AT267953B - Halsrahmen zum Anhängen von Vieh - Google Patents

Halsrahmen zum Anhängen von Vieh

Info

Publication number
AT267953B
AT267953B AT1048665A AT1048665A AT267953B AT 267953 B AT267953 B AT 267953B AT 1048665 A AT1048665 A AT 1048665A AT 1048665 A AT1048665 A AT 1048665A AT 267953 B AT267953 B AT 267953B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
neck frame
upper suspension
suspended
hinged
side rails
Prior art date
Application number
AT1048665A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bauer Roehren Pumpen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Roehren Pumpen filed Critical Bauer Roehren Pumpen
Priority to AT1048665A priority Critical patent/AT267953B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT267953B publication Critical patent/AT267953B/de

Links

Landscapes

  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Halsrahmen zum Anhängen von Vieh 
Für das Anhängen von Vieh in Stallungen ist es bekannt, Halsrahmen vorzusehen, welche den Hals des Tieres im geschlossenen Zustand umschliessen und den Vorteil haben, dass die Anhängung und Freilassung der Tiere mechanisch sowohl für jedes Tier einzeln als auch für alle Tiere gemeinsam von einer zentralen Stelle aus erfolgen kann. Es wurde bereits vorgeschlagen, einen solchen Halsrahmen zum Anhängen von Vieh mit gelenkig miteinander verbundenen Seitenholmen auszubilden, welche beim öffnen des Halsrahmens in eine Spreizstellung auseinanderschwenken und oben und unten aufgehängt sind, wobei im Bereich der zum Zwecke des öffnens höhenverstellbaren oberen Aufhängung ein Sperrglied vorgesehen ist, das die Seitenholme in der Schliessstellung blockiert.

   Eine solche Ausbildung eines Halsrahmens, bei welcher also die öffnung durch gegenseitige Annäherung der unteren und oberen Aufhängung erfolgt, hat den Vorteil einer einfachen Betätigung. Im einfachsten Falle kann beispielsweise die obere Aufhängung des Halsrahmens über eine Kette an einer drehbaren Welle befestigt sein, wobei die Kette auf dieser Welle zum Zwecke des Schliessens des Halsrahmens aufgewickelt und zum Zwecke des öffnens des Halsrahmens von dieser Welle abgewickelt wird. Dadurch wird eine verhältnismässig einfache Bauweise erzielt, jedoch besteht hiebei der Nachteil, dass, um den geschlossenen Zustand des Halsrahmens zu gewährleisten, die die obere Aufhängung des Halsrahmens tragende Kette gespannt sein muss, wodurch dem Tier verhältnismässig wenig Bewegungsfreiheit gegeben wird. 



   Es ist nun bereits eine Konstruktion bekanntgeworden (USA-Patentschrift Nr. 1, 549, 245), bei welcher eine drehbare Welle vorgesehen ist, an welcher einerseits mittels zweier Ketten der Halsrahmen, anderseits mittels einer weiteren Kette ein Sperrstück aufgehängt sind. Die Öffnung des Halsrahmens, dessen beide Teile gelenkig miteinander verbunden sind, erfolgt dadurch, dass die eine Kette aufgewickelt wird, wobei mit den beiden Halsrahmenteilen befestigte Arme angehoben werden, so dass die beiden Halsrahmenteile auseinanderschwenken. Bei dieser Drehung der Welle wird auch das Sperrstück angehoben, da die das Sperrstück, welches von einem die beiden Halsrahmenteile umgebenden Kranz gebildet ist, tragende Kette im gleichen Sinne auf die Welle aufgewickelt ist, wie die die Auseinanderschwenkung der Halsrahmenteile bewirkende Kette.

   Es werden daher bei Drehung der Welle diese beiden Ketten im gleichen Sinn auf-bzw. abgewickelt. Diese Konstruktion ist einerseits verhältnismässig aufwendig, da sie drei Ketten benötigt, anderseits infolge ihrer Eigenart anfällig auf Störungen. 



   Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung geht hiebei aus von dem eingangs beschriebenen Stand der Technik und besteht im wesentlichen darin, dass die obere, zweckmässig am Gelenkpunkt der Seitenholme angreifende Aufhängung zur Öffnung der Seitenholme absenkbar ist und dass das Sperrglied gegenläufig zur oberen Aufhängung beweglich oder ortsfest angeordnet ist und erst bei Überschreiten eines vorbestimmten Annäherungsweges der oberen Aufhängung ausgelöst wird und die Öffnungsbewegung der Seitenholme frei gibt. Auf diese Weise wird der Halsrahmen durch das Sperrglied in der Schliessstellung gehalten, unabhängig davon, ob die Aufhängungen straff angespannt sind oder eine gewisse Bewegungsfreiheit haben, solange nicht die Bewegungsfreiheit so gross ist, dass das Sperrglied dadurch ausgelöst wird.

