AT270380B - Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial

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AT270380B
AT270380B AT840166A AT840166A AT270380B AT 270380 B AT270380 B AT 270380B AT 840166 A AT840166 A AT 840166A AT 840166 A AT840166 A AT 840166A AT 270380 B AT270380 B AT 270380B
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AT
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photoconductive
recording material
layer
isocyanate
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AT840166A
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Horst Dr Kosche
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Renker Belipa Gmbh
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Description


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  Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial 
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, welches eine gegebe- nenfalls sensibilisierte Schicht besitzt, die aus Umsetzungsprodukten aus Isocyanaten und organischen
Verbindungen ohne zusätzliche Bindemittel gebildet ist. 



   Die bekannten Photoleiterschichten bestehen im allgemeinen aus Selen oder verschiedenen Arten von Mischungen photoleitfähiger Substanzen mit Bindemitteln von Isolierstoffcharakter. So werden z. B. pigmentartige Photoleiter in den Bindemitteln fein dispergiert. organische Photoleiter verwendet man zusammen mit den Bindemitteln als Bestandteile einer festen Lösung. Als isolierende Bindemittel sind unter vielen andern bereits Umsetzungsprodukte aus Isocyanaten mit hydroxylgruppenhaltigen organischen Verbindungen bekannt. 



   Bei den mit Dispersionen pigmentartiger Photoleiter und isolierenden Bindemitteln erzeugten Photoleiterschichten sind immer nur die Teilchen der Photoleiterschicht zum Aufbau des Bildes,   d. h.   zum Festhalten von Tonerdeteilchen, befähigt, die aus Photoleiter bestehen. Dadurch wird das elektrophotographische Bild stehtseine mehr oder weniger unzusammenhängende, rasterähnliche Struktur erhalten, die umso stärker in Erscheinung tritt, je gröber die dispergierten Photoleiterpartikel sind. Eine besondere Folge davon ist die unbefriedigende Wiedergabe von   Halb- und Farbtönen.   



   Die als Bestandteil fester Lösungen zusammen mit dem Bindemittel verwendeten löslichen organischen Photoleiter neigen zum Auskristallisieren und zur Bildung körniger Agglomerate oder Ausscheidungen. Das elektrophotographische Bild erscheint dann unzusammenhängend. Da infolgedessen eine mit solchen festen Lösungen gebildete Schicht unregelmässig an photoleitfähigem Material verarmt, ist die Aufrechterhaltung einer gleichmässigen Konzentration an wirksamer Substanz in der Schicht über längere Zeit hinaus schwierig. 



   Schliesslich ist nicht jeder entsprechende Photoleiter mit jedem brauchbaren Bindemittel zur Bildung einer festen Lösung befähigt. Wenn eine solche Lösungsaffinität besteht, fehlt in vielen Fällen ein für beide Komponenten gleichzeitig geeignetes flüssiges Lösungsmittel. 



   Demgegenüber sollen erfindungsgemäss photoleitfähige Substanzen erzeugt werden, die gleichzeitig filmbildende und haftfähige Eigenschaften aufweisen und infolgedessen für die Präparation elektrophotographischer Materialien besonders geeignet sind. 



   Diese erfindungsgemässen Substanzen werden durch Reaktion wenigstens einer organischen Verbindung, nämlich einer nicht oder nur unzureichend photoleitfähigen Reaktionskomponente, mit wenigstens einer Isocyanatgruppen enthaltenden Verbindung, als anderer Reaktionskomponente, gebildet, wobei das Reaktionsprodukt sowohl photoleitfähig als auch haftfähig und/oder schichtbildend ist sowie gegebenenfalls sensibilisiert sein kann. Diese erfindungsgemäss erhaltenen Umsetzungsprodukte werden im folgenden als"selbsthaftende Photoleiter"bezeichnet. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Darstellung spezifisch wirksamer Kombinationen der neuen elektrophotographisch wirksamen sowie gleichzeitig filmbildenden und haftfähigen Umsetzungsprodukte mit an sich bekannten pigmentartigen Photoleitern. Die Kombination der selbsthaftenden mit den pig- 

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 mentartigen Photoleitern führt zu Schichten, die nur Photoleiter enthalten. 



   Es liess sich nicht voraussehen, dass man zu neuartigen elektrophotographisch wirksamen Produkten gelangt, wenn man Isocyanatgruppierungen enthaltende Verbindungen mit erfindungsgemäss ausgewählten Verbindungen umsetzt. 



   Es war vielmehr durchaus überraschend, dass die vorstehend erläuterten Umsetzungsprodukte elektrophotographische Wirksamkeit, also Photoleitfähigkeit, aufweisen, da analog aufgebaute Produkte lediglich als isolierende Bindemittel für die photoleitenden Bestandteile bekannt sind. Bei der praktischen Herstellung elektrophotographischer Materialien stehen die Bindemittel in einem deutlichen funktionellen Gegensatz zur photoleitfähigen Substanz. 



   Beim erfindungsgemässen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial enthält die photoleitfähige Schicht wenigstens ein, durch Reaktion mindestens einer Isocyanatgruppen   enthaltendenverbindung   mit mindestens einer nicht photoleitfähigen organischen Verbindung gebildetes, photoleitfähiges Umsetzungsprodukt, wobei die photoleitfähige Schicht gegebenenfalls noch andere, nicht mit Isocyanaten umgesetzte Verbindungen, wie weitere an sich bekannte Photoleiter enthalten kann. 



   Zur Herstellung dieser Umsetzungsprodukte bringt man ausgewählte organische Verbindungen mit wenigstens einer entsprechend reaktionsfähigen Gruppierung,   z. B.   einem geeigneten Substituenten. und anderseits Isocyanatgruppen enthaltende Verbindungen zur Reaktion, wobei die gewünschten Eigenschaften erzielt werden. 



   Nachfolgend werden mit Isocyanaten reaktionsfähige Gruppierungen besitzende organische Verbindungen als Reaktionskomponente (A). die Isocyanatgruppen enthaltenden Verbindungen als Reaktionskomponente (B) bezeichnet. 



   Als Reaktionskomponente (A) sind vorzugsweise Aryl-, Aralkyl- oder heterocyclische Verbindungen mit freien Elektronenpaaren, ferner auch konjugierte ungesättigte aliphatische Verbindungen geeignet, wobei die Grundkörper nachfolgend mit Z bezeichnet werden und beispielsweise ein- oder mehrkernige aromatische oder ein- oder mehrkernige heterocyclische Ringsysteme und/oder ungesättigte aliphatische Systeme, wie beispielsweise Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Pyridin, Chinolin, Benztriazol, Fluoren, Fluorenon, Imidazol, Pyrazol, Triazol, Triazin, Pyrimidin, Hydantoin, Purin, Äthylen, Butadien, Hexatrien u. a. bedeuten. 



