AT233282B - Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten - Google Patents

Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten

Info

Publication number
AT233282B
AT233282B AT161362A AT161362A AT233282B AT 233282 B AT233282 B AT 233282B AT 161362 A AT161362 A AT 161362A AT 161362 A AT161362 A AT 161362A AT 233282 B AT233282 B AT 233282B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
reel
take
tape
lever
cassette
Prior art date
Application number
AT161362A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Grundig
Original Assignee
Max Grundig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Grundig filed Critical Max Grundig
Application granted granted Critical
Publication of AT233282B publication Critical patent/AT233282B/de

Links

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung bei   Aufnahme- und Wiedergabegeräten,   vorzugsweise Magnettongeräten 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei   Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise  
Magnettongeräten, zum Erfassen und   Überführen   des mit einem Kupplungsstück versehenen Endes eines in einer Kassette rückspulbar zumindest auf einem Kern gelagerten Bandwickels mittels eines Schwenkhebels zur Peripherie der Aufwickelspule, deren Flansche mit Ausnehmungen versehen sind, welche das Kupp- lungsstück zum Aufwickelspulenkern lenken. 



   Es ist bereits eine Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettonge- räten, zum Erfassen und Überführen des mit einem Kupplungsstück versehenen Endes eines in einer Kassette rückspulbar zumindest auf einem Kern gelagerten Bandwickels bekannt, bei der an der Aufwickelspule ein Vorspannband befestigt ist, an dessen freiem Ende ein Gegenkupplungsstück in Form eines, mit'über die Bandbreite hinausragenden Zapfen versehenen Ansatzstückes sitzt. 



   Dieses Ansatzstück ist so angeordnet, dass es beim Aufsetzen einer Kassette auf das Gerät zwangsläufig mit dem entsprechenden Kupplungsteil des   freien Band end es   des in der aufgesetzten Kassette drehbar gelagerten Bandwickels verbunden wird und so eine Antriebsverbindung zwischen dem Ende des kassettierten Bandwickels und der Aufwickelspule herstellt.

   Diese bekannte Vorrichtung hat die wesentlichen Nachteile, dass die gekuppelten, über eine Mehrzahl Führungsbolzen und Magnetköpfe laufenden Bandenden sich während des Einzugsvorganges voneinander lösen können oder dass bereits beim Aufsetzen die Kupplung der Bandenden nicht zustande kommen kann, so dass nur das Vorspannband auf die Aufwickelspule aufgewickelt wird und für den Benutzer keine Möglichkeit besteht, das Vorspannband ohne weiteres wieder   indie Bereitschaftsstellung zurückzubringen. Vielmehr bedarf es-falls   der Benutzer selbst nicht fachkundig ist-dazu der Mitwirkung einer Fachkraft, die nach Öffnen des Gerätes das Vorspannband wieder von Hand in die Bereitschaftsstellung zurückbringt. 



   Es ist ferner von kinematographischen Aufnahme- und Wiedergabegeräten bekannt, das mit dem Ansatzstück versehene Ende eines kassettierten Bandwickels von Hand zur Peripherie der Aufwickelspule zu überführen und dort in radial und bogenförmig vom Spulenkern nach aussen verlaufende Flanschausnehmungen einzusetzen, so dass das von diesen aufgenommene Ansatzstück des Bandwickelendes infolge der Drehung der Aufwickelspule zum Spulenkern gezogen wird. Infolge der manuellen Mitwirkung des Bedienenden beim Erfassen und Überführen des kassettierten Bandwickelendes nach der Aufwickelspule ist die Bedienung dieser bekannten Geräte umständlich. 



   Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten der eingangs näher bezeichneten Gattung, welche die vorerwähnten Nachteile bekannter Geräte gemäss der Erfindung dadurch vermeidet, dass der Schwenkhebel einen hakenförmigen Anschlagteil und die Aufwickelspule einen Mitnehmerstift   od. dgl.   aufweist, dessen Kreisbahn den Schwenkbereich des Anschlagteiles kreuzt, durch den der Anschlagteil erfasst und samt dem Schwenkhebel über den bis in die Ausnehmungen der Flansche der Aufwickelspule hineinreichenden Schwenkbereich mitgenommen wird und dass am freien Ende des Schwenkhebels ein beweglicher, durch eine Leitkurve gesteuerter Arm vorgesehen ist, welcher einen Mitnehmer für das bis in die Ausnehmungen der Flansche der Aufwickelspule zu überführende Kupplungsstück trägt. 



   Im folgenden wird an Hand der Fig.   1 - 5   ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Von die- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sen Figuren zeigt die Fig. 1 eine Draufsicht auf die wesentlichen Teile der erfindungsgemässen, noch nicht mit einer Kassette beschickten Vorrichtung, die Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach dem Einschieben der Kassette, die Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in einer bestimmten Arbeitsstellung, die Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung und die Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit verschiedenen Betriebsstellungen des Schwenkhebels und des von ihm gesteuerten Mitnehmers während der Überführung des freien Bandendes von der Kassette zur Aufwickelspule und zurück. 
 EMI2.1 
 :Stufenreibrad 4,41 die Aufwickelvorrichtung mit dem Reibrad 28 und der Aufwickelspule 5 antreibbar ist. 



   Die Kassetten 6 (Fig. 2), welche einen, auf einem Spulenkern 9 aufgespulten Bandwickel 8 enthal- ten, werden in den, aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlichen   Führungsrahmen   7 eingeschoben. Das innere En- de des bandförmigen Aufzeichnungsträgers 8 ist mit dem Spulenkern 9 entweder fest oder lösbar verbun- den, während das äussere Ende vorzugsweise in einem Vorspannband 10 endet, welches mechanisch fester ist als der eigentliche Aufzeichnungsträger 8. Am äusseren, freien Ende des Vorspannbandes 10 sitzt ein
Kupplungsstück 11 in Form eines, mit über die Breite des Vorspannbandes 10 hinausragenden Zapfen versehenen Ansatzstückes. Das Kupplungsstück 11 weist ferner eine Aussparung 42 (Fig. 2) auf, welche der
Aufnahme der Spitze 26 des Mitnehmers 12 des später beschriebenen Schwenkhebels 18 dient.

   Die Abmessungen der Kassette 6 übersteigen nur wenig die Abmessungen des Bandwickels, dessen freies Ende mit dem Kupplungsstück 11 im Ruhezustand in eine Ecke der   z. B.   quadratisch gehaltenen Kassette 6 zu liegen kommt. 



   Der Kassettenecke mit dem vorbeschriebenen Kupplungsstück 11 benachbart sind ein Bandführungsbolzen 14, der vorzugsweise aùs einem Permanentmagneten bestehende Löschkopf 15, der Hör-SprechKopf 16 und ein weiterer Bandführungsbolzen 14 angeordnet. Dem Erfassen und Überführen des mit dem Kupplungsstück 11 versehenen Endes des Bandwickels zur Peripherie der Aufwickelspule 5, deren Flansche innen radial und   bogenförmig vom Spulenkern 34 nach   aussen verlaufende nutenförmige Ausnehmungen 30 aufweisen, mittels derer das Kupplungsstück 11 zum Spulenkern gelenkt wird, dient eine Überführungsvorrichtung. 



   Die Überführungsvorrichtung weist einen, um die feststehende Achse 17 drehbar gelagerten einarmigen Schwenkhebel 18 auf, der in Form eines L-förmigen Hakens ausläuft, welcher den Anschlagteil 19 für das Erfassen und Überführen des Bandendes von der Kassette 6 zur Aufwickelvorrichtung bildet. Zu diesem Zweck ist am oberen Flansch der Aufwickelspule 5 aussen ein den Schwenkbereich des Anschlagteiles 19 kreuzender Mitnehmerstift 29 vorgesehen. 



