AT270708B - Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen - Google Patents

Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen

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Publication number
AT270708B
AT270708B AT599965A AT599965A AT270708B AT 270708 B AT270708 B AT 270708B AT 599965 A AT599965 A AT 599965A AT 599965 A AT599965 A AT 599965A AT 270708 B AT270708 B AT 270708B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nozzle assembly
pipe section
nozzle
furnaces
expansion bellows
Prior art date
Application number
AT599965A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Schnegelsberg
Karlheinz Aha
Original Assignee
Koelsch Foelzer Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/16Tuyéres
    • C21B7/163Blowpipe assembly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die dargelegten Nachteile zu beseitigen und einen mehrteiligen Düsenstock zu schaffen, bei welchem die nachteiligen Kugelgelenke vermieden sind. 



   Die gestellte Aufgabe wird   erfindungsgemäss   dadurch gelöst, dass beide Enden des als
Kompensator ausgebildeten Dehnungsbalges fest mit den Rohrstücken verbunden sind, dass das eine der beiden Rohrstücke in das andere, der Blasdüse zunächst liegende Rohrstück frei mit allseitigem Spiel hineinragt, und dass das eine Rohrstück an einen Heisswindring und das andere Rohrstück an die
Blasdüse fest und unbeweglich angeschlossen ist. Auf diese Weise wird also der wesentliche Vorteil erzielt, dass der Dehnungsbalg nicht als Druckfeder ausgebildet zu werden braucht, sondern voll und ganz als Kompensator wirken kann, wobei vermieden wird, dass sich irgendwelche Bauteile bzw. die
Rohrstücke flächenmässig aufeinander bewegen müssen.

   Es hat sich in der Praxis erwiesen, dass der Düsenstock überraschenderweise mit Heissestwindtemperaturen bis zu   1400 C   beaufschlagt werden kann. Ferner wird der bisher in den Kugelgelenken auftretende Verschleiss völlig vermieden, und es fallen demgemäss auch die bisher immer nach kurzen Zeitabschnitten erforderlichen Reparatur- und Reinigungsarbeiten fort. Ausserdem werden Stauungen des Heisswindes im Bereich des Düsenstockes vermieden, die bisher zu Verzunderungen und Verschleiss der feuerfesten Auskleidung des Düsenstockes geführt haben. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, dass das mit einem Heisswindring verbundene Rohrstück in Windrichtung konisch verjüngt ist. 



   Ferner ist es zweckmässig, dass der Dehnungsbalg an dem hinteren Ende des der Blasdüse zunächstliegenden Rohrstückes befestigt ist. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, dass der Dehnungsbalg aus zwei Teilen besteht, die durch ein zylindrisches Zwischenstück miteinander verbunden sind. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, dass an dem zylindrischen Zwischenstück eine Justiereinrichtung für den Dehnungsbalg befestigt ist. 



   Durch den Wegfall der bisher gebräuchlichen Kugelgelenke wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht, dass die Achse des Düsenstockes mit der Achse einer mittels eines Krümmers angeschlossenen Blasdüse in an sich bekannter Weise einen gestreckten Winkel grösser als   120    bildet. 



   Eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung der Konstruktion des Düsenstockes wird schliesslich noch dadurch erreicht, dass zwischen dem der Blasdüse zunächst liegenden Rohrstück und dem Krümmer eine Dichtung und auf dem äusseren Umfang Verschlüsse vorgesehen sind. 



   In der Zeichnung ist der Düsenstock nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



  Er besteht aus den beiden Rohrstücken--l und 2--, dem   Krümmer--3--und   dem Dehnungsbalg   - -4--,   Die beiden Rohrstücke--l und   2-sind   in Windrichtung (dargestellt durch den Pfeil   - -21--)   konisch verjüngt. Das Rohrstück --1--, das an dem   Heisswindring-5-angeschlossen   ist, ragt mit seinem vorderen Ende mit allseitigem Spielraum in das   Rohrstück-2-hinein.   An dem hinteren Ende des   Rohrstückes--2--ist der Dehnungsbalg--4--angeflanscht.   Er umschliesst einen 
 EMI2.1 
 Doppelwellen ausgeführt sind und durch das zylindrische   Zwischenstück-26-verbunden   sind. An dem Zwischenstück ist die Halterung --27-- der Justiereinrichtung --7-- angebracht.

   Dazu gehören die Schraubenbolzen--28 und 29--, die an dem Zwischenstück --26-- gelenkig befestigt sind und durch Bohrungen der Endflansche--30 und   31--der   beiden Wellrohrteilstücke ragen. Auf 
 EMI2.2 
 genaue Justierung des Wellrohrvorderflansches ermöglichen. Während in der Zeichnung nur die Schraubenbolzen--28 und 29--eingetragen sind, weist der Düsenstock in Wirklichkeit vier derartiger Schraubenpaare auf, die gleichmässig über den Umfang des Dehnungsbalges verteilt sind. Die Justiervorrichtung wird nur bei der Montage benötigt. Die Zeichnung zeigt den Düsenstock in Betriebsstellung. Dabei sind die   Muttern --32-- weit   genug von den Flanschen-30 und 31-entfernt, so dass sie die Ausgleichsbewegungen des Wellrohres nicht behindern.

