AT262460B - Elektrofilter - Google Patents

Elektrofilter

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AT262460B
AT262460B AT287166A AT287166A AT262460B AT 262460 B AT262460 B AT 262460B AT 287166 A AT287166 A AT 287166A AT 287166 A AT287166 A AT 287166A AT 262460 B AT262460 B AT 262460B
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AT
Austria
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electrostatic precipitator
filter
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nozzles
plate
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AT287166A
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English (en)
Inventor
Eduard Ing Schida
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrofilter 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 besteht in dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel aus Düsenplatten 9 mit Düsen 10 verstellbaren Querschnittes. Die Verstellbarkeit der Querschnitte der Düsen ist in Fig. 1 nicht dargestellt. Die Düsenplatten 9 sind jeweils um eine mittlere Achse 11 in geringem Ausmass schwenkbar und dichten gegen- über im Filtergehäuse angeordneten Dichtleisten 12 ab, so dass die Rohgase durch die verstellbaren Düsen 10 strömen müssen.

   Durch die Verstellbarkeit der Querschnitte der Düsen 10 einerseits und durch die Schwenkbarkeit der Düsenplatten 9   anderseits. können Grösse und Richtung der Geschwindig-   keit des Rohgases so beeinflusst werden, dass eine Geschwindigkeitsverteilung über den gesamten Querschnitt des elektrostatischen Feldes und über praktisch die ganze wirksame Filterlänge 48 erreicht wird, die einen optimalen Entstaubungsgrad des Gesamtfilters ergibt. Wie bereits erwähnt, wird dies bei horizontaler Gasströmung durch das Filter vorzugsweise dadurch erzielt, dass in den von den Staubabsetztrichtern 6 am weitesten entfernten Gasschichten die höchste Strömungsgeschwindigkeit 13, dagegen in den mittleren Schichten eine mittlere Geschwindigkeit 14 und in den untersten Schichten die geringste Geschwindigkeit 15 vorgesehen wird.

   Gemäss der Erfindung sind vor dem Austritt der Gase aus dem Elektrofilter 1 Messeinrichtungen 16 für die Strömungsgeschwindigkeit der Gase vorgesehen. Die von diesen Messeinrichtungen 16 erzeugten Impulse bewirken über Impulsleitungen 17 sowohl die Verschwenkung der Düsenplatten 9 um ihre Drehachse 11 als auch eine Verstellung der Durchtrittsquerschnitte der Düsen 10 in den Düsenplatten 9. Auf diese Weise kann die Wirkung der gesamten Regeleinrichtung jederzeit korrigiert und   den tatsächlichen Strömungsver-     häItnissen   im Elektrofilter so angepasst werden, dass der günstigste Abscheidegrad des Gesamtfilters erzielt wird. 



   Da das erfindungsgemässe Elektrofilter auch für Gaserzeugungsanlagen mit variabler Gaserzeugung eingesetzt wird, ist es von grosser Bedeutung, die einzelnen Regeleinrichtungen von Geschwindigkeitsmesseinrichtungen 16 zu steuern, um eine optimale Staubabscheidung auch im Teillastbereich zugewährleisten. Bei der Steuerung der Geschwindigkeit kommt es hiebei nicht auf numerische Grössen an, sondern auf Verhältnisgrössen der einzelnen Geschwindigkeitsströme untereinander. Es ist sehr schwer, in extremen Fällen bei einem Elektrofilter keine Umkehrströmungen zu haben, so dass die eigentliche Fil- 
 EMI2.1 
 impuls) und/oder Mengenimpuls aufgedrückt wird. 



   In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Elektrofilter gemäss der strichpunktierten Linie 3-3 in Fig. 1 gezeigt. Es gelten dieselben Bezeichnungen wie in Fig. 1. In der Höhenrichtung des Filters sind drei Düsenplatten 9 mit den verstellbaren Düsen 10 übereinander angeordnet. Nebeneinander sind zwei Reihen solcher Düsenplatten 9 vorgesehen, um einerseits auch Strömungsunterschiede der Gase quer zum Filter ausgleichen zu können und um anderseits bei einer grossen Breitenerstreckung des Elektrofilters 1 Düsenplatten 9 in einer im Filter angeordneten Mittelrippe 18 zusätzlich lagern zu können.   JedeDüsenplatte   9 ist mittels ihrer beidenDrehzapfen 19 und 20 in einem Gesamtrahmen schwenkbar gelagert, wobei die Verdrehung über den nach aussen führenden Zapfen 20 mittels geeigneterverstelleinrichtungen erfolgen kann.

   DieDüsenplatten 9 liegen mit ihren Aussenkanten dichtend an den im Filtergehäuse angeordneten Dichtungsleisten 12 an, die so geformt sind, dass die Schwenkbarkeit der Düsenplatten 9 und die Dichtheit in allen Schwenkstellungen gewährleistet ist. Die Verstellbarkeit der Durchtrittsquerschnitte der Düsen 10 ist auch in Fig. 2 nicht dargestellt. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel für die Verstellbarkeit der Düsen 10 gemäss den Fig. l und 2. In diesem Fall besteht die gesamte Düseneinrichtung aus zwei aneinanderliegenden, parallel gegeneinander verschiebbaren Lochplatten 21 und 22. An Stelle der Bohrungen 23 können die Platten 21 und 22 auch geeignet geformte Schlitze haben. Die Platte 21 ist grösser als die Platte 22 und dichtet mit   ihren Aussenkanten   gegenüber den in Fig. 3 und   4 nicht gezeigten Dichtungs-   leisten 12 des Filtergehäuses ab. Die Platte 21 trägt ausserdem an ihren beiden Schmalseiten 24 zwei hohle Drehzapfen 25 und 26, die in geeigneten Lagern 27 und 28 im Gehäuse des Elektrofilters 1 drehbar gelagert sind.

   Die kleinere Lochplatte 22 trägt an ihren Schmalseiten 29 Fortsätze 30 und 31, die in den Hohlzapfen 25 und 26 der Lochplatte 21 verschiebbar geführt sind. Die Verstellung der Durchtrittsquerschnitte der Lochplatte 21 erfolgt durch axiale Verschiebung der Lochplatte 22 gegenüber der Platte 21, indem die am Fortsatz 31 befestigte Zahnstange 32 durch ein Zahnritzel 33 und eine Verstelleinrichtung 34 verschoben wird. Die Verschwenkung beider Lochplatten gemeinsam zum Zweck der Richtungsänderung des Rohgases beim Durchtritt durch die freien Querschnitte erfolgt beispielsweise über den nach aussen verlängerten hohlen Drehzapfen 26 mittels eines Zahnrades 35. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> nadeln (38) entsprechenden Öffnungen (43) gebildet ist und die Lochplatte (42) auf die Gitterplatte (36) zu und von ihr wegbewegbar ist, wobei die Düsennadeln (38) in die Öffnungen (43) eingreifen und so die freien Durchtrittsquerschnitte für die Rohgase veränderbar sind.
    10. Elektrofilter nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtungen (8) von Geschwindigkeitsmesseinrichtungen (16) selbsttätig steuerbar sind, die im Abscheideraum in der Nähe des Filteraustrittes angeordnet sind.
AT287166A 1966-03-25 1966-03-25 Elektrofilter AT262460B (de)

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