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Haltevorrichtung für Stangen, Bäume, z. B. Christbäume, usw.
Die Erfindung geht von vorbekannten zusammenklappbaren und aufstellbaren Haltevorrichtungen für Stangen, Bäume, z. B. Christbäume, usw. aus, mit einer zentralen Lagerung und mindestens drei an dieser Lagerung angelenkten und seitwärts ausschwenkbaren Füssen, welche oberhalb der Anlenkstelle mit Halteorganen ausgestattet sind, die beim Seitwärtsausschwenken der Füsse gegen die zentrale Achse der Lagerung einschwenken und somit an der zu haltenden Stange od. dgl. angreifen, und aus Flacheisen bestehen, deren Ebene im wesentlichen radial zur Zentralachse verläuft, wobei die Lagerung aus einer der Anzahl der Füsse entsprechenden Anzahl von winkelig abgebogenen Flacheisen besteht, deren einander benachbart parallel verlaufende Schenkel jeweils paarweise zur Lagerung eines der ausschwenkbaren Füsse dienen.
Vorbekannte Haltevorrichtungen dieser Gattung zeichnen sich durch Einfachheit und Billigkeit aus, da sie bloss aus Bandmaterial bestehen und leicht herzustellen sind.
Bei den vorbekannten Haltevorrichtungen dieser Gattung waren jedoch jene Flacheisen, welche mitsammen die Lagerung der ausschwenkbaren Füsse bilden, nur an ihren freien Schenkelenden mitsammen verbunden, u. zw. nur durch jene Gelenke, um die die einzelnen Füsse schwenkbar lagerten.
Die vorbekannten Vorrichtungen waren aus diesem Grund nicht ausreichend stabil, zu wenig robust und besassen deshalb nur eine geringe Lebensdauer, weil sie alsbald durch eine Überbeanspruchung der an den freien Schenkelenden angeordneten Gelenke unbrauchbar wurden.
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Lagerung einschwenken und somit an der zu haltenden Stange od. dgl. angreifen. Im Bereich der Lagerung selbst fehlte aber jedwede Vorkehrung zur Fixierung der zu haltenden Stange und es war somit keine Gewähr dafür gegeben, dass diese Stange von der Haltevorrichtung in einer beständig aufrechten Stellung festgehalten werden konnte. Gelangte diese Stange aber infolgedessen in eine unstabile Schrägstellung, wurde damit die Gefahr einer Überbeanspruchung der obenerwähnten Gelenke erst recht verschärft.
Ziel der Erfindung ist es, die Stabilität, Festigkeit und Dauerhaftigkeit solcher Vorrichtungen der eingangs erwähnten Gattung zu verbessern und gleichzeitig damit für die Fixierung der zu haltenden Stange auch im Bereich der Lagerung zu sorgen, ohne aber dadurch die Anzahl der Bestandteile der Vorrichtung wesentlich zu erhöhen bzw. von deren vorteilhaft einfachen Bauweise grundsätzlich abzugehen und dadurch ihre Herstellung zu verteuern.
Der Erfindung zufolge sind die Flacheisen der Lagerung im Winkelscheitel mitsammen verbunden und zwischen den Scheiteln der die Lagerung bildenden winkelig abgebogenen Flacheisen ist ein in der Zentralachse aufwärts ausragendes Zentrier-und Verankerungsorgan für das untere Ende der zu haltenden Stange od. dgl. festgehalten.
Die beiden Zeichnungsfiguren zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt die Fig. 1 eine Ansicht eines Teiles der Haltevorrichtung nach einer zur Ebene ici der Fig. 2 parallelen Ebene, die Fig. 2 ist eine zugehörige Draufsicht nach lI-lI der Fig. 1.
Die Haltevorrichtung ist mit drei gleichen und gleichartig gelagerten Füssen-l-ausgestattet,
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die aus Flacheisen bestehen. über die wesentliche Länge des Fusses --1-- und dessen Lagerung verläuft dieses Flacheisen, wie die Fig. 2 zeigt, in bezug zur Zentralachse-a-in einer radialen Ebene ; in dieser Ebene ist jeder Fuss-l-ausschwenkbar.
Aus dieser Ebene heraus ist das Unterste jedes Fusses verwunden, um einen Fussteil --2-- zu bilden, der zur Auflagefläche der Haltevorrichtung parallel verläuft, wenn der Fuss ganz ausgeschwenkt ist.
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versehenverlaufende Schenkel jeweils radial ausragend paarweise zur Lagerung je eines der ausschwenkbaren Füsse-l-dienen.
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Ausführungsbeispiel einen Holzschraubenschaft-6--, der zwischen den Scheiteln der die Lagerung bildenden winkelig abgebogenen Flacheisen --5-- festgehalten wird. Dieser Holzschraubenschaft - kann mit dem unteren Ende der zu haltenden Stange-7--, z. B. mit dem unteren Stamm-Ende eines Bäumchens, verschraubt werden.
In dieser Vorrichtung kann die Stange --7-- sehr einfach dadurch in vertikale Lage gebracht werden, dass man das obere, mit dem Haken --3-- versehene Ende des einen oder andern Fusses - l-mehr oder weniger tief in das Holz der Stange eindrückt und dementsprechend den Fuss mehr oder weniger weit seitwärts ausschwenkt.