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Die Erfindung bezieht sich auf einen Schleppbügel für Skilifte, bestehend aus einer Zugstange und aus an deren unterem Ende um senkrecht zur Zugrichtung verlaufende Achsen in einer Ebene schwenkbar gelagerten Mitnehmerarmen, wobei zur Verriegelung derselben in der Betriebsstellung an diesen Stützflächen vorgesehen sind, welche in der Sperrlage einer verschiebbaren Sperrvorrichtung an Gegenflächen derselben anliegen.
Die ständig steigende Anzahl der Skiläufer bringt die Notwendigkeit mit sich, Skilifte mit grösserer Fördergeschwindigkeit zu bauen. Bei höherer Fördergeschwindigkeit wird aber das Ein- und Aussteigen für die Fahrgäste erschwert.
Es wurden daher schon Vorschläge zur Erleichterung des Aussteigens vom Bügel gemacht. Die Ausführungen nach diesen bekannten Vorschlägen konnten sich aber in der Praxis kaum durchsetzen.
Eine bekannte Ausführung sieht einen Schleppbügel vor, bei dem die beiden Mitnehmerarme schwenkbar angeordnet sind und durch ein quer zu den Mitnehmerarmen verschiebbares Sperrstück fixierte werden. Diese Ausführung weist insofern Nachteile auf, als das Auslösen der Sperre bei Fahrtbeendigung bzw. beim Aussteigen eine relativ hohe Kraft erfordert.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung sind die Mitnehmerarme derart schwenkbar gelagert, dass sie in unbelastetem Zustand um etwa 90 bis zu einem Anschlag an der Zugstange vorklappen.
Dieser Vorschlag bringt jedoch keine Erleichterung beim Aussteigen aus dem Bügel.
Ein anderer bekannter Schleppbügel weist bei den Mitnehmerarmen eine gemeinsame Gelenkstelle auf, wobei die Mitnehmerarme gegenseitig verriegelbar sind und durch Zug an einer Stange entriegelt werden. Dieser Vorschlag sieht nur eine Verriegelung der beiden Mitnehmerarme miteinander vor, so dass diese Mitnehmerarme gegenüber der Zugstange nicht fixiert sind. Bei dieser Ausführung hat eine nur kurze Entlastung einer Sitzhälfte zur Folge, dass die andere Hälfte des Sitzes sofort nach hinten bzw. unten ausweicht. Diese Ausgestaltung ist daher nur für Einzelfahrer geeignet, da das Schleppseil zwischen den Beinen des Benützers durchgeführt werden muss, um an den Mitnehmerarmen eine gleichmässig verteilte Belastung zu erzielen.
Die Erfindung hat sich nun zum Ziel gesetzt, die angeführten Nachteile zu beseitigen, was dadurch gelingt, dass die Sperrvorrichtung mittels eines übersetzungsgestänges in der Schwenkebene der Mitnehmerarme verschiebbar ausgebildet ist und dass die Stützflächen an den Mitnehmerarmen in Betriebsstellung bezogen auf die Zugrichtung des Schleppbügels hinter deren Schwenkachsen und annähernd parallel zur Zugrichtung angeordnet sind.
Die erfindungsgemässe Ausführung bringt den Vorteil mit sich, dass sie leicht zu bedienen und dass nur eine geringe Kraft zur Entriegelung notwendig ist. Durch die Anordnung des Übersetzungsgestänges wird gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen ein wesentlicher Vorteil erreicht, da eine beträchtliche Platzersparnis geschaffen wird und somit keine vorstehenden Teile an der Zugstange die Benützer des Schleppliftes behindern. Durch die Erfindung ist es möglich, dass die Auslösung der Sperrvorrichtung der Mitnehmerarme in der Schwenkebene der Mitnehmerarme erfolgen kann. Daher muss nurmehr der seitliche Druck auf die Sperrvorrichtung beim Auslösen der Mitnehmerarme überwunden werden.
Bei den bekannten Einrichtungen sind grosse Kräfte allein schon erforderlich, um die Mitnehmerarme in Verriegelungsstellung zu halten, wobei diese Kräfte selbstverständlich auch beim Auslösen der Mitnehmerarme überwunden werden müssen.
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Wird nun die Taste-24-betätigt, so wird der konische Teil --26-- derselben gegen die Sperrklinke --16-- gedrückt, so dass diese angehoben wird. Die Sperrklinke --16-- gibt nun den
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Das Zwischenstück-29-drückt nun gegen die Kraft der Feder-11-auf die Sperrvorrichtung --4-- und die Mitnehmerarme --2-- werden freigegeben und schwenken durch das Gewicht des Fahrgastes nach hinten aus.
Die Mitnehmerarme können so weit nach hinten geschwenkt werden, bis sich deren Enden gegenseitig berühren. Ist nun der Fahrgast bereits ausgestiegen, so bewirkt die Feder --13-- das Zurückführen der Mitnehmerarme --2-- bis zum Anschlag-30-. Durch die Feder
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wirdWinkelhebels --15--. Die Taste --24-- wird durch die Feder --27-- in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht. Der erfindungsgemässe Schleppbügel ist somit in kurzer Zeit wieder in Betriebsstellung sicher verriegelt.
Durch die leichte Bedienung und durch die einfache Herstellungsmöglichkeit sowie durch den geringen Materialaufwand bringt der erfmdungsgemässe Schleppbügel in der modernen Lifttechnik einen weiteren Fortschritt.
Aber auch für die Fahrgäste wird eine Erhöhung der Annehmlichkeiten erreicht und das Aussteigen wird wesentlich erleichtert.
Der erfindungsgemässe Schleppbügel bringt eine beträchtliche Steigerung der Wirtschaftlichteit einer derart eingerichteten Skiliftanlage mit sich, da durch den erfindungsgemässen Bügel eine wesentlich höhere Fördergeschwindigkeit der Skilifte angestrebt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schleppbügel für Skilifte, bestehend aus einer Zugstange und aus an deren unterem Ende um senkrecht zur Zugrichtung verlaufende Achsen in einer Ebene schwenkbar gelagerten Mitnehmerarmen, wobei zur Verriegelung derselben in der Betriebsstellung an diesen Stützflächen vorgesehen sind, welche in der Sperrlage einer verschiebbaren Sperrvorrichtung an Gegenflächen derselben anliegen,
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der Schwenkebene der Mitnehmerarme (2) verschiebbar ausgebildet ist und dass die Stützflächen (6) an den Mitnehmerarmen (2) in Betriebsstellung bezogen auf die Zugrichtung des Schleppbügels hinter deren Schwenkachsen (8) und annähernd parallel zur Zugrichtung angeordnet sind.
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