AT27426B - Einrichtung zur Übertragung elektrischer Energie durch den Raum mittelst kreisförmig oder elliptisch polarisierter Wellen. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung elektrischer Energie durch den Raum mittelst kreisförmig oder elliptisch polarisierter Wellen.

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AT27426B
AT27426B AT27426DA AT27426B AT 27426 B AT27426 B AT 27426B AT 27426D A AT27426D A AT 27426DA AT 27426 B AT27426 B AT 27426B
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Alessandro Artom
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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   Die Anordnung nach Fig. 1 bietet folgende Vorteile. Man kann den Phasennnterschied zwiwchen den beiden Schwingungen in leichter Weise ändern und denselben auf den genauen erforderten Wert bringen, was für die Abstimmung von grossem Wert ist ; weiters kann 
 EMI2.1 
   mässigen   und schliesslich in der Weise arbeiten, dass die Abschwächung   d ? r beiden,   den Luftleitern zugeführten Schwingungen nahezu gleich ist. 



   In Fig. 2 ist eine   Sendestation   dargestellt, bei welcher die Erzielung von zwei Schwingungen, die die gleiche Periode und Amplitude besitzen, jedoch um eine Viertelperiode phasenverschoben sind, auf den folgenden in der Elektrotechnik anerkannten Grund-   sätzen beruhen   : In einem von   einem Wechselstrom durchnosscuen   Leiter oder Stromkreis (Fig. 3) ist os mÖglich, den Teil 37-38 desselben von einem Strom I1 durchfliessen zu lassen, dessen Intensität gleich ist der   Intensität   1 des durch den Leiter gehenden Stromes, wobei jedoch der erstgenannte Strom gegen den zweiten um eine Viertelperiode phasenverschoben ist.

   Dies wird dadurch erzielt, dass in einem Zweig des Leiters ein Kondensator   3r)     1 von der Kapazität C = eingeschaltet wird, wobei n die Frequenz der Schwingungen 4 #2 n2 L   
 EMI2.2 
   die Beziehung bestehen: 2 # n L = r.   



   Vorsuche   haben nun ergeben,   dass es leicht ist, diesen durch die Theorie aufgestellten Bedingungen zu entsprechen. Nach dem vorhergehenden geht die schwingende Entladung, welche zwischen den Entladungskonduktoren, 1, 2 stattfindet, durch den Primärkreis des Transformators 43 (Fig. 2) und wird durch   Induktion dem Sckundärkreis übertragen, dessen     eines   Ende a an einen der Luftleiter angeschlossen und dessen anderes   Ende (bei 8)   
 EMI2.3 
 bildenden Teil des Stormkreises 37, 38 ist der schwingende Strom zufolge Anordnung des Kondensators 39 um eine Viertelperiode phasenverschoben, entsprechend den oben angeführten Grundsätzen in der Elektrotechnik.

   Dieser phasenverschobene, schwingende Strom wird durch Induktion der Sekundärwicklung des Transformators 44   übertragen,   deren eines Ende bei b mit dem anderent Luftleiter und deren anderes Ende bei   iS'geerdet ist. Die   
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 in Fig. 5 der Zeichnungen dieses Stamm-Patentes dargestellten, gekuppelt gegenüberstellt, die   bet, reffenden, unten magnetisch   und oben elektrisch   vorherrschenden Kraftliaien   sich ohne weiteres begegnen.

   Überdies, da die   zwei   Luftleiter bei dem gesagten System unter einem Winkel von 90  zweinander geneigt sind, und da der Strom von dem Sendeapparat 
 EMI4.1 
 zu dem anderen Luftleiter hingebenden Strom in der Phase   verschoben ankommt, ergibt   sich, dass die   erwähnte   Zusammensetzung der Kraftlinien ein unten magnetisch vorherrschendes und ein ähnliches, oben elektrisch   vorherrschendes Drehfeld (kreisförmig   polarisierte Strahlung) hervorruft.

   Da nun aus der elektromagnetischen Theorie von Maxwell hervorgeht, dass auch auf einem einzigen Leiter die Werte der elektrischen und magnetischen   Kräfte   hinsichtlich der Zeit um eine Viertelperiode in der Phase verschoben sind, ferner, da bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden System die Richtungen der   Lnftteiter   senkrecht zueinander stehen, so ergibt sich, dass bei diesem System die zwei oben elektrisch und unten magnetisch vorherrschenden sogenannten Drehfelder (kreisförmig polarisierte Strahlung) nach derselben Richtung rotieren.