   Die Aufhängevorrichtung   --8-- dient   sowohl bei der Montage als auch im Betrieb zur Abstützung des Düsenstockes. Sie ist an der   Hochofenwand-17-aufgehängt.   



   An das vordere Ende des   Rohrstückes--2--schliesst   sich der Krümmer --3-- an, dessen Schenkel einen Winkel von zirka 130  bilden. Durch den Fortfall der bisher üblichen Kugelgelenke an den beiden Schenkeln des   Krümmers--3--kann   der Krümmer sowohl an das   Rohrstück --2-- als   auch an die Blasdüse --9-- mit starren Verbindungen angeschlossen werden. Die Verbindung zum 

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   Rohrstück --2-- wird   durch vier gleichmässig auf dem Umfang verteilte   Keilverschlüsse-M--   hergestellt, von denen nur einer gezeichnet ist. Dabei wird durch eine labyrinthartige Gestaltung der   Stossstelle-13-eine   gute Abdichtung erzielt.

   Mit der   Blasdüse-9-ist   der Krümmer durch eine   Flanschverbindung--22--verbunden.   In üblicher Weise weist der Krümmer einen Schaulochstutzen   --10--   auf, der bei der   erfindungsgemässen   Ausführung zur Vermeidung von Windstauungen und 
 EMI3.1 
 durch eine auf den Krümmer wirkende   Andrückvorrichtung-15-,   die mit den   Verschlüssen-19   und   20-an   der Hochofenwand befestigt ist, in Richtung ihrer Achse an den Hochofen angedrückt. Sie ist in üblicher Weise von einem   Kühlsystem-16-umgeben.   Alle Teile des Düsenstockes haben einen aus zusammengeschweissten Blechen bestehenden Mantel --11-- und sind mit feuerfestem   Mörtel --12-- ausgekleidet.    



   Der Hauptvorteil des   erfindungsgemässen   Düsenstockes besteht in einer wesentlichen Erhöhung der Standzeit. Das wird einmal dadurch erreicht, dass die leicht verschleissenden Kugelgelenke durch ein Wellrohr bzw. einen Dehnungsbalg ersetzt sind, der überraschenderweise selbst bei Windtemperaturen bis zu 12000C nur eine Temperatur von weniger als 1500C annimmt und daher thermisch praktisch nicht beansprucht ist, anderseits durch den gestreckten Aufbau des Düsenstockes, der eine Stauung des Heisswindes mit den damit verbundenen schädlichen Auswirkungen auf die feuerfeste Auskleidung verhindert. Die durch die einfache Form ermöglichte Schweissblechausführung ist wesentlich billiger als die bisherige Gusseisenausführung. Das einwandfreie Ausstampfen des Düsenstockes mit feuerfestem Mörtel wird ebenfalls durch die einfache Form erleichtert.

   Auch die Montage gestaltet sich einfacher,   u. zw.   einmal durch die einfache und stabile Justierung des Wellrohres bzw. Dehnungsbalges mittels der Justiereinrichtung, anderseits durch den Umstand, dass der vordere Teil der Anordnung jetzt bei der Montage eine starre Einheit bildet. Dagegen war bisher das Einpassen des Krümmers zwischen Blasdüse und Düsenstock wegen der Kugelgelenke sehr umständlich. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen, wobei die Trennungsfuge zwischen zwei koaxialen Rohrstücken von einem gasdichten Dehnungsbalg umgeben ist, 
 EMI3.2 
 Dehnungsbalges (4) fest mit den Rohrstücken (1, 2) verbunden sind, dass das eine der beiden Rohrstücke   (1)   in das andere, der Blasdüse (9) zunächst liegende Rohrstück (2) frei mit allseitigem Spiel hineinragt, und dass das eine Rohrstück   (1)   an einen Heisswindring (5) und das andere Rohrstück (2) an die Blasdüse (9) fest und unbeweglich angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Düsenstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Heisswindring (5) verbundene Rohrstück (1) in Windrichtung (21) konisch verjüngt ist. EMI3.3 Dehungsbalg (4) an dem hinteren Ende des der Blasdüse (9) zunächstliegenden Rohrstückes (2) befestigt ist. EMI3.4 dass der Dehnungsbalg (4) aus zwei Teilen (24, 25) besteht, die durch ein zylindrisches Zwischenstück (26) miteinander verbunden sind. EMI3.5 dass seine Achse mit der Achse einer mittels eines Krümmers (3) angeschlossenen Blasdüse (9) in an sich bekannter Weise einen gestreckten Winkel (18) grösser als 1200 bildet. EMI3.6 dass zwischen dem der Blasdüse (9) zunächst liegenden Rohrstück (2) und dem Krümmer (3) eine Dichtung (13) und auf dem äusseren Umfang Verschlüsse (14) vorgesehen sind.
AT599965A 1964-07-01 1965-07-01 Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen AT270708B (de)

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AT599965A AT270708B (de) 1964-07-01 1965-07-01 Mehrteiliger Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere für Hochöfen

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LU48955A1 (de) 1965-08-31

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