AT264254B - Einrichtung zum Biegen von Baustählen - Google Patents

Einrichtung zum Biegen von Baustählen

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AT264254B
AT264254B AT733966A AT733966A AT264254B AT 264254 B AT264254 B AT 264254B AT 733966 A AT733966 A AT 733966A AT 733966 A AT733966 A AT 733966A AT 264254 B AT264254 B AT 264254B
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track
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Bvg Herwig Rhomberg Baustahlve
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Description


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  Einrichtung zum Biegen von Baustählen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Biegen von Baustählen, bestehend aus mindestens einer Schere, einer Biegemaschine und mindestens einer vorzugsweise mit Rollen ausgestatteten Ablagebahn für die zugeschnittenen Stähle. 



   Bei den bekannten Anlagen und Einrichtungen dieser Art wird das zu bearbeitende Material (vorwiegend Torstahl) von einer entsprechenden Lagerstelle der Schneidemaschine oder Schere   zugeführt   dort abgelängt und sodann in gleicher Richtung zu einer mit der Schneidemaschine oder Schere in einer Flucht liegenden Biegemaschine gezogen und dort ordergemäss gebogen. 



   Um auch die für Grossbauten erforderlichen Torstähle bearbeiten zu können, müssen Schere und Biegemaschine weit voneinander entfernt aufgestellt werden, so dass für den Transport der abgelängten Torstähle eigene Züge erforderlich sind, da die Stähle ein erhebliches Gewicht aufweisen. Abgesehen davon, dass die erwähnte und bekannte Art der Maschinenaufstellung einen nicht unerheblichen Platzbedarf beansprucht, sind die genannten Züge relativ kostspielig. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung vorzuschlagen, die diese Nachteile vermeidet und einen   einfachen Arbeitsablauf gewährleistet, Erfindungsgemäss   gelingt dies nun dadurch, dass Schere und Biegemaschine nebeneinander angeordnet sind und sowohl der Schere wie auch der Biegemaschine je eine Ablagebahn zugeordnet ist, wobei zwischen den im wesentlichen gerade und parallel zueinander verlaufenden Ablagebahnen vorzugsweise mehrere, die beiden Ablagebahnen verbindende Verschiebebahnen od. dgl. vorgesehen sind. 



   Dank dieses Vorschlages ist es möglich, die gesamte Anlage auf einem relativ kleinen Raum unterzubringen, wobei zusätzlich noch ein arbeitstechnischer Vorteil insofern geltend gemacht werden kann als geschnittenen Eisen mit jenem Ende zur Biegemaschine gelangen, wo sie bündig sind, so dass das Ausrichten derselben sich erübrigt. Die Richtung des Arbeitsflusses und des Transportes stellt sich bei der erfindungsgemässen Einrichtung nun wie folgt dar : Schneidemaschine, Ablagebahn, Verschiebung der abgelängten Stücke quer zur Ablagebahn zur Biegemaschine, Biegemaschine und Fertiglager. 



   Nach einem weiteren erfindungsgemässen Merkmal ist vorgesehen, dass die gegenseitigen Abstände der die Ablagebahnen verbindenden Verschiebebahnen   od. dgl.   unterschiedlich sind, wobei zweckmä- ssigerweise der Abstand mit der Entfernung von der Schere bzw. der Biegemaschine sich vergrössert, so dass, bezogen auf die gesamte Länge der Ablagebahnen, einige Verschiebebahnen eingespart werden können. 



   Auf einfache Weise lässt sich die Verschiebung der abgelängten Stücke dadurch erzielen, dass die Verschiebebahn als gleisartige Führung zur Aufnahme mindestens eines Transportwagens ausgebildet ist. 



   Um die Erfindung in ihrem gesamten Aufbau anschaulich darzustellen, wird ein Ausführungsbeispiel derselben an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, ohne jedoch dadurch die Erfindung auf eben dieses Ausführungsbeispiel einzuschränken. Es zeigen : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Fig. l die Einrichtung schematisch im Grundriss ; Fig. 2 die Verschiebebahn in Seitenansicht und die
Fig. 3 in Ansicht gemäss der Blickrichtung des Pfeiles A. 