   Wie aus den Fig. 2 und 5 ersichtlich, legt sich beim Anlaufen der über eine Rutschkupplung angetriebenen Aufwickelspule 5 deren Mitnehmerstift 29 innen gegen den Anschlagteil 19 des Schwenkhebels 18, welcher beim Einschieben einer Kassette 6 in den Führungsrahmen 7, in einer später beschriebenen Weise in den Mitnahmebereich des Mitnehmerstiftes 29 verschoben wird. Beim Weiterdrehen der Aufwickelspule 5 wird der. Schwenkhebel 18 durch den entlang der Innenkante des Anschlagteiles 19 sich zunächst in Richtung des Pfeiles 59 (Fig. 2), später in Richtung des Pfeiles 60 (Fig. 3) bewegenden Mitnehmerstift 29 weiter verschwenkt, bis letzterer bei voll ausgeschwenktem Schwenkhebel 18 (Fig. 3 und 5) vom freien Ende des Anschlagteiles 19 abgleitet. 



   Der bereits erwähnte Mitnehmer 12 für die Überführung des Kupplungsstückes 11 und damit des freien Endes des kassettierten Bandwickels sitzt nicht unmittelbar am Schwenkhebel 18, sondern an einem, am   freien Endedes Schwenkhebels um   die Achse 46 drehbar gelagerten Arm 20, welcher durch eine an dessen Abbiegung 45 anliegende Feder 44 ständig im Uhrzeigersinn. nach   aussen gedrücktwird und dessen jewei-   lige Lage beim Verschwenken des Schwenkhebels 18 durch Leitkurven 21, 21'bestimmt wird, gegen die er sich mittels einer Nase 47 abstützt. Dadurch wird ermöglicht, dass das mit dem Kupplungsteil 11 versehene Bandende bei der Überführung nach der Aufwickelspule 5 an den Bandführungsbolzen 14 sowie Magnetköpfen 15 und 16 berührungsfrei vorbeiläuft.

   Ausser durch die Leitkurven 21, 21'wird das"Nach-   Aussen-DrUcken" des   unteren Armendes mit dem Mitnehmer 12 durch den nach oben gerichteten Lappen 22 am oberen Ende des Armes 20 verhindert, wenn der Lappen 22 - wie aus der Fig. 1 ersichtlich-gegen die äussere Kante des hakenförmigen Endes des Schwenkhebels 18 anliegt. 



   Bei im Uhrzeigersinne voll ausgeschwenktemSchwenkhebel 18 (Fig. 3) gleitet der Mitnehmerstift 29 in dem Zeitpunkt vom Anschlagteil 19 ab, in welchem der vom Mitnehmer 12   überführte   Kupplungsteil 11 am freien Bandende gerade in die Ausnehmungen 30 der Flansche der Aufwickelspule 5 eintreten kann, deren Ausnehmungskanten beim Weiterdrehen der Aufwickelspule 5 die beiderseitigen stiftförmigen An- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 sätze des Kupplungsstückes 11 erfassen und das Kupplungsstück 11 zum Kern 34 der Aufwickelspule 5 len- ken. Die genaue radiale Stellung des Mitnehmers 12 bei voll ausgeschwenktem Schwenkhebel 18 (Fig. 3) und die genaue Führung des Mitnehmers kurz davor werden durch die Leitkurve 21'bestimmt, gegen die sich der Schwenkhebelarm 20 mittels der Nase 47 abstützt.

   Der freigegebene Schwenkhebel 18 wird durch die Wirkung der Rückstellfeder 43 in seine Ausgangsstellung (Fig. 1) im entgegengesetzten Uhrzeigersinn zurückgestellt, bis sein beweglicher Arm 20 mit dem Mitnehmer 12 gegen die Zunge 48 (Fig.   l,   5) des
Führungsrahmen 7 anstösst. 



