AT269607B - Schutzgas-Schweißbrenner - Google Patents

Schutzgas-Schweißbrenner

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AT269607B
AT269607B AT715867A AT715867A AT269607B AT 269607 B AT269607 B AT 269607B AT 715867 A AT715867 A AT 715867A AT 715867 A AT715867 A AT 715867A AT 269607 B AT269607 B AT 269607B
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AT715867A
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Olaf Reeh
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Olaf Reeh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schutzgas-Schweissbrenner 
Die Erfindung bezieht sich auf Schutzgas-Schweissbrenner, die ein Kontaktrohr aufweisen, durch welches der Schweissdraht geführt wird und das auch zur Zufuhr des Schutzgases sowie des
Schweissstromes dient. Am vorderen Ende des Kontaktrohres ist mittels eines Gewindes eine
Kontaktdüse angeschraubt, die eine vom Schweissdraht bzw. vom Schutzgas durchsetzte Längsbohrung aufweist, die jedoch enger als die Bohrung im Kontaktrohr ist. Beide Bauteile, also Kontaktrohr und Kontaktdüse, wurden bisher wegen der guten Leitfähigkeit des Werkstoffes aus Kupfer hergestellt. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass das Innengewinde am Kontaktrohr sehr empfindlich ist und durch das Anlegen von   Schweissgutspritzem   leicht beschädigt werden kann. Darüberhinaus neigt die Gewindeverbindung bei hoher thermischer Belastung der zu verbindenden Teile, sofern diese aus gleichem Werkstoff gefertigt sind, leicht zum "Fressen", zumal dann, wenn diese Teile aus Kupfer bestehen. Tritt nun eine Beschädigung des Innengewindes am Kontaktrohr ein, so kann der Brenner nur unter grossem Zeit- und Kostenaufwand durch Auswechseln des Kontaktrohres wieder verwendbar gemacht werden. 



   Hier setzt, um Abhilfe zu schaffen, die Erfindung ein. Ausgehend von einem Schutzgas-Schweissbrenner mit einem Brennerkopf, welcher zur Zufuhr des Schweissdrahtes und des Schweissstromes ein Kontaktrohr und am vorderen Ende dieses Kontaktrohres eine Kontaktdüse aufweist, wobei das Kontaktrohr ein Innengewinde besitzt, in welches die Kontaktdüse eingeschraubt ist, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass mindestens der Innengewindeteil des Kontaktrohres aus einem harten Metall,   z. B.   aus Chrom oder einer Berryllium-Kupferlegierung, und mindestens der Gewindeteil der Kontaktdüse aus weicherem Metall, z. B., wie an sich bekannt, aus Kupfer besteht. 



   Diese Massnahmen haben zur Folge, dass bei Überbelastung der Gewindeverbindung lediglich die leicht auswechselbare Kontaktdüse defekt wird und zur Instandsetzung des Brenners nur diese zu ersetzen ist. Der Brenner braucht nicht zerlegt zu werden, weil der weichere Werkstoff der Kontaktdüse das härtere Innengewinde am Kontaktrohr nicht zu beschädigen vermag. Der Forderung, dass Kontaktrohr und Kontaktdüse gute Leitfähigkeit aufweisen müssen, wird durch die Werkstoff-Auswahl Rechnung getragen. 



   Ferner wird erreicht, dass der gesamte hintere Teil des Kontaktrohres wegen der besseren Leitfähigkeit des unlegierten Materials gut gekühlt wird, wobei die Kühlung des nur kurzen vorderen Teiles des Kontaktrohres, der, wie erwähnt, meist aus einer Legierung besteht, durchaus ausreichend ist, so dass, was ebenfalls von besonderer Wichtigkeit ist, auch die Kontaktdüse einwandfrei gekühlt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schweissbrenners wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, die einen Längsschnitt durch den vorderen Brennerteil zeigt. 



   In der Zeichnung ist nur der erfindungswichtige vordere Teil eines Schweissbrenners dargestellt. In 
 EMI1.1 
 angeordnet, durch die das Schutzgas austreten kann, um von hier aus die am vorderen Ende des   Kontaktrohres-4--eingeschraubte Kontaktdüse--7--zu umströmen.   Letztere besitzt eine enge 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Längsbohrung --7'-- für   den Durchtritt des Schweissdrahtes, der mit der erforderlichen Geschwindigkeit, durch eine nicht dargestellte Vorrichtung gefördert, aus der Kontaktdüse --7-austritt. 



   Die   Kontaktdüse-7-besteht gemäss   der Erfindung aus weicherem Material als das Kontaktrohr-4--, u. zw. vorzugsweise aus Kupfer, wogegen der vordere   Teil-4'-des     Kontaktrohres --4-- aus   einer Berryllium-Kupferlegierung hergestellt ist. Der übrige Teil des Kontaktrohres, der mit dem vorderen Teil--4'-hart verlötet ist, besteht aus Kupfer. Der vordere 
 EMI2.1 
 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schutzgas-Schweissbrenner mit einem Brennerkopf, welcher zur Zufuhr des Schweissdrahtes und des Schweissstromes ein Kontaktrohr und am vorderen Ende dieses Kontaktrohres eine Kontaktdüse aufweist, wobei das Kontaktrohr ein Innengewinde besitzt, in welches die Kontaktdüse 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. gesamte Vorderteil (4') des Kontaktrohres (4), der etwa gleich lang wie die Kontaktdüse (7) ist, aus hartem Werkstoff besteht und mit dem übrigen Teil des Kontaktrohres vorzugsweise durch eine Hartlötung verbunden ist.
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