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Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät mit einem eine Schreibmine aufweisenden unteren Abschnitt und einem mit diesem verbundenen Stiel.
Es sind Schreibgeräte bekannt, die mit verschiedenen federnden Klemmeinrichtungen zum Anklemmen an einem Kleidungsstück u. dgl. versehen sind.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Schreibgerät zu schaffen, das nicht nur an Kleidungsstücken, sondern vor allem auch an Papierblättern bzw. einem Papierblattstapel einwandfrei festgeklemmt werden kann. Das erfindungsgemässe Schreibgerät der einleitend angegebenen Art zeichnet sich dadurch aus, dass der Stiel als flacher Körper ausgebildet und mit einem im wesentlichen U-förmigen Einschnitt versehen ist, der eine Federzunge begrenzt.
Vorzugsweise erstreckt sich die Federzunge vom oberen Endbereich des Flachkörperstiels nach unten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind der Flachkörperstiel und/oder die Federzunge zumindest unterhalb des Ansatzbereiches der Federzunge mit einer rutschhemmenden Oberflächengestaltung versehen, um ein Abgleiten des z. B. auf einen Papierstapel geklemmten Schreibgerätes sicher zu verhindern.
Bevorzugt ist die rutschhemmende Oberflächengestaltung durch Querrippen,-rillen,-riefen od. dgl. gebildet.
Der Schreibabschnitt und der Flachkörperstiel werden bevorzugt einstückig aus Kunststoff gefertigt, was einerseits einen ausreichend starren Stiel und anderseits ausreichende Fle-
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xibilität gewährleistet, um ein Ausbiegen der Zunge aus der Stielebene zu ermöglichen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, die in den Fig. 1 und 2 jeweils eine um 90 gedrehte Seitenansicht eines erfindungsgemässen Schreibgerätes zeigen.
Das aus Kunststoff, z. B. durch Spritzgiessen hergestellte Schreibgerät 1 hat einen unteren Abschnitt 2 zur Aufnahme einer Schreibmine 3, z. B. eines Bleis oder eines Kugelschreibers. Der Schreibabschnitt 2 ist beim gezeigten Beispiel mit einem seitlich geschlitzten Aufnahmekanal 4 für die Schreibmine 3 versehen, die einfach durch Einstecken in den etwas federnden und dadurch klemmenden Kanal im Schreibgerät austauschbar aufgenommen ist.
Der mit dem unteren Schreibabschnitt 2 einstückig ausgebildete Stiel 5 ist als Flachkörper, beim gezeigten Beispiel als im wesentlichen ovale Platte ausgebildet, in der ein U-förmiger Einschnitt 6 eine langgestreckte Zunge 7 begrenzt, die im oberen Endbereich des Stiels 5 mit diesem verbunden ist.
Zumindest unterhalb des Ansatzbereiches der Federzunge 7 sind im Flachkörperstiel 5 auf beiden Stielseiten Querrillen 8 ausgebildet.
Mit Hilfe der aus der Plattenebene elastisch herausbiegbaren Federzunge 7 kann das Schreibgerät an einem Blatt oder Blattstapel festgeklemmt werden, wobei die Querrillen 8 den Halt gewährleisten.
Es versteht sich, dass die Erfindung im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden kann. So könnte beispielsweise der Einschnitt 6 auch quer ori-
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entiert sein und die Federzunge 7 dementsprechend quer zur Stiellängsrichtung am Stiel angesetzt sein. Die Aussenumfangsform des Stieles 5 kann anstelle der gezeigten ovalen Form beliebige Form haben, beispielsweise Rechteckform. Unter "im wesentlichen U-förmiger"Gestaltung des Einschnittes 6 wird jede beliebige, einem U angenäherte Form verstanden, sei sie V-förmig, hufeisenförmig, brückenförmig, aus Polygonzügen zusammengesetzt usw., solange damit eine Federzunge 7 begrenzt wird.
Anstelle der gezeigten Querrillen 8 können auch andere Formen von rutschhemmenden Oberflächengestaltungen verwendet werden, beispielsweise Rippen, Riefen, eine Oberflächenbeschichtung aus einem rutschhemmenden Kunststoff oder Gummi, od. dgl. Die rutschhemmende Oberflächengestaltung kann sowohl auf den ausserhalb des Einschnittes 6 liegenden Bereichen des Flachkörperstieles 5 (Fig. 2) vorgesehen werden, als auch auf der Federzunge 7 selbst, oder auf beiden Bereichen. Die rutschhemmende Oberflächengestaltung kann auf der Vorderseite, auf der Rückseite oder auf beiden Seiten (wie in Fig. 2 dargestellt) vorliegen.
Als Materialien für das Schreibgerät eignen sich ausser Kunststoffen auch Metalle oder Verbundmaterialien, soferne sie die geforderte Elastizität zur Verfügung stellen.