AT133836B - Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. - Google Patents

Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter.

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AT133836B
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  Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. 



   Es ist eine Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleiehrichter bekannt geworden, bei welcher die Halbwelle der niederfrequenten Spannung aus der Aneinanderreihung gleichgerichteter Wellen verschiedener Phase der gegebenen Mehrphasenspannung gebildet wird und die Steuerung der Anodengitter in der Weise erfolgt, dass der Stromdurchgang für die Anode verschiedener Phasen in zyklischer Folge freigegeben wird. Man hat hiezu die Gitter, ausser von einer der Anodenspannung nacheilenden Spannung der gegebenen Frequenz auch von einer Spannung der Sekundärfrequenz gesteuert, welche die   Zündmomente   im Takte der Sekundärfrequenz derart verschiebt, dass die so erzeugte Spannungsbzw. Stromkurve der Sekundärfrequenz einen annähernd sinusförmigen Verlauf zeigt.

   Diese Einrichtung ist aber nur möglich, wenn die Spannung der Sekundärfrequenz bereits erzeugt, also ebenfalls gegeben ist. Beim Inbetriebsetzen der Anlage ist dies jedoch nicht der Fall, so dass ausser den genannten Einrichtungen noch besondere Einrichtungen für das Anlassen vorgesehen sein mussten. 



   Dieser Nachteil lässt sich   erfindungsgemäss   dadurch vermeiden, dass zum periodischen Heben und Senken der Gitterpotentiale im Takte der   Sekundärfrequenz nicht   eine Kombination von zwei Wechselspannungen verschiedener Frequenz, sondern eine Gleichspannung verwendet wird, die durch einen die   Zundmomente   für die verschiedenen Primärphasen ungleich bestimmenden Schalter an die Anodengitter angelegt wird.

   Der Stromdurchgang für die Anoden verschiedener Phase wird also in zyklischer Folge durch eine Umschaltvorrichtung freigegeben, welche die Zeitmomente für die Zündung der einzelnen Anoden bestimmt und bei welcher die Lage der mit den Gittern verbundenen Kontakte auf der Kontaktbahn, wie auch die Länge der Kontakte und ihr gegenseitiger Abstand so gewählt ist, dass die Zündmomente für die einzelnen im Zyklus aufeinanderfolgenden Anoden derart gelegt werden, dass die Amplituden bzw. die auf die Zeit der   Stromfühmng   bezogenen Mittelwerte der Spannungen der aufeinanderfolgenden Phasen auf einer der Halbwelle der niederfrequenten Spannung entsprechenden Sinuslinie liegen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt. G1 und   G2   sind zwei Sechsphasengleichrichter, die von den beiden Sekundärwicklungen   Q1   und   Q2   des Transformators T gespeist werden, dessen   Primärwicklung   P an das gegebene Dreiphasennetz von 50, angeschlossen ist. Die   Kathode J {1   des Gleichrichters G1 ist mit dem Sternpunkt der Wicklung Q2, die Kathode   K2   des Gleichrichter   G2   ist mit dem Sternpunkt der Wicklung   Qi   unmittelbar verbunden.

   Der Stromkreis   Ki-Q-   -K2-Q1-K1 hat die Form einer liegenden 8 und die Gitter   g1...     fi   der beiden Gleichrichter sind so 
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 kleineren Frequenz aus Spannungshalbwellen der höheren Frequenz zusammensetzt, diese Spannungshalbwellen der höheren Frequenz aber gleiche Amplituden haben, so erfordert die Ausbildung der sekundären Spannungskurve in Sinusform besondere Massnahmen. Im oberen Teil der Figur sind die Spannungshalbwellen der höheren Frequenz in ihrer Phasenfolge 1, 2, 3,... 6 gezeichnet, desgleichen eine sinusförmige Halbwelle der niederen Frequenz.