   Unmittelbar an das   Halbzeuglager-l-,   in dem vorzugsweise auf treppenartigen Gestellen die
Torstähle gelagert sind, schliesst die Schneidemaschine oder Schere-20-an, mit der die Stähle auf die gewünschte und erforderliche Länge abgeschnitten werden. Der Schere-20-ist eine Ablagebahn - zugeordnet, die im wesentlichen aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Winkelprofil-   schienen -2'und 2"-- besteht,   die als Lager für frei drehbare   Rollen -4-- dienen.   Scherentisch und
Ablagebahn-2-entsprechen einander bezüglich ihrer Höhe. Seitlich neben der Schere-20-steht die   Biegemaschine-5-una   der Biegetisch-6-. 



   DerBiegemaschine --5-- ist ebenfalls eine Ablagebahn-7-zugeordnet, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau der bereits erwähnten Ablagebahn-2-entspricht. Bezüglich ihrer Höhe sind Biege-   tisch-5-und Ablagebahn-7-einander   angeglichen. Zwischen den beiden mit Abstand voneinander angeordneten Ablagebahnen-2 und 7-liegen nun die   Verschiebebahnen-8-, die in ihren End-   bereichen der jeweiligen Höhe der   Ablagebahn-2, 7- angepasst   sind. Die gegenseitigen Abstände der
Verschiebebahnen sind   unterscniedlich,     u. zw.   vergrössern sich die Abstände --2,a',a"-- usw. mit zu nehmender Entfernung der Verschiebebahnen-8-von der Schere-20-bzw. von der Biegemaschine-5-.

   Der durch die vorschlagsgemässe Anordnung gegebene Arbeitsfluss ist durch die   Pfeile-B,   C und D-angedeutet. 



   Für die konstruktive Gestaltung der   Verschiebebahnen-8-bieten sich   selbstverständlich diverse   zubringen. wobei zusätzlich noch ein   arbeitstechnisches Vorteil insofern geltend gemacht werden kann als die Transportwägelchen ausgebildet sein oder aber als umlaufende Transportbänder oder Transportketten, die dabei zweckmässig mit Mitnehmern für die abgelängten Stähle bestückt sind. Im Falle der Verwendung von Transportketten oder Transportbändern können zu deren Antrieb selbsttätig arbeitende Schrittschaltwerke oder aber manuell gesteuerte Motoren vorgesehen sein. 



   Eine in ihrem Aufbau besonders einfache und daher kostensparende Verschiebebahn, die darüber hinaus noch ein Höchstmass an   Betriebssicherheit gewährleistet,   ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Sie ist im wesentlichen als gleisartige Führung zur Aufnahme mindestens eines Transportwagens ausgebildet. 



  Jede dieser   Verschiebebahnen -8- besteht   dabei aus einem oberen Teil-8'-und einem unteren 
 EMI2.1 
 jeder Teil für1, 5 cm/m. Das   Schienenpaar -10, 10'-,   das senkrecht unterhalb des   Schienenpaares-9, 9-liegt,   hat ebenfalls ein Gefälle, beispielsweise von zirka 3 cm/m, doch neigt sich dieses Gefälle nun gegen die der   Schere-2-zugeordnete Ablagebahn-2-.   Die die Verschiebebahn bildenden Schienenpaare-9, 9' und   10,   10'-- sind bei der   Ablagebahn-2-bis   in den unterhalb der Rollen-4-dieser 
 EMI2.2 
 teren Schienenpaares-10, 10'- korrespondierend zum Verlauf-16-nach oben wendet.

   Die Schienenpaare der Verschiebebahnen-8-dienen als gleisartige Führungen für kleine Rollwagen-18-, wobei zweckmässigerweise für jede Verschiebebahn --8-- mindestens zwei Stück vorgesehen werden. 
 EMI2.3 
 tigen Haken-22, 23- bestehen, wobei die einzelnen Haken-22, 23- mittels einem im wesentlichen parallel zu den Ablagebahnen-2 und 7-- verlaufenden Gestänge --24,25-- betätigbar sind. Das obere Schienenpaar-9, 9'- und die Ablagebahnen-2 und 7-bzw. die Höhe der Rollwagen-18-ist so aufeinander abgestimmt, dass in den beiden Endstellungen der Rollwagen auf dem oberen Schienenpaar die Höhe des Wagenplateaus der durch die Rollen gegebenen Höhe der Ablagebahnen entspricht.

   Die Ablagebahn-7-und das Ende des   Schienenpaares-9, 9'-sind   gegeneinander so angeordnet, dass der an der Auflagebahn-7-anliegende und durch den Haken --23-- gehaltene Wagen --18-- mindestens mit 

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 einem Teil seiner Länge auf dem nach unten gerichteten Bereich-16-des Schienenpaares-9, 9'-sich befindet. 