   Im folgenden wird die Betriebsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung beschrieben :
Zunächst wird die Kassette 6 in den Führungsrahmen 7 eingeschoben. Durch manuelles oder zwangs- läufig automatisches Betätigen der Starttaste 23 wird der Antriebsmotor 2 eingeschaltet, dessen Welle 3 das zunächst leerlaufende Stufenreibrad 4,41 antreibt. Während des letzten Teiles des Einschubvorganges stösst die Kassette 6 in dem Führungsrahmen 7 zwangsläufig gegen die Abbiegung 49 des um die Achse 57 verschwenkbaren Winkelhebels 24 und verschiebt dadurch diesen im Uhrzeigersinne aus der in der Fig. 1 gezeigten Anfangsstellung in die aus der Fig. 2 ersichtliche Endstellung. 



   Auf dem linken Arm und unterhalb des Winkelhebels 24 ist das Zwischenglied 25 um die Achse 50 drehbar gelagert, welches beim Einschieben der Kassette 6 mit dem Winkelhebel 24 verschoben wird. Das
Zwischenglied 25 steht unter der Wirkung einer auf seiner Achse 50 aufgesetzten Drehfeder 51, deren eines abstehendes Ende am linken freien Ende des Winkelhebels 24 eingehängt ist und dessen anderes, gegen das Zwischenglied 25 anliegende Ende auf das Zwischenglied 25 ständig mit einer Vorspannung im
Uhrzeigersinne einwirkt. Die Verdrehung des Zwischengliedes 25 wird jedoch durch dessen, gegen den Winkelhebel 24 anliegende Abbiegung 58 (Fig. 1) begrenzt.

   In der aus der Fig. 1 ersichtlichen Anfangsstellung liegt das nach unten abgeschrägte Ende 39 des Zwischengliedes 25 unter der Wirkung der Drehfeder 51 gegen die Unterkante des gleichfalls in seiner Anfangsstellung befindlichen Schwenkhebels 18 an. 



  Beim vorerwähnten Verschieben von Winkelhebel 24 und Zwischenglied 25 rutscht dessen abgeschrägtes Ende 39 unter den Schwenkhebel 18 (Fig. 2) bis die Kante 52 des Zwischengliedes 25 sich gegen die nach unten gerichtete Abbiegung 40 des Schwenkhebels 18 anlegt und letzteren bis in die aus der Fig. 2 ersichtliche Stellung im Uhrzeigersinne um seine Achse 17 verschwenkt. Wenn bei dieser Verschwenkung der Anschlagteil 19 des Schwenkhebels 18 in die Kreisbahn des Mitnehmerstiftes 29 der anlaufenden Aufwickelspule 5 gelangt, nimmt dieser den Schwenkhebel in der bereits beschriebenen Weise mit, wobei zu Beginn von dessen Schwenkbewegung der am beweglichen Arm 20 vorgesehene Mitnehmer 12 mit seiner Spitze 26 (Fig. 1, 2) in die Aussparung 42 des am freien Bandende sitzenden Kupplungsstückes 11 eintritt (Fig. 2). 



   Während der Mitnahme des Schwenkhebels 18 durch den Mitnehmerstift 29 der Aufwickelspule 5 verstellt sich das unter der Vorspannung der Drehfeder 51 stehende Zwischenglied 25 im Uhrzeigersinne bis zum Anschlagen der Abbiegung 58 an die Kante des Winkelhebels 24 (Fig. 3). Das Zwischenglied 25 steht nunmehr mit seiner Schrägfläche 39 derart, dass der nach der Übergabe des Bandendes an die Aufwickelspule 5 freigegebene und durch die Rückzugfeder 43 zurückgestellte Schwenkhebel 18 mit seiner Abbiegung 40 inder aus der Fig. 5 ersichtlichen Weise auf die Schrägfläche 39 bis zum Anschlagen der Abbiegung 40 an die Kante 67 (Fig. 5) des Winkelhebels 24 auflaufen kann.

   Beim später beschriebenen Auswerfen der Kassette 6 aus dem Führungsrahmen 7 wird mit dem zurückgehenden Winkelhebel 24 auch das Zwischenglied 25 aus der in der Fig. 3 bzw. 5 ersichtlichen Lage in die in der Fig. 1 gezeigte Ruhelage zurückgestellt. 