   Die Reaktionskomponente (A) besteht aus einem Grundkörper Z, einem oder mehreren, gleichen oder ungleichen, Substituenten X und gegebenenfalls einem oder mehreren, gleichen oder verschiedenen Substituenten Y, Hiebei bedeutet der Substituent Y eine oder mehrere Gruppierungen, die als Elektronen-Donatoren oder Acceptoren wirksam sind und/oder die Bildung von Wasserstoffbrücken ermöglichen und/oder   Elektronenverschiebungen   im Grundkörper Z oder im gebildeten Photoleiter, beispielsweise zu mesomeren Zuständen, induzieren können. 



   Wenigstens ein Substituent X   muss   direkt am Grundkörper Z stehen, wenn der Grundkörper Z keinen weiteren Substituenten Y enthält, Stehen am Grundkörper Z ein oder mehrere Substituenten Y, so kann der Substituent X auch an einem dieser Substituenten Y stehen, Bestandteil desselben sein oder am 
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 -tuenten K enthalten kann. 



   Es besteht also   die Bedingung, dass   der Grundkörper Z wenigstens einen Substituenten Y oder im gebildeten Photoleiter wenigstens einen durch Umsetzung mit organischen Isocyanaten veränderten Substituenten X enthält, damit der Grundkörper Z und weiterhin der gebildete Photoleiter, gegebenenfalls unter Einbeziehung am Grundkörper Z gebundener Substituenten, in die mesomere, also polarisierte, Form übergehen kann oder zur Elektronenübertragung befähigt ist. 



   Zweckmässigerweise wird eine Wirkungsbeeinflussung der aus dem Substituenten X und wenigstens einer Isocyanatgruppe gebildeten Gruppierung und dem Substituenten Y hinsichtlich der möglichen Ladungsverschiebung angestrebt. Man wählt daher die Stellungen zueinander so aus, dass maximale Ladungsschwerpunkte gebildet werden, oder die Ausbildung der Basen- oder Säurestruktur im Sinne von Donator- und Acceptorkomplexen begünstigt wird, oder dass die inner- oder zwischenmolekulare Ausbildung von Wasserstoffbrücken eintreten kann. Der als Elektronen-Donator oder-Acceptor wirksame Substituent Y kann gleichzeitig aus dem Substituenten X durch Umsetzung mit Isocyanaten selbst erzeugt werden. 



   Wird zur Herstellung eines selbsthaftenden Photoleiters eine Reaktionskomponente (A) verwendet, die mehrere Substituenten X enthält, so muss wenigstens ein Substituent X unter Veränderung desselben und unter Molekülvergrösserung mit einem organischen Isocyanat umgesetzt werden, während die an- 

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 kann. 



   Acyl stellt eine aliphatische oder aromatische   Mono- oder Polycarbonsäure   dar, die eine oder mehrere Nitro-, Dialkylamino-, Halogen-, Hydroxy- oder Ketogruppen enthalten kann, wie beispielsweise Benzoesäure, 3,5-Dinitrobenzoesäure, p-Dialkylaminobenzoesäure, Milch-, Ameisen-, Essig- oder Weinsäure,   Acetessig- oder Oxalessigsäure,   Malon-, Bernstein-, Adipin- oder Terephthalsäure : n bedeutet   1. 2   oder 3. 



   Bei Polycarbonsäuren kann nur eine Carboxylgruppe dem Substituenten X oder Y an einem System Z angehören. Weiterhin können gleichartige oder verschiedene Systeme Z an den Substituenten X oder Y durch Polycarbonsäuren miteinander verbunden sein. Es können aber auch die einen freien Carboxylgruppen von Polycarbonsäuren an X oder Y des Systems Z gebunden und die   andem   zur Ester- oder Dialkylamidgruppe abgewandelt sein. 



   Der Substituent K, der vorzugsweise an einem niederen aliphatischen Rest zwischen dem System 
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 bedeutet. 



   Zur Erläuterung der vorstehenden Definition für die Reaktionskomponente (A) werden nachstehend beispielsweise einige Strukturformeln solcher Reaktionskomponenten mit den dabei verwendeten Symbolen versehen : 
1. p-Nitro-anilin 
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   t i 4-Oxy-Naphthosäurenitril 4-Benzoyl-resorcin p-Diäthylaminobenzoesäure m-Nitrobenzoesäure ;

   p-Nitrobenzoesäureamid p-Nitrobenzoesäurecyanamid p-Aminobenzoesäure m-Aminobenzoesäure o-Aminobenzoesäure m- Dimethylaminobenzoesäure m-Dimethylaminobenzoesäure-äthylamid o-Dimethylaminobenzoesäure Diäthylamino-anilin-3,5-dicarbonsäure p-Nitrozimtsäure p-Nitro-ss-cyano-zimtsäure 4-Diäthylamino-benzalmalonsäure-mononitril 4-Diäthylamino-benzalmalonsäureamid-nitril   
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   Nitro. benzalmalonsäüre- mononitrilp- Toluolsulfonsäuremethylamid    4-Nitro-diphenyl-sulfonamid-4' 
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 Sulfonamidharze Sulfonamid-Aldehydharze und Weichmacher 
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   Acety&alpha;

  -Naphthol-3-sulfonamid p-Tolylbiguanid     4,   4'-Bis-(diäthylamino)-diphenylhamstoff (symm.)
Carbazol   2- Oxy- carbazol-3- carbonsäurediäthylamid   
2-Nitro-carbazol
5, 5-Dimethylhydantoin
Nitroinden   2- Hydroxy-dibenzofuran      2,   2'-Dipyridylamin
Pyridin-3-carbonsäure
Pyridin-3-carbonsäureamid   11aleinsäurehydrazid  
8-Hydroxychinolin   5-7 - Dibrom-8- hydroxychinolin   
Phthalimid
N-ss-Hydroxyäthyl-phthalimid
3-Dimethylaminophthalimid   3-Nitrophthalimid  
3-Diäthylamino- (ss-hydroxyäthyl)-phthalimid
Barbitursäure
Als Reaktionskomponente (B) sind insbesondere aromatische oder heterocyclische Mono-oder PolyIsocyanate oder die   alsUretdione   bezeichneten Dimerisierungsprodukte von Isocyanaten,

   die zusätzlich nicht dimerisierte Isocyanatgruppen enthalten können, verwendbar. Die Reaktionskomponente (B) kann aus einem aromatischen oder heterocyclischen System bestehen, welches mindestens eine Isocyanatgruppe und gegebenenfalls Substituenten Y enthält, die unterhalb 100 C keine Reaktionsfähigkeit mit Isocyanaten besitzen. 

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Adipinyl-diisocyanat
Triphenylmethan-4, 4', 4"-triisocyanat
Weitere Isocyanate und die abgeleiteten Uretdione, die Herstellung weiterer sowie ihre weiteren Umsetzungen sind in "Methoden der organischen Chemie (Houben-Weyl), 4. Auflage, Bd. VIII, Sauerstoffverbindungen III, A. 119 bis 137 und 220 bis 222- [1952], Georg   Thieme/Stuttgartsowie   in   "Ullmanns-Encyklopädie   der technischen Chemie", 9.   Bd.

