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Verfahren zur massenweisen Signierung druckempfindlicher Verpackungsflächen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur massenweisen Signierung druckempfindlicher
Verpackungsflächen.
Es ist bekannt, gefüllte Säcke zum Zwecke des Signierens auf ein Fliessband zu bringen und unter einem Rollstempel vorbeizuleiten. Dieser Weg versagt aber, wenn es sich um druckempfindliche Verpackungsflächen handelt. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass auf die zu signierende Stelle eine dünne, lichtempfindliche Schicht aufgesprüht und anschliessend getrocknet, darauf eine dünne, lichtdurchlässige Folie mit lichtundurchlässigen Schriftzeichen auf der Warenseite mittels mässig gespannter Luft an die lichtempfindliche Stelle satt angedrückt, durch die Folie hindurch belichtet und schliesslich entwickelt wird.
Es ist allgemein bekannt, von einer Zeichnung auf Transparentpapier oder auch von Klarsichtfolien mit Schriftzeichen Pausen herzustellen, indem man das Transparentpapier auf die Glasscheibe eines Pausrahmens legt, darüber die lichtempfindliche Schicht eines Blattes Papier bringt, beide Blätter mit einer federnden Rückwand an die Glasscheibe drückt und darauf von der Aussenseite der Glasscheibe her eine Lichtquelle ausreichend lange einwirken lässt. Unter dem Einfluss von Ammoniakgasen erscheinen dann auf weissem Grunde die dunklen Schriftzeichen. Auf das Signieren von druckempfindlichen Flächen angewendet, würde das bedeuten, dass man nachträglich die gepausten Schriftzeichen von Hand und mittels eines flüssigen Klebers an die Verpackungsfläche anbringen müsste.
Das ist nicht nur teuer, sondern auch bei druckempfindlichen Flächen unmöglich, weil sich selbst bei sorgfältiger und darum teurer Handarbeit eine Beschädigung der druckempfindlichen Waren nicht vermeiden lässt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die lichtempfindliche Schicht auf die zu signierende Stelle aufgesprüht wird und nach deren Abtrocknen in der von den Lichtpausen her bekannten Weise weiterbehandelt wird, also z. B. eine Diazoverbindung aufgesprüht und diese nach dem Eintrocknen und Belichten mittels Ammoniakgasen entwickelt wird.
Das Festhalten der Folie mit den wiederzugebenden Zeichen an der Verpackungsfläche geschieht zweckmässig nicht mechanisch, sondern durch schwach gespannte Druckluft, die beispielsweise mittels mehrerer Düsen gegen die Folie gerichtet wird. Es ist auch möglich, statt der Folie einen flachen Plastikbeutel zu verwenden, der auf der der Ware zugewendeten Seite die gewünschten Schriftzeichen aufweist. Diese Zeichen können vorher als einzelne Buchstaben aufgeklebt oder auch im Tiefdruckverfahren aufgebracht sein, sofern sie nur geeignet sind, das auf die Folie gerichtete Licht ausreichend abzuhalten und die Ränder der Schriftzeichen wiederzugeben.
Die Zeichnungen geben ein Gerät während der Signierung einer verpackten Ware nur so weit wieder, als das zum Verständnis des Verfahrens nach der Erfindung nötig ist, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Teil eines solchen Gerätes von der Seite gesehen und Fig. 2 einen Plastikbeutel mit Schriftzeichen auf der Warenseite vom Fliessband her gesehen.
Ein Förderband-l-wird auf Schienen--2-an einer Lichtquelle --3-- vorbeigeführt.
Zwischen der Ware--4--mit der Verpackungsfläche --5-- und einer Glasscheibe --6-- befindet sich ein lichtdurchlässiger Plastikbeutel-7--, dessen Schlauchansatz-8-mit dem Rohrstück
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Drehventils-10-verbunden- -5-- angesprühte und zuvor getrocknete lichtempfindliche Schicht --17-- belichtet wird, so dass diese nach der Entwicklung die Schriftzeichen in deutlich dunklen Linien oder Flächen auf hellem Grunde wiedergeben.
Nach der Belichtung wird das Drehventil über eine hier nicht gezeigte Steuervorrichtung so weit verdreht, dass statt der Längsnut --14-- nunmehr eine kurze Nut-18-am Umfang des Ventilkörpers den Rohrstutzen --9-- mit der Aussenluft verbindet, so dass die Luft aus dem Beutel über Stutzen --9--, Nut --18-- und Flansch --19-- ins Freie gelangen kann. Darauf kann die Ware --4-- unbehindert in den Entwicklungsraum weitertransportiert werden.
Soll die gleiche Ware verschiedene Anschriften erhalten, so wird man zweckmässig die Beutel --7-- an einen randähnlichen Rahmen --20-- anhängen und alle einzelnen Stutzen --12-- über einzelne Rohre--21--mit einem Hauptrohr --22-- verbinden, welches koaxial zur Achse - des radähn'fichen Rahmens angeordnet ist und von dort über eine Stopfbuchse nach einem hier nicht dargestellten Druckluftbehälter führt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur massenweisen Signierung druckempfindlicher Verpackungsflächen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zu signierende Stelle (5) eine dünne, lichtempfindliche Schicht (17) aufgesprüht und anschliessend getrocknet, darauf eine dünne, lichtdurchlässige Folie (7) mit lichtundurchlässigen Schriftzeichen (16) auf der Warenseite (15) mittels mässig gespannter Luft an die lichtempfindliche Stelle satt angedrückt, durch die Folie hindurch belichtet (3) und schliesslich entwickelt wird.
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