AT131359B - Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße. - Google Patents

Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße.

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AT131359B
AT131359B AT131359DA AT131359B AT 131359 B AT131359 B AT 131359B AT 131359D A AT131359D A AT 131359DA AT 131359 B AT131359 B AT 131359B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 stellt eine Verbesserung der im Patent Nr. 125591 beschriebenen Umfoirmungseinrichtung dar. In diesem früheren Patent ist eine einfache und wirtschaftlich arbeitende   Umformungseinrichtung beschriebe@,   bei welcher ein Kondensator in Reihe mit dem Belastungskreis liegt und der Lade-und Entladestrom des Kondensators über verschiedene Entladungswege den Wechselstromverbraucher durchfliessen. Die dort beschriebene Einrichtung hat jedoch den Nachteil, dass Energie dem Gleichstromnetz nur während abwechselnder Halbwellen des erzeugten Wechselstromes entnommen wird, so dass das Gleichstrom- 
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 dem Gleichstromkreis und dem Wechselstromkreis ermöglicht. 



   Gemäss der Erfindung wird der Nachteil der früheren Anordnung dadurch vermieden, dass ein doppelt wirkender Kreis mit vier Entladungsgefässen vorgesehen ist. Bei dieser Anordnung wird der Kondensator ununterbrochen von entgegengesetzten Polaritäten geladen, so dass ununterbrochen Leistung dem Gleichstromkreis während jeder der Ladezeiten entnommen wird. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung dargestellt. Eine Gleichstromquelle   mit den Leitern 10 und 11 ist mit einem Wechselstromnetz. M itber zwei parallele Stromkreise verbunden. 



  Der erste Kreis enthält ein Entladungsgefäss 16, eine Kapazität 14, die Primärwicklung 15, einen Trans-   formator   J. 3 und   ein Entladungsgefäss 17. Der andere Parallelkreis enthält ein Entladungsgefäss 18, die   Primärwicklung     M   des Transformators 13, die Kapazität 14 und ein   Entladungsgefäss   19. Jedes 
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 Drosselspule 20 ist zwischen die Entladungsgefässe 17 und 18 engeschalter.

   Eine entsprechende Drosselspule 21 ist zwischen die   Entladungsgefässe 16 und 19 eingeschaltet.   Der Stromweg, der den Kondensator 14 und die   Primärwicklung   15 enthält, ist zwischen die   jlittelanzapfungen   dieser beiden Drosselspulen geschaltet. 
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 positiven Gitterpotentials ermöglicht wird, oder auch reine Elektronenentladungsgefässe, bei denen der Anodenstrom kontinuierlich durch das Gitterpotential gesteuert werden kann. 



   Nimmt man an, dass das der   Sekundärwicklung     27 entnommene   Potential einen solchen Wert hat, dass das Entladungsgefäss 16 leitend wird, so wird gleichzeitig dem Gitter des   Entladungsgefässes 17   dasselbe Potential   zugeführt,   und es wird daher ein Strom fliessen durch das   Entladungsgefäss     16,   den Kondensator 14, die Wicklung 15 und das Entladungsgefäss 17, bis der Kondensator vollständig geladen ist, oder im Falle der Verwendung reiner Elektronenentladungsgefässe bis die Entladungsgefässe 16 und 17 nicht leitend werden. Unmittelbar darauf kehrt sich die Polarität der Gitterpotentiale um, die Ent- 

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   In der obigen Besehreibung ist angenommen worden, dass die Entladungsgefässe 16-19 reine Elektronenentladungsgefässe sind, bei denen der Stromfluss vollständig von dem Gitter gesteuert wird. Verwendet man Dampfentladungsgefässe, bei denen man nur das Zünden des Stromes steuern kann, so ist es notwendig, entweder die Drosselspule 20 oder die Drosselspule   21   oder besser noch beide vorzusehen. 



  Falls die   Entladungsgefässe 18   und 19 leitend werden, bevor der Strom in dem Parallelkreis   unterbrochen   worden ist, was der Fall ist, wenn die Erregerfrequenz des Transformators 32 oberhalb der natürlichen Frequenz des Systems ist, wurde ein Kurzschluss der beiden Leiter 10 und 11 stattfinden. Verwendet man aber Drosselspulen 20 und   21,   so wird, sobald der Stromfluss durch die   Entladungsgefässe   18 und 19, durch den rechten Teil der Drosselspule 20 und den linken Teil der   Drosselspule. M   zu fliessen beginnt, eine Gegenspannung in dem entsprechenden andern Teil jeder Drosselspule induziert, welche entgegen- 
 EMI2.2 
 und eine grössere Amplitude hat, so dass der Strom in diesen Entladungsgefässen schnell unterbrochen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Umformung von Gleich-in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungs- gefässe nach Patent Nr. 125591, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenschaltng von Kondensator und Wechselstromverbraucher in der Diagonale einer aus zwei gleichen parallelen Reihenschaltungen von je zwei gittergesteuerten Entladungsgefässen mit derselben Durchlassrichtung bestehenden Brücken- anordnung liegt, an deren anderer Diagonale die Gleichspannung liegt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Betrieb einer Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Entladungsgefässe so gesteuert werden, dass die in den einen beiden gegenüberliegenden Zweigen EMI2.3 ordneten Gefässe gesperrt sind und umgekehrt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die beiden Entladungsgefässe, vorzugsweise Dampfentladungsgefässe einer oder beider Reihenschaltungen, eine bzw. zwei Drosselspulen mit Mittelanzapfung geschaltet sind und die Reihenschaltung von Kondensator und Wechselstromverbraueher an der bzw. den Mittelanzapfungen angeschlossen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterspannung den einzelnen. Entladungsgefässen mittels eines Transformators mit vier Sekundärwicklungen zuge- fuhrt wird. EMI2.4
AT131359D 1929-04-18 1931-08-04 Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße. AT131359B (de)

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