AT266325B - Zahnpflegemittel - Google Patents

Zahnpflegemittel

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Colgate Palmolive Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zahnpflegemittel 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 odercalciumphosphat selbst auf das Stannofluorid einen bedeutend höheren stabilisierenden Einfluss ausübt als das Calciumpyrophosphat. 



   Durch eine weitere Reihe von Untersuchungen wurde bestätigt, dass die erfindungsgemäss verwen-   dete Poliermittelkombination   von unlöslichem Natriummetaphosphat und einem Calcium- oder Magne-   i sium-Poliermittel,   insbesondere Dicalciumphosphat, ganz besonders vorteilhaft ist. Dabei wurde fest- gestellt, dass gerade die geringe Menge an Dicalciumphosphat im Poliermittelgemisch eine ganz be- sondere Funktion in bezug auf das Monofluorphosphat ausübt, nämlich eine ungewöhnlich hohe Be- ständigkeit sowie Hemmung der Hydrolyse des Monofluorphosphats bei erhöhten Temperaturen,   z. B.   bei 49 bis 60 C, zur Folge hat.

   Auch beim Altern von wässerigen Aufschlämmungen aus handelsüblichem Natriummonofluorphosphat und verschiedenen Poliermitteln bei Raumtemperatur zeigte sich, dass die Menge des Monofluorphosphats im wesentlichen unverändert geblieben war, wenn die Aufschlämmung die Kombination von unlöslichem Natriummetaphosphat und Dicalciumphosphatdihydrat enthielt. Bei einer beschleunigten Alterung bei   600C   ergab die erfindungsgemässe Kombination eine um 30% höhere
Hydrolysenbeständigkeit als der aus den Werten für die einzelnen Komponenten des Poliermittelge- misches zu erwartende Wert. 



   Natriummonofluorphosphat (Na   P03   F) ist eine wasserlösliche Substanz und kann mit dem Polier- mittel in beliebiger Menge vermischt werden. Als unlösliche Alkalimetaphosphate werden die unlös- lichen Natrium- und Kaliumsalze der Polymetaphosphorsäure bevorzugt, welche meist mit kleineren
Mengen, d. h. bis zu   4ufo,   mit löslichen Phosphaten verunreinigt sind. Als wasserunlösliches Calcium- oder Magnesium-Poliermittel können unter anderem Calciumcarbonat, Dicalciumphosphatdihydrat,
Magnesiumcarbonat, Trimagnesiumphosphat, Magnesium - orthophosphat, Tricalciumphosphat, Cal- ciumpyrophosphat, Magnesiumsilikat, Calciumsulfat u. dgl. entweder allein oder in Kombination mit- einander verwendet werden. Unter der Bezeichnung "Calcium- oder Magnesium-Poliermittel" werden also diese Substanzen entweder allein oder als Gemisch verstanden.

   Vorzugsweise wird eine kleine Men- ge Calciumphosphat als Poliermittel verwendet. 



   Die Calcium-oder Magnesiumverbindung kann je nach Art des Salzes und der Art des Zahnpflege- mittels in verschiedenen Mengen verwendet werden. Im allgemeinen stellt das unlösliche Alkalimeta- phosphat den Hauptteil dar, während die unlösliche Calcium- oder Magnesiumverbindung nur einen kleineren Anteil dieser Gemische ausmacht, wenn eine optimale Wirkung erzielt werden soll. Vor- zugsweise beträgt das Gewichtsverhältnis von Alkalimetaphosphat zu Erdalkaliverbindungen etwa 
 EMI2.1 
 weise Aluminiumoxyd u. dgl., verwendet werden. Der Gesamtgehalt an Poliermittel liegt gewöhnlich zwischen 20 bis 99%, u. zw. bei Zahnpasten zwischen 20 bis 75 und bei Zahnpulvern bei mindestens   70%.   



   Der Anteil an Natriummonofluorphosphat im Zahnputzmittel kann schwanken, wobei vorzugsweise Mengen im Bereich von 0, 05 Gew.-% bis zu einem Maximum von etwa   7, 6 Gew.-% liegen.   Vorzugsweise sollen jedoch, bezogen auf das Zahnpflegemittel, nicht mehr als 2 Gew.-% und meist 0, 05 bis etwa 1   Gew. - %   verwendet werden. 



   In dem Zahnpflegemittel kann eine geeignete oberflächenaktive oder reinigende Substanz, vorzugsweise ein wasserlösliches, nicht-seifenartiges oder synthetisches organisches Reinigungsmittel, verwendet werden. Hierfür sind wasserlösliche Seifen von höheren Fettsäuremonoglyzeridmonosulfaten (beispielsweise das Natriumsalz des Kokosfettsäure-monoglyzerid-monosulfates), höhere Alkylsulfate wie z. B. Natriumlaurylsulfat, Alkylarylsulfonate wie z. B. Natriumdodecylbenzolsulfonat, höhere Alkylsulfoacetate, z. B. Natriumlaurylsulfoacetat, höhere Fettsäureester von 1, 2-Dihydroxypropansulfonat, z. B.

