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Vorrichtung zur selbsttätigen Fernüberwachung und
Anzeige des Reifendrucks bei Kraftfahrzeugen
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dem rollendenBetriebsstellung (geringe Druckabnahme) vorzugsweise über eine geteilte Schleifringanordnung ein Blinklicht erzeugt wird und dass bei gefährlichem Druckverlust in einer dritten Betriebsstellung ein Dauerlicht höherer Intensität erzeugt wird. Diese Schaltfolge kann jedoch auch z. B. derart abgewan- delt werden, dass bei Normaldruck ein Glimmkontrollicht sichtbar ist und bei geringem Druckverlust ein helles Dauerlicht erkennbar wird, während bei hohem, gefährlichem Druckverlust die Anzeigelampe abwechselnd hell und dunkel blinkt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine schematische Schaltung der Reifendrucküberwachungsanlage, Fig. 2 die Kontakte des Drucksignalgebers in vier verschiedenen Schaltstellungen, Fig. 3 einen Schnitt eines erfindungsgemässen
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und 6 schematische Skizzen, welche die einzelnen Schaltstellungen des erfindungsgemässen Gebers ver- anschaulichen.
Der in der Überwachungsanlage angeordnete Drucksignalgeber umfasst die in der Schaltung gemäss
Fig. 1 durch den strichpunktiert gezeichneten Kasten 11 umschlossenen Elemente. Anschlussklem- men 12 bzw. 13 des Gebers sind elektrisch mit Schleifringsegmenten 14, 15 verbunden, die mit dem Rad umlaufen und, wie weiter unten im einzelnen beschrieben, mit einer Bürste 16 zusammen- wirken, die elektrisch über ein Signallämpchen 17 an die Batterie 18 angeschlossen ist. Eine weitere Anschlussklemme 19 des Gebers 11 ist an Masse geschaltet.
Der Geber 11 weist gemäss Fig. 1 einen unter der Wirkung des Luftdrucks im Reifen beweglichen
Kontaktarm 20 auf, der mit Kontaktfedern 21, 22 und 23 bzw. deren Kontaktstücken zusammen- wirkt, wobei die aus Fig. 2 ersichtlichen definierten Sehallstellungen möglich sind. Die Schaltstel- lung I entspricht dem Normaldruck (Dauer-Glimmlicht), die Schaltstellung II entspricht gerin- gem Druckverlust (Blinklicht) und die Stellung III entspricht gefährlichem Druckverlust (Dauer- licht).
Die Kontaktfeder 21 ist über einen Vorwiderstand 24 mit der Anschlussklemme 12 und über einen Vorwiderstand 25 mit der Anschlussklemme 13 verbunden. Die Kontaktfedern 22 bzw. 23 sindüber Leitungen 25 bzw. 27 unter Überbrückung der Widerstände 24 bzw. 25 an die Anschluss- klemmen 12 bzw. 13 angeschlossen.
In der Schaltstellung I (Fig. 2) fliesst über beide Schleifringsegmente 14 und 15 ein durch die
Vorwiderstände 24 bzw. 25 reduzierter Strom, so dass die Lampe 17 nur glimmt und die Betriebsbereitschaft der Anlage anzeigt.
Inder Scha1tstellung Ha istderMassekontaktanschluss 19 über den beweglichen Schaltarm 20 und die Kontaktfeder 22 unmittelbar mit der Klemme 12 verbunden, während die Klemme 13 noch über den Vorwiderstand 25 über die Kontaktfeder 21 an Masse liegt. Hiedurch ergibt sich bei Drehung des Rades ein Blinken, u. zw. liegt an dem Lämpchen 17 abwechselnd die volle und die reduzierte Spannung.
In der Schaltstellung IIb liegt abwechselnd die volle Spannung und die Spannung 0 an der Kontrollampe, wodurch ein ausgeprägtes Blinken zustandekommt.
In der Schaltstellung III sind beide Anschlussklemmen 12,13 über die Kontaktfedern 22, 23 unter Kurzschluss der Widerstände 24, 25 und den Schaltarm 20 an den Massekontakt 19 angeschaltet, so dass ein Dauerlicht erzeugt wird, wobei an der Glühlampe 17 ununterbrochen die volle Spannung liegt.
In einer vereinfachten Ausführungsform können die Vorwiderstände 24, 25 mit ihren gemäss Fig. l an 21 liegenden Enden dauernd an Masse 19 gelegt werden. Hiedurch wird bewirkt, dass die Schaltstellung IIb nicht zustandekommt, sondern während der Schaltstellung II ständig die Kon- trollampe abwechselnd (je 1800 des Schleifringes entsprechend) an voller Spannung und an durch den Spannungsabfall an den Vorwiderständen verminderter Spannung liegt.
Die Fig. 3-6 veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des in Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten Drucksignalgebers. Dieser besteht aus einem napfförmigen Gehäuse 28 mit einem Aussenflansch 29, der eine Membran 30 trägt. Der Einbau des Drucksignalgebers in einem Loch am Grund der in Fig. 3 schematisch angegebenen Felge 100 erfolgt derart, dass die Mittelachse des zylindrischen Gehäuses im wesentlichen radial bezüglich des sich drehenden Rades verläuft. Der Flansch 29 ruht innen auf dem Felgenkranz und die Membran 30 ist dem Reifendruck ausgesetzt, u. zw. entweder unmittelbar (schlauchloser Reifen) oder mittelbar über den Schlauch, der auf der Membran 30 aufliegt.
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