AT267236B - Lesevorrichtung - Google Patents

Lesevorrichtung

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AT267236B
AT267236B AT349667A AT349667A AT267236B AT 267236 B AT267236 B AT 267236B AT 349667 A AT349667 A AT 349667A AT 349667 A AT349667 A AT 349667A AT 267236 B AT267236 B AT 267236B
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AT
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switching
arm
bobbin
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friction wheel
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AT349667A
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Diehl Fa
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Description


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  Lesevorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Lesevorrichtung zum Eingeben eines auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger festgehaltenen Steuerprogramms in eine digital arbeitende, insbesondere mit einem elektromotorisch getriebenen Drucker versehene Rechenmaschine bzw. -einrichtung. 



   Es ist bereits bekannt, in Datenverarbeitungsanlagen bzw. Rechenmaschinen über einen bandförmigen Aufzeichnungsträger ein Steuerprogramm einzugeben. Dabei wird beispielsweise das Band getaktet weitergeschaltet. Es ist aber auch eine Einrichtung bekannt, die erlaubt, die auf dem Band gespeicherten Informationen bzw. Steuerbefehle bis zu einer Maximalgrenze in beliebiger Geschwindigkeit einzugeben. Dies bedeutet, dass die das Band aufnehmende und an einem Lesekopf vorbeitransportierende Umspulvorrichtung ohne Geschwindigkeitsstabilisierung ruckfrei betrieben werden kann. 



   Ausgehend von einer Einrichtung letztgenannter Art, ist es Aufgabe der Erfindung, eine besonders einfache Lesevorrichtung und eine Antriebs- und Umspulvorrichtung hiefür zu schaffen. Diese Einrichtung soll bei Inbetriebnahme der Rechenmaschine, gegebenenfalls in Doppelspurbetrieb für Hinund Rücklauf, die Umspulvorrichtung auf Vor- und anschliessend selbsttätig auf Rücklauf steuern und dann den Antrieb für die Umspuleinrichtung stillsetzen. Weitere Aufgabe ist es, die Umspulvorrichtung mit einer Start-Stopp-Einrichtung zu versehen, die erlaubt, die Spulrichtung bei voller Bandgeschwindigkeit um-bzw. abzuschalten. 



   Nach der Erfindung ist die aus zwei Spulenkörpern, einem für die Abwickelspule und einem für die Aufwickelspule des Aufzeichnungsträgers sowie einem elektromotorisch angetriebenen Reibrad bestehende Umspulvorrichtung durch bei Inbetriebnahme der Maschine einrückbare, durch die Umspulvorrichtung beeinflusste Schaltmittel derart steuerbar, dass das beim Einschalten des Maschinenantriebs bzw. der Programmeingabeeinrichtung an den aufwickelnden Spulenkörper angekuppelte Reibrad gegen Ende des Umspulvorganges in einer Richtung, durch den abwickelnden Spulenkörper bzw.

   den von ihm ablaufenden Aufzeichnungsträger gesteuert, von dem aufwickelnden Spulenkörper ab- und (zur Erzielung einer entgegengesetzten Bandlaufrichtung) in umgekehrtem Drehsinn an den bisher abwickelnden Spulenkörpern ankuppelbar ist, wodurch ein Rückspulen des Aufzeichnungsträger erfolgt, bis gegen Ende des Rücklaufs, durch den jetzt abwickelnden Spulenkörper bzw. den von ihm ablaufenden Aufzeichnungsträger gesteuert, das Reibrad aus dem bis dahin getriebenen Spulenkörper ausrückbar und durch ein den Steuermitteln zugeordnetes Sperrglied in einer ausgekuppelten Mittelstellung feststellbar ist.

