<Desc/Clms Page number 1>
Bauelement für Regale
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauelement für Regale und ist im wesentlichen darin gelegen, dass das Bauelement aus drei im Dreieck angeordneten Vertikalstäben besteht, welche in verschiedenen Horizontalebenen durch Stäbe für die Auflage der Regalbretter verbunden sind. Die Vertikalstäbe sind hiebei zweckmässig in den Eckpunkten eines durch den Grundriss der Horizontalstäbe gebildeten rechtwinkeligen, insbesondere gleichschenkeligen Dreiecks angeordnet. Auf diese Weise werden Bauelemente geschaffen, welche in einer grossen Anzahl von Variationen zum Aufbau der verschiedenartigsten Regale verwendet werden können.
Der Grundaufbau aus drei Vertikalstäben bringt den Vorteil mit sich, dass diese Bauelemente stets standsicher aufgestellt werden können und die Horizontalstäbe bilden die Auf-
EMI1.1
die Fachtiefe variiert werden, wobeisich die grössten Vorteile ergeben, wenn die Vertikalstlbe im
Grundriss die Eckpunkte eines rechtwinkeligen gleichschenkeligen Dreiecks bilden. Es können Fächer eingelegt werden, deren Tiefe der Länge der Hypotenuse des Dreiecks entspricht. Es können schmälere Fachbretter eingelegt werden, deren Breite der Länge der Katheten des Dreiecks entspricht, in welchem Falle dann zwei Vertikalstäbe das Fach an den Enden begrenzen und ein Vertikalstab dahinterliegt.
Bei einer solchen Anordnung sind die Fächer über ihre ganze Länge leicht zugänglich und es können auf diese Weise auch Hängeregale geschaffen werden, wobei die Aufhängung unter Vermittlung der hinteren Vertikalstäbe erfolgt. Es können auch an beiden Seiten der Fachbretter zwei Bauelemente hintereinander angeordnet werden, wobei die Breite der Fachbretter der doppelten Länge der Katheten entspricht und es können weiterhin auch in der gleichen Weise abgestufte Regale gebildet werden, welche unten eine grössere Tiefe aufweisen als oben.
Es sind bereits auf einzelnen rahmenartigen Bauelementen zusammengesetzte Baugerüste bekannt, deren Grundform ein dreiseitiges Prisma bildet. Diese einzelnen rahmenartigen Bauelemente werden zur Bildung des Gerüstes zusammengesteckt und zusätzlich noch durch einen Dreiecksrahmen verbunden.
Dieser Dreiecksrahmen dient aber lediglich der besseren Verbindung der rahmenartigen Bauelemente und es ist nicht daran gedacht, diesen Dreiecksrahmen für die Auflage von Brettern zu verwenden, da hiefür eigene Verstrebungen bzw. Vorbauten vorgesehen sind.
Zweckmässig sind die obersten und die untersten Horizontalstäbe in Abstand von den Enden der Vertikalstäbe angeordnet. Dies hat einerseits den Vorteil der Standsicherheit, da unten die Horizontalstäbe vorragen und es wird anderseits der Vorteil erreicht, dass durch aufgeschobene Hülsen mehrere Bauelemente in der Höhenrichtung zur Bildung höherer Regale miteinander verbunden werden können. Es können auch paarweise miteinander verschweisste Hülsen verwendet werden, um zwei nebeneinander stehende Bauelemente miteinander zu verbinden.
Zweckmässig sind je drei ein Dreieck bildende Horizontalstäbe in der gleichen Horizontalebene angeordnet, da auf diese Weise die beste Auflage für die Fächer erreicht wird. Gegebenenfalls könnten die im Grundriss ein Dreieck bildenden Horizontalstäbe auch in verschiedenen Horizontalebenen aufgeteilt sein, da letzten Endes auch ein Horizontalstab zur Auflage eines Faches genügen kann.
Die erfindungsgemässen Bauelemente eignen sich zur Herstellung verschiedener Gestelle, sei es zu Zierzwecken in Wohnungen, in Auslagen usw. oder als ausschliessliche Gebrauchsregale in Keller,
<Desc/Clms Page number 2>
Speicherräumen, Garagen usw.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch veranschaulicht. Fig. 1 und 2 zeigen ein Bauelement, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 einen Grundriss darstellt. Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Aufbau verschiedener Regale unter Verwendung eines Bauelementes nach Fig. 1 und 2.
Das Bauelement nach Fig. 1 und 2 besteht aus drei Vertikalstäben 1, 2 und 3 und Horizontalstäben 4,5 und 6 in drei Horizontalebenen a, b und c, wobei in jeder der. Ebenen a, bund c drei Horizontalstäbe 4,5 und 6 angeordnet sind. Die obere Horizontalebene a und die untere Horizontalebene c liegen in Abstand von den Enden der Vertikalstäbe, so dass diese über diese Ebenen a und c hinausragen und einerseits eine standsichere Dreipunktauflage bilden und dass anderseits mehrere Bauelemente in der Höhenrichtung unter Vermittlung von über diese Enden geschobenen Hülsen aufeinander aufgebaut werden können.
Die Vertikalstäbe 1, 2 und 3 sind an den Eckpunkten eines rechtwinkeligen gleichschenkeligen Dreiecks angeordnet, wobei die Horizontalstäbe 4 und 5 die Katheten und die Horizontalstäbe 6 die Hypotenuse dieses rechtwinkeligen gleichschenkeligen Dreiecks bilden. Die Horizontalstäbe und die Vertikalstäbe bestehen zweckmässig aus Rundmaterial. können aber auch aus Rohren bestehen und gegebenenfalls auch profiliert ausgebildet sein.
Die Bauelemente nach Fig. 1 und 2 können nun verschieden angeordnet werden. Bei der Anordnung nach Fig. 3 entspricht die Breite der Fachbretter 7 der Länge der Katheten 4 bzw. 5. Die Bau-
EMI2.1
und 6 auf.
Fig. 5 zeigt eine Variante mit abgestuftem Regal. Zwei Bauelemente sind voreinander gesetzt und die Breite der beiden Fachbretter 7'entspricht der doppelten Länge der Katheten 4 bzw. 5. Auf die rückwärtigen Bauelemente ist ein weiteres Bauelement aufgesetzt, wobei die Verbindung durch die Enden der Vertikalstäbe 1, 2,3 umgreifende Hülsen erfolgt.
Auf ähnliche Weise kann noch eine grosse Anzahl anderer Varianten geschaffen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bauelement für Regale, dadurch gekennzeichnet, dass es aus drei in Dreieck angeordneten Vertikalstäben (1, 2,3) besteht, welche in verschiedenen Horizontalebenen (a, b, c) durch Stäbe (4,5, 6) in die Auflage der Regalbretter (7) verbunden sind.
2. Bauelement nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstäbe (1, 2, 3) in den Eckpunkten eines durch den Grundriss der Horizontalstäbe (4,5. 6) gebiideten rechtwinkeligen, insbesondere gleichschenkeligen Dreiecks angeordnet sind.