AT27244B - Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden.Info
- Publication number
- AT27244B AT27244B AT27244DA AT27244B AT 27244 B AT27244 B AT 27244B AT 27244D A AT27244D A AT 27244DA AT 27244 B AT27244 B AT 27244B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- solution
- pipe
- metals
- direct extraction
- composite hydroxides
- Prior art date
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title description 6
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title description 6
- 150000004679 hydroxides Chemical class 0.000 title description 2
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 title description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 title 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 title 1
- 238000000034 method Methods 0.000 title 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 16
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 239000003518 caustics Substances 0.000 description 4
- 238000002386 leaching Methods 0.000 description 3
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 3
- QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N Ammonia Chemical compound N QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 150000001412 amines Chemical class 0.000 description 2
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 2
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910021529 ammonia Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 238000004821 distillation Methods 0.000 description 1
- 238000011049 filling Methods 0.000 description 1
- 239000000706 filtrate Substances 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 229910044991 metal oxide Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000004706 metal oxides Chemical class 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 230000008929 regeneration Effects 0.000 description 1
- 238000011069 regeneration method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000012047 saturated solution Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Secondary Cells (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> der eine Öffnung 15 für den Austritt der'Lösungen besitzt. Auf der mit der Öffnung 1 versehenen Platte 16 sind durch einen Bügel 17 drei oder vier Filterplatten 10 und eine perforierte Platte 11 festgehalten, die mit Filtertüchern versehen sind, so dass, wenn die EMI2.1 Iangebehälter ist eine Mcmbranpumpe 18 angeschlossen, deren Abflussöffnung 19 mit dem Zuflussrohr 8 des unteren Kegels des Laugebehälters und dessen Ansaugeöffnung 20 mit dem Ahftussrohr 15 des vorbergeschalteten Laugebehalters verbunden ist. Die Ausstattung jedes einzelnen Laugebehälters mit einer Membranpumpe ermöglicht es, diese Behälter sehr hoch zu halten und zur Entleerung oder zum Nachfüllen einen einzelnen Laugebehälter auszuschalten, ohne den Betrieb bei Vereinigung mehrerer Laugebehälter zu einer Batterie stören zu müssen. Anstatt wie bei einer gewöhnlichen Filterpresse mittels einer Pumpe eine breiige Masse einzuführen und durch eine Reihe von Filterplatten derart durchzupressen, dass die festen Bestandteile zwischen den Platten zurückbleiben und die Flüssigkeit rein durch die Filtertücher tritt, wird im vorliegenden Falle der Zylinder 1 mit der zu behandelnden Masse in Form eines trockenen Pulvers gefüllt und die Lösung durchgepresst. Infolge der Wirkung der Filterplatteu tritt die Lösung klar aus dem ersten Behälter, gelangt dann in den zweiten usw., bis eine gesättigte Lösung erhalten wird. Will man die Laugebehälter entleeren, dann ist es nicht notwendig, erst alle filterplatte abzuheben, wielmehr genügt es, die beiden Öffnungen zum Füllen und Entleeren des Zylinders EMI2.2 Ausser der Ersparnis an Zeit und Arbeit, welche eine derartige Vorrichtung ermöglicht, hat dieselbe den Vorteil, dass kein Raum vorhanden ist, welcher nicht von dem Erze ein- genomtnct ! wird oder in dem die Lösung nicht eintritt. Diese Laugebehalter sind in Form einer gewöhnlichen Diffusionsbatterie angeordnet und derart miteinander verbunden, dass jeder finzelnp, wie bereits hervorgehoben, von der Zirkulation ausgeschlossen werden kann. EMI2.3 Alle gewöhnlichen Destillationsapparate oder solche, die mit Vakuum arbeiten, können hiezu verwendet werden, unter der Voraussetzung, dass ebensoviele Gruppen von Destillationsapparaten zur Verwendung gelangen, als verschiedene Metalle in der Lösung vorhanden sind. Dabei muss die Temperatur jedes Destillationsapparates so geregelt werden, dass er die Temperatur nicht überschreiten kann, bei der das betroffende Metall bei Beobachtung der richtigen Reihenfolge aus der Lösung gefällt wird. Wenn z. B. die Lösung Zink und Kupfer in Form von Hydroxyden enthält, darf die Temperatur des ersten Apparates 95 C nicht überschreiten; sobald diese Temperatur darin erreicht wird, wird das Ihdroxvd EMI2.4 \'oraussetzung Hiessen die aus der Laugebatterie kommenden Lösungen durch das Rohr 22 (Fig. : !) in die Rohre 11, gehen von da durch das Rohr 32 in den Behälter 23, dann durch das Rohr in in den oberen Teil des Fällungsbehälters 25. Die Platten sind von oben nach unten zu immer stärker durch den bei 26 unten eintretenden Dampfstrom erhitzt. Man regelt den Zufluss der Lösung und das Zuströmen des Dampfes derart. dass die Lösung beim Durchlaufen der einzelnen Platten im Zylinder ganz von ihrem Gas befreit EMI2.5 sie gerade die Temperatur erlangt hat, bei welcher das erste Metall aus der Lösung ausfällt. Das Amingas oder die Mischung von Ammoniak- und Amingas strömt