AT267667B - Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes

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AT267667B
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front panel
circuit diagram
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synthetic resin
luminous circuit
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Sprecher & Schuh Ag
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    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes 
Es sind verschiedene Ausführungsarten von   Leuchtschaltbildem   bekannt, bei denen die lichtdurchlässigen und nach Bedarf gefärbten Symbole von hinten angeleuchtet und in fensterartigen Aussparungen einer Frontplatte eingelassen oder eingegossen sind. Die Frontplatte muss entweder so starr sein, dass sie selbsttragend ist und die Leuchtelemente mit den Verdrahtungen zu tragen vermag oder dann durch Rippen besonders verstärkt werden. 



   Es ist auch bekannt, die Symbolabschirmungen mittels des für die Leuchtsymbole verwendeten lichtdurchlässigen Giessharzes an der Rückseite der Frontplatte aufzukleben. 



   Wenn man die fensterartigen Aussparungen der Symbole aus einem relativ dicken Frontblech durch photographisches Ätzverfahren schneidet, so entsteht an den Rändern keine saubere zur Frontplatte senkrechte Schnittfläche, weil das Ätzmittel am Rande der weggeätzten Fläche in Funktion der Blechdicke verschieden stark wirkt. Die so hergestellten Leuchtschaltbilder erfahren an den Rändern der Aussparungen Lichtreflexionen, die zu unscharfen Randzonen der beleuchteten Symbole führen. 



  Eine Nachbearbeitung der geätzten Symbolränder wäre jedoch zu aufwendig. 



   Die in einem dünnen Metallblatt durch photographisches Ätzverfahren hergestellten Aussparungen der Symbole weisen keine derartigen Nachteile auf. Das relativ dünne Frontblech hat nur die Aufgabe, ein Durchdringen des Lichtes an den unerwünschten Stellen zu verhindern. Diese lichtundurchlässige Schicht könnte auch aus einem andern nichtmetallischen, aber ätzbaren Werkstoff bestehen. Das photographische Ätzverfahren zeichnet sich durch hohe Wirtschaftlichkeit aus und erlaubt, gezeichnete Schaltbilder auf einfache Weise auf ein ätzbares Blatt zu übertragen. 



   Die aus einem relativ dünnen Metallblatt bestehende Frontplatte eines Leuchtschaltbildes hat aber den Nachteil ungenügender Festigkeit. Ein Aufkleben des mit den weggeätzten Aussparungen der Symbole versehenen Metallblattes auf eine besondere Tragplatte wäre viel zu umständlich. 



   Die Erfindung bezweckt die Verstärkung der mechanischen Festigkeit einer dünnen, nicht selbsttragenden, lichtundurchlässigen Frontplatte, so dass die mechanische Festigkeit der verstärkten Frontplatte auch gestattet, die seitlichen Abschirmungen der Lichtquellen, die lichtdurchlässigen Kunststoffüllungen der fensterartigen Aussparungen sowie die hinter der Frontplatte des Leuchtschaltbildes angeordneten Beleuchtungselemente mit ihren Verbindungsleitungen und Befestigungsteilen zu tragen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes mit von hinten elektrisch beleuchteten Symbolen aus in fensterartige Aussparungen einer Frontplatte eingebrachtem, lichtdurchlässigem und nach Bedarf gefärbtem Kunststoff und hinter jedem Symbol angeordneten seitlichen Abschirmungen, die ein Anleuchten benachbarter Symbole verhindern, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Rückseite der nicht selbsttragenden Frontplatte mit einer wenigstens 3 mm dicken Schicht aus giessbarem Kunstharz bedeckt wird, in welcher Schicht sowohl die seitlichen Abschirmungen als auch allfällig zur Halterung des Leuchtschaltbildes dienende Befestigungsteile wenigstens teilweise eingebettet und nach dem Erstarren der Kunstharzschicht festgehalten sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen sind Teilausschnitte eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Ausführungsbeispiels eines Leuchtschaltbildes in verschiedenen Herstellungsstufen dargestellt,   u. zw. zeigen : Fig. l   die Eckpartie einer horizontal mit der Rückseite nach oben gelagerten Frontplatte mit den teilweise in einer Kunstharzschicht eingebetteten seitlichen Abschirmungen und einem Befestigungsbolzen, nebst der zum Aufgiessen des Kunstharzes notwendigen, noch nicht entfernten Umrandung. Um die verschiedenen Materialdicken besser sichtbar zu machen, sind einzelne Teile stufenweise weggeschnitten dargestellt.

   Fig. 2 einen Längsschnitt durch den unteren Teil eines Leuchtschaltbildes, Fig. 3 die Rückansicht der Eckpartie eines Leuchtschaltbildes, wobei ein Teil der die gedruckte Schaltung tragenden Isolierplatte weggeschnitten dargestellt ist, um auch die Rückseite der Frontplatte sichtbar zu machen. 



