AT265094B - Verfahren zum Beheizen von Betonformen - Google Patents

Verfahren zum Beheizen von Betonformen

Info

Publication number
AT265094B
AT265094B AT663565A AT663565A AT265094B AT 265094 B AT265094 B AT 265094B AT 663565 A AT663565 A AT 663565A AT 663565 A AT663565 A AT 663565A AT 265094 B AT265094 B AT 265094B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heat transfer
concrete forms
concrete
heating concrete
transfer medium
Prior art date
Application number
AT663565A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dipl Ing Guenther
Walter Dipl Ing Dieterich
Helmut Ing Tomerla
Original Assignee
Entwicklungs Und Musterbau Bau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Entwicklungs Und Musterbau Bau filed Critical Entwicklungs Und Musterbau Bau
Application granted granted Critical
Publication of AT265094B publication Critical patent/AT265094B/de

Links

Landscapes

  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Beheizen von Betonformen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Dampfbeeinflussung in den Arbeitsräumen stets die Gefahr einer Explosion vorhanden. 



   Der entscheidende Nachteil bestand jedoch in der schlechten Qualität des Betons, die wie bereits geschildert, ihre Ursachen in der schlechten Regelbarkeit der Temperatur hat. 



   Infolge dieser schlechten Regelbarkeit und der damit verbundenen oft zu hohen Wärmezuführung wurde oft Beton hergestellt, der eine sehr geringe Dichte und Festigkeit aufwies und dessen Haftfestig- keit stark herabgesetzt war. Diese geringe Dichte führte dabei dazu, dass die in dem Beton eingelagerten Bewehrungen bereits nach verhältnismässig kurzer Zeit Korrosionsbildungen zeigten. 



   Es ist auch ein Verfahren bekannt, bei dem Wasser als Wärmeträger drucklos umgewälzt wird. Hiebei handelt es sich zwangsläufig um ein offenes System, das unbedingt notwendig ist, da eine Druckbildung vermieden werden soll. Nachteilig hiebei ist, dass nur mit einer maximalen Temperatur bei 1000C gearbeitet werden kann. Bei Verwendung von Wasser als Wärmeträgermedium tritt eine Dampfentwicklung als unangenehme Nebenwirkung in Erscheinung. Die Flüssigkeit verdampft und muss ständig erneuert werden. Auch sind lange Erhärtungszeiten erforderlich. 



   Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden. 



   Der Erfindung liegt danach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Beheizen von Betonelementen zu entwickeln, das bei einwandfreiem und unfallsicherem Arbeiten und hoher Wirtschaftlichkeit die Herstellung eines Betons gewährleistet, der eine gute Qualität aufweist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der in einem geschlossenen System mit einer Geschwindigkeit von 0,5 bis 10 m/sec umgewälzte Wärmeträger aus Glycerin oder Glykol besteht. 



   Dieses Verfahren bietet durch die Verwendung des neuartigen Wärmeträgers, der in einem geschlossenen System drucklos umgewälzt wird, einmal den Vorteil, dass die Temperatur gut regelbar ist und zum andern eine hohe Wirtschaftlichkeit erreicht wird, da keine Verluste des Wärmeträgers auftreten und da mit wesentlich höheren Temperaturen gefahren werden kann als mit drucklosem Wasser. Dabei erfordert dieser Wärmeträger, welcher vorteilhafterweise den Formboden direkt berührt, nur verhältnismässig kleine Wärmeübertragungsräume, was zu einer geringen Bauhöhe der Form und zu einer wesentlichen Senkung des Gewichtes gegenüber den bisherigen Formen führt. 



   Weiterhin wird dadurch die Trägheit der bisherigen Regelungen stark herabgesetzt und bei der Wärmeübertragung durch einen hohen Anteil an latenter Wärme ein geringes Wärmegefälle bewirkt. 



   Infolge der guten Regelbarkeit der Temperatur wird bei Senkung der Zeit, die bisher zum Frühhochfestmachen des Betons erforderlich war, erreicht, dass der Beton eine hohe Dichte und Festigkeit aufweist und auch die Haftfestigkeit bei gleichzeitiger Herabsetzung der Korrosion erhöht wird. 



   Durch die keinen besonderen Aufwand erfordernde Anlage ist ein schnelles Umsetzen möglich. 



  Weiterhin wird auch die Lebensdauer der Form erhöht, da der neuartige Wärmeträger die Korrosionbildung wesentlich verringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Beheizen von Betonformen, bei dem ein Wärmeträger durch den als Kammer aus- EMI2.1
AT663565A 1965-05-21 1965-07-19 Verfahren zum Beheizen von Betonformen AT265094B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11097865 1965-05-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT265094B true AT265094B (de) 1968-09-25

Family

ID=5478523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT663565A AT265094B (de) 1965-05-21 1965-07-19 Verfahren zum Beheizen von Betonformen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT265094B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT265094B (de) Verfahren zum Beheizen von Betonformen
AT150942B (de) Verfahren zum Polieren von Spiegelglas.
AT136400B (de) Verfahren zum Aufblähen von Schlacke durch Zusammenbringen mit Wasser.
AT109924B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme.
DE610365C (de) Drehrohrofen mit Einbauten aus Ketten
AT104438B (de) Verfahren zur Herstellung weitgespannter Massivkuppeln aus Eisenbeton.
AT238901B (de) Abgasheizkörper
AT111239B (de) Härtemittel.
AT132560B (de) Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen, Rohren u. dgl.
DE3031016A1 (de) Verfahren zur behandlung von formmaterialien.
AT212028B (de) Verfahren zur beschleunigten Abkühlung von in Vakuumöfen behandelten Materialien
DE102006026140B3 (de) Verfahren zum Trockenheizen einer Feuerfestabkleidung und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE523441C (de) Verfahren zur Herstellung von Schweiss- bzw. Schmiedeeisen
AT270831B (de) Brennstoffelement für Kernreaktoren
AT157596B (de) Verfahren zur Herstellung von bewehrtem Beton.
AT160840B (de) Aus Sand und Bitumen bestehender Mörtel für die Errichtung von Mauerwerk.
AT138576B (de) Vorrichtung zur Ausnützung der überschüssigen bzw. zurückbleibenden Wärme in Dampfbacköfen zur Raumheizung mit Warmwasser.
DE595517C (de) Einsatzrahmen fuer Tiefoefen
DD144045A1 (de) Verfahren zur herstellung von schnellhaertendem,abriebfestem und frostbestaendigem beton
DE866100C (de) Verfahren zum Erhoehen der Schleuderfestigkeit von Stromwendern
AT138920B (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen.
DE4319111A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Nutzung von Erdwärme für Heizzwecke
AT142873B (de) Verfahren zur Herstellung von Tiegeln für kernlose Induktionstiegelöfen.
AT204771B (de) Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus feinteiligem Polyäthylen
AT159744B (de) Verfahren zur Herstellung von Preßkörpern aus Kunstharzpreßmassen.