AT26463B - Kursregulator. - Google Patents
Kursregulator.Info
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- Electromagnets (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Kursregulator. EMI1.1 Schiffe, bei weicher durch Ablenkung einer den Kontakt eines elektrischen Stromkreises bildenden Kompassnadel der Stromkreis über einen Antriebsmotor der Steucrrnaschine ge- schlossen wird, welche je nach der Ablenkung der Nadel in der einen oder anderen Richtung angelassen wird. Der Erfindung gemäss bildet die Kompassnadel einen Hohlkörper. weicher in einem geschlossonen, nm seine Achse drehbaren und auf einer Windrose einstellbaren Gehäuse gelagert ist. Die in Gebrauch stehenden Nadeln haben bekanntlich sämtliche den Nachteil, dass sie infolge ihrer leichten Beweglichkeit nur eine geringe Masse in sich vereinen können, also ein geringes Beharrungsvermögen besitzen, wodurch ein he- standiges Pendeln der Nadel um ihren eigenen magnetischen Meridian bewirkt wird, so dass bei Vorrichtungen, bei weichen die Nadel den Kontakt eines elektrischen Stromkreises bilden soll, die Gefahr eines unbenbsichtigten Abreissens von der Kontaktstelle und eine EMI1.2 B B der Fig. 1 dargestellt. Das die Kompassnadel 1 aufnehmende Gehäuse 2 besitzt eine rechteckige Form und ist um seine eigene Achse über einer kardanisch aufgehängten Windrose j'dreh-be/. w. EMI1.3 An der Nadel sind zweckmässig Rippen 16 vorgesehen, welche die Schwingungen der Xade ! dämpfen. Die Aufhängung der Nadel erfolgt auf einer in der Achse des Gehäuses angeordneten Stahlspitze 6, welche die Nadelmuscheln durchdringt, deren Hohlraum an der Durchdringungsstelle durch einen die Stahlspitze umgebenden und in die Muscheln ein- EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Auf der einen Nadelspitze ist eine Kontaktvorrichtnng angeordnet, welche aus zwei Gabeln 10, 11 besteht, die an einem an der Nadel befestigten Isolierungsstiel 12 zweckmässig horizontal drehbar angeordnet sind und bei Ablenkung der Nadel in der einen oder anderen Richtung mit in der Gehäusewand vorgesehenen Kontakten 13, 14, welche aus je zwei den Gabelzinken gegenüberliegenden Metallplatten bestehen, zum Anschlag gelangen und hindurch den Stromkreis auf der einen oder anderen Seite schliessen, wobei die horizontale Drehbarkeit der Gabeln ein selbsttätiges Einstellen derselben zu den feststehenden Kontakten ermöglicht. Um ein Schiefstellen der Nadel infolge des Übergewichtes der einen Nadelhäifte hintanzuhalten, ist auf der anderen Nadclhälfte ein die Kontaktvorrichtung ausbalancierendes Gegengewicht 15 angeordnet. EMI2.1
Claims (1)
- zwar je eine von einer Seite zu einem Pol vereinigen, führen zu einem in dem Dampf- stcuerraume kardanisch aufgehängten Relais, an welches Starkstromleitungen für den Antriebsmotor der Steuermaschine derart geschaltet sind, dass der Motor durch das Relais in der einen oder anderen Richtung angelassen werden kann, wodurch die Dampfeinströmung derart beeinflusst wird, dass das Steuer rechts oder links betätigt wird. Die Umsteuerung nimmt jene Zeit in Anspruch, welche der Entfernung der Kontaktgabel von ihren Kontakten entspricht.Vor der Ausfahrt des Schiffes wird die Bussole auf ihre Richtigkeit geprüft und dementsprechend korrigiert. Soll das Schiff die Richtung nach Westen einschlagen, so wird im vorliegenden Falle das Nadelgehäuse mit dem Nullpunkt seiner Teilung auf Osten eingestellt. Infolgedessen wird die Nadel nach links abgelenkt, wodurch die bei der dargestellten Ausführungsform am Nordpol der Nadel angeordnete Kontaktvorrichtung mit den im Gehäuse links angeordneten Kontakten zum Anschlag gelangt, so dass der eine der beiden elektrischen Stromkreise über dem Antriebsmotor der Steuermaschine geschlossen und der Motor der Konstruktion der Dampfsteuerung der Steuermaschine entsprechend nach rechts oder links angelassen wird. Das Schiff wird durch die Bewegung des Steuers in die Fahrtrichtung gebracht.Bei einer Ablenkung aus dieser erfolgt sofort eine Ablonkung dur Nadel und infolgedessen eine Unterbrechung des einen Stromkreises gleichzeitig aber durch Kontaktschluss auf der rechten Seite ein Schliessen des zweiten Strom- krssiscs, wodurch der Motor und das Steuer in der anderen Richtung in Bewegung gesetzt wird. Diese Schwankungen des Schiffes kommen allmählich zur Ruhe, worauf die Kontakt- vorrichtung sich zwischen den beiderseits angeordneten Kontakten einstellt. Die Steuerung des Schiffes nach Osten bedingt eine Einstellung der Bussole auf Westen. Durch EMI2.2 Wege erfolgen kann.PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kursrogulator, bei welchem die Kompassnadel den Kontakt eines elektrischen EMI2.3 zweckmässig mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Gehäuse (2) um die Achse der ersteren drehbar und längs einer Windrose (3) einstellbar ist.2. Kursregulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompassnadel von einem zweckmässig eine zigarrenformige Form besitzenden und gegebenenfalls verrippten Hohlkörper gebildet wird, zum Zwecke, bei geringem Gewicht der Nadel eine grosse magnetische Masse zu erzielen und dadurch sowie durch den Widerstand der an der Nadel angeordneten Rippen das Pendeln der Nadel um ihren magnetischen Meridian zu dämpfen.3. Kursregulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Nadel angeordnete Kontaktvorrichtung aus zwei an einem an der Nadel angeordneten Isolierungsstiel (12) horizontal drehbaren Gabeln (10, 11) besteht, zum Zwecke, ein selbsttätiges Einstellen derselben zu den feststehenden Kontakten (5, 14) in jeder beliebigen Ablenkungsrichtung zu ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26463T | 1904-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT26463B true AT26463B (de) | 1906-11-26 |
Family
ID=3537990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT26463D AT26463B (de) | 1904-05-10 | 1904-05-10 | Kursregulator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT26463B (de) |
-
1904
- 1904-05-10 AT AT26463D patent/AT26463B/de active
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