   Der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   erfindungsgemässe   Halsrahmen hält somit das Tier mit Sicherheit fest, gibt ihm aber trotzdem genügend seitliche Bewegungsfreiheit. Darüber hinaus wird die Konstruktion gegenüber der früher beschriebenen bekannten Konstruktion vereinfacht und funktionssicherer gestaltet. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Sperrglied von einem Kniehebel gebildet, der an beim Auseinanderspreizen sich einander nähernden Teilen der Seitenholme angelenkt ist und der in der Schliessstellung der Seitenholme seine Strecklage überschreitet, wobei sein mittlerer
Gelenkpunkt ortsfest oder entgegengesetzt zur Aufhängung beweglich ist. Dadurch, dass dieser
Kniehebel seine Streckstellung überschreitet, stellt er eine starre Verriegelung so lange dar, bis er beim öffnen des Halsrahmens durch den aus seinem mittleren Gelenkpunkt wirkenden Zug aus der
Verriegelungsstellung gebracht wird. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. 



   Fig. l zeigt den Halsrahmen in geschlossener Stellung und Fig. 2 in offener Stellung. Fig. 3 stellt ein Detail der Aufhängung dar. 



   Der Halsrahmen besteht aus zwei oberen Seitenholmen--l und 2--, welche durch ein Gelenk   - -3-- miteinander   verbunden sind. Zwei untere Seitenholme --4 und 5-sind über ein Gelenk - miteinander verbunden und durch Gelenke-7 und 8-- an die oberen Seitenholme angeschlossen. Durch eine im Gelenk --3-- angordnete Feder --9-- werden die Seitenholme   --1, 2-- beim öffnen   des Halsrahmens in die in Fig. 2 dargestellte Offenstellung auseinandergedrückt. 



  Das   Gelenk --3-- bildet   die obere Aufhängung und das Gelenk --6-- die untere Aufhängung, welch letztere mittels einer   Kette--10-am   Boden befestigt ist. Aus der in Fig. l dargestellten Schliessstellung wird der   Halsrahmen-1, 2, 4, 5--   durch gegenseitige Annäherung der unteren   Aufhängung-6-und   der oberen   Aufhängung-3-in   die in Fig. 2 dargestellte Offenstellung gebracht. Diese obere Aufhängung --3-- ist über einen   Ausgleichhebel --11-- und   Ketten   - 12-an   einer drehbaren   Welle-13-angehängt.   Durch Drehen der Welle im Sinne des Pfeiles   --14-- werden   die   Ketten --12-- auf   der Welle --13-- aufewickelt.

   Die obere Aufhängung - wird von der unteren Aufhängung --6-- entfernt und der Halsrahmen in die in Fig. l dargestellte Schliessstellung gebracht. Durch Drehen der   Welle --13-- entgegen   dem Sinn des Pfeiles - werden die   Ketten --12-- von   der Welle --13-- abgewickelt, die obere Aufhängung - 3-wird an die untere   Aufhängung-6-angenähert   und der Halsrahmen wird geöffnet. Wenn lediglich die   Ketten --12-- vorgesehen   sind, so müssen somit diese Ketten dauernd gespannt bleiben, um den Halsrahmen in der Schliessstellung zu halten, wodurch dem Tier wenig Bewegungsfreiheit gegeben wird. 



   Die oberen Seitenhohne --1 und   2--sind L-förmig   abgewickelt, wobei die L-Schenkel --1', 2'-- aneinander   bei --3-- angelenkt   sind. An den Abwinkelungsstellen weisen diese Seitenholme --1 und   2-Augen-15-auf,   welche sich beim öffnen des Halsrahmens einander nähern. An diesen Augen sind die Enden eines Kniehebelpaares --16,17-- angelenkt und der mittlere   Gelenkpunkt --18-- dieses   Kniehebelpaares ist über eine   Kette-19-an   der Welle --13-derart angehängt, dass sie sich bei der Drehung dieser Welle in entgegengesetztem Sinne als die Ketten   - 12   aufwickelt.