   S. 1   bis 14, [1957], Urban & Schwarzen-   berg/München-Berlin,   beschrieben. 



   Die durch Umsetzung der Reaktionskomponenten (A) an ihren Substituenten X mit Isocyanaten entstehenden neuen Gruppierungen zwischen den Systemen der Ausgangsverbindungen haben einen wesentlichen Einfluss auf ihre Wirksamkeit als Photoleiter. 



   Die Substituenten X können je nach Anzahl der reaktionsfähigen Wasserstoffatome und   jenaeh. Art   des Substituenten ein-oder mehrfach, gegebenenfalls unter Abspaltung von   cq   oder COS, oder nur partiell mit Isocyanaten reagieren. Durch Umsetzung des Substituenten X mit Isocyanaten erzeugte einfache Gruppierungen sind beispielsweise die Harnstoff-, Urethan-, Thiourethan-, Carbonamid-, Sulfon- 
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H tionsprodukte der Komponente (A) mit Isocyanaten erneut mit Isocyanaten umsetzen. Verhältnismässig   einfache Verbindungen, z. B. aliphatische Urethane,   insbesondere solche aus aliphatischen Polyalkoholen, ergeben bereits nach weiterer Reaktion mit aromatischen Isocyanaten als Photoleiter wirksame Umsetzungsprodukte.

   Die nachfolgenden Formelbeispiele veranschaulichen solche Umsetzungsprodukte in Form heterocyclischer Nebenvalenzringe, die auch in der Azi-Form dargestellt werden können. 
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Die weitere Umsetzung wird z. B. beeinflusst vom Verhältnis der Reaktionskomponente (A) zur Reaktionskomponente (B), von der Reaktionsgeschwindigkeit der Umsetzung noch freier Substituenten X mit Isocyanaten, von der Auswirkung des Substituenten Y auf X, sowie von der Auswirkung etwa angewandter Katalysatoren. 



   Zur Herstellung von selbsthaftenden Photoleitern durch Umsetzung der Reaktionskomponenten A und
B kann man die verschiedensten, z. B. bekannte, Arbeitsweisen benutzen. Eine Auswahl solcher Verfah- ren ist in"Methoden der organischen Chemie"   (Houben-Weyl),   Bd.   VIII., Sauerstoffverbindungen IIL/  
Stuttgart   [1952], S. 129 bis 137, 207,   211 beschrieben. 



   Üblicherweise setzt man die Reaktionskomponenten A und B nach bekannten Methoden um, indem man diese entweder in höher siedenden inerten Lösungsmitteln miteinander erwärmt oder sie in Abwesenheit von Lösungsmitteln umsetzt. Sind mehrere, aber unterschiedliche, Substituenten X vorhanden und sollen diese nur partiell oder nacheinander, gegebenenfalls mit unterschiedlichen   Isocyanat-Kom-   ponenten, umgesetzt werden, ist es zweckmässig, mehrstufig zu arbeiten, indem man beispielsweise basische Gruppen oder Na-Sulfonamide bei Reaktionstemperaturen unter 100 C, dagegen andere Säureamide oder phenolische Hydroxylgruppen bei 140 bis 1800C umsetzt. 



   In besonderen Fällen, insbesondere dann, wenn Substituenten X vorliegen, die durch Substituenten Y in ihrer Reaktionsfähigkeit herabgesetzt sind. erwärmt man das Reaktionsgemisch zweckmässig über 1800C hinaus. In gewissen Fällen ist die Verwendung bekannter Katalysatoren, insbesondere solcher, die sich leicht aus dem gebildeten Harz entfernen lassen, wertvoll. Nehmen Carboxylgruppen oder Sulfonsäuren an der Umsetzung teil, so ist es zweckmässig, die Reaktion zur Erzeugung der selbsthaftenden Photoleiter entweder in der ersten Reaktionsstufe, die unter Ausbildung von gemischten Diacylamiden der Carbonsäure bzw. Sulfonsäure mit der Carbamidsäure angesehen werden können, zu unterbrechen oder unter Steigerung der Temperatur die Reaktion unter Abspaltung von Kohlendioxyd weiter zu führen. 



   Will man unterschiedliche Substituenten X gemeinsam umsetzen, so hat es sich als besonders zweckmässig erwiesen, wenn die Reaktionskomponenten bei Temperaturen zwischen 160 bis 2200C in der Schmelze so umgesetzt werden, dass der gebildete selbsthaftende Photoleiter in Lösungsmitteln   laos-   lich bleibt und noch keine dreidimensionale Vernetzung eintritt. 



   Eine andere Ausführungsform besteht darin, Gemische verschiedener Reaktionskomponenten A mit einer Reaktionskomponente B oder mit Gemischen solcher umzusetzen. Geringe Anteile nicht umgesetzter Reaktionskomponenten A im Photoleiter vermindern die Wirksamkeit als Photoleiter nicht. 



   Für spezielle Anwendungsformen ist es weiterhin zweckmässig, die Umsetzung der Reaktionskomponenten A und B oder ihrer Gemische so zu steuern, dass noch Isocyanatgruppen im selbsthaftenden Photoleiter erhalten bleiben. Hiedurch gelingt es, weitere Umsetzungen durchzuführen. Sind freie Isocyanatgruppen vorhanden, so vernetzen diese beispielsweise bei Temperaturerhöhung unter Ausbildung unlöslicher, gegebenenfalls noch thermoplastischer photoleitender Schichten. 



   Auch können als bekannt vorausgesetzte mit Isocyanaten vernetzend wirkende Stoffe, wie Polyamine, Polyalkohole u. a. der photoleitenden Schicht zugesetzt werden.   Ublicherweise   genügt ein   ge-   ringer Zusatz von Wasser oder einer polyfunktionellen Reaktionskomponente A. Durch Zusatz geringer Anteile Wasser lässt sich ein kautschukelastischer Zustand der Photoleiter erzeugen. Durch Einlagerung von Luft oder   Gasen, z.   B. durch Verschäumen in dünnen Schichten lassen sich photoleitfähige Schichten ausbilden, die einen erheblich verringernden Randeffekt zeigen. 



   Eine andere Ausführungsform besteht darin, zur Erzeugung selbsthaftender Photoleiter in die Reaktion der Reaktionskomponenten A und B weitere organische Verbindungen, die bei Umsetzung keine photoleitende Wirkung erzeugen, aber ebenfalls Substituenten X oder Isocyanatgruppen enthalten. mit einzubeziehen. Verbindungen dieser Art sind vorzugsweise aliphatische insbesondere langkettige Alkohole,   Fettsäuren, aliphatische Amine,   Esteralkohole, Polyäthylenglykole mit freien OH-Gruppen, langkettige aliphatische Mono-Isocyanate u. a. mehr. 



   Durch Zusatz derartiger Stoffe lassen sich die selbsthaftenden Photoleiter über ihre schon gegebene Vielfältigkeit hinaus noch weiter in Eigenschaften, wie beispielsweise in der Löslichkeit, in der Plastizität und Härte, in der Haftfähigkeit auf Unterlagen, sowie in ihrem photoelektrischen Verhalten, ver- ändern. Es ist daher möglich, die selbsthaftenden Photoleiter mannigfaltigen Anwendungsformen anzupassen. 



