AT274426B - Vorrichtung zum Einführen von Fieberthermometern in Schutzhüllen aus flexibler Kunststoff-Folie - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen von Fieberthermometern in Schutzhüllen aus flexibler Kunststoff-Folie

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AT274426B AT999867A AT999867A AT274426B AT 274426 B AT274426 B AT 274426B AT 999867 A AT999867 A AT 999867A AT 999867 A AT999867 A AT 999867A AT 274426 B AT274426 B AT 274426B
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Austria
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thermometer
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Harry Sigurd Valdemar Jaerund
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Harry Sigurd Valdemar Jaerund
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Einführen von Fieberthermometern in Schutzhüllen aus flexibler Kunststoff-Folie 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen von Fieberthermometern in Schutzhülle aus endloser flexibler Kunststoff-Folie, welche Schutzhülle nebeneinander auf einem endlosen
Papierstreifen angeordnet sind, wobei der zur Aufnahme des Thermometers bestimmte Raum der Hüllen wenigstens die gleiche Länge wie das Thermometer hat, und jede Hülle eine über die obere Begrenzung des Thermometerraumes sich erstreckende, seiten- und gegebenenfalls endverschlossene Verlängerung besitzt, welche Verlängerung mit wenigstens einer in Längsrichtung der der Hülle angeordneten Öffnung zur Einführung des Thermometers in die Hülle versehen ist. 



   Es ist bereits eine Vorrichtung zum   Einführen   von Fieberthermometern in Schutzhülle aus flexibler Kunststoff-Folie bekannt, wobei die Vorrichtung aus einem endlosen Papierstreifen und zwei darüberliegenden endlosen Kunststoff-Folien besteht. Die Kunststoff-Folien sind zur Bildung der Hüllen an den Seitenkanten und an den geschlossenen Enden der mit den Seitenkanten aneinander angrenzenden Schutzhülle in der Weise miteinander verschweisst, dass die Schutzhülle voneinander und vom Papierstreifen durch einfaches Abziehen lösbar sind. 



   Es hat sich gezeigt, dass man für gewisse Zwecke Schutzhülle besonderer Ausführung vorzieht, bei welcher die Hülle einen Raum für die Aufnahme des Thermometers von wenigstens der gleichen Länge wie die des Thermometers und eine sich über die obere Begrenzung dieses Raumes erstreckende Verlängerung umfasst, wobei diese Verlängerung verschlossene Seiten und gegebenenfalls ein verschlossenes Ende besitzt und mit wenigstens einer Öffnung zur Einführung des Thermometers in die Hülle versehen ist. 



   Zweck der Erfindung ist es, die bekannte Vorrichtung für derartige mit seiten- und gegebenenfalls endverschlossenen Verlängerungen versehenen Schutzhülle verwendbar zu machen. Bei solchen Schutzhülle muss man zum Einführen des Thermometers die in der Verlängerung angeordnete Öffnung in einfachster Weise öffnen können. Da das Einführen des Thermometers in die Schutzhülle durchgeführt wird, wenn diese in flachem Zustand an der Papierbahn haftet, ist das Erweitern der Öffnung umständlich und schwierig. 



     Erfindungsgemäss   werden diese Nachteile und Schwierigkeiten dadurch gelöst, dass die Vorrichtung der eingangs definierten Art zur Erleichterung des Einfuhrens der Thermometer in die Hüllen mit einem in Längsrichtung der Vorrichtung angeordneten, für sämtliche Hüllen gemeinsamen Ziehstreifen versehen ist, der zwischen dem gegen die Papierbahn gewandten Unterteil und dem mit der schlitzförmigen Öffnung versehenen Oberteil jeder Verlängerung angeordnet ist, welche Öffnung in unmittelbarer Nähe und parallel zu einer der Seitenkanten der Verlängerung liegt, wobei der Ziehstreifen aus einem Kunststoffmaterial höhere Verschweissungstemperatur als das für die Bahnen des Ober- und Unterteiles verwendete Material besteht. 



   Die Erfindung wird nachstehend an einem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen ist in Fig. l eine erfindungsgemässe mit Ziehstreifen versehene Vorrichtung, in Fig. 2 und 3 eine derartige Vorrichtung beim Einführen eines Thermometers veranschaulicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem kontinuierlichen Streifen --1-- aus Papier od. dgl., auf welchen die   Hüllen --2- nebeneinander   angeordnet, und aneinander lösbar befestigt sind. Die   Hüllen --2-- sind   aus einer ersten gegen den   Papierstreifen--l--anliegenden     Kunststoffbahn --12-- und   einer weiteren darüberliegenden Kunststffbahn --13-- hergestellt.

   Die   Hüllen --2-- weisen   einen zur Aufnahme eines   Thermometers --4-- vorgesehenen   vorderen Raum 
 EMI2.1 
 end-und- ist hiebei zum Einführen eines Thermometers mit einer schlitzförmigen Öffnung-7versehen, die in unmittelbarer Nähe und parallel zu einer der   Seitenkanten --3-- der   Verlängerung   - 6-verläuft.   Um ein   Thermometer --4-- in   die Hülle leicht einführen zu können, muss die   öffnung --7-- in   einfacher Weise erweitert werden können.

