AT277622B - Zeitungsausgeber - Google Patents

Zeitungsausgeber

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Kurier Zeitungsverlag Dr Ludwi
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Description


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  Zeitungsausgeber 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeitungsausgeber, der durch einen mit einer Greifeinrichtung für die Zeitung versehenen Ausgabeschwenkhebel betätigbar und mit einer Münzkupplung versehen ist. 



   Der erfindungsgemässe Zeitungsausgeber unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch, dass der Ausgabeschwenkhebel zweiteilig ausgebildet ist, wobei seine beiden Teile an derselben Schwenkachse gelagert und durch die in einen Schlitz an jedem seiner Teile einfallende Münze miteinander kuppelbar sind. 



   Der erfindungsgemässe Zeitungsausgeber zeichnet sich durch Einfachheit, leichte Bedienbarkeit, hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit aus. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die in den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen : Fig. l eine schaubildliche Ansicht des Gerätes, Fig. 2 eine Seitenansicht von hinten, Fig. 2a eine Einzelheit zu Fig. 2 mit einer Münze in Kuppelstellung, unter Weglassung einzelner Teile,   Fig. 2b   eine der Fig. 2a entsprechende Darstellung, jedoch ohne Münze, Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 und Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2. 



   Der Zeitungsausgeber besitzt ein Gehäuse --1--, dessen Vorderteil einen Kasten --2-- zur Aufnahme der Zeitungen bildet. Durch eine   Glasplatte --3-- an   der Vorderwand des Kastens ist der Zeitungsvorrat sichtbar. An der   Gehäuserückwand --4-- ist   oben ein Münzeinwurfschlitz --5-- und 
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 --6-- ausgespart,- für die Zeitungsausgabe ausgespart, der durch eine Schwenkklappe --12-- verschliessbar ist. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Ausgabeschwenkhebel zweiteilig ausgebildet ; er besteht nämlich aus dem durch den   Kasten --2-- hindurchragenden Teil --7'--,   der, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, gabelartig im Bereich der Schwenkachse --13-- ausgebildet ist, und einem Teil --7"--, der im Bereich der   Schwenkachse--13-zwischen   den Schenkeln des   Teiles --7'-- angeordnet   ist und in dem diese überragenden Endteil ein   Langloch --14-- und   eine   Anschlagfläche--15--aufweist,   die sich gegen einen an der Gehäuserückwand --4-- festgelegten Anschlag --16-- abstützt.

   Zwischen dem   Langloch --14-- und   der   Schwenkachse --13-- ist   am   Teil --7'- - eine U--förmige   Lasche - angeordnet, durch welche in der in den Fig. l und 2 gezeigten Ruhestellung die Kraft der   Feder ---8 -- vom Teil --7'-- auf   den Teil --7"-- übertragen und dieser damit am Anschlag - aufruhend gehalten ist. 



   Die   Teile-7', 7"--   des   Ausgabeschwenkhebels --7-- sind   durch eine Münzkupplung miteinander verbindbar und können in der durch eine Münze gekuppelten Stellung als ein Teil verschwenkt werden,   u. zw.   im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 2. In der ungekuppelten Stellung kann, wie aus   Fig. 2b   hervorgeht, bloss der   Teil--7'--im   Gegenuhrzeigersinne verschwenkt werden, ohne dass dabei der Teil --7"-- mitgenommen wird. In beiden Fällen kehrt der   Hebel-7'- - in   seine 

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 Ausgangsstellung durch die Kraft der Feder --8-- zurück. 



   Die Münzkupplung besteht, wie am besten in Fig. 2a ersichtlich ist, aus zwei in der Ausgangsstellung des Schwenkhebels genau in Deckung liegenden Schlitzen --18-- an jedem der Teile   --7', 7"--. Wird   also durch den   Münzschlitz--5--eine   Münze eingeworfen, gelangt sie in den in Fig. 2 ersichtlichen schrägen   Fallschacht--19-,   in dem anfangs der Boden zum Durchfall von geringeren als den erforderlichen Durchmesser aufweisenden Münzen   bei --20-- ausgespart   ist, und aus diesem in die Münzkupplung, also die   Schlitze-18--,   die in der Verlängerung des Fallschachtes --19-- liegen.

   Ist, wie in Fig.1 im Fenster --9-- ersichtlich, bloss eine Münze einzuwerfen, bleibt diese   Münze21,   wie in punktierten Linien in Fig. 2a ersichtlich, in dem   Schlitz --18-- liegen   und ist gegen seitliches Herausfallen aus diesem einerseits durch die   Gehäuserückwand-4-und   anderseits durch einen   Anschlag --22-- gesichert,   der als U-förmiger Bügel an einem bei-23gelagerten Sperrhebel befestigt ist.