   Üblicherweise erzeugt man die selbsthaftenden Photoleiter vor ihrer Aufbringung als photoleitende Schicht, isoliert die Photoleiter gegebenenfalls und verarbeitet sie in gelöster Form, als Dispersion oder Schmelze zur photoleitenden Schicht. Es ist auch möglich, den selbsthaftenden Photoleiter als 

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 photoleitende Schicht auf dem Trägermaterial direkt aus den Reaktionskomponenten zu erzeugen. Hiezu trägt man ein Gemisch der Reaktionskomponenten auf den Träger auf und bildet die photoleitende Schicht unter Temperaturerhöhung und gegebenenfalls unter gleichzeitiger Vertreibung von Lösungsmitteln. 



   Diese Arbeitsmethode ist dann besonders empfehlenswert, wenn Reaktionskomponenten A verwendet werden, die mehrere Substituenten X. oder Substituenten X mit mehreren aktiven Wasserstoffatomen tragen, oder wenn die durch Umsetzung des Substituenten X mit der Isocyanatgruppe gebildeten neuen Gruppierungen besonders aktive Wasserstoffatome enthalten. Der photoleitenden Schicht können andere Stoffe, z. B. zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit, einverleibt werden. 



   Geeignet hiezu sind insbesondere aromatische oder heterocyclische Verbindungen, die stark polare Gruppierungen enthalten, insbesondere Stoffe dieser Art, die zur Ausbildung organischer Molekülkomplexe befähigt sind, wie Polyalkylamine, Dialkylaminocarbonsäureester oder Di-Alkylamide, Polynitroverbindungen u. a., wie beispielsweise Tetraäthyl-p-phenylendiamin, x-Diäthylaminobenzoesäurediäthylamid, Dinitrophenoläther,   l. l-Diphenyl-Z-picryl-hydrazin, 2-Nitro-5-chlortoluol, Trinitro-     benzoesäureester u. a.,   vgl.   Pfeiffer :'"Organische Molekülverbindungen" [1922], Stuttgart,   Verlag von Ferd. Enke. 



   Einige der erfindungsgemässen Photoleiter zeigen allgemein eine Lichtempfindlichkeit im Bereich von 3000 bis   4200  .   Bei diesen ist es für viele Anwendungsformen zweckmässig, sie durch Zusatz bekannter und gebräuchlicher Sensibilisatoren wie sie aus   der Halogensilberphotographie bekannt sind, oder   solcher Stoffe die Indikatoren für Wasserstoffionenkonzentration oder für Oxydation oder Redox-Poten - 
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 lampen benutzt werden. Üblicherweise setzt man 0, 3 bis 3% Sensibilisatoren der elektrophotographischen Schicht zu. 



   Beispielsweise sind folgende Farbstoffe geeignet, zu deren Kennzeichnung die in   Schultz-Farbs. toff-   
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 Base (Nr. 822), Nachtblau (Nr. 823), Säureviolett   (Nr. 824/831),   Cyanin B (Nr. 829), Xanthenfarbstoffe, wie Rhodamin B (864), Rhodamin 5 G   (Nr. 862),   Rhodamin 3 G   (Nr. 868), AcridinrotB {Nr. 854).   Methylenrot (Nr. 856), Echtsäureeosin G   (Nr. 870), Fluorescein (Nr. 880).   Erythrosin pina (Nr. 886), Eosin S   (Nr. 883), Tetrajodfluoriscein, Dijodfluoriscem, Rosebengale (Nr. 869),   Polymethinfarbstoffe wie Car-   bocyamino u. a., Acridinfarbstoffe, wie Acridingelb (Nr.'901).   Acridinorange 2 G (Nr. 902), Euchrysin 
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     Dicyanin Afarbstoffe,   wie Safranin T (Nr. 967), Morin, Sulfophthaleine. 



   Als Träger für die erfindungsgemäss erzeugten Schichten können sowohl elektrisch leitende als auch halbleitende oder nichtleitende Grundstoffe   wie : Metallkörper oder-folien,   insbesondere Druckformträger mit Metallen überzogene oder im Vakuum mit Metall bedampft oder in anderer Weise leitfähig gemachte Kunststoffolien, Papiere, Faservliese, Gewebe,   Holzfurniere oder Gläser ;   z. B. Kunststoff-   folien aus Polycarbonaten oder Celluloseestern usw.. verwendet werden. A ber auch Träger, die durch   Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen Korpuskularstrahlen oder radioaktiven Isotopen leitfähig gemacht werden   können, sind   nach Bestrahlung geeignet. Auf dieses Trägermaterial bringt man die photoleitende Schicht auf.

   Dabei sind Schichtdicken zwischen 0, 003 bis 0, 03 mm besonders wertvoll. 



   Zur Erzeugung der photoleitenden Schicht ist es zweckmässig, die erfindungsgemässen selbsthaftenden Photoleiter oder ihre Reaktionskomponenten z. B. im gelösten Zustand, als Dispersion, als   solvati-   sierte Gele oder aus der Schmelze auf das Trägermaterial aufzubringen, wobei gegebenenfalls die Lösungsmittel vertrieben werden oder die Schmelze durch Abkühlen zum Erstarren gebracht wird. Auch können Gemische unterschiedlicher selbshaftender Photoleiter und/oder ihrer Reaktionskomponenten und/oder von Hilfsstoffen gemeinsam zur Erzeugung der photoleitenden Schicht verwendet werden. 



   Zur Erhöhung der Abriebfestigkeit, insbesondere dann, wenn die erfindungsgemässen   selbsthaften -   den Photoleiter noch freie Isocyanatgruppen enthalten, die zur dreidimensionalen Vernetzung geeignet sind, oder wenn die photoleitende Schicht direkt aus den Reaktionskomponenten erzeugt wird, ist es zweckmässig, die aufgetragene Schicht nachträglich auf 120 bis 1800C zu erwärmen. 



   Werden saugfähige Träger zur Erzeugung von elektrophotographischem Material verwendet, so ist es 

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 zweckmässig, jiese vorher beispielsweise mit in Wasser löslichen oder quellbaren Kolloiden zu beschichten, damit die photoleitende Schicht nicht in das Trägermaterial einsinken kann und dadurch ungleichmässig ausgebildet wird. 



   Wird die photoleitende Schicht auf einen transparenten Träger aufgetragen, so erhält man elektrophotographisches Material, welches nach Bilderzeugung als Vorlage zum Weiterkopieren auf beliebige lichtempfindliche Materialien verwendet werden kann. 



   Die photo Leitende Schicht kann bei Verwendung geeigneter filmbildender Umsetzungsprodukte in genügender Stärke auch selbsttragend ausgebildet sein. 