   Die Steuermittel können nach Art eines Gelenkparallelogramms ausgebildet sein, das mit Schalt- und Stoppanschlägen in den Umlaufbereich von Schaltarmen der beiden Spulenkörper ragt und seinerseits Schubglieder zum Umschwenken eines das Reibrad tragenden, auf der Motorwelle schwenkbar gelagerten Getriebearmes aufweist. An dem Stuerparallelogramm kann eine Feder so angreifen, dass sie jeweils beim Umschalten die Steuerglieder aus der labilen Mittelstellung in die eine oder andere stabile Endlage bewegt und mit ihrer Kraft das Reibrad an den jeweiligen Spulenkörper anlegt. 



   Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung 

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 dargestellten Ausfihrungsbeispieles hervor. 



   Die Figur zeigt eine perspektivische Ansicht einer an eine digital arbeitende, elektronische Rechenmaschine angebauten Lesevorrichtung und deren Antriebsanordnung. 



   In einem gestellfesten Rahmen --1-- sind in Armen --2,3-- Zapfen --4,5-- vorgesehen, auf denen Spulenkörper --6,7-- über je eine an sich bekannte Reibbremse --8,9-- bedämpft, drehbar gelagert sind. Jeder der Spulenkörper --6,7-- ist mit einem Reibkranz --10,11- für ein beiden Spulenkörpern --6,7-- gleichermassen zugeordnetes   Reibrad --12-- versehen.   Das Reibrad --12-- ist mit einem   Ritzel --13-- fest   verbunden und mit diesem auf einem   Zapfen-14-   eines Armes --15-- drehbar gelagert.

   Der Arm--15--ist schwenkbar auf einer Wele --16-- 
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 weisen die Wickelkerne, wie am Wickelkern --19-- veranschaulicht ist,   Einschnitten --31-- auf,   in die der jeweilige Stift --27-- beim Aufwickeln des   Bandes --20-- von   dem Band selbst entgegen der Kraft der   Feder --25-- eingeschwenkt   wird, noch ehe die erste volle Umschlingung des   Wickelkerns --19-- durch   das   Band --20-- beendet   ist. 



   Auf einem Zapfen --32-- des Armes --2-- ist weiterhin ein Hebel --33-- und auf einem Zapfen --34-- des Rahmens --1-- ein weiterer Hebel --35-- gelagert. Die beiden Hebel-33 und 35-sind über eine   Zugstange --36-- miteinander   gekoppelt. An dem Hebel --33-- ist ein Anschlag --37-- und an dem Hebel --35-- ein Anschlag --38-- angeordnet. Diese beiden Anschläge --37 und 38-sind so angeordnet, dass sie in den Umlaufbereich des Lappens-23 bzw.   24-ragen,   wenn der Schaltarm --21 bzw. 22--ausgeschwenkt ist. Beim Aufschlagen des Lappens --23-- auf den Anschlag --37-- wird der   Hebel-33-und   über die   Stange --36-- auch   der 
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   Am   Schalthebel --33- ist   weiterhin noch an dessen Arm --39-- eine Rolle --40-angeordnet, die an einem Hebel --41-- ansteht. Der Hebel --41-- ist auf einer Achse --42-schwenkbar gelagert. An seinem freien Ende greift eine kräftige   Feder --43-- an,   die den Hebel --41-- bzw. einen dachförmig geformten Teil--44--desselben, gegen die Rolle --40-- drückt. 



  Der Teil --44-- des   Hebels-41-bewirkt,   dass über die Rolle --40-- der Hebel --33-- aus der labilen Mittelstellung je nach Schaltrichtung in eine der beiden End-Schaltstellungen gedrückt wird. 



  In der Endlage ist das   Reibrad --12-- entweder mit   dem Reibkranz --10-- des Spulenkörpers - oder mit dem Reibkranz --11-- des andern Spulenkörpers --7-- gekuppelt. Zum Umschalten des   Reibrades --12-- bzw.   des   Armes-15--,   der den   Lagerzapfen-14-für   das 
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 hinausragenden Ende ist die   Achse --42-- mit   einem gerändelten Bedienungsknopf-48versehen. Im Bereich von umwinkelten   Lappen-49, 50-   zweier auf einem   Zapfen --51-- des   
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 Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, dient die Feder --55-- als Andruckfeder, mit deren Kraft, auf die beiden Scherenarme-52, 53-- gleichmässig verteilt, die   Führungsrollen-58-den   
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 - gehaltert ist.