   Das   Schwenklager -23-- für   den   Sperrhebel --24-- ist   an einer vom Fallschacht --19-- getragenen, doppelt abgekröpften   Lasche --66-- angeordnet.   In der in den Fig. l und 2 ersichtlichen Lage des   Schubers-10-zum   Einwurf nur einer einzigen Münze für die Ausgabe einer Zeitung deckt der   Anschlag-22-,   wie aus Fig. 2 ersichtlich, die   Schlitze-18-   der Münzkupplung seitlich ab, hindert also die Münze am seitlichen Abfallen. In der in Fig. 2 in strichpunktierten Linien ersichtlichen Stellung des Schuber-10--, in der   z.

   B.   zwei Münzen zur Ausgabe einer Zeitung erforderlich sind, ist der Schuber in Fig. 2 ganz nach rechts bis zum Anliegen an einem   Anschlag--62--verschoben   worden und hat dabei ein Hebelwerk mitverstellt, das aus einer   Stange --25-- besteht,   die   bei-26-an   der   Rückwand-4-gelagert   ist und über einen weiteren Hebel --27-- an dem   Sperrhebel--24--angelenkt   ist. Der von diesem getragene Anschlag --22-- nimmt dann die in Fig. 2a ersichtliche Stellung ein, in der die erste Münze durch die die Münzkupplung bildenden   Schlitze --18-- hindurch   abfällt, bis zum Aufruhen auf einem vom Teil --7'-- des Schwenkhebels getragenen Winkelstück --28--.

   Das   Winkelstück-28-ist   dabei so angeordnet, dass sich die zweite eingeworfene Münze gegen die erste abstützen kann und dabei in dem Schlitz--18--verbleibt, also die Münzkupplung herstellt, wie dies punktiert in Fig. 2a ersichtlich ist. 



   Die Greifeinrichtung für die Ausgabe einer Zeitung   umfasst   eine vertikal in der Gehäuserückwand   - -4-- verstellbare Lasche --29--,   die mit einem   Zapfen --30-- in   das   Langloch --14-- des   
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 ist (Fig. 3 und 4). Der eine Schenkel des   Winkelhebels-31-trägt   einen   Stift-33-,   der in einem vertikalen   Langloch--34-des   abgewinkelten Endteiles-35-einer breiten Winkellasche - eingreift, die um eine vertikale   Achse-37-an   der   Rückwand --4-- schwenkbar   gelagert und von dem unteren, einen U-förmigen   Bügel-38-tragenden Ende-39-der   Stange - umgriffen ist.

   Der andere Schenkel --40-- des Winkelhebels --31-- durchsetzt die   Aussparung--41'--der Lasche--29--und   trägt eine horizontale Streiflatte --42-- zum Erfassen der auszugebenden Zeitung. Ein Zeitungsstapel mit aufrecht stehenden Zeitungen ist, wie in strichpunktierten Linien in Fig. 4 angedeutet, ins Innere des   Kastens --2-- eingelegt   und durch den unter der Kraft einer Feder --43-- stehenden Schwenkarm --44-- einer Pressplatte --45-- in aufrecht stehender Lage gehalten. Die Rückwand --4-- weist eine Aussparung--41"--auf, um 
 EMI2.2 
 



   Es ist erkenntlich, dass sich bei Verstellung des   Schubers--10--aus   der in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichneten Stellung in die in strichpunktierten Linien gezeigte Stellung das Hebelwerk --24, 25, 27-- ebenfalls in die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage verstellt. Dabei wird das untere   Ende--39--der Stange--25--entlang   der Oberkante der Lasche--36--bewegt, wodurch der   Endteil --35-- gegen   die   Rückwand --4-- hin   verschwenkt wird. Über das Langloch - wird daher der   Stift-33-des Winkelhebels-31-ebenfalls   gegen die   Wand --4--   
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 durch die im grösseren Abstand von der Platte--4--gehaltene Streiflatte--42--einwandfrei erfasst werden kann. 



   Um den Schlitz --11-- an der Kastenoberseite durch die   Schwenkklappe --12-- beim   Ausgeben einer Zeitung zu öffnen, ist ein besonderer Mechanismus vorgesehen. Wie aus Fig. 4 
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    --11--- verschliesst.--51-- (Fig. 2)   ab, der einen abgewinkelten   Endteil --52-- aufweist.   Die Oberkante-53dieses   Endteils --52 -- ist   abgeschrägt (Fig. 4) und kommt somit bei ihrer Aufwärtsbewegung mit dem   Stift --50---- an   der   Klappe --12-- in   Eingriff, wodurch diese geöffnet wird. Bei der Abwärtsbewegung der   Lasche --29-- und   damit des Endteils --52-- des Armes --51-- kehrt die Klappe unter der Kraft der   Feder-49-in   ihre Schliessstellung zurück. 



   Die Gehäuserückwand --4-- wird, wie in Fig. 4 erkenntlich, durch einen von unten nach oben einschiebbaren   Deckel --54-- verschlossen,   der in seitlichen   Nuten-67-des Gehäuses-l--   geführt ist und in seinem Unterteil einen   Münzfalltrichter-55-und   einen Münzsammelbehälter -   trägt.   Der   Kasten --2-- ist   an der Unterkante der Rückwand --4-- bei --57-schwenkbar gelagert und kann in der Pfeilrichtung der Fig. 4 zum Einlegen des Zeitungsstapels geöffnet werden ;

   er trägt seitliche   Laschen-58-,   die die   Wand-4-in   einer Aussparung-59durchsetzen und nach unten offene Schlitze--60--aufweisen, die mit   U-förmigen   Laschen --61-- am Deckel --54-- bei dessen Einschieben in Eingriff kommen, um den   Kasten-2--in   geschlossenem Zustand zu verriegeln. 