   Ferner kann die photoleitende Schicht neben den erfindungsgemässen, elektrophotographisch wirksamen, filmbildenden und haftfähigen Umsetzungsprodukten auch noch Photoleiter anderer Art, wie im selbshaftenden Umsetzungsprodukt lösliche oder dispergierbare organische Photoleiter, photoleitende Pigments, photoleitende Metallverbindungen, wie beispielsweise Zinkoxyd, Bleichlorid oder 
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   Die   elektiophotographische   Funktion von Schichten, die als Photoleiter Zinkoxyd allein in einem gebräuchlichen Bindemittel dispergiert enthalten, wird ursätzlich ihrer oberflächigen Beladung mitne- gativen Sauerstoffionen zugeschrieben, die nur bei der Aufladung unter einer negativen Corona entste- hen. 



   Im Gegensatz wurde dazu gefunden, dass sich aus Kombinationen eines selbsthaftenden Photoleiters nach der Erfindung mit Zinkoxyd in bestimmten Verhältnissen photoleitende Schichten erzeugen las- sen, die sich sowohl unter einer negativen als auch unter einer positiven Corona aufladen lassen. Im
Mechanismus dieser zur Bilderzeugung führenden Funktion weisen beide Arten der Schichtpräparation also einen wesentlichen Unterschied auf. 



   Farb- und Halbtöne eines Originals werden von elektrophotographisch wirksamen Oberflächen, die mit der genannten Kombination präpariert sind, praktisch kornlos, gleichmässig zusammenhängend und mit   weichen"onübergängen   reproduziert, in sehr deutlichem Gegensatz zu Kopien, die mit Hilfe von
Zinkoxyd im Gemisch mit isolierenden Bindemitteln erstellt wurden. Diese ausgezeichnete Wiedergabe ist offenbar dadurch verursacht, dass bei der Kombination von pigmentartigen Photoleitern, z. B. Zinkoxyd, mit der erfindungsgemässen Umsetzungsprodukten alle Bestandteile der Oberfläche Photoleiter sind und als   so..   che gemeinsam am Bildaufbau teilnehmen. 



   Dieser Bildaufbau stellt sich also als das Ergebnis einer spezifischen Überlagerung von zwei unterschiedlichen elektrophotographischen   Wirkungsmechanismendar,   die sich zumindest insoweit vorteilhaft ergänzen, als beide die bildgemässe Anziehung von Tonerteilchen bewirken. 



   Besonders wertvoll sind für die Kombination mit pigmentartigen Photoleitern insbesondere Zinkoxyd, aber auch   die durch Umsetzung von Reaktionskomponent   A mit Isocyanaten erzeugt wurde, wobei Z ein aromatisches System und X einen   mono-oder Di- (ss-Hydroxy)   alkylaminogruppe oder Äthyl-, (ss-Hydroxy) alkylaminoverbindung trägt, diejenigen selbsthaftenden Photoleiter, die durch Umsetzung von Sulfonamidgruppen enthaltenden organischen Verbindungen, gegebenenfalls unter   Einkon -   densation von Aldehyden, mit Isocyanaten erzeugt werden. 



   Als Sulfonamidkomponenten können Aryl-,   Aralkyl- oder heterocyclische Sulfonamide.   die weitere Substituenten,   insbesondere-OH,-NH.-NH-Acyl,-CN,-NR" ;,-NR-Acyl,"NOy   =   N - OH - Gruppen   enthalten, verwendet werden, wobei R"einen niederen aliphatischen Rest, Phenyl oder einen He : erocyclus und Acyl eine Monocarbonsäure, insbesondere aus der Fettsäurereihe, bedeutet. Das Stickstoffatom der Sulfonamidgruppe kann weiterhin einmal mit   einemniederenalipha-   tischen Rest su) stituiert sein. während das zweite   H-Atom   derselben unter Ausbildung einer Alkylolgruppe mit Aldehyden umgesetzt sein kann. 



   So sind   gebräuchliche   Sulfonamidharze sowohl in flüssiger als auch fester Form nach Umsetzung mit Isocyanaten zur Erzeugung selbsthaftender Photoleiter geeignet, die in   Kombination mit ZnO der po-   sitiven Aufladung zugänglich sind. Eine Auswahl geeigneter Ausgangsverbindungen ist nach Herstellung und Eigenschaften   in"Kunststoffe"39. Jahrgang [1949],   S. 109 bis 113,   Carl-Hanser-Verlag/Mun-   chen, beschrieben. 



   Eine andere Ausführungsform des elektrophotographischen Verfahrens besteht darin, das nach Bilderzeugung auf dem elektrophotographischen Material elektrostatisch haftende Tonerbild, vorzugsweise im elektrischen Feld und/oder durch Anpressen auf andere flächig geformte Materialien, insbesondere auf Papiere, Kartons, Kunststoffolien, Holz oder isolierend lackierte Metalloberflächen, zu übertragen. 



   Unter Verwendung der erfindungsgemässen selbsthaftenden Photoleiter erstellte elektrophotographische 

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 Materialien sind zur mehrfachen Bilderzeugung geeignet. Weiterhin ist es möglich, durch Auswahl geeigneter   Tonersysteme   und bei entsprechender Aufladung, beispielsweise von negativen Mikrofilmoriginalen, positive Reproduktionen auf dem elektrophotographischen Material direkt zu erzeugen. 



     Die erfindungsgemässen Photoleiter   sind für die Erzeugung elektrophotographischer Materialien besonders vorteilhaft, weil es ohne jeden Zusatz von Binde- oder sonstigen Hilfsmitteln zur Präparation wirksamer Schichten verwendet werden können. Die Zubereitung eines Präparationsgemisches ist unter Verwendung der erfindungsgemässen Photoleiter möglich, da für das erfindungsgemässe einphasige Produkt allein reichlich Lösungsmittel zur Verfügung stehen. 



   Beim Eindicken seiner Lösung und während deren Verarbeitung ist   bei einer unkombinierten Prä-   paration keine unterschiedliche Verteilung getrennt vorliegender Photoleiterteilchen zu befürchten. Daneben können die beschriebenen Verbindungen zum grossen Teil aus relativ billig im Handel erhältlichen Produkten hergestellt werden. Ihre Fabrikation wird durch diese Vorteile wesentlicherleichtert sowie einheitlicher und gleichmässiger gestaltet. 



     Die neuen photoleitfähigen   Verbindungen bilden nach dem Auftrag hochwertige, vorzugsweise hartelastische, abriebfeste Schichten und sind durch eine ganz vorzügliche Haftfähigkeit   auf den mannigfal-   tigsten Unterlagen, insbesondere auf Metallen, aber auch auf Papier. ausgezeichnet, da sie neben der Photo- 
 EMI14.1 
 höchstmögliche Mass an Gleichmässigkeit ihres elektrophotographischen Effektes. 



   Eine Konstruktur der mit ihrer Hilfe erzeugten Schichten ist selbst bei einer Kombination mit pigmentartigen Photoleitern nicht festzustellen. Die vorzugsweise einphasige Schichtpräparation mit den beschriebenen Umsetzungsprodukten verhindert auch deren Entmischung und Verarmung an wirksa- mer Substanz durch Ausscheidung, wie Kristallisation oder Agglomeration der Photoleiter-Bestand- teile. Die elektrophotographisch wirksamen Gruppierungen der schichtbildenden molekulardispersen
Produkte können je nach deren gewählten Aufbau bei definierter räumlicher Anordnung im Molekül- verband verschiedenartig sein und   z. B.   unterschiedliche Spektralempfindlichkeit besitzen.