   Diese Sofitte beleuchtet durch Bohrungen im Lampengehäuse --61-- den Aufzeichnungsträger --20-- von unten. Darüber sind in einem   Halter --63-- nebeneinander   drei   Photodioden-64, 65, 66-   angeordnet. Während die mittlere lichtempfindliche   Zelle-65-der   
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Aufzeichnungsträgers-20-dient,Innenspur-69-beim Rücklauf des aufzeichnungsträgers --20-- von einem Spulenkörper --6--zumandernSpulenkörper--7--ab. 



   Zum Umschalten der Abtastdioden-64, 66- bei Vor- bzw. Rücklauf dient ein Schalter - mit zwei festen   Aussenkontaktfahnen-71, 72--   und einer beim Eindrücken eines Schaltstiftes --73-- umlegbaren Kontaktzunge --74--. Die   Kontaktfahne --71-- ist   beispielsweise mit der Diode--64--zum Abtasten der Vorlaufspur --68--, die Kontaktfahne   --72-- mit der Diode-66-zum   Abtasten der Rücklaufspur --69-- verbunden. Die Taktabtastdiode --65-- ist immer eingeschaltet und dient sowohl beim Vor- als auch beim Rücklauf der optischen Abnahme der Takt- oder Schrittimpulse.

   Der   Stift --73-- wird   vom Hebel-33- 
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 --73-- währendRuhearbeitskontakten-76, 77-- versehene   Schalter --75-- wird   über einen Stift-78gleichfalls von dem Hebel --33-- betätigt, u.zw. so, dass der   Schalter --75-- in   der dargestellten Ruhestellung der Antriebseinrichtung geöffnet ist. 



   Zum Festhalten der Antriebsanordnung in einer neutralen Stellung zwischen den zwei Schaltendstellungen ist am   Arm-15-eine   seitliche   Abwinkelung --79-- vorgesehen,   die in einer 
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 ihrem andern Ende an einem ortsfesten Stift --84-- des Rahmens ---- angreift, hält die Klinke --81-- an der Abwinkelung --79-- in Anschlag. 



   Die Auslösung der   Klinke --81-- geschieht   über eine   Schubstange-85-,   die über ein Langloch an dem Stift --84-- geführt ist und mit ihrem unteren Ende auf dem   Stift --83-- der   Klinke--81--aufsitzt. Mit ihrem oberen Ende ist die   Schubstange --85-- an   einem Schaltarm - angelenkt. Eine zwischen einer   Gelenkwelle --87-- und   einem im   Rahmen-l--   befestigten Stift --88-- vorgeschene Feder --89-- hält den   Schaltarm --86-- in   seiner dargestellten Ausgangsstellung. 
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   - -92-- auf. über   dem   Schaltarm --86-- ist   ein   Schalthebel--93--schwenkbar am   Rahmen - angelenkt.

   In der "Aus"-Schaltlage ruht eine Rolle--94--dieses Schalthebels--93--in 
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 Umlegen des   Schalthebels --93-- in   Richtung des Pfeiles b werden Kontakte-97, 98- durch eine Schalterwelle--99--geschlossen. 

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 --20-- wird--54-- die Lappen --49,50-- der   Arme-52, 53-.   Die Schere wird geöffnet, d. h. die Lagerzapfen-56, 57- werden abgesenkt, so dass zwischen der   Führungsrolle-58-und   der   Andruckrolle-59-ein   Spalt entsteht, in den der Aufzeichnungsträger --20-- axial eingeschoben und in die   Führungsrolle--58--eingelegt,   bzw.

   umgekehrt ausgehoben und axial herausgezogen, 
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 nur einmal abläuft, wegen seiner Dauerverwendung jedoch einer gewissen Beanspruchung unterliegt, ist er aus formstabilem und reissfestem Werkstoff,   z. B.   aus 0, 02 mm Blaustahl hergestellt. 



