<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung von Hydroxypivalinsäureestern
EMI1.1
Polyesterfasern aus Pivalolacton sowie als Bestandteile von Esterschmiermitteln und Alkydharzen verwendet werden.
An sich ist die Hydroformylierung von Methacrylsäureestern schon bekannt. So beschrieben Fal- be, Huppes und Korte in Chemische Berichte 97[1964], S. 866, dass bei der Hydroformylierung von Methacrylsäure-methylester in Gegenwart eines Kobaltkatalysators 51% ct-Methyl-y-butyrolacton er-
EMI1.2
rungen keine quaternären Kohlenstoffatome gebildet werden.
Es wurde nun gefunden, dass unter bestimmten Reaktionsbedingungen trotzdem eine a-Hydroformylierung des Methacrylsäureesters stattfindet unter Bildung eines quaternären a-Kohlenstoffatoms.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Hydroxypivalinsäureesters ist dadurch gekennzeichnet, dass man einen Methacrylsäureester bei Temperaturen zwischen 80 und 135 C, insbesondere zwischen 80 und 120 C, und einem Druck von wenigstens 100 at in Gegenwart eines rhodiumhaltigen Katalysators hydroformyliert, und das anfallende Hydroformylierungsprodukt anschliessend zum Hydroxypivalinsäureester hydriert.
Es wurde weiter gefunden, dass dreiwertige organische Phosphorverbindungen wie Trialkylphosphite, Triarylphosphine, Trialkylphosphine, Phospholine, Phospholane und andere 6,7 und 8-gliedrige Phosphacycloalkane die Bildung von a-formylierten Produkten begünstigen. Bevorzugte Phosphorverbindungen sind solche mit 3 Phosphorkohlenstoffbindungen, wie tert.-Phosphine und P-Hydrocarbylphospholine und-phospholane. Die Phosphorverbindung soll möglichst frei von Halogen und insbesondere auch von Schwefel sein. Es wird angenommen, dass die Phosphorverbindung mit dem rhodiumhaltigen Katalysator einen Komplex bildet. Wenn man solche Komplexbildner anwendet, können Hydroformylierungstemperaturen oberhalb 120 C, wie bis 135 C, noch angewendet werden.
Diese Modifikation des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung eines Hydroxypivalinsäureesters ist also dadurch gekennzeichnet, dass man einen Methacrylsäureester bei Temperaturen zwischen 80 und 135 C und einem Druck von wenigstens 100 at in Gegenwart eines rhodiumhaitigen KatalysatorKomplexes mit einer organischen, dreiwertigen Phosphorverbindung hydroformyliert, und das anfallende Hydroformylierungsprodukt anschliessend zum Hydroxypivalinsäureester hydriert.
Im allgemeinen reichen 0, 1-20 Gew.-% der Phosphorverbindung, bezogen auf angesetzten Methacrylsäureester, aus.
Der rhodiumhaltige Katalysator wird vorzugsweise in einer Menge von 0,0001 bis 0,01, insbesondere von 0, 0004 bis 0,004 g-Atomen Rhodium/Mol des Methacrylsäureesters verwendet. Als Katalysator
<Desc/Clms Page number 2>
wird zweckmässig Rhodiumsesquioxyd verwendet, obwohl es auch möglich ist, das Rhodium in anderer Form zuzugeben, z. B. als Rhodiumtrichlorid, als Nitrat, als Sulfat oder auch als Metall. Unter den Hydroformylierungsbedingungen bildet sich eine lösliche, katalytisch aktive Rhodiumcarbonylverbindung bzw. ein Rhodiumcarbonylkomplex mit der dreiwertigen Phosphorverbindung. Man kann die Rhodiumcarbonylverbindung bzw. den Rhodiumcarbonylkomplex auch vorher herstellen und in dieser Form dem Reaktionsgemisch zugeben.
Bei Verwendung eines Trägermaterials sollte die Rhodiumverbindung in einer Menge von etwa 1 bis 40 Gew. -0/0, bezogen auf den Träger, vorliegen.
Der Methacrylsäureester ist vorzugsweise ein Ester eines niedermolekularen Alkanols mit nicht mehr als 3 Kohlenstoffatomen, insbesondere Methacrylsäuremethylester. Die Erfindung ist jedoch ebenfalls anwendbar auf andere Ester der Methacrylsäure, wie Butyl-, Octyl-, Lauryl- und Cyclohexylester.