   Dies wird mit Hilfe eines in der Längsrichtung des Papierstreifens --1-- angeordneten, endlosen Ziehstreifens --8-- erreicht, der sämtliche   Verlängerungen     Hüllen-2-durchläuft.   Der   Streifen --8-- wird   bei der Herstellung der Hüllen zwischen die beiden Kunststoffbahnen-12, 13- eingeführt ; er besteht aus einem Material, das bei der Herstellung der Hüllen nicht mit den Kunststoffbahnen-12, 13verschweisst. Dies kann beispielsweise Kunststoffmaterial mit höherer Verschweissungstemperatur als das 
 EMI2.2 
 den Seitenkanten der Hüllen --2-- zusammengeschweisst wird.

   Der zwischen der Öffnung-7und den   Seitenkanten --3-- liegende   Teil der oberen   Kunststoffbahn --13-- wird   vom   Ziehstreifen-8-zerrissen,   wenn dessen freies, ausserhalb der Hülle liegendes   Ende --10-- nach   oben angehoben wird, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Bei weiterem Anheben des Ziehstreifens wird die   öffnung --7-- erweitert,   so dass das Thermometer ohne Schwierigkeit in den Thermometerraum --5-- (vgl. Fig.3) eingeführt werden kann. 
 EMI2.3 
 zwischen der   öffnung --7-- und   der Seitenkante --3-- oberhalb des Ziehstreifens-8-liegenden Teiles der   Bahn --13-- nicht   notwendig.

   Gegebenenfalls kann man anstatt eines derartigen   Einschnittes --9-- eine   entsprechende Materialverschwächung vornehmen, wodurch das Zerreissen auch wesentlich erleichtert wird. 



   Nachdem das   Thermometer --4-- in   die Hülle eingeführt worden ist, kann diese mit dem Thermometer von der Papierbahn-l-durch Anheben gelöst und vom   Streifen --8-- abgezogen   werden, wonach ein weiteres Thermometer in die nächste Hülle in der beschriebenen Weise eingeführt werden kann. 



   Nachdem die Temperaturmessung durchgeführt und die Temperatur abgelesen worden ist, wird die Hülle durch Umstülpn vom Thermometer entfernt. Dabei wird zuerst die verschweisste Seitenkante --14-- der Verlängerung --6-- zerrisscn, so dass die Verlängerung eine Schleife bildet. Danach werden die Seitenkanten des   Thermometerraumes --5-- in   Richtung zum unteren Hüllenteil aufgerissen und das Hinterende des Thermometers freigelegt, so dass es mit einer Hand festgehalten, und die Hülle umgestülpt und vom Thermometer heruntergezogen werden kann. Ein zu weites Aufreissen des Thermometerraumes--5-kann dadurch vermieden werden, dass man in geeigneten Abständen von der oberen Begrenzung des Thermometerraumes Punktverschweissungen in den Seitenkanten der Hülle anordnet.

   Zur weiteren Erleichterung des Einführens der Thermometer in die Hüllen und auch zur Erleichterung des Trennens der aneinanderliegenden   Kunststoffbahnen-12, 13-   können die entsprechenden Flächen, wenigstens im Bereich der   Verlängerung --6-- mit   einer reibungsvermindernden Schicht, beispielsweise aus Kalk   od. dgl.,   versehen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Einführen von Fieberthermometern in Schutzhüllen aus endloser flexibler Kunststoff-Folie, welche Schutzhüllen nebeneinander auf einem endlosen Papierstreifen angeordnet sind, wobei der zur Aufnahme des Thermometers bestimmte Raum der Hüllen wenigstens die gleiche Länge wie das Thermometer hat, und jede Hülle eine über die obere Begrenzung des Thermometerraumes sich erstreckende, seiten- und gegebenenfalls endverschlossene Verlängerung besitzt, welche Verlängerung mit <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Einführens der Thermometer (4) in die Hüllen (2) mit einem in Längsrichtung der Vorrichtung angeordneten, für sämtliche Hüllen (2) gemeinsamen Ziehstreifen (8) versehen ist, der zwischen dem gegen die Papierbahn (1) gekehrten Unterteil und dem mit der schlitzförmigen Öffnung (7)
    versehenen Oberteil jeder Verlängerung (6) angeordnet ist, welche Öffnung (7) in unmittelbarer Nähe und parallel zu einer der beiden Seitenkanten (3) der Verlängerung (6) liegt, wobei der Ziehstreifen (8) aus einem Kunststoffmaterial mit höherer Verschweissungstemperatur als das für die Bahnen (12, 13) des Ober- und Unterteiles verwendete Material besteht. EMI3.2 anliegende Flächen der Verlängerung (6) mit einer reibungsvermindernden Schicht, beispielsweise aus Kalk od. dgl., versehen sind. EMI3.3 dassgrösserem Abstand der Öffnung (7) von der Seitenkante (3) der zwischen der Seitenkante (3) und der Öffnung (7) vorhandene Teil der Kunststoffbahn (13) mit einem querverlaufenden Einschnitt (9) versehen ist. EMI3.4
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