   Zur Inbetriebnahme der Maschine ist der   Schalthebel --93-- in   Richtung des Pfeiles b zu 
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 auch für den   Antrieb --17-- des   nicht dargestellten Druckers. über die   Welle --16-- wird   das   Reibradgetriebe-18, 13, 12-   in Richtung der Pfeile a in Drehung versetzt. Da der das   Reibradgetriebe-18, 13, 12-   tragende   Schwenkarm --15-- zunächst   unter dem Einfluss der Abdachung-44--, die unter der Kraft der Feder --43-- and der Rolle --40-- des Hebels - anliegt, mit seiner   Abwinkelung --79-- an   der Raststufe --80-- der Klinke --81-ansteht, läuft der Antrieb --16,18,13,12-- zunächst leer an. 



   Beim Umlegen des   Schalthebels --93-- wird   aber durch die   Rolle --94-- während   des Überfahrens der Nocke --92-- der Schaltarm --86-- entgegen der Kraft der Feder-89verschwenkt. Dabei drückt die   Schubstange --85-- über   den Stift --83-- die Klinke --81-entgegen der Kraft der   Feder --82-- nach   unten, so dass deren   Raststufe-80-die   Abwinkelung --79-- freigibt. Unter der Kraft der Feder --43-- wird über den   Hebel --41--,   dessen Schräge --44--, die Rolle --40-- des Hebels --39-- und die   Zugstange --36-- bzw.   deren Lappen 
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 umgespult. 



   Nach etwa einer halben Umdrehung des   Spulenkörpers-7-läuft   der Aufzeichnungsträger --20-- auf den Stift --28-- des Schaltarmes --22-- auf und verschwenkt diesen entgegen der Kraft der Feder --26-- so weit radial nach innen, dass der   Anschlag --24-- aus   dem Bereich der   Rolle --38-- gelangt.   Die dem Spulenkörper --6-- zugeordnete Ablauf-Reibbremse --8-- sorgt für den erforderlichen Bandzug zum überwinden der Feder --26--. 
 EMI4.5 
 
36, 35-- hat- mit einer Endmaximalgeschwindigkeit von beispielsweise 4   m/sec   wird die Vorlaufspur   - -68-- abgetastet.   Die Mittelspur-67-dient, wie bereits erläutert, als Taktspur. Die Abtastung 
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 herausgehoben und im   Schlitz --29-- radial   ausgeschwenkt.

   Nach etwa einer halben weiteren Umdrehung des   Spulenkörpers-6-trifft   der   Lappen --23-- auf   die   Anschlagrolle --37-- und   nimmt dabei unter Abbau der kinetischen Energie des   Spulenkörpers--6--den Anschlag--37--   bzw. den   Hebel-33, 39- mit.   Dadurch aber schwenkt die   Zugstange --36-- mit   ihrem Lappen   --47--,   der gegen die Rolle--45--trifft, den Arm--15--in Uhrzeigerrichtung. Das Reibrad 
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    wird--9-- setzt   den   Spulenkörper-7-still.   



   Beim Verschwenken des Hebels-33, 39- in Uhrzeigerrichtung lenkt auch zunächst der Hebel --33,39-- über die Rolle --40-- den Hebel --41-- durch Abdrängen der Schräge --44-- 

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 entgegen der Kraft der Feder --43-- aus und wirkt damit bremsend auf die Bewegung des Hebels --33, 39-- bzw. des in diesem Moment über den   Stopp anschlag --37-- und   den   Lappen-23-   
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    --21-- mitFeder --43-- auf   das   Reibrad --12-- in   einkuppelndem Sinne,   d. h.   die Feder-43gewährleistet den zur Reibkupplung nötigen Anlagedruck allein oder in Verbindung mit einer zusätzlichen Arbeitsfeder. 