   Zur Ausgabe einer Zeitung wirft man eine Münze in den   Schlitz --5-- ein ;   diese gelangt durch den   Fallschacht --19--- in   die   Schlitze --18-- der   Münzkupplung, wodurch die   Teile-7', 7"--   miteinander bewegungsschlüssig verbunden sind. Der   Hebel--7-- kann   nun im Pfeilsinne nach unten verstellt werden, wodurch die   Lasche --29-- angehoben   und ihr   Winkelhebel --31-- eine   Zeitung nach oben führt.

   Die   Klappe --12-- wird   im Zuge der weiteren Aufwärtsbewegung der Lasche 
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 geöffnet,-   im Gehäusekasten-2--'an,   dann stösst die Lasche --29-- mit einer an ihr vorgesehenen, den Mitnehmer --30-- tragenden Kröpfung --63-- gegen eine   Anschlagplatte --64-- an   der Rückwand --4--, an der eine Feder --65-- befestigt ist. In dieser ganz hochgeschobenen Stellung der   Lasche --29-- legt   sich diese   Feder --65-- seitlich   gegen die   Kröpfung --63-- an   und ist bestrebt, diese festzuhalten.

   Wird nun der   Hebel --7'-- losgelassen,   dann verschwenkt sich innerhalb 
 EMI3.3 
 hat, dass die bisher die Kupplung zwischen den Teilen--7', 7"-- herstellende   Münze-21-   freikommt und seitlich aus den   Schlitzen --18-- durch   ihr Eigengewicht abfällt und über den   Trichter --55-- in   den   Behälter-56-gelangt.   Bei weiterer Verschwenkung des   Teiles--7'-   im Uhrzeigersinne der Fig. 2 durch die Kraft der Rückstellfeder --8-- legt sich dessen Lasche --17--- an die Oberkante des   Teiles --7"-- an   und führt diesen, unter überwindung der Kraft der die Kröpfung --63-- festhaltenden Feder --65--, nach unten in die Ausgangsstellung zurück, worauf der Ausgeber für eine neuerliche Betätigung bereit ist. 



   Innerhalb des Rahmens der Erfindung können an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden. Selbstverständlich kann der Ausgeber auch durch mehr als zwei einzuwerfende Münzen betätigbar ausgebildet werden, in welchem Falle der winkelförmige   Hebel--28--nur   um die Gesamtsumme der zu speichernden Münzendurchmesser nach unten zu verlängert werden braucht. Wesentlich bleibt immer, dass die oberste, also letzte der eingeworfenen Münzen in den   Schlitzen --18-- der   Münzkupplung verbleibt.

   An Stelle der Anordnung einer besonderen   Feder-65--an   einer   Anschlagplatte --64-- zum   Halten der Lasche--29--in ihrer obersten Stellung könnte auch die Führung der   Lasche --29-- so   ausgebildet sein, dass sie ausreichenden Reibungsschluss aufweist, um vorübergehend die Lasche --29-- in der obersten Stellung zu halten, bis die Münze --21-- aus den die Münzkupplung bildenden Schlitzen--18-herausgefallen ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zeitungsausgeber, der durch einen mit einer Greifeinrichtung für die Zeitung versehenen Ausgabeschwenkhebel betätigbar und mit einer Münzkupplung versehen ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Ausgabeschwenkhebel (7) zweiteilig ausgebildet ist, wobei jeder seiner beiden Teile (7', 7") an derselben Schwenkachse (13) gelagert und durch die in einen Schlitz (18) an jedem der Teile (7', 7") einfallende Münze (21) miteinander kuppelbar sind. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Schwenkhebel (7) um eine horizontale Achse (13) vertikal verstellbar ist, die Schlitze (18) sich an jedem seiner Teile (7', 7") von der Oberkante aus nach abwärts erstrecken und z.
    B. in Verlängerung des schräg nach abwärts führenden Münzfallschachtes (19) angeordnet sind. EMI4.2 durch die Münze (21) mitgenommene untere Teil (7") des Schwenkhebels (7) einen Antrieb für die Greifeinrichtung aufweist, welche vorzugsweise aus einer vertikal unter Reibungsschluss beweglich an der Rückwand (4) geführten, an ihrem unteren Ende mit einem Ausheber (31) für eine Zeitung versehenen Lasche (29) besteht, wobei gegebenenfalls zur Erhöhung des Reibungsschlusses zwischen der Lasche (29) und der Rückwand (4) eine Feder (65) vorgesehen ist, die in der obersten Stellung der Lasche (29) sich gegen eine an ihr vorgesehene Kröpfung (63) anlegt.
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