   Durch die erwähnte Betätigung der Starttaste 23 wird der Kupplungsmagnet 27 (Fig. 1) eingeschaltet, der im Falle seiner Erregung seinen Winkelhebel 53 um die Achse 54 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verschwenkt und mit ihm das auf dem freien Ende des Winkelhebels 53 sitzende Stufenreibrad 4,41. Dadurch wird die Antriebsverbindung zwischen der Achse 3 des Antriebsmotors 2 und dem bisher leerlaufenden Stufenreibrad 4,41 zum Reibrad 28 verlängert, auf dem die Aufwickelspule 5 sitzt. Mit der Aufwickelspule 5 wird auch der auf ihr senkrecht stehend angeordnete Mitnehmerstift 29 angetrieben, welcher beim Anlaufen die Bahn des Anschlagteiles 19 des Schwenkhebels 18 kreuzt und damit die bereits beschriebene Überführung des Kupplungsteiles 11 und damit des freien Bandendes zur Aufwickelspule 5 einleitet und steuert.

   Nach der Überführung erfolgt der weitere Antrieb des kassettierten Aufzeichnungsträgers 8 durch die Aufwickelspule 5 zwecks Vornahme einer Aufzeichnung bzw. der Abtastung in üblicher Weise. Die Antriebsverbindung für schnellen Vorlauf zwischen dem auf der Welle 3 des Antriebsmotors 2 sitzenden Reibrad 38 und dem auf der Aufwickelspule 5 sitzenden Reibrad 28 wird durch in Richtung des Pfeiles 66 elektromagnetisch oder manuell steuerbares   Einrücken   des Reibrades 64 (Fig. 1) hergestellt. 



   Der Stromkreis des Kupplungsmagneten 27 für das Stufenreibrad 4,41 führt unter anderem über einen 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 isoliert in der Achse 13 (Fig. 4) der Aufwickelspule 5 eingebauten Kontakt 31 (Fig. 4) zu einem Schal- ter 32 (Fig. 1, 2,3) in der Aufwickelspule 5 und zurück (über das Lager 33 der Aufwickelspule 5) an
Masse des Gerätes. Dieser Stromkreis des Kupplungsmagneten 27 wird in dem Augenblick unterbrochen, in welchem das in die Ausnehmungen 30 der Flansche der Aufwickelspule 5 gleitende Kupplungsstück 11 des freien Bandendes den Spulenkern 34 erreicht und dabei den vorerwähnten Schalter 32 öffnet. Dadurch wird der Kupplungsmagnet 27 stromlos, das Stufenreibrad 4,41 vom Reibrad 28 entkuppelt und der An- trieb der Aufwickelspule 5 unterbrochen. 



   Von dem Winkelhebel 24 (Fig. 1, 2,3, 5) führt ein mit 63 bezeichneter Pfeil weg, der eine zwi- schen dem Winkelhebel 24 und dem Winkelhebel 63 (Fig. 4) bestehende mechanische Verbindung an- deutet, auf die auch der mit 24 bezeichnete Pfeil der Fig. 4 hinweist. 



   Mit dem Einschieben der Kassette 6 in den Führungsrahmen 7 wird durch den dadurch verschwenkten
Winkelhebel 24 der Winkelhebel 63 aus der in der Fig. 4 strichpunktiert dargestellten in die ausgezogen dargestellte Lage im Uhrzeigersinne verschwenkt und damit entriegelt. Der verschwenkte Winkelhebel 63 lässt die Feder 62 (Fig. 4) zur Wirkung kommen, die nunmehr von unten gegen die Bandwickelwelle 55 drückt. Unter dem Druck der Feder 62 versucht die Bandwickelwelle von unten in die zentrale Ausspa- rung 61 des Spulenkerns 9 (Fig. 2) des kassettierten Bandwickels 8 einzutreten. An der Bandwickelwelle
55 sitzt die Nase 35 (Fig. 2), welcher die drei in der zentralen Aussparung 61 des Spulenkerns 9 vorge- sehenen Nuten 36 entsprechen.

