AT265945B - Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten u.dgl. aus Beton - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten u.dgl. aus Beton

Info

Publication number
AT265945B
AT265945B AT147366A AT147366A AT265945B AT 265945 B AT265945 B AT 265945B AT 147366 A AT147366 A AT 147366A AT 147366 A AT147366 A AT 147366A AT 265945 B AT265945 B AT 265945B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
forms
shapes
rigidly
entire length
filling
Prior art date
Application number
AT147366A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Volkseigener Betr E Beton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Volkseigener Betr E Beton filed Critical Ver Volkseigener Betr E Beton
Application granted granted Critical
Publication of AT265945B publication Critical patent/AT265945B/de

Links

Landscapes

  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen
Masten   u. dgl.   aus Beton 
 EMI1.1 
 



   Es ist bekannt, Masten im Vibrationsverdichtungsverfahren in mehrteiligen Vorrichtungen herzustellen. Diese Vorrichtungen bestehen aus der konischen Mastform selbst, die einteilig und mit einem durchgehenden Einfüllschlitz versehen ist, und einer äusseren Rahmenkonstruktion. Die Rahmenkonstruktion gibt der Form die erforderliche Steifigkeit zur Aufnahme der äusseren Kräfte und hält die Mastform durch Schottenbleche oder Ringe zusammen. Nach der Erhärtung des Betons wird die Mastform in Längsrichtung in der Rahmenkonstruktion verschoben, löst sich dadurch von der Rahmenkonstruktion ab und gibt den Mast zum Herausnehmen frei. 



   Bei dieser bekannten Vorrichtung besitzt die Mastform selbst keine Steifigkeit. Die zusätzliche Verwendung der Rahmenkonstruktion führt zu einem sehr hohen Materialeinsatz für diese Vorrichtungen. Die Rahmenkonstruktion und die Kontaktstellen zwischen Rahmenkonstruktion und Mastform erhöhen den Lärm während des Verdichtungsvorganges wesentlich. Durch die über dem Einfüllschlitz durchgehenden Schottenbleche und Ringe der Rahmenkonstruktion ist das Aufbringen einer durchgehenden Auflast zur gleichmässigen Verdichtung des Betons nicht möglich und die Betonqualität im Bereich des Einfüllschlitzes ist ungleichmässig. 



   Ferner sind einzelne Formen bekanntgeworden, die eine regelbare federnde Auflagevorrichtung und bewegliche Seitenteile umfassen ; auch die Verbindung zweier Formen mittels der beweglichen Seitenteile ist vorgesehen. Gerade dadurch ist aber keine starre, die Steifigkeit erhöhende Verbindung gegeben. 



   Weiterhin ist schon eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohren vorgeschlagen worden, bei der die Aussenformen einen in Höhenrichtung verschiebbaren Block bilden. Dieser Block besteht jedoch nicht aus miteinander verbundenen Einzelformen, sondern die Formen sind nach Art von Ausnehmungen im Block vorgesehen. 



   Die Fertigung der Rohre erfolgt stehend, und die einzelnen Ausnehmungen weisen keinen durchgehenden Längsschlitz auf. Auch handelt es sich nicht um konische Formen und die Formen sind auf ihre gesamte Länge an den Berührungslinien ihrer Mantelflächen starr miteinander verbunden. 



   Schliesslich gibt es auch noch Formen, die aus zwei Teilen, einem Ober- und einem Unterteil, bestehen und alle bekannten Nachteile mehrteiliger Formen aufweisen. 



   Zweck der Erfindung ist es, unter Vermeidung der angeführten Nachteile der bekannten Einrichtungen eine Vorrichtung zur Herstellung von konischen Masten u. dgl. aus Beton zu schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung zu bieten, die für die Vibrationsverdichtung anwendbar ist, das aus dem Schleuderverdichtungsverfahren bekannte Herausdrücken oder Herausziehen der Masten ermöglicht und ohne Rahmen oder Aussteifungskonstruk- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tion bei einem optimalen Verhältnis der Formenmasse zur verdichtenden Masse eine genügende
Eigenfestigkeit aufweist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass einteilige, konische Einzelformen
Verwendung finden, die an ihrer Oberseite einen in Längsrichtung verlaufenden, zum Einfüllen des
Formgutes dienenden Schlitz aufweisen, wobei der Mittelpunkt des Querschnittes einer Einzelform gegenüber dem Mittelpunkt des Querschnittes der benachbarten Einzelform in der   Höhen- und   in der Querrichtung versetzt ist, und dass die Einzelformen auf ihre gesamte Länge an den Berührungslinien ihrer Mantelflächen starr und unlösbar miteinander verbunden sind. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Anzahl der verbundenen Formen ungerade und es sind vorzugsweise drei Formen miteinander verbunden.