In dem zur Hydroformylierung verwendeten Synthesegas kann das molare Verhältnis zwischen Kohlenmonoxyd und Wasserstoff zwischen 2 : 1 und l : 4 liegen, wie z. B. l : l. Der Druck des Gases beträgt wenigstens 100 at, insbesondere wenigstens 350 at. Der Maximaldruck wird auf Grund praktischer Überlegungen, wie des zulässigen Autoklavendrucks, gewählt und beträgt z. B. 2000 at. Die Hydrofor-
EMI2.1
und Lösungsmittel befreien. Durch Entspannen des Autoklaveninhaltes zersetzt sich der Katalysator und kann, z. B. durch Abfiltrieren, abgetrennt werden. Eine andere Methode zur Entfernung des Katalysators besteht in einer Behandlung des Hydroformylierungsproduktes mit Wasser - bei erhöhten Temperatu- ren-etwa 5-50 Vol.-% Wasser bei 80-2000C.
Dabei fällt im allgemeinen der Katalysator als ein Gemisch aus metallischem Rhodium und Rhodiumoxyden in der wässerigen Phase aus. Aus dieser Phase kann das Rhodium einfach wieder gewonnen werden, z. B. durch Filtration, es kann ohne weiteres neu verwendet werden. Durch Flash-Verdampfung des Hydroformylierungsproduktes können noch verbleibende Reste rhodiumhaitigen Materials wiedergewonnen werden.
Die Hydrierung des vom Katalysator befreiten Hydroformylierungsproduktes kann in üblicher Weise vorgenommen werden. Geeignete Katalysatoren sind z. B. Raney-Nickel oder-Kobalt und Kupferchromit. Die Bedingungen sind die für Hydrierungen üblichen, z. B. Temperaturen von 20 bis 2000C und Drucke von 1 bis 400 at Wasserstoff.
Wegen der Einfachheit wird die Hydrierung ohne vorherige Entfernung der Rhodiumcarbonylverbindungen aus dem Hydroformylierungsprodukt vorgezogen. Dabei wird die Reaktionstemperatur auf wenigstens 2000C erhöht, jedoch im allgemeinen nicht höher als 250 C, wie z. B. 210 C. Der Synthesegasdruck braucht nicht geändert zu werden, nur soll er nicht unterhalb etwa 100 at, vorzugsweise nicht unterhalb etwa 150 at, absinken. Bei normaler Reaktionsführung, d. h. bei einem Mindestdruck von etwa 200 at in der Hydroformylierungsstufe wird der Druck in der Hydrierstufe von selbst schon genannte Bedingung erfüllen. Der maximale Synthesegasdruck während der Hydrierung ist nicht kritisch, kann z. B. 2000 at oder mehr betragen. Die Hydrierungszeit beträgt z. B. 2 - 20 h.
Allerdings lässt sich diese einfache Hydrierungsmethode nicht anwenden, wenn man Phosphite zur Bildung des komplexen Katalysators benutzt hat. In diesem Falle verwendet man zur Hydrierung des aldehydischen Hydroformylierungsproduktes ein herkömmliches Verfahren, wobei der rhodiumhaltige Katalysator zuerst abgetrennt wird und das Hydroformylierungsprodukt anschliessend, z. B. mit Raney-Nickel und Wasserstoff, hydriert wird.
Nach beendeter Hydroformylierung und Hydrierung wird das Reaktionsgemisch in üblicher Weise aufgearbeitet. Bei der bevorzugten Hydriermethode durch einfache Temperaturerhöhung des Hydroformylierungsgemisches kann man den Autoklaveninhalt abkühlen und entspannen. Man findet dann den Katalysator zersetzt und nahezu quantitativ als Pulver abgesetzt wieder (Kobalt-Katalysatoren bilden unter diesen Umständen leicht Metallspiegel und Verkrustungen). Der Rhodiumniederschlag kann durch Filtration, Abschlämmen u. dgl. leicht entfernt und ohne weitere Behandlung wieder verwendet werden.