   Natriumkokosfettsäureester des   1, 2-Dioxypropansulfonates,   sowie im wesentlichen gesättigte, höhere aliphatische Acylamide mit niederen aliphatischen Aminocarboxylsäureverbindungen mit bis zu 12 bis 16 Kohlenstoffatomen im Acylrest geeignet, deren Aminosäurerest sich von niederen aliphatischen gesättigten Monoaminocarbonsäuren mit etwa 2 bis 6 C-Atomen ableitet, wie Fettsäureamide des Glykols, des Sarcosins, des Alanins, der 3-Aminopropansäure und des Valins. Vorzugsweise werden N -Lauroyl-, Myristoyl- und Palmitoylsarcoside verwendet. Nicht- ionische und kationische Produkte lassen sich ebenfalls einsetzen. 



   Die oberflächenaktive Verbindung soll in geeigneten   Mengen, u.   zw., bezogen auf das Gewicht des Zahnpflegemittels, allgemein in Mengen von   0, 05 bis 10 Gew. -0/0 und vorzugsweise von 0, 5   bis 5 Gew.-% verwendet werden. 



   Die Herstellung der Zahnpulver bzw. Zahnpasten erfolgt auf übliche Weise. Im allgemeinen werden in den Zahnpasten als flüssige Substanzen im wesentlichen Wasser, Glyzerin, Sorbitol, Propylen- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 glykol   od. dgl.   bzw. Gemische dieser Stoffe verwendet. Vorzugsweise wird meist ein Gemisch aus Wasser, Glyzerin und Sorbitol verwendet. Weiterhin kann man Geliermittel, wie natürliche und synthetische Gum-Arten und gumähnliche Stuffe, vorzugsweise Irisch-Moos und Natriumcarboxymethylzellulose zusetzen. Auch andere Verdickungsmittel wie Traganth, Polyvinylpyrrolidon. Stärke   u. dgl.   können verwendet werden. Diese werden in Zahnpasten im allgemeinen in Mengen bis zu 10 Gew.-% und vorzugsweise von 0, 5 bis 5   Gew. - %   verwendet. 



   Schliesslich kann man noch andere Zusatzstoffe wie lösliche Süssungsstoffe, Saccharin, Geschmacksstoffe, z. B. Spearmint, Pfefferminz oder Wintergreen, ätherische Öle, Farbstoffe oder Pigmente,   z. B.   



  Titandioxyd, Konservierungsmittel wie z. B. Natriumbenzoat,   Emulgatoren oder Mittel zum Ansäuern,   wie Zitronensäure, ferner Silikone Alkohole, Menthol oder Chlorophyllverbindungen wie z. B. Natriumkupferchlorophyllin, u. dgl. zusetzen. 



   Im folgenden soll die Erfindung an Hand von Beispielen näher erläutert werden, wobei die Präparate wie üblich hergestellt wurden ; alle Mengenangaben beziehen sich auf das Gewicht. 



     Beispiel l :   Aus den folgenden Stoffen wurde eine Zahncreme hergestellt : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 0/0
<tb> Natriummonofluorphosphat <SEP> 0, <SEP> 76 <SEP> 
<tb> Reinigungsmittel <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 2
<tb> unlösliches <SEP> Natriummetaphosphat <SEP> 42
<tb> Dicalciumphosphat <SEP> 5
<tb> Glyzerin <SEP> 13
<tb> Sorbitol <SEP> 14
<tb> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb> oder <SEP> Irisch-Moos <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 1
<tb> Wasser <SEP> (mit <SEP> kleinen <SEP> Mengen <SEP> an <SEP> löslichem
<tb> Saccharin, <SEP> Konservierungsmittel, <SEP> Geschmacksstoffen <SEP> und <SEP> gegebenenfalls
<tb> Farbstoffen) <SEP> Rest
<tb> 
 
Als Reinigungsmittel wird vorzugsweise Natriumlaurylsarcosid und/oder Natriumlaurylsulfat wie z.

   B. ein Gemisch aus   1%igem   Sarcosid und   0, 75%igem   Sulfat verwendet. 

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Claims (1)

  1. Beispiel 2 : Zur Herstellung eines Zahnpulvers wurden die folgenden Stoffe auf bekannte Weise miteinander verarbeitet : EMI3.2 <tb> <tb> 0/0 <tb> Natrium-N-lauroylsarcosid <SEP> und/oder <SEP> <tb> Laurylsulfat <SEP> 4 <tb> Natriummonofluorphosphat <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> <tb> wasserfreies <SEP> Dicalciumphosphat <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 10 <tb> Magnesiumsilikat <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 5 <tb> lösliches <SEP> Saccharin <SEP> und <SEP> Geruchstoffe <SEP> 2, <SEP> 65 <SEP> <tb> unlösliches <SEP> Natriummetaphosphat <SEP> Rest <tb> PATENTANSPRÜCHE : 1. Zahnpflegemittel mit einem Gehalt an Natriummonofluorphosphat und einem Poliermaterial, EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> wasserunlöslichen Calcium - oder Magnesium -Poliermittel, insbesondere Dicalciumphosphat, als Nebenmenge. EMI4.1
    3. Zahnpflegemittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es noch ein wasserlösliches organisches Reinigungsmittel, vorzugsweise Lauroylsarcosid, enthält.
    4. Zahnpflegemittel nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es als Zahncreme bis zu 2 Gew. - % Natriummonofluorphosphat enthält.
AT168263A 1963-03-04 1963-03-04 Zahnpflegemittel AT266325B (de)

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