   Die Nase 35 vermag bei übereinstimmender Lage in eine der drei Nuten
36 einzutreten und mit ihr die Bandwickelwelle 55 in die zentrale Aussparung 61, u. zw. spätestens während des beginnenden Bandlaufes während der Überführung des freien Bandendes zur Aufwickelspule 5. 



   Die Antriebsverbindung für Rücklauf wird erst später durch Verschwenken der mit dem Reibrad 37 (Fig. 1) versehenen Kassette 6 um die Achse 56 (Fig. 1) hergestellt, wodurch das auf der Bandwickel- welle 55 sitzendeReibrad 37 (Fig. 2,4) von der auf der Motorwelle 3 sitzenden Reibscheibe 38 reibungsschlüssig angetrieben wird. Beim Rückspulen des Aufzeichnungsträgers 8 gleitet das Kupplungsstück 11 an dem freien Bandende infolge der Umkehr der Drehrichtung automatisch aus den nutenförmigen Ausnehmungen 30 der Flansche der Aufwickelspule 5, so dass der   Aufzeichnungsträger   8 mit seinem Kupplungsstück 11 selbsttätig in die aus der Fig. 2 ersichtliche Ausgangslage zurückgeführt wird.

   Beim Herausgleiten des Kupplungsstückes 11 aus den nutenförmigen Ausnehmungen 30 der Flansche der Aufwickelspule 5 wird der Kontakt 32 geschlossen und dadurch ein nichtdargestellter Auswerfermagnet erregt, durch dessen
Ansprechen der Winkelhebel 63 aus der in der Fig. 4 ausgezogen dargestellten in die strichpunktiert dargestellte Lage verstellt wird. 



   Dadurch kann infolge Gewichts- und gegebenenfalls Federkraft die Bandwickelwelle 55 aus der zentralen Aussparung 61 des Spulenkerns 9 austreten und den Auswurf der Kassette aus dem Führungsrahmen 7 freigeben. Bei   der vorerwähnten Erregung des Auswerfermagneten wird der Winkelhebel 24 verzögert ent-   sperrt, so dass dessen Rückzugfeder 68 zur Wirkung kommt. Durch die dabei erfolgende Drehung des Winkelhebels 24 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne bis zum Anschlagen an die Abbiegung 65 des Führungsrahmens 7 wird die Kassette 6 ausgeworfen. Mit dem Winkelhebel 24 wird das Zwischenglied 25 in die in der Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurückbewegt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten, zum Erfassen und Überführen des mit einem Kupplungsstück versehenen Endes eines in einer Kassette rückspulbar zumindest auf einem Kern gelagerten Bandwickels mittels eines Schwenkhebels zur Peripherie der Auf-   wickelspule, deren Flansche mit Ausnehmungen versehen   sind, welche das Kupplungsstück zum Aufwickelspulenkern lenken, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (18) einen hakenförmigen Anschlagteil (19) und die Aufwickelspule (5) einen Mitnehmerstift (29)   od.