Geringe im Rohprodukt noch verbleibende Katalysatormengen zersetzen sich bei der Destillation, gehen jedoch nicht wie die Kobaltcarbonyle mit dem Destillat über. So wurde also weiterhin gefunden, dass beim erfindungsgemässen Verfahren sich umständliche Reinigungsmethoden zur Entfernung von Katalysatorresten erübrigen.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist bei üblichen diskontinuierlichen, halbkontinuierlichen oder kontinuierlichen Verfahrensmethoden anwendbar. Sowohl die Hydroformylierung als auch die Hydrierung
<Desc/Clms Page number 3>
kann durch Probenentnahme aus dem Autoklaven mit anschliessender, z. B. gaschromatographischer Analyse, verfolgt werden.
Mit Ausnahme des Hydroxypivalinsäureäthylesters des Beispiels 1 sind die in den nachfolgenden Beispielen aufgeführten Ester neue Verbindungen.
Beispiel l : a) Man gab 500 g Methacrylsäureäthylester, gelöst in 2500 g Benzol, zusammen mit 0,2 g Rhodiumsequioxyd und 5 g Tributylphosphin, in einen 5 1 Autoklaven. Das Gemisch wurde bei 1200C und 300 at CO/H2 (l : l) hydroformyliert. Nach einer Reaktionszeit von 10 h wurde der Autoklav auf Raumtemperatur abgekühlt und entspannt. Die Katalysatorzersetzungsprodukte wurden ab-
EMI3.1
EMI3.2
EMI3.3
gefunden C 70, 4 H 10,4 b) Nach der Hydrierung mit Raney-Nickel in Methanol bei 1000C und 80 at H2 wurden 87% d. Th.
EMI3.4
- 174, nanalyse für C14H26O3 (242,35) berechnet C 69, 38 H 10, 81 gefunden C 71,2 H 10,9
Massenspektrometrisches Molgewicht = 242.
Beispiel 3 : a) Ähnlich wie in Beispiel 1a) wurden 300 g Methacrylsäure-n-butylester, gelöst in 1200 g Benzol mit 0,2 g Rhz g und 5 g Tributylphosphin bei 120 C und 300 at CO/H (1:1) in 4 h hydroformyliert.
Ausbeute : 91% d. Th. an α-Formylisobuttersäure-n-butylester, Kp10 = 85 C.
Analyse für C9H16O3 (172,17) berechnet C 62, 76 H 9, 36 gefunden C 63,0 H 9,7
EMI3.5
EMI3.6
gefunden C 61,8 H 10,4
Massenspektrometrisches Molgewicht : 174.
Beispiel 4 : a) α-Formylisobuttersäure-n-hexylester wurde in ähnlicher Weise in 84%iger Aus- beute erhalten. Kp 10 = 108 C.
Analyse für C11H20O3 (200,22) berechnet C 65, 97 H 10,07 gefunden C 66, 0 H 10,0
EMI3.7
EMI3.8
EMI3.9
EMI3.10
EMI3.11
<Desc/Clms Page number 4>
HydrierungMassenspektrometrisches Molgewicht 230.
Beispiel 6 : a) a-Formylisobuttersäure-n-laurylester wurde in ähnlicher Weise in piger Ausbeute erhalten. Kp 002 = 147-150 C.
Analyse für C17H32O3 (284,43) berechnet C 71, 78 H 11. 34 gefunden C ze 6 H 11,0
EMI4.1
gefunden C 71, 3 H 11, 6
Massenspektrometrisches Molgewicht 286.
Beispiel 7: a) cx-Formylisobuttersäure-hexahydrobenzylester wurde ähnlich in 59loiger Ausbeu- te erhalten. Kp = 137 - 139 C.
EMI4.2
EMI4.3
gefunden C 67, 7 H 10,4
Massenspektrometrisches Molgewicht 214.
Beispiele 8-27 : In ähnlicher Weise und unter den Bedingungen wie in Tabelle I angegeben, wurde Methacrylsäure-methylester hydroformyliert. Pro Gew.-Teil des Esters wurden 4 Gew. Teile Benzol als Lösungsmittel verwendet. Nur in Beispiel 18 wurde als Lösungsmittel 400 g Tetrahydrofuran/100 g Ester benutzt.
Bei den Beispielen 8 - 26 wurde das Hydroformylierungsgemisch dadurch homogen hydriert, dass man die Reaktionstemperatur einfach erhöhte. Anschliessend wurde das Hydrierungsgemisch in üblicher Weise aufgearbeitet durch Abkühlen, Entspannen, Abfiltrieren und Destillieren. In Beispiel 22 wurde kein Hydroxypivalinsäureester gebildet, sondern blieb die Reaktion auf der Aldehydstufe stehen. Offensichtlich verhindert die Anwesenheit des Phosphits die weitere homogene Hydrierung des Aldehydesters.