   Infolgedessen haben die Produkte auch dann Homogenität und gleichmässige Wirksamkeit, wenn ihre Photoleitfähigkeit,   z.     B. in bezug auf die Lichtabsorption, besonderen Anforderungen angepasst werden muss.   



  Durch Einbeziehung ausgewählter reaktionsfähiger Komponenten in das Molekül der beschriebenen Verbindungen sind auch dessen sonstige Funktionen wertvoll variierbar. 



   So können z. B. Gruppierungen mit der Funktion eines   Elektronen-Donators und   solche mit der Funktion eines Elektronen-Acceptors im gleichen Molekül mit räumlich günstiger Struktur angeordnet werden. Die Produkte lassen also eine breite Variation ihrer   physikalisdhen   Eigenschaften zu und sind damit sehr anpassungsfähig an gewünschte Anwendungsformen. 



   Der Vorteil einer Kombination der beschriebenen neuartigen elektrophotographisch wirksamen Verbindungen mit bekannten pigmentartigen Photoleitern, z. B. Zinkoxyd, ist vor allem die erzielbare praktisch komlose, gleichmässig zusammenhängend erscheinende, tonstarke Bildwiedergabe durch eine entsprechend präparierte Schicht. Farb- und Halbtöne eines Originals werden von ihr ausgezeichnet reproduziert. Daneben können erfindungsgemässe Schichtkombinationen aus selbsthaftenden Photoleitern mit Zinkoxyd zum Vorteil der Anwendungstechnik nicht nur negativ, sondern auch positiv aufgeladen werden. 



   Aufladung, Belichtung, Entwicklung, gegebenenfalls Übertragung, Fixierung usw. erfolgen in üblicher Weise mit den bekannten Hilfsmitteln. 



   Die nachfolgenden Beispiele sollen das Verfahren erläutern. 



   Beispiel 1 : Man verwendet als Isocyanatkomponente ein modifiziertes Triisocyanat, welches drei freie Isocyanatgruppen im Molekül enthält und durch Umsetzung von 1 Mol Trimethylolpropan mit 3 Mol 2, 4- oder 2, 6-Toluylendiisocyanat erhalten wurde, wobei die Umsetzung an der Isocyanatgruppe erfolgte, die zur Methylgruppe paraständig ist. Das Produkt wird als 75   gew.-ige   Lösung in Äthylacetat eingesetzt. 



     18, 2   g N-Diäthyl-N'-acetyl-p-phenylendiamin,   29, 2   g der Isocyanatlösung und
30 ml Cyclohexanon werden unter Rückfluss 30 min zum Sieden erhitzt. 



   2 Raumteile der erhaltenen Lösung werden mit 1 Raumteil Dioxan und 1   RaumteilAceton   verdünnt. 



  Mit der Mischung wird eine glanzeloxierte Aluminiumplatte beschichtet. Die Schicht wird bei 140 OC 

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   31 g 2-Methyl-4-nitro-5-chlor-anilin und
43, 7 g der Isocyanatlösung werden in
110 g Cyclohexanon gelöst und 10 min bei 135 bis 144 C umgesetzt. Während der Umsetzung wird das Reaktionsprodukt hoch viskos. Wird die Temperatur überschritten, so wird das Umset- zungsprodukt unlöslich. 



   Die Reaktionslösung wird mit dem gleichen Volumen Cyclohexanon verdünnt und anschliessend auf eine Kupferfolie zur Erzeugung der photoleitenden Schicht aufgetragen und bei 1600C getrocknet. Die photoleitende Schicht haftet fest auf der Metallfolie, besitzt eine hohe Abriebfestigkeit und ist in Lösungsmitteln unlöslich. 



   Nach negativer Aufladung, Belichtung unter einer positiven Vorlage mit einer Quecksilberhochdrucklampe und Entwicklung mit einem triboelektrischen Entwickler aus einem Russ, Harzpuderund Glaskugeln, entsteht ein positives Bild der Vorlage. 



   Beispiel 6 :   31, 4   g p-Brom-acetanilid und
39,6 g der Isocyanatlösung von Beispiel 5 werden in
100 ml Cyclohexanon gelöst und 2   h unter Rückfluss   bei 148 bis 1500C umgesetzt. Anschliessend werden unter Rühren
95 ml Cyclohexanon abdestilliert, wobei die Temperatur auf 2000C steigt. Bei Beginn der stark exothermen Reaktion wird sofort abgekühlt. Anschliessend wird das in der Kälte glasig erstarrende Harz in
400 ml Cyclohexanon gelöst. 



   Zur Erzeugung der photoleitenden Schicht wird ein Aluminiumblech mit der erwärmten Lösung des Harzes beschichtet und anschliessend bei 1600C getrocknet. 



   Das elektrophotographische Material ist empfindlich im Spektralbereich der Quecksilberhochdruck-   lampe. Werden der Beschichtungslösung 2, 5' Rhodamin Boder 2 Rose bengale oder 2% Tetrajodeosin   zugefügt, so wird das   elektrophotographische Material glühlampenlichtempfindlich.   Man verfährt weiter wie in Beispiel 5 und erhält ein positives Bild der Vorlage. 



   Beispiel   7 :   
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10,5 g Naphthylen-1, 5-diisocyanat werden fein gepulvert und intensiv miteinander vermischt. 



   Die Mischung wird in einem Ölbad aufgeschmolzen und anschliessend 5 min auf 200 OC gehalten. Die Schmelze wird abgekühlt und in
50 ml Cyclohexanon und
100 ml Methyläthylketon gelöst. 



   Hiemit wird'ein Messingblech mit einer Schichtdicke von zirka 0, 007 mm beschichtet. Die Schicht wird bei 1400C getrocknet. 



   Man verfährt weiter wie in Beispiel 5 und erhält ein kontrastreiches positives Bild der Vorlage. 



   Beispiel   8 :  
25,6 g N, N'-Diphenyl-p-phenylendiamin (symm.) und
17 g Hexamethylendiisocyanat werden 35 min unter Rückfluss erhitzt, bis die Lösung in der
Viskosität erheblich zugenommen hat und nur noch geringe Anteile Hexamethylendiiso- cyanat sieden. Nun werden
50 ml Cyclohexanon zugefügt. Die Mischung wird weitere 10 min unter Rückfluss erhitzt. a) 10 ml der Umsetzungslösung werden mit
20 ml Methyläthylketon verdünnt. Mit der verdünnten Lösung wird auf der Zentrifuge ein glanz- eloxiertes Aluminiumblech beschichtet. Die Schicht wird bei   160 C   getrocknet. b) 10 ml der Umsetzungslösung werden mit
1 g 3,5-Dinitrobenzoyl-chlorid versetzt. Die Mischung wird 5 min auf 1500C erwärmt und nach Abkühlung mit
20 ml Methyläthylketon verdünnt. Mit dieser Lösung wird wie vorher ein glanzeloxiertes Alu- miniumblech beschichtet. 