   Beim Verschwenken des Hebels-33, 39- läuft dessen mit der   Zugstange --36-- gelenkig   
 EMI5.2 
 
Umschalters-70-und- zur Abtastung der Rücklaufspur --69--. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, geht die Umschaltung bzw. Umkehrsteuerung der Bandspuleinrichtung innerhalb kürzesten Zeitraumes, wesentlich innerhalb einer halben Umdrehung des Spulenkörpers --6-- vor sich. 



   Nunmehr wird von dem in Richtung des Pfeiles a umlaufenden Reibrad --12-- der   Spulenkörper --6-- entgegen   der Uhrzeigerrichtung gedreht und dabei der Aufzeichnungsträger vom   Spulenkörper --7-- auf   den Spulenkörper --6-- zurückgewickelt. Die Reibbremse --9-- sorgt 
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 die   Stange --36-- nach   rechts. Dabei schiebt der Lappen --46-- die Rollle --45-- vor sich her, bis der   Arm-15-mit   seiner   Abwinkelung --79-- an   der   Rast --80-- der Klinke --81--   anschlägt. 



   Beim Umschwenken läuft zunächst die Rolle-40-am Arm-39-des Hebels-33von rechts kommend gegen die   Schräge --44-- des Hebels --41-- an   und spannt dabei die Feder 
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 -43--.- 75-- eingedrückt, d.h. der Kontakt zwischen den   Zungen-76   und   77-- für   die Sofittenlampe --62-- bleibt geöffnet stehen. 