Selbstverständlich kann dieser Aldehydester nach Abtrennung des Hydroformylierungskatalysators in üblicher Weise, z. B. mit Raney-Nickel und H2'zum Hydroxypivalinsäure-methylester hydriert werden.
In Beispiel 27 wurde der Autoklav nach beendeter Hydroformylierung (durch Gaschromatographie von Proben feststellbar) abgekühlt und entspannt, das Lösungsmittel abdestilliert und das Hydroformylierungsprodukt fraktioniert destilliert. Ausbeute an α-Formylisobuttersäure-methylester: 94% d. Th., Kp =44 C.
Analyse für C6H10O3 (130) berechnet C 55, 37 H 7,75 gefunden C 55,7 H 7,7
EMI4.4
EMI4.5
Analyse für C6H12O3(132) berechnet C 54,53 H 9,15 gefunden C 54, 3 H 8,7
Tabelle I :
EMI4.6
<tb>
<tb> Methacryl- <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> Hydroxys ureme- <SEP> Reaktions- <SEP> pivalinsäure- <SEP>
<tb> thylester <SEP> Temperatur <SEP> Druck <SEP> dauer <SEP> methylBeispiel <SEP> g <SEP> CO/H2 <SEP> Rh2O3 <SEP> C <SEP> at <SEP> h <SEP> ester
<tb> 8 <SEP> 200 <SEP> 1/1 <SEP> 0,2 <SEP> a <SEP> 80 <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 7 <SEP> 106,6 <SEP> g
<tb> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 4 <SEP> 40, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> (40, <SEP> 5%)
<tb> 9 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> a <SEP> 80 <SEP> a <SEP> 1000 <SEP> a <SEP> 5 <SEP> 93, <SEP> 1 <SEP> g <SEP>
<tb> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 1000 <SEP> b <SEP> 3 <SEP> 71% <SEP> (71%)
<SEP>
<tb> 10 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0,1 <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 1000 <SEP> a <SEP> 0,6 <SEP> 66 <SEP> g
<tb> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 1000 <SEP> b <SEP> 5 <SEP> 50% <SEP> (50%)
<tb>
<Desc/Clms Page number 5>
TabelleI (Fortsetzung):
EMI5.1
<tb>
<tb> Methacryl-Ausbeute <SEP> an <SEP> Hydroxysäureme- <SEP> Reaktions- <SEP> pivalinsäurethylester <SEP> Temperatur <SEP> Druck <SEP> dauer <SEP> methylBeispiel <SEP> g <SEP> CO/H2 <SEP> Rh2O3 <SEP> C <SEP> at <SEP> h <SEP> ester
<tb> 11 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 80- <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 22 <SEP> 54 <SEP> g <SEP>
<tb> Tributylphosphin <SEP> 130
<tb> (TBP) <SEP> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 24 <SEP> 41% <SEP> (61%)
<tb> 12 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1+2,
<SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 80-90 <SEP> a <SEP> 1000 <SEP> a <SEP> 5 <SEP> 94 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 200 <SEP> b <SEP> 1000 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 71,55 <SEP> (91,5%)
<tb> 13 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0,1+5 <SEP> g <SEP> TBP <SEP> a <SEP> 130 <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 21 <SEP> 74 <SEP> g
<tb> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 11 <SEP> 56% <SEP> (65%) <SEP>
<tb> 14 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1+2,5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 330- <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 97 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 210 <SEP> 410
<tb> b <SEP> 485 <SEP> b <SEP> 8 <SEP> 74% <SEP> (88%)
<tb> 440
<tb> 15 <SEP> 200 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 2+5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 80 <SEP> - <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 7 <SEP> 84g
<tb> Phenylphos- <SEP> 130
<tb> pholin <SEP> b <SEP> 230 <SEP> - <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 20 <SEP> 32% <SEP> (86%)
<tb> 240