   dgl.   aufweist, dessen Kreisbahn den Schwenkbereich des Anschlagteiles kreuzt, durch den der Anschlagteil erfasst und samt dem Schwenkhebel über den bis in die Ausnehmungen (30) der Flansche der Aufwickelspule hineinreichenden Schwenkbereich mitgenommen wird, und dass am freien Ende des Schwenkhebels ein beweglicher, durch eine Leitkurve (21, 21') gesteuerter Arm (20) vorgesehen ist, welcher einen Mitnehmer (12,26) für das bis in die Ausnehmungen der Flansche der Aufwickelspule zu überführende Kupplungsstück (11,42) trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche, durch die Leitkurven (21,21') steuerbare Arm (20) unter der Wirkung einer Feder (46) steht, derart, dass das freie, mit dem Mitnehmer (12, 26) versehene Armende ständig gegen die Leitkurven hin gedrückt wird, und dass der Arm in Richtung der Leitkurven eine Nase (47) trägt, welche während des Überführungsvorganges an den Leitkurven, welche die Schwenklage des Armes bestimmen, entlang gleitet. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Einschieben der Kassette (6) sich verschwenkender Hebel (24,49) vorgesehen ist, welcher durch ein an ihm angelenktes Zwischenglied (25,39, 50,51, 52) den Anschlagteil (19) des Schwenkhebels (18) verschwenkt und dabei in den Mitnahmebereich des Mitnehmerstiftes (29) der Aufwickelspule (5) bringt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das, an dem durch Einschieben der Kassette sich verschwenkenden Hebel (24,29) angelenkte Zwischenglied (25,39, 50,51, 52) mit einer Schrägfläche (39) versehen ist und unter dem Einfluss einer Feder (51) steht, die das Zwischenglied so verschwenkt, dass der nach Übergabe des Bandendes an die Aufwickelspule (5) freigegebene, zurücklaufende Schwenkhebel (18) nach Auflaufen auf die Schrägfläche (Fig. 5) in seine Ausgangsstellung (Fig. 1) gelangt.
AT161362A 1961-08-19 1962-02-27 Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten AT233282B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE233282T 1961-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT233282B true AT233282B (de) 1964-04-25

Family

ID=29722024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT161362A AT233282B (de) 1961-08-19 1962-02-27 Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT233282B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2516415A1 (de) Kassetten-tonbandgeraet
DE3201857C2 (de) Antriebsanordnung für die Bandspulen einer in einem Kassettenmagnetbandgerät geladenen Mini-Bandkassette
DE2454379A1 (de) Vorrichtung zur steuerung der bandspannung fuer ein video-bandaufnahme- und/ oder -wiedergabegeraet
DE1424360A1 (de) Aufnahme-und Wiedergabegeraet
DE2206090A1 (de) Gerat zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe
DE2411035A1 (de) Laufwerk fuer ein kassettentonbandgeraet
DE69027477T2 (de) Betriebartumschaltmechanismus für Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät
DE3412527A1 (de) Aufzeichnungs- und/oder wiedergabegeraet mit automatischer magnetbandladung
DE2539281A1 (de) Abspielgeraet fuer insbesondere in einer kassette enthaltenes magnetband
DE1141091B (de) Vorrichtung zur Aufnahme und UEberfuehrung des freien Bandendes eines kassettierten Bandwickels zu der Aufwickelvorrichtung bei Tonaufnahme- und -wiedergabegeraeten
DE2300210B2 (de) Vorrichtung zum automatischen Auslösen des Bandrücklaufes bei einem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät und automatischen Abschalten dieses Bandrücklaufes nach vollständiger Bandriickspulung
AT233282B (de) Vorrichtung bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten, vorzugsweise Magnettongeräten
DE2438482A1 (de) Bremseinrichtung fuer magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabegeraet
DE1128165B (de) Kassetten-Magnettongeraete mit bandfoermigem Aufzeichnungstraeger
DE2100203A1 (de) Bandkassette
DE2042329C3 (de) Verfahren und Gerät zum Formen einer Schleife in einem Magnetband und zum Legen der Sphleife um einen Aufzeichnungs-Wiedergabe-Kopf
DE864751C (de) Umkehrgetriebe in Laufwerken fuer band- oder drahtfoermige Aufzeichnungstraeger
DE2557319B2 (de)
DE3332594C2 (de)
AT267236B (de) Lesevorrichtung
AT254549B (de) Vorrichtung bei Magnetbandgeräten zur selbsttätigen Aufnahme des Bandanfanges eines Bandwickels durch die laufende Aufwickelspule
AT235040B (de) Kassettengerät für bandförmige Aufzeichnungsträger und Kassette zur Verwendung in demselben
DE2132770C (de) Befestigungs und Einfädelvor richtung des vorderen Bandendes von in Kassetten untergebrachten Aufzeichnungs tragern
DE2009485C (de) Kassette mit auf eine Spule gewickeltem Aufzeichnungsträger sowie Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät hierfür
AT271048B (de) Tonbandkassette und Tonbandgerät zur Verwendung dieser Kassette