AT27217B - Mit einem Überzuge versehene Hohlkörper aus dünnem Walzblech wie z. B. Haushaltungs-, Küchen- und Tafelgeräte. - Google Patents
Mit einem Überzuge versehene Hohlkörper aus dünnem Walzblech wie z. B. Haushaltungs-, Küchen- und Tafelgeräte.Info
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Description
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Mit einem Überzuge versehene Hohlkörper aus dünnem Walzblech wie z. B. Haushaltungs-,
Küchen-undTafelgeräte.
Vorliegende Erfindung betrifft mit einem Überzüge (Email-, Metall-, Farbschicht usw. ) versehene Hohlkörper aus dünnem Walzblech wie z. B. Haushaltungs-. Kiichen- und Tafelgeräte (Eisen-, Nickel-, Flussstahl-, Flusseisen-usw. Blech von 2 nun Stärke abwärts. meistens 0#3 bis 0#5 mm), welche im Gegensatz zu den bisherigen Erzeugnissen dieser Art - an den Ver-
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sicher haftenden Ü erzug zu erzielen.
Gemäss der Erfindung werden die Stellen der Gegenstände, wie Längs-, Rund-und Quernähte, die bisher durch Falze oder Niete verbunden wurden, durch elektrisches Schweissen vereinigt und die An' ; litze (Henkel, Griffe, Stiele, Ohren, Augen, Ösen, Haken. Tülen, Schnauzen, Hälse oder dgl.), die bis jetzt ebenfalls angenietet oder angefalzt wurden, elektrisch angeschweisst. Hierauf werden die Werkstücke unter Anwendung der üblichen
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allein üblich und gebräuchlich waren, mit der nach dem neuen Verfahren hergestellten Verbindungvergleicht.
Fig. 1 und 2 zeigen in Seiten- und Oberansicht die bekannte Falznaht a, welche zum Beispiel bei der Erzeugung von Eisenblechtöpfen und sonstigen Haushaltungsgeschirren und -Geräten aller Art, welche Fabrikationsartikel von Gschirrfabriken (Emaillierwerken usw.) bilden, als Längs-, Rund- und Quernaht meistens angewendet wird.
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gedrückt werden.
Eine solche Naht a hat dann, von aussen betrachtet (Fig. 1), die Gestalt einer flachen, abgerundenten Rippe, die über den Körper des gefertigten Eisenblechgegenstandes hervor-
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gern auf den steilen, schmalen Flächen von vorspringenden Nähten, sodann aber springt nach erfolgtem Aufbringen der Überzug an diesen Stellen leicht ab, weil einmal eine Spannung der durch mehrfaches Verlegen des Materials gebildeten Naht entsteht, andererseits aber auch der vorspringende Teil der Naht in erster Linie dem Stoss ausgesetzt ist, der hier um so leichter seine zerstörende Wirkung ausübt, als die ohnehin hier an der Naht dickere Emailanflago einem Stoss weniger widerstehen kann.
Nicht weniger, sondern sogar noch mehr schlechte Eigenschaften besitzt die bisher ebenfalls oft verwendete Nietnaht, wie sie Fig. 3 und 4 in einer Seitenansicht und einem Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 3 veranschaulicht.
Claims (1)
- Wie vorhin bei der Falznaht die Wulst a ein sauberes Überziehen des gefertigten Körpers (Gefässes usw.) aus Eisenblech verhindert, so tun dies jetzt die vorspringenden Nietköpfe b. Hiezu in nachteiliger Weise kommt aber noch, dass, da die für den vorliegenden Zweck in Betracht kommenden dünnen und dünnsten Bleche natürlich nicht verstemmt werden können, die Stellen bl zwischen den Nieten b undicht bleiben ; die völlige Dtchtung muss daher der spätere Überzug, z. B. das Email, bewirken. Da dasselbe nun aber eben an dieser Stelle infolge der Nietköpfe gern und häufig springt, so ist es mit der Brauchbarkeit und Haltbarkeit von in dieser Weise hergestellten Eisenblechwaren, zum Beispiel Eisenblechgefässen, bald vorbei, wenn Brauchbarkeit und Haltbarkeit überhaupt erzielt wurden.Etwas besser ist die sogenannte versenkte Nietnaht (Fig. Ï), bei welcher die Nietköpfe c flach und möglichst in dem Blech versenkt sind ; da es sich aber wie gesagt hier um die Vereinigung dünner und dünnster Eisenbleche handelt, so kann von einem vollkommenen Versenken der Nietköpfe in der Blechdicke nicht die Rede sein, wenn man Köpfe behalten will. die noch etwas Anspruch auf Festigkeit erheben.Also auch hier bilden die Köpfe c immer noch Vorsprünge : die Undichtheiten an den Stellen cl (Fig. 5) sind aber dafür EMI2.1 Nimmt man aber zum elektrischen Schweissen Zuflucht, so stellt sich die Naht, welche die betreffenden Eisenblechtei ! e miteinander verbindet, in der aus Fig. 6, einem Schnitt, EMI2.2 springenden Teilen sein und innerhalb des Materials der vereinigten Blechteile liegen, sie ist vollkommen dicht, die miteinander verbundenen Teile dl, d2 bilden einen glatten, homogenen Körper miteinander.Benutzt man zum Schweissen das im Patente Nr. 24335 beschriebene Verfahren und wird dabei eine genügende Druckwirkung ausgeübt, so können die weich werdenden Teile infolge des anhaltenden Druckes sogar ineinander eindringen (siehe punktierte Linie Fig. 7). Dio Vetbindungsstelle wird vor allem auch vollständig dicht, was von ganz besonderer Wichtigkeit ist. EMI2.3 können, erhcllt ohne weiteres.Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Eisen- btcchneffisso itaben daher das Aussehen und die Eigenschaften eines aus einem Ganzen ge- fertigten Stuckes. EMI2.4 htechwaren in beträchlichem Mass sowohl vereinfacht, als auch wesentlich verbilligt, da eine beträchtliche Zeitersparnis gegenüber dem bisher in der Eisenblechgeschirrbranche allein üblichen Falzen und Nieten erreicht wird. Beispielsweise kann nach dem neuen Verfahren ein Lehrling Griffe oder dgl. mit Leichtigkeit ungefähr viermal schneller an Ort und Stelle anbringen als ein geübter Arbeiter unter Benutzung des bis jetzt allgemein eingeführten 'iet-und Falzverfahrons.PATENT-ANSPRUCH : M) t einem Überzug (Email-, Metall-, Farbschicht usw. ) versehene Hohlkörper aus EMI2.5 bindungsstellen elektrisch verschweisst sind, um eine glatte Obernäche. und daher einen sicher haftenden Überzug zu erzielen.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT27217T | 1904-02-29 |
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1904
- 1904-02-29 AT AT27217D patent/AT27217B/de active
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