<tb> 16 <SEP> 100 <SEP> 1/2 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 400 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 109 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 400 <SEP> b <SEP> 12 <SEP> 83% <SEP> (91%)
<tb> 17 <SEP> 200 <SEP> 1/4 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> g <SEP> TBP <SEP> a <SEP> 130 <SEP> a <SEP> 250 <SEP> a <SEP> 2 <SEP> 152 <SEP> g <SEP>
<tb> b <SEP> 220 <SEP> - <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 10 <SEP> 59su <SEP> (74% <SEP>
<tb> 230
<tb> 18 <SEP> 100 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> g <SEP> TBP <SEP> a <SEP> 130 <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 61 <SEP> g <SEP>
<tb> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 20 <SEP> 47% <SEP> (68%)
<tb> 19 <SEP> 100 <SEP> 1/2 <SEP> 0,
2 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> g <SEP> TBP <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 400 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 75 <SEP> g
<tb> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 400 <SEP> b <SEP> 12 <SEP> 570/0 <SEP> (85%)
<tb> 20 <SEP> 100 <SEP> 1/2 <SEP> 0,1 <SEP> + <SEP> 0,25 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 400 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 95 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 400 <SEP> b <SEP> 12 <SEP> 72% <SEP> (87%)
<tb> 21 <SEP> 100 <SEP> 1/2 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 400 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 194 <SEP> g <SEP>
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 210 <SEP> b <SEP> 400 <SEP> b <SEP> 12 <SEP> 791o <SEP> (88%)
<tb> 22 <SEP> 200 <SEP> 1/1 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 10 <SEP> g <SEP> Tri- <SEP> a <SEP> 150 <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 2 <SEP> -g
<tb> äthylphosphit <SEP> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 2 <SEP> -% <SEP> (80%)
<tb> 23 <SEP> 100 <SEP> 1/4 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 190 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 54 <SEP> g <SEP>
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 240 <SEP> b <SEP> 140 <SEP> b <SEP> 18 <SEP> 41% <SEP> (46%)
<tb> 24 <SEP> 100 <SEP> 1/2 <SEP> 0,1+1,25 <SEP> g <SEP> a <SEP> 110 <SEP> a <SEP> 500 <SEP> a <SEP> 4 <SEP> 94 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 220 <SEP> b <SEP> 500 <SEP> b <SEP> 5 <SEP> 72% <SEP> (82%)
<tb>
<Desc/Clms Page number 6>
Tabelle I (Fortsetzung) :
EMI6.1
<tb>
<tb> Methacryl- <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> Hydroxysäureme- <SEP> Reaktions- <SEP> pivalinsäurethylester <SEP> Temperatur <SEP> Druck <SEP> dauer <SEP> methylBeispiel <SEP> g <SEP> CO/H2 <SEP> Rh <SEP> g <SEP> OC <SEP> at <SEP> h <SEP> ester
<tb> 25 <SEP> 100 <SEP> 1/4 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 130- <SEP> a <SEP> 200 <SEP> a <SEP> 23 <SEP> 40 <SEP> g
<tb> Phenylphos- <SEP> 140
<tb> pholan <SEP> b <SEP> 230 <SEP> b <SEP> 300 <SEP> b <SEP> 11 <SEP> 30, <SEP> 5% <SEP> (32%) <SEP>
<tb> 26 <SEP> 200 <SEP> 1/4 <SEP> 0,2+ <SEP> 5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 120 <SEP> a <SEP> 150 <SEP> a <SEP> 3 <SEP> 23,3 <SEP> g
<tb> TBP <SEP> b <SEP> 240 <SEP> b <SEP> 200 <SEP> b <SEP> 16 <SEP> 9% <SEP> (497lu)
<tb> 27 <SEP> 100 <SEP> a <SEP> 1/2 <SEP> a <SEP> 0, <SEP> 1+ <SEP> 2,
5 <SEP> g <SEP> a <SEP> 110 <SEP> a <SEP> 600 <SEP> a <SEP> 4 <SEP> 120 <SEP> g
<tb> TBP
<tb> b <SEP> 0/1 <SEP> b <SEP> Raney-Nickel <SEP> b <SEP> 80 <SEP> b <SEP> 100 <SEP> b <SEP> 2 <SEP> 94% <SEP> (94%)
<tb>
a = Hydroformylierungsstufe (-%) = Gesamtausbeute an ct-formylierten Produkten, d. h. an b = Hydrierungsstufe den Methylestern der Hydroxypivalinsäure und α-For- mylisobuttersäure.