   Der Arbeitsablauf spielt sich nun wie folgt   ab :   
 EMI3.1 
 



   Die sich in der Regel über mehrere Verschiebebahnen erstreckenden Stähle werden nun, abermals manuell, von den Wagen auf die   Ablagebahn-7-gezogen,   von wo sie nun einzeln der Biegemaschine-5-zugebracht werden. Sind die   Wagen-18-entladen,   so werden zentral die Arretierungsha- 
 EMI3.2 
 



   Es ist offensichtlich, dass die erfindungsgemässe Konstruktion infolge ihres klaren, übersichtlichen und einfachen Aufbaues absolut betriebssicher und einfach zu bedienen ist ; dass die Einrichtung als solche einen relativ geringen Platzbedarf beansprucht ; dass die manuelle Verlagerung des Torstahles auf ein Mindestmass reduziert worden ist, obgleich auf den Einsatz kostspieliger elektromechanischer Züge verzichtet wurde und dass die geschnittenen Eisen mit jenem Ende an der Biegemaschine ankommen, wo sie bündig liegen, so dass das Ausrichten der Eisen eingespart werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Biegen von Baustählen, bestehend aus mindestens einer Schere, einer Biegemaschine und mindestens einer vorzugsweise mit Rollen ausgestatteten Ablagebahn für die zugeschnittenen Stähle, dadurch gekennzeichnet, dass Schere (20) und Biegemaschine (5) nebeneinander angeordnet sind und sowohl der Schere wie auch der Biegemaschine je eine Ablagebahn (2, 7) zugeordnet ist, wobei zwischen den im wesentlichen gerade und parallel zueinander verlaufenden Ablagebahnen vorzugsweise mehrere, die beiden Ablagebahnen verbindende Verschiebebahnen (8) od. dgl. vorgesehen sind. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. der Entfernung von der Schere (20) bzw. der Biegemaschine (5) sich vergrössert.
    . 1. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h net, dass die Verschiebebahn (8) als gleisartige Führung zur Aufnahme mindestens eines Transportwagens (18) ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebebahn (8) zwischen den beiden Ablagebahnen (2, 7) ein Gefälle aufweist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebebahn aus zwei, bezüglich des Gefälles gegenläufigen Teilen (8', 8") besteht.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, bezüglich ihres Gefälles gegenläufigen Teile (8', 8") übereinander liegen.
    8. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verschiebebahn (8) bildenden Schienen (9, 9', 10, 10') im Bereich der der Schere (20) zugeordneten Ablagebahn (2) mindestens bis in den unterhalb der Rollen (4) dieser Bahn (2) liegenden Bereich geführt sind.
    H. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der oben <Desc/Clms Page number 4> liegenden Schienen (9, 9') kreisbogenförmige Vertiefungen (12) besitzt.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der oben liegenden Schienen (9, 9') im Bereich der der Biegemaschine (5) zugeordneten Ablagebahn (7) nach unten gerichtet ist, vorzugsweise in einem bogenförmigen Verlauf (16) und der Endbereich der unten liegenden Schienen (10, 10') eine zu diesem Verlauf korrespondierend ausgebildete und mit Abstand von der oberen Schiene geführte Biegung (17) besitzt.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ablagebahnen (2, 7) Arretiervorrichtungen (22, 23) für die Transportwagen (18) angeordnet sind.
    12. Einrichtung nach Anspruchll, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtungen zentral betätigbar sind.
    13. Einrichtung nach Anspruch 1h. dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung aus schwenkbar gelagerten, zwischen den beiden Schienen (9, 9') einer Verschiebebahn (8) durchgreifenden bügelartigen Haken (22, 23) besteht und die einzelnen Haken mittels eines im wesentlichen parallel zu den Ablagebahnen verlaufenden Gestänges (24, 25) betätigbar sind.
    14. EinrichtungnacheinemdervorstehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dassdie Höhe des Plateaus des an einer Ablagebahn anliegenden Wagens der durch die Rollen der Ablagebahn gegebenen Höhe annähernd entspricht.
    15. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der an der der Biegemaschine (5) zugeordneten Ablagebahn (7) anliegende Rollwagen (18) mindestens mit einem Teil seiner Länge auf dem nach unten gerichteten Bereich (16) der oben liegenden Schienen (9, 9') sich befin- det.
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