   Wenn nun die   Welle-13-im   Sinne des   pfeiles --14-- verdreht   wird und damit die   Ketten --12-- angespannt   werden, wird die   Kette --19-- gelockert.   Das Kniehebelpaar   --16, 17--   gelangt in die in Fig. 1 dargestellte Spreizstellung über die Totlage hinaus, spreizt die beiden Augen --15-- auseinander und hält damit die Holme--1, 2-- in der Schliesslage. In dieser Schliesslage bleiben die   Holme-1, 2--   auch dann, wenn die Spannung der Ketten-12- 
 EMI2.1 
 dass sie gespannt wird und das Kniehebelpaar aus der Sperrlage in die in Fig. 2 und 3 dargestellte Lage zieht, in welcher nun der Halsrahmen geöffnet wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Halsrahmen zum Anhängen von Vieh, mit gelenkig miteinander verbundenen Seitenholmen, welche beim öffnen des Halsrahmens in eine Spreizstellung auseinanderschwenken und oben und unten aufgehängt sind, wobei im Bereich der zum Zwecke des öffnens höhenverstellbaren oberen Aufhängung ein Sperrglied vorgesehen ist, das die Seitenholme in der Schliessstellung blockiert, EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> 2)(16, 17) gegenläufig zur oberen Aufhängung beweglich oder ortsfest angeordnet ist und erst bei Überschreiten eines vorbestimmten Annäherungsweges der oberen Aufhängung ausgelöst wird und die Öffnungsbewegung der Seitenholme freigibt.
    EMI3.1 (16, 17) von einem Kniehebel gebildet ist, der an beim Auseinanderspreizen sich einander nähernden Teilen (1', 2') der Seitenholme (1, 2) angelenkt ist und der in der Schliessstellung der Seitenholme seine Strecklage überschreitet, wobei sein mittlerer Gelenkpunkt (18) ortsfest oder entgegengesetzt zur oberen Aufhängung (3) beweglich ist.
    3. Halsrahmen nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die obere Aufhängung und das Sperrglied an einer drehbaren Welle mit Zugelementen, z. B. Ketten od. dgl. aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (12, 19) die Welle (13) in entgegengesetztem Sinne umschlingen. EMI3.2 zusammenwirkenden Seitenholme (1, 2) aneinander angelenkt und im Anlenkpunkt (3) höhenverstellbar aufgehängt sind und an den Abwinkelungsstellen Augen (15) aufweisen, die sich beim öffnen des Halsrahmens einander nähern und an welchen die Enden des Kniehebels (16, 17) angelenkt sind.
AT1048665A 1965-11-22 1965-11-22 Halsrahmen zum Anhängen von Vieh AT267953B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1048665A AT267953B (de) 1965-11-22 1965-11-22 Halsrahmen zum Anhängen von Vieh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1048665A AT267953B (de) 1965-11-22 1965-11-22 Halsrahmen zum Anhängen von Vieh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT267953B true AT267953B (de) 1969-01-27

Family

ID=3622672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1048665A AT267953B (de) 1965-11-22 1965-11-22 Halsrahmen zum Anhängen von Vieh

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT267953B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0085187B1 (de) Lüftungs- und Trocknungsgestell mit Wäscheleineneinzug
DE2206116B2 (de) Zugvorrichtung mit zwei gleichzeitig hin- und herbewegbaren Gesperren
AT267953B (de) Halsrahmen zum Anhängen von Vieh
DE3205491A1 (de) Raffstore
CH151236A (de) Einrichtung an drehbaren raumabschliessenden Organen zu deren Festhalten in Offenstellung.
DE3434835A1 (de) Drehkreuz fuer personenschleusen
DE19637341B4 (de) Lüftungs- und Trocknungsgestell
DE2722730A1 (de) Selbstfang-anbindevorrichtung
AT264187B (de) Aufstallung
AT321454B (de) Gelenkstütze
AT301932B (de) Aufstallung für Tiere, insbesondere Rinder
DE1258677B (de) In gestrecktem Zustand versteifbare Gelenkkette
AT266513B (de) Verschluß für die Halsbügel bzw. die Halskette einer Anbindevorrichtung für Vieh
DE7820793U1 (de) Selbstfanghalsrahmen
DE2849726C2 (de) Filterpresse mit Spreiztuch-Einrichtung
DE1234667B (de) Daempf- und Blaspuppe fuer Kleidungsstuecke
DE439542C (de) Staubdichtungsring fuer Eisenbahnwagenachsbuchsen
DE1607198C (de) Halsrahmen zum Anbinden von Vieh
DE2830405A1 (de) Selbstfanghalsrahmen
CH484354A (de) Store mit schwenkbaren Vertikallamellen
DE1431227C (de) Aufhängeeinrichtung für ein Fallschirmankerseil
AT302706B (de) Verschluß für Türen an Schweineställen
DE1800076C (de) Halsrahmen für Großvieh
DE3313869A1 (de) Absperrpfosten
DE801610C (de) Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von Kraftfahrzeugen