Beispiele 28-46 : In einem Dauerversuch wurde festgestellt, dass der Hydroformylierungs- katalysator mehrmals neu benutzt werden kann. Dabei wurden (Beispiel 28) 100 g Methacrylsäuremethylester in 400 g Benzol bei 1200C und 200 at CO/H2 (l : l) mit 0, 1 g Rh203 und 2,5 g Tributylphosphin hydroformyliert. Dann wurden-nach Abkühlen und Entspannen-Benzol und Hydroformylierungsprodukte abdestilliert und der Rückstand ohne Zugabe neuen Katalysators wieder verwendet zur Hydroformylierung von 100 g Methacrylsäure-methylester in 400 g Benzol (Beispiele 29-46). Bei Beispiel 45 wurden noch 5 g Tributylphosphin zugesetzt.
Die Ergebnisse sind ersichtlich aus
Tabelle 1I :
EMI6.2
<tb>
<tb> Ausbeute <SEP> an <SEP> a-FormylisobuttersäureBeispiel <SEP> Reaktionszeit <SEP> h <SEP> methylester <SEP> %
<tb> 28 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 85
<tb> 29 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 91
<tb> 30 <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> 89
<tb> 31 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 89 <SEP>
<tb> 32 <SEP> 4. <SEP> 5 <SEP> 81
<tb> 33 <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 84
<tb> 34 <SEP> 4,0 <SEP> 80
<tb> 35 <SEP> 3. <SEP> 0 <SEP> 90 <SEP>
<tb> 36 <SEP> 8,0 <SEP> 91
<tb> 37 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 82
<tb> 38 <SEP> 7. <SEP> 0 <SEP> 83
<tb>
<Desc/Clms Page number 7>
Tabelle H (Fortsetzung) :
EMI7.1
<tb>
<tb> Ausbeute <SEP> an <SEP> α-FormylisobuttersäureBeispiel <SEP> Reaktionszeit <SEP> h <SEP> methylester <SEP> 0/0 <SEP>
<tb> 39 <SEP> 8,5 <SEP> 79
<tb> 40 <SEP> 8,0 <SEP> 78
<tb> 41 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 80
<tb> 42 <SEP> 16,5 <SEP> 81
<tb> 43 <SEP> 16, <SEP> 5 <SEP> 59
<tb> 44 <SEP> 16,5 <SEP> 64
<tb> 45 <SEP> 15,5 <SEP> 63
<tb> 46 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 66
<tb>
EMI7.2
thylester hydriert.
B e i s p i e l e 47 - 55: Die Abhängigkeit der Ausbeute vom Hydrformylierungsdruck geht aus den folgenden Beispielen hervor. Man hydroformylierte 100 g Methacrylsäuremethylester in 400 g Benzol und arbeitete dann den a-Formylisobuttersäure-methylester wie üblich auf. Bei den Beispielen 47 - 50 wurde bei 800C mit 0, 1 g Rhô 3 hydroformyliert, bei den Beispielen 51 - 55 bei 120 - 1300C mit 0, 1 g Rhô 3 + 2,5 g Tributylphosphin.
Die Ausbeuten an α-Formylisobuttersäuremethylester sind :
Tabelle III :
EMI7.3
<tb>
<tb> Druck <SEP> CO/H <SEP> ; <SEP> ; <SEP> (1/1) <SEP> 200 <SEP> 250 <SEP> 300 <SEP> 400 <SEP> 500 <SEP> 1000
<tb> at <SEP> at <SEP> at <SEP> at <SEP> at <SEP> at
<tb> Beispiele <SEP> 47 <SEP> - <SEP> 50 <SEP> 42% <SEP> - <SEP> - <SEP> 48% <SEP> 52% <SEP> 72%
<tb> Beispiele <SEP> 51 <SEP> - <SEP> 55 <SEP> 65% <SEP> 74% <SEP> 80% <SEP> 91% <SEP> - <SEP> 92%
<tb>
EMI7.4
xypivalinsäure-methylester hydriert.
PATENTANSPRÜCHE :
EMI7.5
man einen Methacrylsäureester bei Temperaturen zwischen 80 und 1350C und einem Druck von wenigstens 100 at in Gegenwart eines rhodiumhaltigen Katalysators hydroformyliert und das anfallende Hydroformylierungsprodukt anschliessend zum Hydroxypivalinsäureester hydriert.