   Wenn man nun dafür sorgt, dass die Zündmomente der einzelnen Anoden an den Schnittpunkten der Sinushalbwelle der kleineren Frequenz mit den 

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 absteigenden Ästen der Halbwellen der höheren Frequenz liegen, dann besteht ein Lichtbogen an den jeweils brennenden Anoden nur in den schraffiert angegebenen Zeiten. Die Ordinate der schraffierten Fläche geben die Grösse des jeweils fliessenden Stromes an. Die resultierende Spannungskurve der kleineren Frequenz hat zwar eine zickzackförmige Begrenzungslinie, aber ihr Wert ist steigend und fallend wie der einer Sinuslinie. Bei rein ohmscher Belastung wird auch der Strom den gleichen Verlauf haben. 



  Schaltet man aber eine Drossel in den Sekundärstromkreis ein, dann geht die Zickzacklinie in eine Sinuslinie geringerer Welligkeit über. 



   Den geschilderten Verlauf der Spannungskurve kann man nun   erfindungsgemäss   mit Hilfe eines Kollektors erreichen, wie er unterhalb der gezeichneten Spannungswellen dargestellt ist. Er ist zum geraden Band aufgerollt dargestellt ; die Lamellen   1,   2,3, 4, 5, 6, 1, 2, 3 liegen senkrecht unter den Wellenschnittpunkten, an denen die Zündungen einsetzen sollen. Die Lamellen sind mit den zugehörigen Gittern   gi... , ;ie ier noch   einmal besonders herausgezeichnet sind, verbunden. Die Gitter selbst sind ferner über Widerstände W mit dem Minuspol der Batterie B verbunden, deren Mittelpunkt an die Kathode des zugehörigen Gleichrichters   G2   angeschlossen ist.

   Mit dem Pluspol der Batterie B ist eine Bürste verbunden, welche bei ihrer Rotation die Gitter in zyklischer Folge mit dem Pluspol der Batterie verbindet und damit die Zündung der betreffenden Anode bewirkt. Die gleiche Einrichtung ist auch für den Gleichrichter    < ? i   vorhanden, nur ist der Kollektor für die Gitterlamellen des Gleichrichters   G,   gegen den gezeichneten um   1800 räumlich   verstellt, weil er die andere Halbwelle der sekundären Spannung erzeugt. Durch eine geringe Achsdrehung der rotierenden Bürste lassen sich die   Zündmomente   auch   vor-oder rückwärts verschieben. Hiedureh   wird die Amplitude der sekundären Spannungswelle verkleinert oder vergrössert. Diese Verschiebung kann z.

   B. dadurch erreicht werden, dass die Erregung eines die rotierenden Bürsten antreibenden kleinen Synchronmotor geschwächt oder   verstärkt   wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter, bei welcher die Halbwelle der niederfrequenten Spannung aus der Aneinanderreihung gleichgerichteter Wellen verschiedener Phase der gegebenen Mehrphasenspannung gebildet wird und die Steuerung der Anodengitter in der Weise erfolgt, dass der Stromdurchgang für die Anoden verschiedener Phasen in zyklischer Folge durch eine Umschalteinrichtung freigegeben wird, welche die Zeitmomente für die Zündung der einzelnen Anoden bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der mit den Gittern verbundenen Kontakte auf der Kontaktbahn wie auch die Länge der Kontakte und ihr gegenseitiger Abstand so gewählt ist,
    dass die Zündmomente für die einzelnen im Zyklus aufeinanderfolgenden Anoden derart gelegt werden, dass die Amplituden bzw. Mittelwerte (bezogen auf die Zeit der Stromführung der betreffenden Anode) der Spannungen der aufeinanderfolgenden Phasen auf einer der Halbwelle der niederfrequenten Spannung entsprechenden Sinuslinie liegen.
AT133836D 1931-06-15 1932-06-08 Einrichtung zur Umformung von Mehrphasenstrom einer gegebenen Frequenz in Einphasenstrom einer kleineren Frequenz mit Hilfe gittergesteuerter Ventilgleichrichter. AT133836B (de)

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