   Nun ist es ersichtlich, dass bei der in dem Stamm-Patente beschriebenen Anordnung der unter sich einen nach oben gerichteten Winkel von 90  bildenden   Luftteiter   infolge des bedeutenden Abstandes zwischen den oberen Enden derselben elektrische Kraftlinien in einer merklich kleinen Anzahl sich treffen   müssen.   Dasselbe findet auch dann statt, wenn die zwei   Luftteiter gekreuzt,   unter   90"zu-   einander angeordnet sind, wie in Fig.   t)   des Stamm-Patentes. Auch im letzteren Fall werden die elektrischen wie auch die magnetischen Kraftlinien nur in kleinerer Anzahl zusammentreffen.

   Wie leicht zu ersehen ist, tritt dieser Umstand um so mehr zutage, je höher die Luftleiter sind und es ist bekannt, dass entsprechend höhere Luftleiter gewählt werden müssen, wenn die Entfernung der   gewünschten   Übertragung grösser ist. 
 EMI4.2 
 weicher jeder der zwei Luftleiter a 14, 14 15 bezw. b 16, 16 17 aus zwei Teilen   be-   steht, die   zueinander unter 90   geneigt sind und deren Enden einander zugekehrt sind, so dass sie eine annähernd geschlossene Figur bilden.

   Infolgedessen werden die auf den beiden Enden der Luftleiter erzeugten Kraftlinien ebenfalls genähert und konzentriert.   Die Tatsache, dass die   auf den   Luftleitern erzeugten Kraftlinien mehr konzentriert werden,   
 EMI4.3 
 ihrer   Länge nach nnd in der reichen Ebene mit nach   innen ragenden   Ansatzstücken 1-', 7i'   verschen sein, welche senkrecht auf den   ! Iauptlllftleitern   stehen und ebenso wie diese 
 EMI4.4 
 richtung senkrechten Ebene angeordnet ist. Wenn das (litter übrigens in einer Ebene angeordnet ist, so muss die letztere zur Übertragungsrichtung parallel sein, ist aber das Gitter 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 Winkel miteinander bilden, der in einem Verhältnis steht zum Phasenunterschied zwischen dés beiden den zwei Luftleitürn zugefuhrten Schwingungen zwecks Zusammensetzung dieser Schwingungen zu kreisförmig oder elliptisch polarisierten Wellen, wobei die genannten, ebenen oder gekrlimmten Gitter (Fig. 7, 9,10 bezw. 11) mit Sekundär- oder Hilfsluft- leitern (14'-16', Fig. 7) versehen sind, welche, die gleiche Form wie die Hanptleiter besitzend, senkrecht auf letztere n stehen und einen nach oben sich öffnenden Winkel bild-en, gegebenenfalls an den Unterenden (15, 17, Fig.
    9) im rechten Winkel abgebogen sind zz den Zweck haben, die Zahl der elektrischen und magnetischen Kraftlinien in der dielektrischen Masse zwischen Luft1citcrn und der Erde zu vermehren.
    6. Ansfubrnngsform der I. nfüeiter nach Anspruch 5, bei welcher die Hauptluftleiter (14 15 bezw. 16 17), deren obere Schenkel aus Gittern bestehen und miteinander einen nach unten sich öffienden Winkel bilden, dadurch gekennzeichnet sind, dass die genannten oberen Schenkel der lIauptluftleiter mit nach vorne in der Übertragungsrichtung der Wellen ragenden Ansatzstücken (14', 16') versehen sind, welche aus flachen in derselben Ebene mit den Gittern der zugehörigon lluuptluftleiter sich befindenden Gittern aus leitenden Drähten bestehen und ferner dadurch, dass Hilfsluftleiter (p, q), die aus flachen Gittern EMI7.2 derselben angeordnet sind (Fig. 12).
    7. Ausführungsform der Luftleiter, bei welcher gemäss den Ansprüchen 4 und 5 die Luftleiter einen nach unten sich öffnenden Winkel bilden, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Hauptluftleitern Neben- oder Sekundärluftleiter angeordnet sind, welche parallel zu den Hauptluftleitern verlaufen und mit den von den genannten llauptluftleitern zu An- EMI7.3
AT27426D 1903-04-10 1905-02-17 Einrichtung zur Übertragung elektrischer Energie durch den Raum mittelst kreisförmig oder elliptisch polarisierter Wellen. AT27426B (de)

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