AT26651B - Kompensierter Einphasen-Kollektormotor. - Google Patents

Kompensierter Einphasen-Kollektormotor.

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AT26651B
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Austria
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motor
winding
shunt
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collector motor
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Engelbert Arnold
Jens Lassen La Cour
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Engelbert Arnold
Jens Lassen La Cour
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig, 1 ist diese Schaltung dadurch angedeutet, dass nicht das Ende der Hilfswicklung, sondern ein Punkt A derselben mit der Klemme verbunden ist. Wird der Kontakt über den Punkt   A   hinaus verschoben, so wirken die zwischen dem Punkt   A   und dem Gleitkontakt liegenden Windungen den   Rotorampèrewindungen   entgegen. Bei der praktischen Ausführung teilt man am besten die Hilfswicklung in eine gewisse Anzahl Spulen ein, die aus-und umschaltbar sind. 
 EMI2.1 
 oder nur die für den Rotor und die Hilfswicklung erforderliche Leistung auf eine passende Spannung transformiert werden. Der Motor kann mit derselben Bürstenstellung auch als Gleichstrommotor arbeiten.

   Man gibt in dem Fall der   Hilfswicklung ungefähr   dieselbe Windungszahl wie den nicht kurzgeschlossenen Teilen der   Rotorwicklung   und schaltet die 
 EMI2.2 
 liches Feld erzeugt. 



   Natürlich kann man auch je eine Bürste der kurzgeschlossenen   Bürstenpare, zum   Beispiel die   Bürsten   B2 und   B4   abschalten und den Motor als Gleichstrommotor mittels 
 EMI2.3 
 Feld zu stehen und können somit, wenn sie nicht abgehoben worden, leicht feuern. Deswegen ist die unveränderte Bürstenschaltung für Gleichstrombetrieb dem Abschalten von Bürsten, die nicht abgehoben worden, vorzuziehen. 



   Fig. 2 stellt einen vierbürstigen   Hauptschlussmotor   dar, bei welchem die Ampère- 
 EMI2.4 
 einer   veränderlichen Reaktanz   im   Nebenschluss   reguliert wird. Sowohl in Fig. 1 wie in Fig. 2 sind die Haupt- und Hilfswicklungen S und HW als Einspulenwicklungne dargestellt. 



  Sie können jedoch auch   als vorteilte Wicklungen ausgeführt werden. Elektrisch   ist es immer vorteilhaft, die   Uilfswicklung   HW als verteilte Wicklung aufzuführen, wenn sie den 
 EMI2.5 
 wegen ein kleines Anzugsmoment; man kann aber hier die Tourenzahl in derselben Weise wie bei Gleichstromnebenschlussmotoren ändern, indem man die Amperewindungszahl der 
 EMI2.6 
 transformators ST in Reihe mit der motorwicklung geschaltet. 



   Wir werden jetzt rechnerisch nachweisen, dass die Schaltungen nach Fig. 6 und 7 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Da die Tourenzahl jedes Wechselstrommotors sich stets so einstellt, dass das Drehmoment bei einem und demselben Strom ein Maximum ist, d. h. dass die Reaktanz ein 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 wicklung unterstützt, so läuft der Motor übersynchron. Bei dieser Tourenregelung wird dem Läufer keine Energie entnommen, denn die zwischen den Bürsten auftretende Spannung ist bei Asynchronismus zeitlich fast um   900   in der Phase gegen den zugeführten Erregerstrom verschoben.

   Bei Synchronismus ist dagegen die Spannung an den   Kommutatorbürsten   fast in Phase mit dem Erregerstrom, aber nur so gross, dass sie gerade den Ohmschen Spannungsabfall decken kann. 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 Kraft zu klein, so nimmt die Hauptwicklung einen grossen wattlosen Strom vom Netz auf. Um dies zu vermeiden, wird folgende Abänderung der oben beschriebenen Regulierungsmethodevorgeschlagen. 
 EMI3.7 
 
In Fig. 8 ist eine Schaltung dargestellt, nach welcher sowohl die Hilfswicklung HW wie die IIauptwicklung S geregelt wird.

   KT ist der Regulierkontakt zur Einstellung der 
 EMI3.8 
 Tourenzahl des Motors sich so einstellt, dass die Reaktanz des Nebenschlusskreises fast verselhwindet, so ist der Erregerstrom in nahezu proportional der Erregerspannung zwischen dem Kontakt KE und der Klemme des Motors. 
 EMI3.9 
   nach unten verschoben werden muss,   so lassen sich die beiden Kontakte zu einem vereinigen. 



   In Fig. 9 ist eine zweite Ausführungsform dieser Schaltung dargestellt. Um   die Kon-     takte an dem Motor   zu vermeiden, sind   zwei Transformatoren eingeschaltet. Der Neben-   
 EMI3.10 
 eine   Hilfswicklung   angeordnet ist, deren magnetische Achse mit derjenigen des vom Rotor erzeugten   Erregerfel (les   nahezu   zusammenfällt,   welche   Hilfswicklung   bei Hauptstrommotoren in Reihe zu der Rotorwicklung und   Hauptwicklung   und bei   Nebenschlussmotoren   in Reihe 
 EMI3.11 


Claims (1)

  1. dass Querfeld innerhalb weiter Grenzen reguliert werden kann.
    3. Ausführungsform des Motors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zur Ililfswicklung eine veränderliche Impedanz zur Änderung der Stärke des Querfeldes geschaltet ist. <Desc/Clms Page number 4>
    4, Ausführungsform eines Nebenseblugmotors nrch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahl der Hauptwicklung oder die Erregerspannung veränderlich gemacht worden, um die Phasenverschiebung des Motorstromes möglichst klein zu machen.
    5. Ausführungsform eines Nebenschlussmotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Windungszahl der hauptwicklung wie die Erregerspannung ver- änderlich gemacht werden, um die Phasenverschiebung des Motorstromes möglichst klein zu machen.
AT26651D 1905-05-08 1905-05-08 Kompensierter Einphasen-Kollektormotor. AT26651B (de)

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