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Rasenschere
Die Erfindung betrifft eine Rasenschere zum Schneiden des Rasens in aufrechter Haltung, bei der die beiden Schermesser je an einem von zwei ineinander liegenden, drehbaren Rohren rechtwinkelig befestigt sind, an deren oberem Ende zur Betätigung des Gerätes unter Federkraft stehende Hebel angeordnet sind, welche in Handgriffe auslaufen.
Derartige bekannte Scheren verursachen trotz der aufrechten Haltung der Bedienperson eine erhebliche Anstrengung beim Schneiden. Es wurde nun erkannt, dass man diese Anstrengung wesentlich herabsetzen kann, wenn man die Handgriffe besonders ausgebildet und auch hinsichtlich des Schwerpunktes des Gerätes in besonderer Weise anordnet. Erfindungsgemäss weist daher eine Schere der eingangs erwähnten Art die Besonderheit auf, dass die etwa in halber Höhe des Gerätes an den Hebeln sitzenden Stiele nach rückwärts ansteigen, während die anschliessenden Handgriffe selbst nach vorne gerichtet sind, so dass sie annähernd über dem Schwerpunkt der Schere liegen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigen
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das Messer --2-- mit dem inneren Rohr --c-- und das Messer-b-mit dem äusseren Rohr --d-- verbunden ist. Am oberen Ende des Rohres --c--, etwa in halber Höhe des Gerätes, sitzt ein Hebel --f--, wogegen das Rohr --d-- den Hebel --g- trägt. Die durch die Anschläge --m-- begrenzte Maulöffnung der beiden Messer erfolgt selbsttätig durch die Feder --e--. Die Hebel-g und f--laufen in die Stiele-h und i-aus, welche nach rückwärts ansteigen, während die angeschlossenen Handgriffe --k und 1-entgegengesetzt nach vorn springen.
Die erfindungsgemässe Rasenschere wird, wie üblich, an den Rasen herangeführt und durch Gegeneinanderdrücken der beiden Handgriffe unter zusätzlicher Spannung der Feder --e-- betätigt. Von Bedeutung ist, dass die beiden Handgriffe-k und l--infolge ihres Vorspringens annähernd über dem Schwer- punkt des ganzen Gerätes liegen. Deshalb ist die Anstrengung für den Benutzer wesentlich geringer, er braucht nicht ein Drehmoment aufbringen, was immer zu tun ist, wenn die Handgriffe einer Schere nicht in durch den Schwerpunkt gehenden Senkrechten liegen. Die beiden ineinander liegenden, drehbaren Rohre geben den Schermessern eine sichere Führung. Damit die Handgriffe über den Schwerpunkt des Gerätes zu liegen kommen, müssen ihre Stiele nach rückwärts ansteigen, während sie selbst nach vorwärts auslaufen.
Der durch die Erfindung erzielte Fortschritt ist wesentlich, da der Aufwand an Anstrengung beim Grasschneiden verringert und dadurch bessere Arbeit erzielt wird. Durch das Gerät wird die am Boden zu leistende Arbeit in die Ebene der abgewinkelten Arme des aufrechten Benutzers verlegt, welcher dort ohne Kippmoment bequem arbeiten kann.