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Wochselgetriebe.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Wechselgetriebe derjenigen bekannten Art, bei welcher der getriebene Teil mit dem treibenden durch ein Schneckenrad getriebe verbunden ist, das einen von der Hauptantriebsbewegung unabhängigen Antrieb durch ein Reibrädergetriebe oder dgl. erhält und mittels dessen die Geschwindigkeit des getriebenen Teiles verändert werden kann.
Kennzeichnend für die vorliegende Erfindung ist, dass das Reibrad in einer auf die getriebene Welle lose aufgesetzten, von der treibenden Welle auf beliebige Weise in Drehung versetzten Trommel, die ausserdem die Schnecke des Schneckenradgetrieles tragt, gelagert ist und durch Andrücken des zweiten, feststehend angeordneten Gliedes des
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Achse gedreht wird, so dass die Bewegung des Schneckenrades 5 und somit der Welle 1 eine Verzögerung erleidet, deren Grösse von der Geschwindigkeit abhängt, mit welcher die
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solcher unverschiebbar auf der Welle 6 befestigter Reibungsrädchen mit einer ebensolchen Anzahl einzeln an die ersteren anpressbarer Reibungringe angeordnet werden,
in welchem Falle selbstverständlich die Änderurg der Geschwindigkeit nicht kontinuierlich von einem Maximum bis zu einem Minimum, sondern stufenweise erfolgen würde. Auch könnten die beiden Reibungsglieder anstatt durch blosse Reibung durch Zahneingriff betätigt, wie auch an beiden Seiten des Schneckenrades je eine besondere Schnecke 4 zur Erleichterung der Betätigung der Welle 1 angeordnet werden
Bei einer zweiten Anführungsform des Erfindungsgegenstandes (Fig. 3 und 4) ist die das Reibrad tragende Welle und die Schnecke 4 ausserhalb der Trommel 2, jedoch bonfatts mit dieser drehbar, angeordnet. Auf der anzutreibenden Welle 1 ist hier ein Zahnrad J ! 3 aufgekeilt, das in ein zweites Zahnrad 14 eingreift.
Letzteres sitzt auf einer
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Welle 15, su dass es bei der Drehung der Trommel 2 in der Pfeilrichtung 12 mitgenommen wird. Das Reibungsrädchen sitzt hier unmittelbar auf der Welle der Schnecke 4 und sind auf der Zeichnung, der oben erwähnten Ausfübrungsform gemäss, mehrere (vier) solcher Reibungsrildchen 81, 82, 83, 84 angeordnet, die mit einer gleichen Anzahl von Reibungsringen 9Ú, 9ê, 9 , 94 einzeln in Berührung gebracht werden können.
Bei der Drehung der Trommel 2 in der Pfeilrichtung 12 wird, wenn keines der Reibungsrädchen 8Ú, 8ê, 8 , 84 mit dem zugehörigen Reibungsring 91, 92, 93, 94 in Berührung steht, die Schnecke 4 von der Trommel 2 mitgenommen, ohne sich um ihre eigene Achse zu drehen. Indem nun vorteilhaft die Schneckenübersetzung selbstsperrend dimensioniert ist, dreht sich auch das Schneckenrad 5 nicht um seine Achse 15. Das Zahnrad 14 nimmt also mit seinem eingreifenden Zahn das Zahnrad 13 und dadurch auch die anzutreibende Welle 1 in der gleichen Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit mit. Dies entspricht der grössten Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 1, also gleich derjenigen der Trommel 2.
Wird aber das Reibungsrädchen 81 mit dem zugehörigen Reibungsring 91 in Berührung Kfbracbt, so dreht sich auch Schnecke 4 um. ihr eigene Achse, so dass Schneckenrad 5 mit Welle 15 und Zahnrad 14 in der Pfeilrichtung 16 in Drehung gebracht wird, wodurch eine Verzögerung der Umdrehung der Welle 1 in der Pfeil richtung 12 hervorgebracht wird. Auf gleiche Weise wird durch Einschaltung der Reibungsrädchen 8ê, 8 , 84 in die zugehörigen Reibungsringe 9ê, 9 , 94 der Reihe nach eine Verlangsamung der Umdrehung der Welle 1 erzielt. Durch entsprechendes Dimensionieren der Reibräderübersetzungen im Verhältnis zu der Scbneckenradübersotzung kann somit ein Stillstand der Welle 1 heim Einschalten hervorgebracht werden.
Das Zahnrad 14 rollt sich dann auf dem Zahnfad 13 einfach ab, ohne eine Drehung desselben und mithin der Welle 1 zu veranlassen.
Selbstverständlich könnte bei einer durchgehenden Welle 1, wie in Fig. 1 und 2, die Anordnung nach Fig. 3 und 4 derart getroffen werden, dass die Schnecke 4 seitwärts von der Welle 1 angeordnet und zur Aufnahme der Reibungsrädchen 8Ú, 8ê, 8 , 84 eine zweite, halb so lange, radial angeordnete Welle an der Aussenseite der Trommel 2 befestigt wird, welche mit der Schnecke 4 durch Zahnradübersetzung u. dgl. verbunden wird.
Dadurch, dass bei vorliegender Ausführungsform der Erfindung die Schnecke 4 bei der Drehung die Tulle 1 in derselben Richtung wie der Widerstand selbst zu drchou sucht, ist die
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Welle (6) verstellbare Reibrad (8) des die Geschwindigkeitsänderuug vermittelnden Reibradgetriebes von einer auf die getriebene Well-e lose aufgesetzten, von der treibenden Welle in Drehung versetzten Trommel getragen wird, die gleichzeitig als Träger für die Schnecke des den Hauptantrieb vermittelnden Schneckenradgetriebes dient und durch Andrücken einer nicht drehbaren Scheibe in Tätigkeit gesetzt wird.