   Zur Herstellung des dargestellten Ausführungsbeispieles wird folgendermassen verfahren :
Die   Frontplatte --1--,   welche vorzugsweise aus einem verhältnismässig dünnen Metallblatt besteht, in das die   Symbolaussparungen-2--geätzt   sind, wird, wie Fig. l zeigt, auf eine ebene und horizontale   Unterlage --3-- gebracht   und die Rückseite der Frontplatte mit einer dünnen 
 EMI2.1 
 



   Solange die genannte Bindemittelschicht noch klebrig ist, bringt man sowohl die seitlichen   Abschirmungen-6-für   die Symbole, als auch allfällig vorgesehene   Befestigungsteile --7-- an   den ihnen auf der Frontplatte bestimmten Stellen an und wartet, bis sie an der sich verfestigenden Bindemittelschicht genügend haften. 



   Dann giesst man in die von den seitlichen Abschirmungen--6--umgrenzten Flächen der   Frontplatten-Rückseite   und in die fensterartigen Aussparungen--2--der Symbole eine wenige Millimeter dicke   Schicht --8-- von   lichtdurchlässigem Kunstharz, welches nach Wahl für die einzelnen Symbole verschieden gefärbt sein kann. Durch das vorherige Aufkleben der seitlichen Abschirmungen --6- mittels der   Lackschicht--4--wird   verhindert, dass sich die lichtdurchlässigen   Kunstharzschichten--8--ausserhalb   der Abschirmungen ausbreiten. 



   Nachdem sich die   Schichten --8-- innerhalb   der seitlichen   Abschirmungen-6-genügend   verfestigt haben, überdeckt man alle noch frei gebliebenen Flächen der Frontplattenrückseite mit einer   Schicht --9-- von   wenigstens 3 mm Dicke aus einem, einen Füllstoff, z. B. Quarzsand, enthaltenden Kunstharz. Diese Kunstharzschicht muss nicht lichdurchlässig sein, der Zuschlag eines Füllstoffes bedeutet eine wesentliche Verbilligung und nach dem Erhärten sind auch die allfällig vorgesehenen   Befestigungsteile --7-- in   der Schicht wenigstens teilweise eingebettet und es erübrigt sich, die Frontplatte zusätzlich zu versteifen. 



   Nach dem Erhärten der   Schicht--9--kann   die zum   übergiessen   der Rückseite notwendig gewesene   Umrandung--5-entfernt   und die ganze Frontplatte von ihrer Unterlage-3abgehoben werden. 



   Um das Leuchtschaltbild zu vervollständigen, wird, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, mittels vorzugsweise bolzenförmiger   Befestigungsteile --7-- die   lämpchentragende   Isolierplatte --10-- so   aufgeschraubt, dass zwischen dieser Platte und den rückseitigen   Kanten --11-- ein   Zwischenraum   --12-- bestehen   bleibt, der eine Luftzirkulation ermöglicht und die Kühlung der   Lämpchen-13-   fördert. 



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind sogenannte RAFI-Lämpchen vorgesehen, welche besonders wenig Platz erfordern, mittels bajonettartiger Befestigung in Ausschnitten--14--der   Isolierplatte --10- sitzen   und in bekannter Weise mit einer gedruckten   Schaltung --15-- direkt   in elektrischem Kontakt stehen. Auf diese Weise erübrigen sich interne Drahtverbindungen zu den Lämpchen, was die übersicht erhöht und ein Auswechseln der Lämpchen wesentlich erleichtert. 
 EMI2.2 
 aus einzelnen Teilfeldern zusammen, wobei verlängerte   Befestigungsbolzen--7--und   besondere   Tragrahmen --18-- verwendet   werden können. 



   Die seitlichen   Abschirmungen --6-- sind   nach Form und Grösse den die Symbole darstellenden Aussparungen anzupassen. In Fig. l ist um die   Symbolaussparung--2-der   Grundriss der zugehörigen Abschirmung strichpunktiert angedeutet. Je nach Bedarf können solche Abschirmungen entweder aus Hohlprofilen hergestellt, oder aus einem Metallband entsprechend geformt sein, wie Pos. 19 in Fig. l beispielsweise zeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes mit von hinten elektrisch beleuchteten Symbolen aus in fensterartigen Aussparungen einer Frontplatte eingebrachtem lichtdurchlässigem und nach Bedarf gefärbtem Kunststoff und hinter jedem Symbol angeordneten seitlichen Abschirmungen, EMI3.1 ganze Rückseite der nicht selbsttragenden Frontplatte (1) mit einer wenigstens 3 mm dicken Schicht aus giessbarem Kunstharz bedeckt wird, in welcher Schicht sowohl die seitlichen Abschirmungen (6) als auch allfällig zur Halterung des Leuchtschaltbildes dienende Befestigungsteile (7) wenigstens teilweise eingebettet, und nach dem Erstarren der Kunstharzschicht festgehalten sind. EMI3.2 Frontplattenrückseite aufgebrachte Kunstharzschicht (9) aus Giessharz mit einem Füllstoff (z.
    B. Quarzsand) besteht und dass die Frontplatte während des Giess-und Aushärtevorganges mit einem wegnehmbaren Rand (5) umgeben ist. EMI3.3 Aussparungen für die Symbole in der nicht selbsttragenden Frontplatte durch Ätzung hergestellt werden.
AT107867A 1966-02-10 1967-02-06 Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschaltbildes AT267667B (de)

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