztere in Umdrehung versetzt wird.
Dieses zeitweilige Leerlaufen des Kegel'adgetriebes bezweckt, das vollständige Entleeren des aufgezogenen Eimers vor
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den Brunnen, während der gefüllte Eimer aufsteigt und sich, oben angekommen, selbsttätig entleert, gleichzeitig das Kogelrad 11 mit der Welle 5 kuppelt, wodurch das Kegelrad 10 und mithin die Seilscheibe C in entgegengesetztem Sinne gedreht werden. Das Umsteuern d < -r Bewegung und das Entleeren der Eimer geschieht demnach selbsttätig ohne Unter-
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PATENT-ANSPRÜCHE : ]. Schöpfwerk für Brunnen, bei dem die Seilscheibe für das die Eimer tragende Kabel auf einer stetig in derselben.
Richtung gedrehten Welle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe der Seilscheibe (6) mit einem doppelten Sperrad ('')) ver-
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der Hauptwelle zu kuppeln.