   Ferner ist   erfindungsgemäss   vorgesehen, dass die   unparallelen   Achsen der Formen auf ihre gesamte Länge die Ecken eines liegenden gleichschenkeligen Dreiecks bilden, dessen Höhe vorzugsweise die Hälfte der Hypotenuse beträgt. 



   Sollen weniger als drei Formen verwendet werden, ist eine den jeweils fehlenden Formen äquivalente Aussteifungskonstruktion anzuordnen. 



   Gemäss der Erfindung sind weiterhin die inneren Einfülltrichterwände der unteren Formen mit der Mantelfläche der oberen Form starr verbunden. 



   In Bruchteilen der Gesamtlänge entsprechenden Abständen sind die Formen untereinander und mit den Einfülltrichterwänden durch Aussteifungselemente verbunden. Zwei oder mehrere dieser Aussteifungselemente sind vergrössert und mit Aufstandsflächen versehen. Die Enden der Formen sind mit Abschlussplatten versehen, die Einrichtungen und Aussparungen für die Spannstahlverankerung und die Mastkernanordnung aufweisen und abnehmbar sind. 



   Die Formen bestehen aus metallischem oder Plastwerkstoff und sind durch Schweissung oder Klebung verbunden. Hohlräume zwischen den Formen sind mit schallschluckendem Material ausgefüllt. 



  In die Formen sind auswechselbare Auskleidungsfolien einlegbar. Die starr miteinander verbundenen Formen sind in Teillängen herstellbar, die mit Flanschverbindung beliebig verlängerbar sind. 



   Die gesamte Vorrichtung kann durch eine in der Schwerlinie der Vorrichtung angeordnete Achse drehbar ausgebildet sein. 



   Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung, einer Mehrlings-, vorzugsweise Drillingsform, wird eine Aussteifung der Formen untereinander erzielt, die andere Aussteifungs- und Rahmenkonstruktionen erübrigt, den Einsatz an Formenmaterial verringert und die Lärmentstehung einschränkt. Die Drillingsform führt darüber hinaus zu erheblichen Verbesserungen im Produktionsablauf, vor allem durch geringere Transportleistungen im Verdichtungs-, Bedampfung-un Entschalungsprozess. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und an Hand einer Zeichnung, die den Querschnitt der Vorrichtung zeigt, näher erläutert werden. 



   Drei einteilige längsgeschlitzte Formen--1, 2, 3-- mit rundem Querschnitt sind in gleicher Richtung so neben-, zwischen- und übereinander angeordnet, dass ihre unparallelen Achsen auf die gesamte Länge die Ecken eines liegenden gleichschenkeligen Dreiecks bilden, dessen Höhe der Hälfte der Hypotenuse entspricht. Die   Formen -1, 2, 3-- sind   an den Berührungslinien ihrer Mantelflächen 
 EMI2.1 
 der unteren Formen--1, 2-- sind mit der Mantelfläche der oberen   Form--3--ebenfalls   starr verschweisst.

   In Abständen von twa 500 bis 1000 mm, dem Formdurchmesser entsprechend, sind die   Einfülltrichter-4, 5, 6- mit   den   Formen-1, 2, 3- durch Aussteifungselemente-7-und   die   Formen-1, 2, 3-   untereinander durch Aussteifungselemente-8--, die ebenfalls angeschweisst 
 EMI2.2 
   --8-- sindAufstandsflächen --9-- versehen.    



   An den Enden sind die Formen--1, 2, 3-- mit Abschlussplatten versehen, die Einrichtungen und Aussparungen für die Spannstahlverankerung und die Mastkernanordnung aufweisen und abnehmbar sind. In den   Hohlräumen--10--zwischen   den Formen--1, 2, 3-- und den Einfülltrichtern --4, 5-- und dem   Hohlraum--11--zwischen   den Formen--1, 2, 3-- ist schallschluckender Schaumstoff angebracht. 



   In den Formen--1, 2, 3-- befinden sich auswechselbare Auskleidungsfolien--12--, die das Herausdrücken oder Herausziehen der Masten erleichtern. 