in einer dem Laufe der Lösung entgegengesetzten Richtung und geht durch das Rohr 28 und das EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> schlag zurückgehalten wird, während die Flüssigkeit in eine zweite Fällkolonne lJ8 übertritt. In dieser regelt man den Eintritt des Dampfes bei 37'derart, dass die Lösung die EMI3.1 zweiten Metalles wird wie vorher mittels Pumpe 41 durch das Rohr 40 abgesaugt und durch das Rohr 42 dem Filter 43 zugeführt und daselbst' gesammelt. Die durch das Filter gegangene Flüssigkeit setzt ihren Weg durch die Rohrschlange 44 in einen Kübtbottich 45 fort und fliesst abgeh ihlt durch das Rohr 46 in die Rohre 47. Das sich aus dem aus den Kolonnen kommenden Dampf in der Rohrschlange 30 abscheidende Kondenswasser fliesst durch das Rohrsystem 47 gleichzeitig mit der schon einmal verwendeten Flüssigkeit. Das durch das Rohr 48 austretende Gas geht durch das Rohr 49, oberhalb welchem die Flüssigkeit niedersickert, die das Gas aufnimmt und derart regeneriert wird. Das nicht ab- EMI3.2 gelangt. Das regenerierte Lösungsmittel strömt durch das Rohr 5, 3 in den Speisebottich 53 der Laugebehälterbatterie. Das in diesen Behältern verbleibende taube Gestein ist durch die Behandlung mit der Lösung zwar erschöpft, enthalt aber noch einen Teil der Lösung, weich letztere man EMI3.3 Zirkulation wieder zugeführt, während das beim Auslaugen mittels Dampf entweichende Gas in die Schlange 30 mit dem aus den Kolonnen kommenden Gas geleitet wird. Die in den Filtern zurückgehaltenen Niederschläge werden mittels Wasser ausgelaugt, welches dem Filtrate zugeführt wird, dann durch Dampf gewaschen und das entweichende Gas so wie vorhin in die Schlange 30 geleitet. Jedes der Filter 35 und 43 wirld alternierend und wird nur nach der Regenerierung EMI3.4 spielen sich im luftleeren Raum all und demgemäss sind die Verluste auf ein Minimum verringert. Weiters findet das Auslaugen sowie das Fällen jedes Metalles kontinuierlich statt, das taube Gestein wird nach der Gewinnung der wirksamen Bestandteile des Lösungsmittels durch Entleerung der Laugcbehäitcr aus diesen entfernt und jedes der in der Lösung enthaltenen Metalloxydc wird in entsprechenden Filtern gesammelt, ohne dass EMI3.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT27244T | 1904-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT27244B true AT27244B (de) | 1907-01-25 |
Family
ID=3539290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT27244D AT27244B (de) | 1904-08-10 | 1904-08-10 | Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT27244B (de) |
-
1904
- 1904-08-10 AT AT27244D patent/AT27244B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT27244B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden. | |
| DE3022180A1 (de) | Verfahren zum auswaschen von h (pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts) s aus kokereigas | |
| DE2408598A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur anreicherung von wasserstoff an deuterium durch isotopenaustausch mit frischwasser natuerlicher deuterium-konzentration unter anwesenheit eines katalysators.101405 | |
| DE455798C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung der von Adsorptionsmitteln aufgenommenen Stoffe | |
| DE3106272A1 (de) | "benzol-rueckgewinnungsanlage und verfahren zu deren betrieb" | |
| EP0571408B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von mit schadstoffen beladenen gasen | |
| DE2219485C3 (de) | ||
| DE891318C (de) | Trennkolonne fuer die Behandlung der Abtreiberschwaden ammoniakalischer Waschfluessigkeiten | |
| DE375288C (de) | Verfahren zur Wiedergewinnung der Waerme aus der bei Abdestillation fluechtiger Bestandteile aus einer Loesung uebrigbleibenden Fluessigkeit | |
| DE2055563C3 (de) | Verfahren zur gemeinsamen Aufarbeitung des Kohlewassers mit dem Ammoniakwaschwasser auf Kokereien | |
| DE893337C (de) | Einrichtung und Verfahren zur Wiedergewinnung und Gewinnung von geloesten Gasen, insbesondere zur Gewinnung von fluessigem Ammoniak | |
| DE1517396A1 (de) | Verfahren und Anlage zur Speisewasserbehandlung waehrend des Anfahrvorganges einer Dampferzeugungsanlage | |
| DE2518722B2 (de) | Verfahren zur regeneration von mischbettfilterharzen | |
| CH278278A (de) | Verfahren zum Extrahieren von gelierfähigen, hochmolekularen Stoffen, wie z. B. Pektin, aus Pflanzenmaterial. | |
| DE2236519C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Destillaterzeugung | |
| DE687357C (de) | Verfahren zur Entgasung von mit Schwefelwasserstoff beladenen alkalischen Fluessigkeiten | |
| DE440142C (de) | Einrichtung zum Befreien der Dampfkessel von Schlamm bzw. Haertebildnern | |
| DE455101C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten | |
| DE689246C (de) | Mehrkoerperverdampfungsanlage | |
| DE584449C (de) | Regenerierung der zum Auswaschen von Kohlensaeure aus Gasen benutzten Bicarbonat-Waschlauge | |
| DE2506970A1 (de) | Verfahren zur ueberfuehrung hochviskoser zellstoffablaugen in einen pumpfaehigen zustand | |
| DE2219485B2 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von radioaktiv kontaminiertem Waschwasser | |
| AT165044B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von hochkonzentrierten kaustischen Laugen durch Zersetzung von Amalgamen | |
| DE2361791A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum eindampfen von fluessigkeiten insbesondere zum dekontaminieren radioaktiv belasteter abwaesser | |
| DE602503C (de) | Niederdruck-Dampfheizungsanlage mit Ruecklauf des Kondensates zum Kessel durch Schwerkraft |