   Beide Proben werden unter einer Coronarentladung   mit-10   kV aufgeladen. 



   Die Probe a) ergibt bei einer Belichtungszeit von 1 sec mit   UV-Leuchtstoffröhren   unter einer posi- tiven Vorlage und Entwicklung wie in Beispiel 1 ein kontrastreiches positives Bild ohne
Hintergrund. 



   Die Probe b) ergibt das gleiche Bild bei einer Belichtungszeit von 1/4 sec. 

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   Ein Zusatz von   3, 5-Dinitrobenzoyl-chlorid   vor dem Einbrennen der photoleitenden Schicht erhöht die Lichtempfindlichkeit des elektrophotographischen Materials erheblich. 



   Beispiel   91  
21 g Äthyl-a-naphthylamin und
26, 6g der lösungsmittelfreien Isocyanatkomponente von Beispiellwerdenzusammengeschmolzen, innerhalb 10 min auf 2000C erwärmt und   2 min bei dieser Temperatur gehalten J) de Schmel-   ze wird abgekühlt, und zu der noch flüssigen Schmelze. werden
12 g   3, 5-Dinitro-benzoylchlorid   zugefügt. Die Temperatur wird   erneutauf2000Cgesteigert. Die  
Schmelze schäumt unter lebhafter Entwicklung von Chlorwasserstoff auf. Nach Beendigung der HCl-Entwicklung wird sie abgekühlt, in
100 ml Cyclohexanon gelöst und anschliessend mit der doppelten Raummenge einer Mischung von   50%   Aceton und   50%   Methyläthylketon verdünnt. 



   Eine glanzeloxierte Aluminiumplatte wird mit dem verdünnten Umsetzungsprodukt auf der Schleuder beschichtet und bei 1500C getrocknet. Durch die Einwirkung des   3, 5-Dinitrobenzoylchlorids   auf das Umsetzungsprodukt wird gegenüber einem Umsetzungsprodukt aus Äthyl-a-naphthylamin und obiger Isocyanatkomponente die Lichtempfindlichkeit bedeutend gesteigert. 



   Die Verwendung von   Mono- oder Dinitrobenzoylchloriden   bei der Erzeugung von Photoleitern aus andern aromatischen   Mono-oder Di-Monoalkylaminoverbindungen   und Isocyanatkomponenten ergibt ebenfalls eine Empfindlichkeitssteigerung. 



    Beispiel 10 : Zur Erzeugung eines modifizierten Diisocyanates löst man    
 EMI17.1 
 200 g warmem Chlorbenzol, gibt   8, 6g 2-Äthyl-2-butyl-propandiol-1, 3   hinzu und setzt das Ganze zuerst 20 min bei   1000C   und anschliessend 10 min bei 120 C um. In dieses modifizierte Diisocyanat werden zur weite- ren Umsetzung 
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 gesetzt. Unter Steigerung der Temperatur wird das Chlorbenzol bei Normaldruck abdestil- liert, und das zurückbleibende zähe Harz wird in
45 g Cyclohexanon gelöst und filtriert. 



   Zur Erzeugung einer photoleitenden Schicht wird 1 Raumteil der Lösung des photoleitenden Harzes mit 2 Raumteilen Aceton und 1 Raumteil Dioxan verdünnt. Die Lösung wird zur Sensibilisierung mit   0, 20/0 Chinolillblau   und   0, 3%   Rhodamin B versetzt. 



   Die elektrophotographische Schicht besitzt eine hohe Lichtempfindlichkeit sowohl im Bereich des reinen oder transformierten Quecksilber-Spektrums als auch im Glühlampenlicht. Es lässt sich sowohl unter einer positiven als auch negativen Corona aufladen, wobei es nach Belichtung und unter Verwendung entsprechender Direkt- oder Umkehrtoner gelingt, positive als auch negative Kopien, beispielsweise in einem Arbeitsgang, zu erzeugen. 



     Bei s p i f. l 11 :   Zur Herstellung einer modifizierten Isocyanatkomponente werden 
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150 ml Cyclohexanon gelöst. Die Lösung wird mit
17, 2 g   2- Äthyl-2-butyl-propandiol-1, 3   versetzt und zuerst 15 min bei   1000C   und anschliessend
10 min bei 1200C umgesetzt. Dieses Umsetzungsprodukt, das im nachstehenden als Um- setzungsprodukt A bezeichnet wird, enthält etwa 2 freie Isocyanatgruppen im Molekül. 



   Zum Umsetzungsprodukt A werden anschliessend
33 g Äthyl-(ss-hydroxyäthyl)-anilin zugefügt, und die Mischung 45 min unter rückfliessendem
Sieden bei 150 bis 1550C umgesetzt. Dieses Umsetzungsprodukt wird mit B bezeichnet. 



   Zur Erzeugung einer photoleitenden Schicht wird das Umsetzungsprodukt A mit 2 Teilen Aceton verdünnt. Mit der Lösung wird ein glanzeloxiertes Aluminiumblech beschichtet. Die Schicht wird 10 min bei   160 C     eingebrannt.   Wird die Trocknung der photoleitenden Schicht bei   600C   im Vakuum durchgeführt, so ist ihre elektrophotographische Wirksamkeit gering. Erfolgt das Einbrennen jedoch bei   160 C,   so dass freie Isocyanatgruppen sich weiter umsetzen können, so erhält die aus der Reaktionskomponente A erzeugte Photoleiterschicht bereits eine merkliche Lichtempfindlichkeit und ist zur Erzeugung von elektrophotographischen Reproduktionen geeignet. 



   Nach weiterer Umsetzung derselben mit   Äthyl- (ss-hydroxyäthyl)-anilin   zum Umsetzungsprodukt B nimmt die Lichtempfindlichkeit erheblich zu. Wird zu Umsetzungsprodukt B, welches wie A verdünnt wurde, 0, 5% Rose bengale und 0, 2% Pinacyanolblau zugesetzt, erhält der Photoleiter eine hohe Glüh- 

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 lampenlichtempfindlichkeit. 



   Beispiel   12 :   In   87, 5 g der Isocyanatlösung nach Beispiel 2 werden unter Erwärmen 58 g m-Diäthylamino-benzoesäure gelöst. Das Äthylacetat wird bei 120 C abdestilliert. Die   
Schmelze wird innerhalb 5 min auf   200 C   erwärmt. Es setzt eine lebhafte Gasentwick- lung ein. Die Temperatur wird so lange (etwa 15 min) auf 2000C gehalten, bis die    CO -Entwicklung abklingt.   Nach Abkühlung auf 1400C wird das Umsetzungsprodukt in
200 ml Cyclohexanon gelöst. 



   10 ml dieser Lösung werden mit
10 ml Aceton und
5 ml Methyläthylketon verdünnt. Mit der verdünnten Lösung wird eine galvanisch glanzbe- handelte und eloxierte Aluminiumplatte maschinell beschichtet. Die. Schicht wird bei
1400C getrocknet. Sie ist für   UV-Licht   hoch   empfindlichund besitzt bereits eine brauch-   bare Empfindlichkeit im Glühlampenlicht. 



   Zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit werden der vorstehend beschriebenen Präparation 0, 2%
Rose bengale,   0, 1%   Cyaninblau oder an Stelle von Rose bengale 0, 2% Tetrajodeosin (freie Säure) zuge- fügt. 



   Beispiel   13a !  
55 g eines Reaktionsproduktes von überschüssigem p-Toluol-sulfonsäure-methylamid und For- maldehyd (beispielsweise das Handelsprodukt"Kunstharz TS"der Firma Anorgana, Gen- dorf/Obb./, Deutschland) werden bei   1000C   im Vakuum geschmolzen und anschliessend bei Normaldruck mit
87,5 g der in Beispiel 1 beschriebenen Isocyanatlösung versetzt. Innerhalb 10 min wird die Tem- peratur auf   135 C   gesteigert, wobei eine geringe Menge Formaldehyd abgespalten und das Äthylacetat vertrieben wird. Im Temperaturbereich zwischen 135 und   1500Ctrittlebhafte  
Gasentwicklung ein.

   Sobald die Temperatur 1500C erreicht, werden
100 ml Cyclohexan zugefügt, und die Mischung wird zwecks Auflösung und weiterer Umsetzung
12 min auf   120 C   erwärmt. 10 Raumteile der Reaktionslösung werden mit 20 Raumteilen
Aceton und 20 Raumteilen Methyläthylketon verdünnt. Mit der verdünnten Lösung wird maschinell ein glanzeloxiertes Aluminiumblech beschichtet. Die Schicht wird bei 1300C im Warmluftstrom getrocknet. 



   Die photoleitende Schicht haftet fest auf der Aluminiumunterlage und besitzt eine gute Härte und Abriebfestigkeit. Unter einer negativen Coronarentladung von 10 kV aufgeladen und unter einer Quecksilberhochdrucklampe durch eine positive Vorlage belichtet, ergibt sie nach Entwicklung mit einem gefärbten Harzpuder und Glaskugeln ein positives Bild der Vorlage. 



   Beispiel 13b :
50 g des in Cyclohexanon gelösten vorstehend beschriebenen Photoleiters, werden mit
75 g Methyläthylketon verdünnt und mit
75 g Zinkoxyd Florence green Nr. 8 versetzt. Die Mischung wird 1 h auf   der Schwingmühle ge-   mahlen. Die erhaltene Aufschlämmung wird 2   h unter Rückfluss   erhitzt, oder aber 5 bis
10 Tage sich selbst überlassen. Anschliessend wird die   Dispersion intensiv aufderSchwing-   mühle aufgemahlen, und dann maschinell auf ein 80 g Cellulosepapier, welches keinen
Vorstrich aufweist, aufgetragen. Die Schicht wird bei 1200C im Warmluftstrom getrock- net.   Zur Erhöhung der Glühlampenlichtempfindlichkeit können Q, 1 %   Rose bengale und
0, 05% Pinacyanolblau der photoleitenden Schicht zugesetzt werden. 



   Das elektrophotographische Material, das zwei Photoleiter enthält, nämlich den erfindungsgemässen selbsthaftenden Photoleiter und das Zinkoxyd, ist im ultravioletten und im Spektralbereich der Glühlampe hoch lichtempfindlich. Gegenüber elektrophotographischen Papieren mit Zinkoxyd und nicht   elektropho-   tographisch wirksamen Bindemitteln ist die Lichtempfindlichkeit deutlich erhöht. Im Gegensatz zu letzteren bekannten Papieren lässt sich das erfindungsgemässe elektrophotographische Papier sowohl wie üblich unter einer negativen als auch unter einer positiven Corona zur Bilderzeugung aufladen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, welches eine gegebenenfalls sensibilisierte Schicht besitzt, die aus Umsetzungsprodukten aus Isocyanaten und organischen Verbindungen ohne zusätzliche <Desc/Clms Page number 19> Bindemittel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die photoleitfähige Schicht wenigstens ein, durch Reaktion mindestens einer Isocyanatgruppen enthaltenden Verbindung mit mindestens einer nicht photoleitfähigen organischen Verbindung gebildetes, photoleitfähiges Umsetzungsprodukt enthält, wobei die Schicht gegebenenfalls noch andere, nicht mit Isocyanaten umgesetzte Verbindungen, wie weitere an sich bekannte Photoleiter, enthalten kann.
    EMI19.1 Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch l, dadurch ge kennzeich-net, dass die in der Schicht enthaltenen photoleitfähigen Umsetzungsprodukte freie Elektronenpaare aufweisen und neben den Mesomerie erzeugenden mit Isocyanaten umgesetzten Gruppierungen vorzugsweise andere mit den freien Elektronenpaaren in mesomerer Wechselwirkung stehende Gruppen oder Substituenten wie EMI19.2 den R Wasserstoff, Hydroxyl, ein aliphatischer Rest mit -12 C-Atomen, ein Phenylrest, der eine oder mehrere Con", Dialkylamino-, Nô ! odeur Halogen-Gruppen oder einen bekannten mit Isocyanaten re- aktionsfähigen Substituenten enthalten kann, oder der Rest einer aliphatischen oder aromatischen Monooder Polycarbonsäure ist, die eine oder mehrere Dialkylamino-, NO ;".
    OH-, Halogen-oderKeto- Gruppen enthalten kann und mehrere R in einem Molekül verschiedene Bedeutung haben können und n die Ziffern 1, 2 oder 3 bedeutet.
    3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht wenigstens ein durch Reaktion mindestens eines Isocyanates mit mindestens einer Aryl-, Aralkyl-, heterocyclischen oder konjugiert ungesättigten AI- kylverbindung gebildetes photoleitfähiges Umsetzungsprodukt enthält, 4.
    Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht wenigstens ein durch Reaktion mindestens eines Isocyanates mit mindestens einem Aryl-, Aralkyl- oder heterocyclischen Sulfonamid, welches am Stickstoff partiell mit einem aliphatischen Rest mit weniger als4 C-Atomen substituiert und/oderpartiell mit einem Aldehyd umgesetzt sein kann, gebildetes photoleitfähiges Umsetzungsprodukt enthält.
    5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht wenigstens ein durch Reaktion mindestens einer Isocyar. atverbindung mit mindestens einer organischen, nicht photoleitfähigen Verbindung und zusätzlich aliphatischen ein-oder mehrwertigen Alkoholen, aliphatischen Aminoalkoholen, Methylolharnstoffen oder Methylolurethanen, aliphatischen ein- oder mehrbasischen Carbonsäuren, Aminocarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren gebildetes photoleitfähiges Umsetzungsprodukt enthält.
    6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem photoleitfähigen Umsetzungsprodukt Photoleiter mit Pigmentcharakter, wie Zinkoxyd, beigemischt sind.
    7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis6, dadurch gekennzeichnet, dass dem photoleitfähigen Umsetzungsprodukt Mono-oder Polynitrochlor- benzole beigemischt sind.
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