   Der   Schalthebel --93-- ruht   bis zum Ausserbetriebsetzen der Maschine mit seiner Rolle   --94-- in der Rastmulde-90--.   Die beschriebene Antriebsanordnung für die Lesevorrichtung zum Eingeben eines festen Maschinen-Steuerprogramms bleibt in Ruhe, sobald sie den vorbeschriebenen Ablauf einmal durcheilt hat. Durch diese Einrichtung wird der mit einem Steuerprogramm versehene bandförmige Aufzeichnungsträger gelesen, u. zw. entweder beim Vor- und beim Rücklauf je eine Spur oder alle Informationen beim Vor- oder Rücklauf. In letztgenanntem Falle läuft die jeweils entgegengesetzte Bewegung als reiner Umspulvorgang ab. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lesevorrichtung zum Eingeben eines auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger festgehaltenen Steuerprogramms in eine digital arbeitende, insbesondere mit einem elektromotorisch getriebenen Drucker versehene Rechenmaschine bzw. -einrichtung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass eine aus zwei Spulenkörpern (6, 7), einem für die Abwickelspule und einem für die Aufwickelspule sowie einem elektromotorisch angetriebenen Reibrad (12) bestehende Umspulvorrichtung durch bei Inbetriebnahme der Maschine einrückbare, durch die Umspulvorrichtung (6, 7, 12) beeinflusste Schaltmittel (35, 36, 37, 38, 39 ;
    45, 46 und 47) derart steuerbar ist, dass das beim Einschalten <Desc/Clms Page number 6> des Maschinenantriebs (17) bzw. der Programmeingabeeinrichtung an den aufwickelnden Spulenkörper (7) angekuppelte Reibrad (12) gegen Ende des Umspulvorganges in einer Richtung, durch den abwickelnden Spulenkörper (6) bzw. den von ihm ablaufenden Aufzeichnungsträger (20) gesteuert, von dem aufwickelnden Spulenkörper (7) ab- und zur Erzielung einer entgegengesetzten Bandlaufrichtung in umgekehrtem Drehsinn an den bisher abwickelnden Spulenkörper (6) ankuppelbar ist, wodurch ein Rückspulen des Aufzeichnungsträgers (20) erfolgt, bis gegen Ende des Rücklaufs, durch den jetzt abwickelnden Spulenkörper (7) bzw.
    den von ihm ablaufenden Aufzeichnungsträger (20) gesteuert, das Reibrad (12) aus dem bis dahin getriebenen Spulenkörper (6) ausrückbar und durch ein den Steuermitteln (35, 36, 37, 38, 39 ; 45, 46, 47) zugeordnetes Sperrglied (79, 80, 81) in einer ausgekuppelten Mittelstellung feststellbar ist. EMI6.1 (6, 7) feststehend angeordnet sind und das Reibrad (12) auf einem um die Motorwelle (16) schwenkbaren Arm (15) drehbar gelagert und durch die an dem Arm (15) angreifenden Steuermittel (35, 36, 37, 38, 39 ;
    46, 47) wechselweise mit einem der beiden Spulenkörper (6, 7) bzw. mit Reibkränzen (10, 11) derselben kuppelbar ist. EMI6.2 Steuermittel als Gelenkparallelogramm (35, 36, 33, 39) ausgebildet sind, das mit Schalt- und Stoppanschlägen (37, 38) in den Umlaufbereich von Schaltarmen (21, 22) der beiden Spulenkörper (6, 7) ragt und seinerseits Schubgtieder (46, 47) zum Umschwenken des das Reibrad (12) tragenden Armes (15) aufweist. EMI6.3 einem Ausleger (39, 40) des Parallelogramms (35, 36, 33, 39) mittelbar oder unmittelbar eine Feder (43) angreift, die das Parallelogramm (35, 36, 33, 39) aus der Mittelstellung in die durch die Schaltrichtung bestimmte Endlage bewegt und mit der ihr innewohnenden Kraft das Reibrad (12) an den jeweiligen Spulenkörper (6 oder 7) bzw. dessen Reibkranz (10 oder 11) anlegt.
    EMI6.4 das Reibrad (12) tragende Arm (15) eine Abwinkelung (79) od. dgl. aufweist, mit der eine an der Maschine angeordnete schwenkbare Klinke (81) so zusammenarbeitet, dass die Abwinkelung (79) beim selbsttätigen Umschalten der Umspulvorrichtung (6, 10 ; 12 ; 7, 11) von Vor-auf Rücklauf über eine Rast (80) der Klinke (81) weggleitet, am Ende des Rücklaufs sich jedoch in der Klinke (81) fängt und die Umschaltbewegung vor Erreichen der Vorlauf stellung in ausgekuppelter Lage begrenzt. EMI6.5 dassSchaltarme (21, 22) schwenkbar an den Spulenkörpern (6, 7) angelenkt und durch Federn (25, 26) derart radial ausschwenkbar sind, dass an den Schaltarmen (21, 22) vorgesehene Schaltlappen (23, 24) in den Bereich von am Steuerparallelogramm (35, 36, 39) vorgesehenen Schalt-bzw.
    Stoppanschlägen (37, 38) gelangen. EMI6.6 Schaltarm (21, 22) ein durch einen etwa radial verlaufenden Schlitz (29, 30) im Spulenkörper (6, 7) in die Aufwickelbahn des Aufzeichnungsträgers (20) ragender Stift (27, 28) vorgesehen ist, der beim Aufwickeln des Aufzeichnungsträgers (20) unter Überwindung der am Schaltarm (21, 22) angreifenden Feder (25, 26) in einen Einschnitt (31) des Wickelkerns (19) des Spulenkörpers (6 bzw. 7) einschwenkbar ist, wodurch der Schaltlappen (23 bzw. 24) aus dem Bereich des Schalt- und Stoppanschlags (37 bzw. 38) verlegbar ist.
AT349667A 1966-04-26 1967-04-13 Lesevorrichtung AT267236B (de)

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