AT27244B - Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur direkten Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Hydroxyden.

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AT27244B
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Austria
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pipe
metals
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composite hydroxides
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Denis Lance
Miranda Malzac
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Denis Lance
Miranda Malzac
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 der eine Öffnung 15 für den Austritt der'Lösungen besitzt. Auf der mit der Öffnung   1   versehenen Platte 16 sind durch einen Bügel 17 drei oder vier Filterplatten 10 und eine perforierte Platte 11 festgehalten, die mit Filtertüchern versehen sind, so dass, wenn die 
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   Iangebehälter   ist eine Mcmbranpumpe 18 angeschlossen, deren Abflussöffnung   19   mit dem Zuflussrohr 8 des unteren Kegels des Laugebehälters und dessen Ansaugeöffnung 20 mit dem   Ahftussrohr 15   des vorbergeschalteten   Laugebehalters verbunden   ist.

   Die Ausstattung jedes einzelnen Laugebehälters mit einer Membranpumpe ermöglicht es, diese Behälter sehr hoch zu halten und zur Entleerung oder zum Nachfüllen einen einzelnen Laugebehälter auszuschalten, ohne den Betrieb bei Vereinigung mehrerer Laugebehälter zu einer Batterie stören zu müssen.

   Anstatt wie bei einer gewöhnlichen Filterpresse mittels einer Pumpe eine breiige Masse einzuführen und durch eine Reihe von Filterplatten derart durchzupressen, dass die festen Bestandteile zwischen den Platten zurückbleiben und die Flüssigkeit rein durch die Filtertücher tritt, wird im vorliegenden Falle der Zylinder 1 mit der zu behandelnden Masse in Form eines trockenen Pulvers gefüllt und die Lösung   durchgepresst.   Infolge der Wirkung der   Filterplatteu   tritt die Lösung klar aus dem ersten Behälter, gelangt dann in den zweiten usw., bis eine gesättigte Lösung erhalten wird. 



  Will man die   Laugebehälter   entleeren, dann ist es nicht notwendig, erst alle filterplatte abzuheben, wielmehr genügt es, die beiden Öffnungen zum Füllen und Entleeren des Zylinders 
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  Ausser der Ersparnis an Zeit und Arbeit, welche eine derartige Vorrichtung ermöglicht, hat dieselbe   den Vorteil, dass   kein Raum vorhanden ist, welcher nicht von dem Erze ein-   genomtnct !   wird oder in dem die Lösung nicht eintritt. Diese Laugebehalter sind in Form einer gewöhnlichen Diffusionsbatterie angeordnet und derart miteinander verbunden, dass   jeder finzelnp,   wie bereits hervorgehoben, von der Zirkulation ausgeschlossen werden kann. 
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  Alle gewöhnlichen Destillationsapparate oder solche, die mit Vakuum arbeiten, können hiezu verwendet werden, unter der Voraussetzung, dass ebensoviele Gruppen von Destillationsapparaten zur Verwendung gelangen, als verschiedene Metalle in der Lösung vorhanden   sind. Dabei muss   die Temperatur jedes Destillationsapparates so geregelt werden, dass er die Temperatur nicht überschreiten kann, bei der das   betroffende Metall   bei Beobachtung   der richtigen Reihenfolge   aus der Lösung gefällt wird. Wenn z.

   B. die Lösung Zink und Kupfer in Form von Hydroxyden enthält, darf die Temperatur des ersten Apparates 95  C nicht überschreiten; sobald diese Temperatur darin   erreicht wird, wird das Ihdroxvd   
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   \'oraussetzung Hiessen die   aus der Laugebatterie kommenden Lösungen durch das Rohr 22   (Fig. : !) in   die Rohre   11,   gehen von da durch das Rohr 32 in den Behälter 23, dann durch das Rohr   in   in den oberen Teil des Fällungsbehälters 25. Die Platten sind von oben nach unten zu immer stärker durch den bei 26 unten eintretenden Dampfstrom erhitzt. 



  Man regelt den Zufluss der Lösung und das Zuströmen des Dampfes derart. dass die Lösung beim Durchlaufen der einzelnen Platten im Zylinder ganz von ihrem Gas befreit 
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 sie gerade die Temperatur erlangt hat, bei welcher das erste Metall aus der Lösung ausfällt. Das Amingas oder die Mischung von Ammoniak- und Amingas strömt in einer dem Laufe der Lösung entgegengesetzten Richtung und geht durch das Rohr 28 und das 
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 schlag zurückgehalten wird, während die Flüssigkeit in eine zweite   Fällkolonne     lJ8   übertritt. In dieser regelt man den Eintritt des Dampfes bei    37'derart,   dass die Lösung die 
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 zweiten Metalles wird wie vorher mittels Pumpe 41 durch das Rohr 40 abgesaugt und durch das Rohr 42 dem Filter 43 zugeführt und daselbst' gesammelt.

   Die durch das Filter gegangene Flüssigkeit setzt ihren Weg durch die Rohrschlange 44 in einen   Kübtbottich 45   fort und fliesst   abgeh ihlt durch   das   Rohr 46   in die Rohre 47. Das sich aus dem aus den Kolonnen kommenden Dampf in der Rohrschlange 30 abscheidende   Kondenswasser   fliesst durch das Rohrsystem 47 gleichzeitig mit der schon einmal verwendeten Flüssigkeit. 



  Das durch das Rohr 48    austretende   Gas geht durch das Rohr 49, oberhalb welchem die Flüssigkeit niedersickert, die das Gas aufnimmt und derart regeneriert wird. Das nicht ab- 
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 gelangt. Das regenerierte   Lösungsmittel strömt durch   das   Rohr 5, 3   in den   Speisebottich   53 der Laugebehälterbatterie. 



   Das in diesen Behältern verbleibende taube Gestein ist durch die Behandlung mit der Lösung zwar erschöpft, enthalt aber noch einen Teil der Lösung, weich letztere man 
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 Zirkulation wieder zugeführt, während das beim Auslaugen mittels Dampf entweichende Gas in die Schlange 30 mit dem aus den   Kolonnen kommenden Gas   geleitet wird. 



   Die in den Filtern   zurückgehaltenen   Niederschläge werden mittels Wasser ausgelaugt, welches dem Filtrate zugeführt wird, dann durch Dampf gewaschen und das   entweichende   Gas so wie vorhin in die Schlange 30 geleitet. 



   Jedes der Filter 35 und   43 wirld alternierend   und wird   nur nach der Regenerierung   
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 spielen sich im luftleeren Raum all und   demgemäss   sind die Verluste auf ein   Minimum   verringert. Weiters findet das Auslaugen sowie das Fällen jedes Metalles kontinuierlich statt, das taube Gestein wird nach der Gewinnung der wirksamen Bestandteile des Lösungsmittels durch Entleerung der   Laugcbehäitcr aus diesen   entfernt und jedes der in der   Lösung enthaltenen Metalloxydc   wird in entsprechenden Filtern gesammelt, ohne dass 
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