AT26925B - Heizkörper für Niederdruckdampfheizung. - Google Patents

Heizkörper für Niederdruckdampfheizung.

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AT26925B
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Fritz Kaeferle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Heizkörper   für   Niederdruckdampfheizung.   



   Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die in einem Heizkörper befindliche Luft, welche den Dampf hindert, sich rasch im ganzen Ofen auszudehnen und ihn in allen Teilen gleichmässig zu erwärmen, vom einströmenden Dampf in möglichst kurzer Zeit aus dem Ofen herausgetrieben wird. Alsdann kann sich der Dampf nach allen   iUehtungen   des Ofenraumes,   insbesondere "auch   von oben nach unten, ungehindert ausdehnen 
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 derselben so ungleichmässig vor sich geht, dass zwischen der heissesten und der   kältest. en   StelleeinesimBetriebebefindlichenOfenssehrerheblicheTemperaturnterschiedebestehen.

   Diese kommen insbesondere auch daher, dass in den einzelnen Heizelementen   Lnftsäcke,   d. s. von Dampf   eingeschossene grössere   oder kleinere Mengen Luft, entstehen, die erst nach langer Zeit oder sehr oft aber, besonders bei geringer Dampfeinströmung, gar nicht verschwinden. Nach der vorliegenden Erfindung sollen diese Mängel beseitigt und die eingangs genannten Wirkungen dadurch erreicht werden, dass der Dampf in den Heizkörper einer Niederdruckdampfheizung durch ampfstrahlgebläse eingeführt wird. Es ist zwar nicht   nen   in das zum Heizkörper führende Dampfzuleitungsrohr injektoren u. dgl. einzuschalten, um   Luft damit   aus dem Kondenswassorrohr des Systems zurückzusaugen.

   Das Wesentliche und 
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 körpers mit einem Dampfstrahlgebläse versehen ist, welches Luft unmittelbar aus dem   Heizkörper ansaugt. Dieses Dampfstrah ! gebläse   wird am zweckmässigsten an der Stelle in den Ofen eingebaut, von welcher aus es am   leichtesten   die im Ofen enthaltene Luft mitreissen und verdrängen kann. In   erhöhtem   Masse tritt diese Wirkung ein, wenn die Ausmündung des   DampfstrahlgebHtses bis in   die Mitte des   Heizkörpers   oder darüber hinaus geführt ist. 



    ! m übrigen kann   die Einführung des Dampfes in den   Heizkörper   je nach Bedarf an seinem oberen oder seinem unteren Teile erfolgen. 



   Fig. l der Zeichnung ist ein Längsschnitt a-b durch einen mit einem soeben Dampfstrahlgebläse vrsehenen Ofen, Fig. 2 ist eine Seitenansicht des letzteren und Fig. 3 ein Schnitt i-k durch das Dampfeinlassventil. 
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   oder Dampf, mit und drückt   es durch den Druckraum der   Düse d2 hindurch   in den sangraum des etwaigen nächsten Gebläses hinein oder   schliesslich   in den Dampfraum des heizkörpers. Die zur Anwendung kommende Anzahl Düsen sowie die Masse ihrer Längen 
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Aus dem Druckraum der letzten der zur Anwendung gekommenen Düse (auf der Zeichnung d2) strömt das bis dahin entstandene Gemisch, wie schon erwähnt, in den Ofenraum selbst aus. Solange Luft im Ofen vorhanden ist, besteht dieses Gemisch aus Dampf und Luft.

   Die beiden gemischten Körper bleiben aber nicht vereinigt, sondern sie trennen   Bieh 7. ufolge der   Verschiedenheit ihrer spezifischen Gewichte unmittelbar nach ihrem Austritte aus der letzten Düse. Der spezifisch leichtere Dampf wird von der schweren Luft gehohen. Oben angekommen, übt er, sobald er in genügender Menge vorhanden'ist, durch seine Expansionskraft einen Druck auf die darunter hefindliche Luft aus und verdrängt sie allmählich von oben nach unten durch das im unteren Teil des Ofens an diesen angeschlossene Entlüftungsrohr. Die im Ofen vorhandene Luft wird demnach zum grössten Teile schnell aus dem Ofen entfernt. Nunmehr wird durch den einströmender. Frischdampf der im Ofen vorhandene Dampf in das Dampfstrahlgebläse eingesaugt und durch die Düsen 

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 desselben hindurchgetrieben.

   Es entsteht also im Ofen ein ununterbrochener Kreislauf des Dampfes, der so lange anhält, bis der Ofen abgestellt wird. Der Dampf wird dadurch rasch über sämtliche Hohlräume des   Bfeixkörpers   verteilt und erwärmt ihn an allen Stellen   gleichmässig.   



   Um die saugende Wirkung    des. aus   der Treibdüse d in den Saugranm der Saugund DruckdOse   d'überströmenden   Dampfes auch noch in einer weiteren als der bereits beschriebenen Weise auszunützen, ist die Öffnung e für die   Ans-und Einströmung   der Luft und für den Abfluss des Kondenswassers im Düsenventil selbst angebracht, und zwar unmittelbar unter der Treibdüse d an möglichst tiefer Stelle des Ofens.

   Dieselbe steht sonach in Verbindung mit dem Saugraum der Saug-und Druckdüse dl und es ist deshalb nicht   möglich,   dass-während Luft und Kondenswasser infolge ihres höheren spezifischen Gewichtes durch diese Öffnung   abfliessen   können - der spezifisch leichtere Dampf durch diese Öffnung ausströmen kann,   wc : !   er fortwährend in die Saugdüse d'hineingesaugt und wieder in den Ofen zurückgetrieben wird. Es wird somit durch die Anordnung dieser Öffnung im Düsenventil selbst der weitere Effekt erzielt, dass niemals Dampf aus dem Ofen in die Kondensleitung l   überströmen   kann.

   Für Heizkörper, bei denen die Luft durch dieselbe Rohrleitung l ein- und austritt, welche das Kondenswasser abgeführt wird, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil, weil bei solchen Heizanlagen erfahrungsgemäss der   überstand   auftritt, dass ein Teil des Dampfes in die Kondensleitung einzudringen bestrebt ist und hieran durch die bisher zu diesem Zwecke verwendeten Vorrichtungen nur   unvollkommen   gehindert wird, ganz abgesehen von den dadurch bewirkten sonstigen
Störungen. Die vorliegende Erfindung ist aber   hauptsächlich   für   solche Heizkörper   bestimmt. welche durch dieselbe Rohrleitung 1 be-und entlüftet werden, durch weiche das Kondens- wasser abfliesst.

   Sie macht daher besondere Vorrichtungen zur   Fernhaltung   des Dampfes von dieser Rohrleitung entbehrlich und erfüllt den Zweck solcher   Vorrichtungen in oll-   kommener Weise, wenn die   Abflussöffnung e   so wie beschrieben angeordnet wird. 



   Um endlich dem Düsenventil, dessen Achse i-k senkrecht stehen muss. diese Lage sicher und   belluem verschaffen   zu können, ist dasselbe nicht mit einem festen, sondern mit einem mittels Gewinde auf dem Ventil beweglichen Flansch F versehen, und zwar hat das Gewinde dieses Flansches entgegengesetzte Steigung, als dasjenige des Ventils selbst. 



   Hat also das letztere Rechtsgewinde, so hat der Flansch Linksgewinde und wird durch
Rechtsdrehen so weit auf dem   Vcnti ! zurückgeschraubt, dass   der Gewindezapfen des Ventils 
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AT26925D 1904-10-17 1904-10-17 Heizkörper für Niederdruckdampfheizung. AT26925B (de)

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