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In Fig, 1 ist diese Schaltung dadurch angedeutet, dass nicht das Ende der Hilfswicklung, sondern ein Punkt A derselben mit der Klemme verbunden ist. Wird der Kontakt über den Punkt A hinaus verschoben, so wirken die zwischen dem Punkt A und dem Gleitkontakt liegenden Windungen den Rotorampèrewindungen entgegen. Bei der praktischen Ausführung teilt man am besten die Hilfswicklung in eine gewisse Anzahl Spulen ein, die aus-und umschaltbar sind.
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oder nur die für den Rotor und die Hilfswicklung erforderliche Leistung auf eine passende Spannung transformiert werden. Der Motor kann mit derselben Bürstenstellung auch als Gleichstrommotor arbeiten.
Man gibt in dem Fall der Hilfswicklung ungefähr dieselbe Windungszahl wie den nicht kurzgeschlossenen Teilen der Rotorwicklung und schaltet die
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liches Feld erzeugt.
Natürlich kann man auch je eine Bürste der kurzgeschlossenen Bürstenpare, zum Beispiel die Bürsten B2 und B4 abschalten und den Motor als Gleichstrommotor mittels
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Feld zu stehen und können somit, wenn sie nicht abgehoben worden, leicht feuern. Deswegen ist die unveränderte Bürstenschaltung für Gleichstrombetrieb dem Abschalten von Bürsten, die nicht abgehoben worden, vorzuziehen.
Fig. 2 stellt einen vierbürstigen Hauptschlussmotor dar, bei welchem die Ampère-
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einer veränderlichen Reaktanz im Nebenschluss reguliert wird. Sowohl in Fig. 1 wie in Fig. 2 sind die Haupt- und Hilfswicklungen S und HW als Einspulenwicklungne dargestellt.
Sie können jedoch auch als vorteilte Wicklungen ausgeführt werden. Elektrisch ist es immer vorteilhaft, die Uilfswicklung HW als verteilte Wicklung aufzuführen, wenn sie den
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wegen ein kleines Anzugsmoment; man kann aber hier die Tourenzahl in derselben Weise wie bei Gleichstromnebenschlussmotoren ändern, indem man die Amperewindungszahl der
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transformators ST in Reihe mit der motorwicklung geschaltet.
Wir werden jetzt rechnerisch nachweisen, dass die Schaltungen nach Fig. 6 und 7
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Da die Tourenzahl jedes Wechselstrommotors sich stets so einstellt, dass das Drehmoment bei einem und demselben Strom ein Maximum ist, d. h. dass die Reaktanz ein
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wicklung unterstützt, so läuft der Motor übersynchron. Bei dieser Tourenregelung wird dem Läufer keine Energie entnommen, denn die zwischen den Bürsten auftretende Spannung ist bei Asynchronismus zeitlich fast um 900 in der Phase gegen den zugeführten Erregerstrom verschoben.
Bei Synchronismus ist dagegen die Spannung an den Kommutatorbürsten fast in Phase mit dem Erregerstrom, aber nur so gross, dass sie gerade den Ohmschen Spannungsabfall decken kann.
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Kraft zu klein, so nimmt die Hauptwicklung einen grossen wattlosen Strom vom Netz auf. Um dies zu vermeiden, wird folgende Abänderung der oben beschriebenen Regulierungsmethodevorgeschlagen.
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In Fig. 8 ist eine Schaltung dargestellt, nach welcher sowohl die Hilfswicklung HW wie die IIauptwicklung S geregelt wird.
KT ist der Regulierkontakt zur Einstellung der
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Tourenzahl des Motors sich so einstellt, dass die Reaktanz des Nebenschlusskreises fast verselhwindet, so ist der Erregerstrom in nahezu proportional der Erregerspannung zwischen dem Kontakt KE und der Klemme des Motors.
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nach unten verschoben werden muss, so lassen sich die beiden Kontakte zu einem vereinigen.
In Fig. 9 ist eine zweite Ausführungsform dieser Schaltung dargestellt. Um die Kon- takte an dem Motor zu vermeiden, sind zwei Transformatoren eingeschaltet. Der Neben-
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eine Hilfswicklung angeordnet ist, deren magnetische Achse mit derjenigen des vom Rotor erzeugten Erregerfel (les nahezu zusammenfällt, welche Hilfswicklung bei Hauptstrommotoren in Reihe zu der Rotorwicklung und Hauptwicklung und bei Nebenschlussmotoren in Reihe
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