   Um das Herausdrücken oder Herausziehen der Masten auf einer Ebene vornehmen zu können, kann in der Schwerlinie der Vorrichtung oder im Mittelpunkt des Kreises, auf dessen Umfang die Mittelpunkte der   Formen --1, 2, 3-- liegen,   eine   Achse --13-- angeordnet   sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten, Rohren, Säulen u. dgl. in EMI3.1 zum Einfüllen des Formgutes dienenden Schlitz (4, 5, 6) aufweisen, wobei der Mittelpunkt (16) des Querschnittes einer Einzelform gegenüber dem Mittelpunkt (16) des Querschnittes der benachbarten Einzelform in der Höhen- und in der Querrichtung versetzt ist, und dass die Einzelformen (1, 2, 3) auf ihre gesamte Länge an den Berührungslinien (17) ihrer Mantelflächen starr und unlösbar miteinander verbunden sind. EMI3.2 verbundenen Formen (1, 2, 3) ungerade ist und vorzugsweise drei Formen (1, 2, 3) miteinander verbunden sind.
    EMI3.3 Formen (1, 2, 3) vorzugsweise so angeordnet sind, dass die unparallelen Achsen der Formen (1, 2, 3) auf ihrer gesamten Länge die Ecken eines liegenden gleichschenkeligen Dreieckes bilden, dessen Höhe die Hälfte der Hypotenuse beträgt. EMI3.4 Verwendung von weniger als drei Formen (1, 2, 3) den fehlenden Formen (1, 2, 3) äquivalente Aussteifungskonstruktionen angeordnet sind. EMI3.5 inneren Einfülltrichterwände (4, 5) der unteren Formen (1, 2) mit der Mantelfläche der oberen Form (3) starr verbunden sind. EMI3.6 Formen (1, 2, 3) untereinander und mit den Einfülltrichtern (4, 5, 6) in Bruchteilen der Gesamtlänge entsprechenden Abständen mit Aussteifungselementen (7, 8) verbunden sind.
    EMI3.7 Formen (1, 2, 3) an den Enden mit Abschlussplatten versehen sind, die Einrichtungen und Aussparungen für die Spannstahlverankerung und die Mastkernanordnung aufweisen und abnehmbar sind. EMI3.8 starr miteinander verbundenen Formen (1, 2, 3) in Teillängen hergestellt und mit Flanschverbindung beliebig verlängerbar sind.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in, oberhalb oder unterhalb der Schwerlinie der Vorrichtung eine längs durchlaufende starre Achse (13) oder an den Abschlussplatten Achsstummel angeordnet sind.
AT147366A 1965-07-14 1966-02-17 Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten u.dgl. aus Beton AT265945B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11200165 1965-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT265945B true AT265945B (de) 1968-10-25

Family

ID=5478574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT147366A AT265945B (de) 1965-07-14 1966-02-17 Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten u.dgl. aus Beton

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT265945B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4100191C1 (en) Mould for reinforced concrete sleepers - has several mould cavities and has jacking devices for tensioning reinforcement bars
DE2652862C2 (de) Formkern zum Herstellen von aus faserverstärktem Kunstharz bestehenden Hohlkörpern
AT265945B (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von konischen Masten u.dgl. aus Beton
DE2623551A1 (de) Verfahren und drehform zur herstellung von betonelementen
DE2832295A1 (de) Formtisch fuer betonfertigplatten
DE2262242A1 (de) Wandelement
DE6912663U (de) Schibauteil.
EP2373467B1 (de) Vorrichtung zum herstellen von betonträgern, insbesondere deckenträgern
DE1584811A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von konischen Masten u. dgl. aus Beton
AT294639B (de) Schikern
DE450509C (de) Betonhohlsteinstampfmaschine mit einsetzbaren Kernen
DE730767C (de) Verfahren zum Herstellen eines Betonpfahles
AT218947B (de) Vorrichtung zur Herstellung von langgestreckten Körpern, wie Säulen und Rohren, aus Beton
DE521653C (de) Verfahren zur Herstellung von Kernen fuer zu giessende Hohlbloecke
EP0965421A2 (de) Mehrfachform zur Herstellung von Betonschwellen
AT156911B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gußkörpern aus Beton oder Eisenbeton u. dgl., insbesondere von Masten, Pfählen, Säulen, Röhren usw.
DE210979C (de)
DE2208723A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren und anderen Hohlkörpern aus Beton
DE2518933C2 (de) Einrichtung zum Erstellen von Formstücken, insbesondere von Gießkernen
DE127541C (de)
DE2250641B2 (de) Formkern zur Herstellung von Entwasserungsblöcken aus Beton
DE2139661C3 (de) Batterieschalung
DE1083169B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Spannbetonteilen
AT99244B (de) Eisenbetonplatte mit Einlagekörper aus Ton u. dgl.
AT361366B (de) Verfahren zur herstellung von grossformatigen, plattenfoermigen, mit hohlraeumen ausgestatteten formkoerpern aus leichtbeton und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens