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Verbessertes, schaumerzeugendes Konzentrat für Feuerlöschzwecke
Die Erfindung betrifft ein verbessertes, schaumerzeugendes Konzentrat für Feuerlöschzwecke auf der Basis von alkoxylierten Alkylsulfatsalzen der Formel
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Alkohole beruht. Das kationische Ammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Alkanolamin- rest X des Schaumbildners wird vorzugsweise aus der Gruppe Ammonium, Magnesium, Kalzium, Ka- lium, Natrium, Monoäthylamin, Diäthanolamin und Triäthanolamin genommen, während für den stabi- lisierenden Zusatz z. B. Lauryl- oder Myristylalkohol in Frage kommen.
Die stabilisierenden Zusätze verbessern das Wasserrückhaltevermögen des Schaumes, d. h. sie ver- mindern die Geschwindigkeit, mit der das Wasser von der Schaummasse abläuft. Wenn das Wasser über eine längere Zeitspanne zurückgehalten wird, so kann der Schaum auch über grössere Entfernungen vor- getrieben werden, ohne an Löschwirksamkeit zu verlieren.
Ein typisches Konzentrat bekannter Art besteht aus einer wässerigen Lösung des Schaumbildners, die I etwa 60 - 25 Gew, -0/0 des Schaumbildners enthält. Zur Erzielung der gewünschten Ablaufgeschwindig- keit ist der Stabilisierungszusatz in einer Menge dieser wässerigen Lösung zugesetzt, dass in dem Kon- zentrat etwa 1-10 Gew.-% Stabilisierungszusatz enthalten sind. Zur Bildung der eigentlichen schaum- erzeugenden Lösung wird dann weiter Wasser zugesetzt, so dass die Lösung etwa 3-6 Gew.- Konzen- trat enthält.
Die Herabsetzung der Ablaufgeschwindigkeit des Schaumes durch Erhöhung der Konzentration des stabilisierenden Zusatzes war mit einer Zunahme des Schaumgewichtes verbunden. Da die Leichtigkeit, mit der die Schaummasse vorgetrieben werden kann, in unmittelbarer Abhängigkeit von ihrem Gewicht steht, wurde normalerweise eine mittlere Ablaufgeschwindigkeit eingestellt, so dass der gebildete Schaum über ein Gewicht verfügt, das für einen relativ leichten Vortrieb geeignet war.
Demgemäss war es also notwendig, bei der Einstellung der gewünschten Ablaufgeschwindigkeit das
Schaumgewicht in Betracht zu ziehen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Konzentrate lag in deren geringer Beständigkeit gegenüber niedrigen Temperaturen, wie sie bei kaltem Wetter gegeben sind. Die Schaumbildner wurden aus der
Lösung ausgefällt, wenn die Lagertemperatur zu niedrig wurde. In der Regel mussten daher die Konzen- trate in Innenräumen gelagert werden, wo eine Temperaturkontrolle möglich war.
Die angestrebten Merkmale von guten schaumerzeugenden Konzentraten sind wie folgt :
1. Sie müssen in der Lage sein, relativ leichtgewichtige Schäume zu erzeugen, die leicht an die
Feuerstelle vorgetrieben werden können.
2. Sie müssen einen Schaum erzeugen, der eine Ablaufgeschwindigkeit besitzt, die durch den Zu- satz eines Stabilisierungsmittels eingestellt werden kann.
3. Die Konzentrate müssen in Innenräumen und im Freien lagerfähig sein, d. h. sie müssen einen einstellbaren Gefrierpunkt aufweisen.
4, Sie müssen in der Lage sein, Schäume zu erzeugen, deren Gewichte relativ konstant bleiben, unabhängig von der Konzentration des Stabilisierungsmittels.
5. Sie müssen eine Viskosität besitzen, die nahe an die von Wasser herankommt, bei welcher die
Konzentrate leicht gepumpt werden können.
Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes schaumerzeugendes Konzentrat für Feuerlöschzwecke der eingangs genannten Art zu schaffen, das hinsichtlich dieser angestrebten Merkmale den bekannten ver- gleichbaren Produkten überlegen ist.
Die praktische Erfahrung hat gezeigt, dass durch den Zusatz des erfindungsgemässen Ausgleichsmit- tels, der im weiteren der Einfachheit halber"Ausgleichszusatz genannt wird, sich Schäume erzeugen lassen, die tatsächlich eine wesentliche Überlegenheit hinsichtlich der oben angeführten Merkmale aufweisen. So ergeben sich ausgezeichnete Schäume, etwa bei Verwendung von Ammoniumlauryläther- sulfat oder Natrium-, Kalzium- und Kaliumlauryläthersulfat und Magnesiumlauryläthersulfat, einem stabilisierenden Zusatz und dem erfindungsgemässen Ausgleichszusatz.
Erfindungsgemäss können nunmehr Schäume erzeugt werden, die im Gewicht niedriger sind und die niedere Ablaufgeschwindigkeiten besitzen. Es wurde z. B. festgestellt, dass durch Zugabe erfindungsge- mässer Ausgleichszusätze zu einem schaumerzeugenden Konzentrat das Gewicht des sich ergebenden
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allel zu der Abnahme des Schaumgewichtes geht eine Abnahme der Ablaufgeschwindigkeit des entstandenen Schaumes.
Wenn jedoch die Konzentration des Ausgleichszusatzes gesteigert wird über etwa 150 mg/100 ml schaumerzeugende Lösung hinaus, werden die Gewichte des sich ergebenden Schaumes ausgeglichen, d. h. sie bleiben relativ konstant, im wesentlichen unabhängig von der Konzentration des stabilisierenden Zusatzes, der in Abwesenheit der erfindungsgemässen Ausgleichszusätze bekanntlich eine Steigerung des Schaumgewichtes mit Erhöhung seiner Konzentration hervorruft.
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Der erfindungsgemässe Ausgleichszusatz ist also in zweierlei Hinsicht nützlich, nämlich er kann verwendet werden, um das Schaumgewicht herabzusetzen, falls dies gewünscht wird, und er kann weiterhin verwendet werden, um das Schaumgewicht zu nivellieren. Es ist somit nunmehr möglich, voll den Vorteil einer Herabsetzung der Ablaufgeschwindigkeit durch Zusatz des Stabilisierungsmittels auszunutzen, ohne den Nachteil eines gesteigerten Schaumgewichtes in Kauf nehmen zu müssen. Es ist ferner festzustellen, dass bei einer gegebenen Konzentration des Stabilisierungszusatzes eine Zunahme der Konzentration des erfindungsgemässen Ausgleichszusatzes auch eine Herabsetzung der Ablaufgeschwindigkeit bewirkt, wie noch gezeigt werden wird.
Die Konzentrate der Erfindung erzeugen, wenn sie geschüttelt werden, einen sehr unstabilen Schaum, dessen Blasen sich schnell vereinigen und zusammenfallen. Die schlechte Schäumung der erfindungsgemässen Konzentrate wird auf die Anwesenheit des Ausgleichszusatzes zurückgeführt. Das heisst, dass In den Konzentraten der Ausgleichszusatz in wesentlicher Menge vorliegt und das Schäumen mindert. Wenn jedoch die Konzentration des Ausgleichszusatzes durch Zusatz von Wasser herabgesetzt wird, wie dies bei der Herstellung der den Schaum erzeugenden Lösung getan wird, wirkt der Ausgleichszusatz nicht auf die Schaumfähigkeit ein, da-wie gezeigt werden wird-ausgezeichnete Schäume tatsächlich erzeugt werden können.
Die erfindungsgemässen Konzentrate besitzen also das angestrebte Merkmal, dass sie selbst schlechte Schäumer sind und daher gut gehandhabt werden können, d. h. in Fässer oder Tankwagen u. dgl. gegossen und transportiert werden können ohne Gefahr einer Erzeugung von unerwünschtem Schaum.
Der Ausdruck"Aktivität"Ist definiert als die Menge des Schaumbildners, welche in dem schaumerzeugenden Konzentrat anwesend ist, ausgedrückt in Gew.-%. Der Ausdruck"Zumischungsrate"ist definiert als die Menge des schaumerzeugenden Konzentrats, die in der schaumerzeugenden Lösung anwesend ist, ausgedrückt inGew.-%, DerAusdruck"Endaktivität"ist definiert als die Menge des Schaumbildners, die in der schaumerzeugenden Lösung vorliegt, ausgedrückt in Gew.-%, und entspricht dem Produkt aus der Aktivität des Konzentrats und der Zumischungsrate der schaumerzeugenden Lösung.
Versuche haben gezeigt, dass wenn die bekannten Konzentrate aus Ammoniumlauryläthersulfat, Laurylalkohol und Wasser benutzt werden, die Leistungsfähigkeit der bekannten schaumerzeugenden Vorrichtungen berührt wird, wenn die Endaktivität des Schaumbildners etwa 0,25 Gel.-% erreicht, bezogen auf die bevorzugte Zumischungsrate von 1, 5 Gew. -0/0. Demgemäss beträgt die minimalmögliche Aktivität des Konzentrats, bezogen auf eine Endaktivität von 0,25 Gel.-% und eine Zumischungsrate von 1, 5 Gew.-lo, etwa 16, 7 Gew.-%.
In der Erfindung zeigen die Konzentrate, bestehend aus Ammoniumlauryläthersulfat, Laurylalkohol, einem Ausgleichszusatz und Wasser ähnliche Ergebnisse, d. h. die minimale Aktivität des Konzentrats liegt bei etwa 16,7 Gew.-%. Wenn jedoch das Ammoniumlauryläthersulfat ersetzt wird durch Magnesiumlauryläthersulfat, wird die Leistungsfähigkeit der schaumerzeugenden Vorrichtung nicht berührt, bis die Endaktivität etwa 0,15 Gew, -0/0 erreicht. Die praktisch minimale Aktivität des schaumerzeugenden
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Die schaumerzeugenden Konzentrate sind fähig, ausgezeichnete Schäume zu erzeugen, u. zw.
mit Wasser von unterschiedlicher Härte, wobei diese so hoch sein kann wie die von Meerwasser, Die Erfindung kann daher leicht angepasst werden zur Verwendung auf See, da Meerwasser als Wassermedium zur Erzeugung des Schaumes benutzt werden kann.
Zusätzlich zu den vorgenannten Verwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemässen schaumerzeugenden Konzentrate ist es ferner möglich, die erzeugten Schäume zur Entgiftung von Einschlüssen durch Entfernung von radioaktiven Teilchen aus der Luft zu verwenden, indem das Luftvolumen, welches das radioaktive Material enthält, in die Bläschen während einer ausreichenden Zeitspanne aufgesaugt wird, um ein Anfeuchten der Teilchen zu bewirken. Wenn dann die Bläschen platzen oder ablaufen, begleiten die angefeuchteten Verunreinigungen die flüssige Phase und werden auf den Boden des Einschlusses herabgespült und damit überführt, im wesentlichen vollständig, aus einer Luftdispersion in eine Oberflächenansammlung, die leicht weggewaschen werden kann.
Demgemäss besitzt die Erfindung folgende wesentliche Vorteile :
Sie liefert schaumerzeugende Konzentrate, die als einen wesentlichen Zusatz einen Ausgleichszusatz enthalten und Schäume von leichterem Gewicht erzeugen als bislang möglich war. Daher sind die sich ergebenden Schäume wesentlich leichter vorwärtszutreiben und können zu der Feuerstelle viel schneller vorwärtsgetrieben werden als die bislang verfügbaren Schäume,
Die schaumerzeugenden Konzentrate mit dem erfindungsgemässen Ausgleichszusatz erzeugen
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Schäume mit Ablaufgeschwindigkeiten, die niedriger sind als die von bislang verfügbaren Schäume.
Daher können nunmehr Schäume erzeugt werden, die einen höheren Anteil an Wasser enthalten und daher wirkungsvoller bei der Feuerlöschung sind.
Der erfindungsgemässe Ausgleichszusatz in den schaumerzeugenden Konzentraten erniedrigt die Gefrierpunkte der Konzentrate. Daher können Zusammensetzungen der erfindungsgemässen, schaumerzeugenden Konzentrate für tiefe Temperaturen geschaffen werden, die im Freien gelagert werden können ohne Gefahr zu laufen, dass sie frieren.
Der erfindungsgemässe Ausgleichszusatz in dem schaumerzeugenden Konzentrat erzeugt einen Ausgleichseffekt im Hinblick auf das Schaumgewicht, d. h. er hält das Schaumgewicht relativ konstant, unabhängig von der Konzentration des stabilisierenden Zusatzes. Daher ist es nicht mehr notwendig, das Schaumgewicht bei Einstellung der gewünschten Ablaufgeschwindigkeit zu berücksichtigen.
Die schaumerzeugenden Konzentrate mit dem erfindungsgemässenAusgleichszusatz sind im wesentlichen unabhängig von der Härte des Wassers, welches zur Verdünnung der Konzentrate benutzt wird. Die schaumerzeugenden Konzentrate sind daher gleich nützlich mit relativ weichem Wasser wie auch mit hartem Wasser, welches eine Härte so hoch wie die des Meerwassers haben kann.
Die schaumerzeugenden Konzentrate mit dem erfindungsgemässen Ausgleichszusatz erzeugen schliesslich Schäume, die geeignet sind zur Entgiftung von Einschlüssen durch Entfernung von radioaktiven Teilchen aus der Luft.
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AusglR-OR'-OR"-OH in welcher
R ein Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl- oder Isobutylrest und R'und R"Äthenyl-, Propenyl-oder Isopropenylreste sind.
Beispiele für Ausgleichszusätze, die für die Erfindung brauchbar sind, sind folgende :
1. Diäthylenglykolmonomethyläther
2. Diäthylenglykolmonoäthyläther
3. Diäthylenglykolmonobutyläther
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5. 1-Butoxyäthoxy-2-propanol
Die unter 1-4 genannten Verbindungen werden von der Firma Union Carbide Chemicals Co. unter jeweils folgenden Handelsnamen auf den Markt gebracht, wobei die Ausdrücke CARBITOL und UCAR Warenzeichen sind :
1. Methyl Carbitol
2. Carbitol Solvent
3. Butyl Carbitol
4.
Ucar Solvent 2LM
Die oben angeführten Ausgleichszusätze besitzen folgende Eigenschaften, die sie zur Verwendung in schaumerzeugenden Lösungen ausgezeichnet geeignet machen : Verträglichkeit mit dem System, d. h. sie beeinflussen nicht das Schaumvermögen des Schaumbildners ; relativ hohen Flammpunkt, normalerweise oberhalb zirka 65OC, relativ niedere Viskosität, so dass die Fliesseigenschaften der schaumerzeugenden Lösungen nicht nachteilig beeinflusst werden ; relativ niedere Gefrierpunkte und zumindest mässige Mischbarkeit mit Wasser.
Andere Verbindungen, die in dieselbe Klasse fallen wie die erfindungsgemässen Ausgleichszusätze, die jedoch für die Erfindung nicht brauchbar sind, sind die einwertige Monoätheralkohole, z. B.
Äthylenglykolmonomethyläther ; Äthylenglykolmonoäthyläther ; Äthylenglykolmonobutyläther ; Äthylenglykolmonohexyläther ; Propylenglykolmonomethyläther.
Die Verbindungen sind für die Erfindung nicht brauchbar, aus einem oder mehreren der folgenden Gründe : hoher Dampfdruck, relativ niederer Flammpunkt, d. h. niedriger als zirka 650C ; relativ hohe Viskosität und relativ geringe Mischfähigkeit mit Wasser. Versuche haben gezeigt, dass die Monoäther
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tatsächlich Schaumzerstörer sind, d. h. die daraus erzeugten Schäume sind nicht einmal relativ stabil.
Andere Verbindungen, die auch in dieselbe Klasse wie die erfindungsgemässen Ausgleichszusätze fallen, sind die einwertigen Triätheralkohole, z. B.
Triäthylenglykolmonobutyläther ; Triäthylenglykolmonoäthyläther.
Diese Verbindungen sind nichtbesonders geeignet als Ausgleichszusätze, da sie eineverhältnismässig hohe Viskosität und relativ hohe Gefrierpunkte besitzen. Diese Eigenschaften machen diese Verbindungen nützlich als Ausgleichszusätze nur bei Zusammensetzungen für mässig hohe Temperaturen, d. h. höher als etwa 20C. Ihre relativ hohen Viskositäten machen sie ungeeignet zur Verwendung in Zusammensetzungen für Temperaturen wesentlich unter 2 C, da sie in zunehmendem Masse schwierig pumpfähig werden.
Verfahren zur Schaumerzeugung.
Das Verfahren, welches zur Erzeugung der Schäume angewendet wurde, wurde wie folgt durchgeführt. Geeignete Mengen von Lauryläthersulfat, Laurylalkohol und 1-Butoxyäthoxy-2-propanol wurden in 11,35 l Wasser verdünnt. Die sich ergebenden wässerigen Lösungen wurden gasexpandiert mittels einer Düse von vorbestimmter Grösse und Form mit Luft mit einer Geschwindigkeit von 93, 45 dms/min. Die wässerige Lösung wurde geschäumt mit einer Geschwindigkeit von 13, 4 dm3/min. Der so erzeugte Schaum wurde in ein Fass mit einem Volumen von 79 1 gegossen. Der Schaum wurde überfliessen gelassen über den Rand des Fasses, in welchem Moment eine Schneide über das obere Ende des Fasses geführt wurde, um überschüssigen Schaum abzunehmen.
Die äussere Fläche des Fasses wurde getrocknet, das Fass wurde auf eine Waage gebracht und das anfängliche Schaumgewicht wurde bestimmt. Am Ende von vorbestimmten Zeitabständen, nämlich 4, 7, 10,15 und 30 min wurde Flüssigkeit aus dem Fass ablaufen gelassen und das Volumen (ml) wurde festgestellt. Soweit möglich wurden zwei Versuche von jedem Beispiel durchgeführt.
In den folgenden Beispielen ist die wesentliche Verbesserung hinsichtlich des Schaumgewichtes und der Ablaufgeschwindigkeit wie auch des vorgenannten Ausgleichseffektes ersichtlich.
Ammoniumlauryläthersulfat.
Zu Vergleichszwecken werden die folgenden vier Beispiele gegeben, in welchen der Schaumbildner aus 2gJJoigem wässerigem Ammoniumlauryläthersulfat und der Stabilisierungszusatz aus Laurylalkohol besteht. Kein Ausgleichszusatz wurde in diesen Versuchen verwendet. In allen diesen Beispielen wurden 183 g des Schaumbildners, der aus 53 g Ammoniumlauryläthersulfat und 130 g Wasser bestand, zusätzlich gewisser Mengen an Laurylalkohol wie nachstehend angegeben, in 13,2 l Leitungswasser verdünnt.
Die Ergebnisse dieser Versuche sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Beispiele <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4
<tb> g <SEP> Stabilisierungszusatz <SEP> 2,6 <SEP> 4,0 <SEP> 5,3 <SEP> 6,7
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> an <SEP> Schaumbildner <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> an <SEP> Stabilisierungszusatz <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50
<tb> Durchschnittliches <SEP> (g/l)
<tb> anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> 2,50 <SEP> 2,48 <SEP> 2,79 <SEP> 3, <SEP> 53
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> verbleibender <SEP> Schaum, <SEP> Gew.-% <SEP> des
<tb> ursprünglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 30 <SEP> 84 <SEP> 88 <SEP> 88
<tb> 7 <SEP> 17 <SEP> 63 <SEP> 69 <SEP> 70
<tb> 10 <SEP> 12 <SEP> 52 <SEP> 55 <SEP> 57
<tb> 15 <SEP> 8 <SEP> 43 <SEP> 41 <SEP> 44
<tb> 30 <SEP> 6 <SEP> 21 <SEP> 23 <SEP> 25
<tb>
Wie ersichtlich ist,
ist die Abnahme der Ablaufgeschwindigkeit zu erkennen an dem Gew.- o-Werten des verbleibenden Schaumes, begleitet von einer Zunahme des anfänglichen Schaumgewichtes.
Die folgenden Beispiele 5,6 und 7 zeigen Konzentrate, in denen der Schaumbildner aus 55, 8% niger Magnesiumlauryläthersulfatlösung, der Stabilisierungszusatz aus Laurylalkohol und der Ausgleichszusatz
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aus 1-Butoxyäthoxy-2-propanol bestanden. Der Schaumbildner bestand aus 55, 8% Magnesiumlauryläther- sulfat, 5, 1% 1-Butoxyäthoxy-2-propanol, 39, 1% Wasser.
In allen diesen Versuchen wurden 84 g des Schaumbildners, bestehend aus 46,9 g Magnesiumlauryl- äthersulfat, 4,3 g 1-Butoxyäthoxy-2-propanol und 32,7 g Wasser, zusätzlich gewisser Mengen an Laurylalkohol, wie unten angegeben, mit 11,35 1 Leitungswasser verdünnt. Die Ergebnisse dieser Versuche sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Beispiele <SEP> :
<SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7
<tb> g <SEP> Stabilisierungszusatz <SEP> 3,4 <SEP> 4,6 <SEP> 6,8
<tb> Konzentrationen <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> an <SEP> Schaumbildner <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Ausgleichszusatz <SEP> 38 <SEP> 38 <SEP> 38
<tb> Stabilisierungszusatz <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 60
<tb> Durchschnittliches
<tb> anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 2,37 <SEP> 2,60 <SEP> 3,15
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> verbleibender <SEP> Schaum, <SEP> Gew.-% <SEP> des
<tb> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 91 <SEP> 93 <SEP> 89
<tb> 7 <SEP> 68 <SEP> 74 <SEP> 65
<tb> 10 <SEP> 50 <SEP> 60 <SEP> 54
<tb> 15 <SEP> 35 <SEP> 45 <SEP> 39
<tb> 30 <SEP> 18 <SEP> 21 <SEP> 18
<tb>
Wie ersichtlich, ist die Herabsetzung der Ablaufgeschwindigkeit zu erkennen an den Gew.
-0/0- Werten des verbleibenden Schaumes, begleitet von einer Zunahme des anfängliches Schaumgewichtes, wenn der Ausgleichszusatz in niederen Konzentrationen anwesend ist.
Die folgenden Beispiele 8 - 10 und 11 - 13 zeigen Konzentrate, in denen die Schaumbildner aus 29%obigem wässerigem Ammoniumlauryläthersulfat bzw. 29%igem wässerigem Magnesiumlauryläthersulfat bestanden. In jedem dieser Beispiele war der Stabilisierungszusatz Laurylalkohol und der Ausgleichszusatz 1-Butoxyäthoxy-2-propanol. Bei der Herstellung der Lösungen der Beispiele 8 - 13 wurden 157 g des Zeigen wässerigen Schaumbildners, 80 g des Ausgleichszusatzes und bestimmte Mengen an Laurylalkohol, wie unten angegeben, mit 11,35 1 Leitungswasser verdünnt.
Folgende Ergebnisse wurden erhalten :
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<tb>
<tb> Beispiele <SEP> : <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11 <SEP> 12 <SEP> 13
<tb> g <SEP> Stabilisierungszusatz <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> 4,6 <SEP> 6. <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> 4,6 <SEP> 6,8
<tb> Konzentrationen <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> an
<tb> Ammoniumlauryläthersulfat <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Magnesiumlauryläthersulfat <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Ausgleichszusatz <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700
<tb> Stabilisierungszusatz <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 30 <SEP> 30 <SEP> 60
<tb> Durchschnittliches
<tb> anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 2, <SEP> 15 <SEP> 2, <SEP> 12 <SEP> 2, <SEP> 18 <SEP> 1,77 <SEP> 1,78 <SEP> 1,81
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> zurückbleibender <SEP> Schaum,
<SEP> Gew.- < <SEP> des
<tb> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 96 <SEP> 96 <SEP> 96 <SEP> 94 <SEP> 94 <SEP> 98
<tb> 7 <SEP> 86 <SEP> 88 <SEP> 86 <SEP> 81 <SEP> 82 <SEP> 88
<tb> 10 <SEP> 74 <SEP> 72 <SEP> 77 <SEP> 86 <SEP> 70 <SEP> 76
<tb> 15 <SEP> 55 <SEP> 59 <SEP> 61 <SEP> 54 <SEP> 56 <SEP> 58
<tb> 30 <SEP> 26 <SEP> 31 <SEP> 42 <SEP> 24 <SEP> 29 <SEP> 35
<tb>
Durch Vergleich der Beispiele 1 - 4 mit den Beispielen 8 - 10, die alle Ammoniumlauryläthersulfat verwenden und durch Vergleich der Beispiele 5 - 7 mit den Beispielen 11-13, die alle Magnesiumlauryläthersulfat verwenden, ist ersichtlich, dass eine wesentliche Herabsetzung erzielt wurde, sowohl hinsichtlich des anfänglichen Schaumgewichtes als auch der Ablaufgeschwindigkeit.
Es ist festzustellen, dass im Falle des Magnesiumsalzes, wenn der Ausgleichszusatz in hohen Konzentrationen anwesend ist, wie in den Beispielen 11 - 13, eine grössere Herabsetzung des anfänglichen Schaumgewichtes und der Ablaufgeschwindigkeit erzielt wird, als wenn der Ausgleichszusatz in einer niederen Konzentration, wie in den Beispielen 5 - 7, vorliegt. Weiterhin vermindert der Ausgleichszusatz die Schaumgewichte des Magnesiumschaumbildners, Beispiele 11 - 13, in einem grösseren Ausmass als die Schaumgewichte des Ammoniumschaumbildners, Beispiele8- 10, wÅahrend die Ablaufgeschwindigkeiten ungefähr die gleichen sind.
Im Hinblick auf die Schaumgewichte und Ablaufgeschwindigkeiten ist daher das Magnesiumlaurylätherlösungsmittel der bevorzugte Schaumbildner.
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zusatz und gewisse Mengen Laurylalkohol, wie nachstehend angegeben, mit 11,35 1 Leitungswasser verdünnt. Folgende Ergebnisse wurden erzielt :
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<tb>
<tb> Beispiele <SEP> :
<SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 16 <SEP> 17 <SEP> 18 <SEP> 19
<tb> g <SEP> Stabilisierungszusatz <SEP> 3,4 <SEP> 4,6 <SEP> 6,8 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 6,8
<tb> Konzentrationen <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> an
<tb> Natriumlauryläthersulfat <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Calciumlauryläthersulfat <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Ausgleichszusatz <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 700
<tb> Stabilisierungszusatz <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 60
<tb> Anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 2, <SEP> 21 <SEP> 2,12 <SEP> 2, <SEP> 30 <SEP> 2, <SEP> 06 <SEP> 1, <SEP> 67 <SEP> 1,84
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> verbleibender <SEP> Schaum,
<SEP> Gel.-% <SEP> des
<tb> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 56 <SEP> 66-31 <SEP> 86 <SEP> 99
<tb> 7 <SEP> 37 <SEP> 38 <SEP> 96 <SEP> 18 <SEP> 60 <SEP> 87
<tb> 10 <SEP> 28 <SEP> 26 <SEP> 84 <SEP> 12 <SEP> 49 <SEP> 73
<tb> 15 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 66 <SEP> 6 <SEP> 35 <SEP> 55
<tb> 30 <SEP> 12 <SEP> 8 <SEP> 37 <SEP> 0 <SEP> 20 <SEP> 30
<tb>
Wie ersichtlich ist, vergleichen sich gewisse der anfänglichen Schaumgewichte vorteilhaft mit jenen der Beispiele 8 - 13, obwohl die Ablaufgeschwindigkeiten etwas höher liegen.
Um die Wirkung der Konzentration des Ausgleichszusatzes auf das anfängliche Schaumgewicht zu zeigen, wurden 157 g 29%iger wässeriger Ammonium- und Natriumlauryläthersulfatlösung, 4,6 g Laurylalkohol und gewisse Mengen des Ausgleichszusatzes 1- Butoxyäthoxy-2-propanol, wie unten angegeben, mit 11, 35 l Leitungswasser verdünnt. Im Falle von Magnesiumlauryläthersulfat wurde eine 55, 8% igue Magnesiumsalzlösung angewendet, welches sich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzte (Gew. -0/0) :
55, 81o Magnesiumlauryläthersulfat
5, 1% 1-Butoxyäthoxy-2-propanol
39, 1% Wasser.
Bei der Herstellung der Lösung des Magnesiumschaumbildners wurden 157 g der Magnesiumsalzlösung, bestehend aus 87,6 g Magnesiumlauryläthersulfat, 8, 0 g 1-Butoxyäthoxy-2-propanol und 61, 4 g Wasser ; 4, 6 g Laurylalkohol, zuzüglich gewisser Mengen des Ausgleichszusatzes 1-Butoxyäthoxy-2-propanol, mit 11,35 1 Leitungswasser verdünnt.
Die Ergebnisse sind nachstehend als Beispiele 20 - 22 aufgeführt :
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<tb>
<tb> Beispiele <SEP> : <SEP> 20 <SEP> 21 <SEP> 22
<tb> Schaumbildner,
<tb> Lauryläthersulfatsalz <SEP> Ammonium <SEP> Magnesium <SEP> Natrium
<tb> Konzentrationen <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> an <SEP> Schaumbildner <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Stabilisierungszusatz <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Ausgleichszusatz
<tb> 1-Butoxyäthoxy-2-propanol
<tb> Insgesamt <SEP> g <SEP> Konzentration* <SEP> Anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> g/l
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 4, <SEP> 05 <SEP> - <SEP> 3, <SEP> 76 <SEP>
<tb> 4, <SEP> 3 <SEP> 38-2, <SEP> 77 <SEP>
<tb> 10, <SEP> 0 <SEP> 90 <SEP> 2,29 <SEP> 2,43 <SEP> 2,54
<tb> 20,0 <SEP> 180 <SEP> 1,99 <SEP> 2,06 <SEP> 2,58
<tb> 50,0 <SEP> 440 <SEP> 2, <SEP> 01-1, <SEP> 79
<tb> 80,
<SEP> 0 <SEP> 700 <SEP> 2, <SEP> 12 <SEP> 1, <SEP> 78 <SEP>
<tb> 100,0 <SEP> 880 <SEP> 1, <SEP> 92-2, <SEP> 09
<tb>
Konzentration mg/100 ml Leitungswasser
Wie aus den vorstehenden Zahlenwerten ersichtlich ist, wird das anfängliche Schaumgewicht wesentlich oberhalb einer Konzentration an dem Ausgleichszusatz von etwa 150 mg/100 ml Leitungswasser nivelliert. Zur Herabsetzung des anfänglichen Schaumgewichtes kann der Ausgleichszusatz daher anwesend sein in einer Menge von 0 bis etwa 17 Gew.- < %, bezogen auf das schaumerzeugende Konzentrat. Darüber hinaus kann der Ausgleichszusatz anwesend sein in einer Menge, ausreichend für eine Nivellierung des anfänglichen Gewichtes des sich ergebenden Schaumes.
Hiefür muss der Ausgleichszusatz in einer Menge nicht wesentlich unterhalb etwa 17 Gew. -0/0, bezogen auf das schaumerzeugende Konzentrat, und vorzugsweise oberhalb von etwa 20 Gel.-% anwesend sein.
Die andern, oben genannten nützlichen Ausgleichszusätze wurden ebenfalls untersucht und es wurde gefunden, dass sie Schäume erzeugen, deren anfängliches Gewicht und deren Ablaufgeschwindigkeit sich vorteilhaft vergleichen mit jenen der Schäume, in denen l-Butoxyäthoxy-2-propanol angewendetwurde, wie nachstehend in den Beispielen 23 - 27 gezeigt wird.
Um die tabellarische Aufstellung dieser Zahlenwerte zu vereinfachen, werden die folgenden Abkürzungen angewendet, um die Ausgleichszusätze zu identifizieren :
EMI9.2
<tb>
<tb> Abkürzung <SEP> Ausgleichszusatz
<tb> V <SEP> Diäthylenglykolmonomethyläther
<tb> W <SEP> Diäthylenglykolmonoäthyläther
<tb> X <SEP> Diäthylenglykolmonobutyläther
<tb> y <SEP> Dipropylenglykolmonoäthyläther
<tb> Z <SEP> 1-Butoxyäthoxy-2-propanol
<tb>
Die in diesen Beispielen angewendeten Schaumbildner und Stabilisierungszusätze waren Magnesiumlauryläthersulfat bzw. Laurylalkohol.
<Desc/Clms Page number 10>
EMI10.1
<tb>
<tb>
Beispiele <SEP> : <SEP> 23 <SEP> 24 <SEP> 25 <SEP> 26 <SEP> 27
<tb> Schaumbildner,
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 45, <SEP> 4 <SEP> 45, <SEP> 5 <SEP> 45, <SEP> 5 <SEP> 45, <SEP> 5 <SEP> 45, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400
<tb> Stabilisierzungszusatz,
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP> 9, <SEP> 1 <SEP> 5,7 <SEP> 5,8 <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 50 <SEP> 80 <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 50
<tb> Ausgleichszusatz, <SEP> Art <SEP> V <SEP> W <SEP> X <SEP> Y <SEP> Z
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 121 <SEP> 97 <SEP> 121 <SEP> 105 <SEP> 121
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 1060 <SEP> 850 <SEP> 1060 <SEP> 910 <SEP> 1060
<tb> Verdünnt <SEP> in <SEP> 1 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP> 11,
<SEP> 35 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP>
<tb> Anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 2, <SEP> 53 <SEP> 2, <SEP> 50 <SEP> 1, <SEP> 79 <SEP> 2,22 <SEP> 1,95
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> verbleibender <SEP> Schaum, <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP> des <SEP>
<tb> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 99 <SEP> 95 <SEP> 99 <SEP> 98 <SEP> 98
<tb> 7 <SEP> 90 <SEP> 80 <SEP> - <SEP> 86 <SEP> - <SEP>
<tb> 10 <SEP> 77 <SEP> 65 <SEP> 86 <SEP> 27 <SEP> 85
<tb> 15 <SEP> 64 <SEP> 51 <SEP> - <SEP> 17'70 <SEP>
<tb> 30 <SEP> 39 <SEP> 28 <SEP> 42 <SEP> 10 <SEP> 41
<tb>
Schaumerzeugende Konzentrate, in denen zwei Ausgleichszusätze angewendet werden, erzeugen ebenfalls ausgezeichnete Schäume. Die folgenden Beispiele 28 und 29 erläutern diesen Befund.
Die Ausgleichszusätze, die in den Beispielen benutzt wurden, waren 1-Butoxyäthoxy-2-propanol (Zusatz Z) und Diäthylenglykolmonomethyläther (Zusatz V), während der Schaumbildner und der Stabilisierungs- zusatz Magnesiumlauryläthersulfat bzw. Laurylalkohol waren. Die anfänglichen Schaumgewichte und Ablaufgeschwindigkeiten dieser Schäume vergleichen sich vorteilhaft mit jenen der Beispiele 11 - 13, in welchen nur 1-Butoxyäthoxy-2-propanol angewendet wurde und sogar noch günstiger mit jenen des Beispiels 27. Die Anwendung von zwei Ausgleichszusätzen ist von Bedeutung im Hinblick auf die Gefriertemperatur und die Viskosität. Durch den Einsatz von zwei Ausgleichszusätzen kann die Gefriertemperatur des Konzentrats herabgesetzt werden, z.
B. auf unterhalb -2890C. Es ist jedoch festzustellen, dass während derGefrierpunkt erniedrigt wurde, die beiden Ausgleichszusätze anscheinend einen günstigen Einfluss auf die Viskosität ausüben, die ungefähr bei der des Wassers gehalten wurde.
<Desc/Clms Page number 11>
EMI11.1
<tb>
<tb>
Beispiele <SEP> : <SEP> 28 <SEP> 29
<tb> Schaumbildner,
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 34,0 <SEP> 34,0
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 300 <SEP> 300
<tb> Stabilisierungszusatz,
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 6,8 <SEP> 8,0
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 60 <SEP> 70
<tb> Ausgleichszusatz, <SEP> Art <SEP> Z <SEP> V <SEP> Z <SEP> V
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 105,7 <SEP> 90,0 <SEP> 105,7 <SEP> 90,0
<tb> Konzentration <SEP> mg/100 <SEP> ml
<tb> Leitungswasser <SEP> 930 <SEP> 790 <SEP> 930 <SEP> 790
<tb> Verdünnt <SEP> in <SEP> l
<tb> Leitungswasser <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP> 11, <SEP> 35
<tb> Anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 1, <SEP> 85 <SEP> 1, <SEP> 81
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> verbleibender <SEP> Schaum, <SEP> Gew.
<SEP> -0/0 <SEP> des
<tb> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 92 <SEP> 99
<tb> 7 <SEP> 79 <SEP> 92
<tb> 10 <SEP> 64 <SEP> 80
<tb> 15 <SEP> 50 <SEP> 64
<tb> 30 <SEP> 30 <SEP> 42
<tb>
Andere Zusammensetzungen, in denen zwei Ausgleichszusätze angewendet wurden, werden in den folgenden Beispielen 30 - 33 erläutert,
EMI11.2
<tb>
<tb> Beispiele <SEP> :
<SEP> 30 <SEP> 31 <SEP> 32 <SEP> 33
<tb> Zusammensetzung, <SEP> OC-6, <SEP> 5-9, <SEP> 5-12, <SEP> 82-28, <SEP> 9
<tb> Magnesiumlauryläthersulfat <SEP> Gew.- <SEP> 28,8 <SEP> 25, <SEP> 6 <SEP> 20, <SEP> 7 <SEP> 10, <SEP> 6 <SEP>
<tb> Laurylalkohol <SEP> Gew.-% <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 3,9 <SEP> 2,0
<tb> 1-Butoxyäthoxy-2-propanol <SEP> Gew.-% <SEP> 34, <SEP> 0 <SEP> 35,7 <SEP> 44,2 <SEP> 47,0
<tb> Diäthylenglykolmonomethyläther <SEP> Gew.-% <SEP> 20,8 <SEP> 23,8 <SEP> 23,1 <SEP> 39,2
<tb> Wasser <SEP> Gew.-% <SEP> 11, <SEP> 1 <SEP> 10,1 <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP> 4,1
<tb> Trübungspunkt <SEP> C <SEP> - <SEP> 8,9 <SEP> -11,7 <SEP> -14,5 <SEP> -30,6
<tb>
1-Butoxyäthoxy-2-propanol kann anwesend sein von etwa 1, 0 Gew.-Teilen bis etwa 4, 6 Gew.
-Tei- lendes Schaumbildners und vorzugsweise von l, l Gew.-Teilenbis 4,5 Gew.-Teilen des Schaumbildners. Weiterhin kann der Diäthylenglykolmonomethyläther anwesend sein von etwa 0,50 Gew.-Teilen bis etwa 0,9 Gew.-Teilen des 1-Butoxyäthoxy-2-propanols und vorzugsweise von 0,6 Gew.-Teilen bis 0,85 Gew.-Teilen des 1-Butoxyäthoxy-2-propanols. Auch das Verhältnis des 1-Butoxyäthoxy-2-propa- nols zu demDiäthylenglykolmonomethylätherkann zwischen etwa l : 1,0 und 1 : 2,0 und vorzugsweise zwischen etwa l : l, l und l : l, 95 schwanken.
Eine der gewünschten Eigenschaften des schaumerzeugenden Konzentrats ist ein niederer Gefrierpunkt. Ein gutes Anzeichen für das Gefrieren ist der Trübungspunkt der Lösung, d. h. der Punkt, wo die Mischung beginnt Trübung zu zeigen und damit andeutet, dass ein Ausfrieren stattfindet. Die Temperatur, bei welcher die Trübung beginnt, wird verwendet, um den TrUbungspunkt der Lösung anzuzeigen.
Es wurde gefunden, dass Magnesiumlauryläthersulfat ein Konzentrat liefert, welches einen niedrigeren
<Desc/Clms Page number 12>
Trübungspunkt aufweist als das entsprechende Konzentrat als Ammoniumlauryläthersulfat. Diese Tatsache ist in den folgenden Tabellen I und II dargestellt, wobei Tabelle I die Trübungspunkte von verschiedenen wässerigen Lösungen von Ammoniumlauryläthersulfat, Laurylalkohol und 1-Butoxyäthoxy- - 2-propanol und Tabelle II die Trübungspunkte von verschiedenen wässerigen Lösungen von Magnesiumlauryläthersulfat, Laurylalkohol und 1-Butoxyäthoxy-2-propanol zusammenfasst.
Tabelle I
EMI12.1
<tb>
<tb> Trübungspunkte <SEP> von <SEP> verschiedenen <SEP> wässerigen <SEP> Lösungen <SEP> von <SEP> Ammonium-Konzentraten <SEP> : <SEP>
<tb> Muster <SEP> : <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G
<tb> Schaumbildner, <SEP> g <SEP> 4,5 <SEP> 4,5 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 4,5 <SEP> 4,5 <SEP> 4,5 <SEP> 4,5
<tb> Stabilisierungszusatz, <SEP> g <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5
<tb> Wasser, <SEP> g <SEP> 1,5 <SEP> 2,5 <SEP> 2,9 <SEP> 5,0 <SEP> 8,0 <SEP> 12,5 <SEP> 15,0
<tb> Ausgleichszusatz, <SEP> g <SEP> 20, <SEP> 5 <SEP> 19,5 <SEP> 18,5 <SEP> 15,5 <SEP> 12,5 <SEP> 8,0 <SEP> 5,5
<tb> Gew.-% <SEP> 76,0 <SEP> 72,2 <SEP> 68,9 <SEP> 60,8 <SEP> 49,0 <SEP> 31, <SEP> 4 <SEP> 21, <SEP> 6
<tb> Trübungspunkt, <SEP> C-8, <SEP> 9-18, <SEP> 9-19, <SEP> 2-15-7, <SEP> 8-8, <SEP> 9-6,
<SEP> 6
<tb>
Tabelle II
EMI12.2
<tb>
<tb> Trübungspunkte <SEP> von <SEP> verschiedenen <SEP> wässerigen <SEP> Lösungen <SEP> von <SEP> Magnesium-Konzentraten <SEP> : <SEP>
<tb> Muster: <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H
<tb> Schaumbildner, <SEP> g <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4 <SEP> 5,4
<tb> Stabilisierungszusatz, <SEP> g <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 0.
<SEP> 0, <SEP> 5
<tb> Wasser, <SEP> g <SEP> 3,0 <SEP> 5,0 <SEP> 7,0 <SEP> 8,4 <SEP> 10,4 <SEP> 11,4 <SEP> 13, <SEP> 4 <SEP> 18,1
<tb> Ausgleichszusatz, <SEP> g <SEP> 20,0 <SEP> 18,0 <SEP> 16,0 <SEP> 14,6 <SEP> 12,6 <SEP> 11,6 <SEP> 9,6 <SEP> 2,5
<tb> Gew.-% <SEP> 68,0 <SEP> 61,2 <SEP> 54,5 <SEP> 49,7 <SEP> 42,9 <SEP> 39,5 <SEP> 31,6 <SEP> 9,4
<tb> Trübungspunkt, <SEP> C-21, <SEP> 2-23, <SEP> 4-22, <SEP> 8-21, <SEP> 4-20-18, <SEP> 9-17, <SEP> 2-0. <SEP> 55
<tb>
Durch Vergleich der Trübungspunkte von wässerigen Lösungen mit etwa dem gleichen Gewichtsprozentgehalt an Ausgleichszusatz ist folgende Herabsetzung des Trübungspunktes feststellbar :
EMI12.3
<tb>
<tb> Gew.-% <SEP> Ausgleichszusatz, <SEP> ungefähr <SEP> 31 <SEP> 49 <SEP> 61 <SEP> 68
<tb> Trübungspunkt, <SEP> C
<tb> NH4 <SEP> - <SEP> Konzentr <SEP> at <SEP> - <SEP> 8, <SEP> 3 <SEP> - <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> -15 <SEP> -19, <SEP> 2
<tb> Magnesium-Konzentrat-17, <SEP> 2-21, <SEP> 7-22, <SEP> 7-21, <SEP> 2
<tb> Herabsetzung <SEP> des <SEP> Trübungspunktes <SEP> 8,9 <SEP> 13,9 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 2,0
<tb>
EMI12.4
<Desc/Clms Page number 13>
EMI13.1
<tb>
<tb> vorzugsweise <SEP> etwa <SEP> l, <SEP> 7-1,Beispiele <SEP> :
<SEP> 34 <SEP> 35 <SEP> 36 <SEP> 37 <SEP> 38 <SEP> 39
<tb> Zusammensetzung, <SEP> C <SEP> - <SEP> 6,6 <SEP> - <SEP> 6,6 <SEP> - <SEP> 9,5 <SEP> - <SEP> 9,5 <SEP> -12,8 <SEP> -12, <SEP> 8
<tb> Magnesiumlauryläthersulfat, <SEP> Gew.-% <SEP> 21,6 <SEP> 28,6 <SEP> 16,5 <SEP> 22,4 <SEP> 15,9 <SEP> 12,8
<tb> Laurylalkohol, <SEP> Gew. <SEP> -'10 <SEP> 3,0 <SEP> 5,3 <SEP> 2,5 <SEP> 4,2 <SEP> 3,0 <SEP> 2,4
<tb> 1-Butoxyäthoxy-2-propanol, <SEP> Gew.-% <SEP> 36,4 <SEP> 55,0 <SEP> 38, <SEP> 5 <SEP> 64,6 <SEP> 57,3 <SEP> 65,5
<tb> Wasser, <SEP> Gew. <SEP> -'10 <SEP> 40,0 <SEP> 11, <SEP> 1 <SEP> 42,5 <SEP> 8,8 <SEP> 23, <SEP> 8 <SEP> 19,3
<tb> Trübungspunkt, <SEP> C <SEP> - <SEP> 8,3 <SEP> - <SEP> 8,3 <SEP> -11,1 <SEP> -11,1 <SEP> -13,3 <SEP> -15,5
<tb>
EMI13.2
schaumerzeugende Konzentrate können zusammengestelltäthoxy-2-propanol und Diäthylenglykolmonomethyläther.
Die folgenden Beispiele sollen zeigen, dass die erfindungsgemässen schaumerzeugenden Konzentrate
EMI13.3
synthetischem Meerwasser (vgl. Naval Aircraft Factory Process Spec.PS.-1, Navy Dept. Spec. 44T27B vom 1. Juli 1940).
In Beispiel 41 wird eine 29 gew. -%ige wässerige Lösung von Magnesiumlauryläthersulfat, 4, 3 g
EMI13.4
-0/0 Magnesiumlauryläthersu1fat,1-Butoxyäthoxy-2-propanol und 21 Gew.-% Wasser gemischt mit 5, 7 g Laurylalkohol als Stabilisierungszusatz und 100 g 1-Butoxyäthoxy-2-propanol als Ausgleichszusatz Z und mit 11, 35 I synthetischem Meerwasser verdünnt.
In Beispiel 43 werden 84 g einer Lösung aus 54 Gew.-% Magnesiumlauryläthersulfat, 25 Gew.- < % Diäthylenglykolmonobutyläther und 21 Gew.-% Wasser gemischt mit 5, 7 g Laurylalkohol als Stabil1sierungszusatz und 100 g Diäthylenglykolmonobutyläther als Ausgleichszusatz X und mit 11, 35 1 synthetischem Meerwasser verdünnt.
<Desc/Clms Page number 14>
EMI14.1
<tb>
<tb>
Beispiele <SEP> : <SEP> 40 <SEP> 41 <SEP> 42 <SEP> 43
<tb> Schaumbildner,
<tb> NH <SEP> Lauryläthersulfat
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 105,0 <SEP> 38, <SEP> 0
<tb> Konzentration <SEP> 800 <SEP> 400
<tb> Mg <SEP> Lauryläthersulfat
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g--45, <SEP> 5 <SEP> 45,4
<tb> Konzentration--400 <SEP> 400
<tb> Stabilisierungszusatz,
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP> 4,3 <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Konzentration'70 <SEP> 45 <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP>
<tb> Ausgleichszusatz, <SEP> Art <SEP> - <SEP> Z <SEP> Z <SEP> X
<tb> Gewicht <SEP> in <SEP> g <SEP> 80 <SEP> 121 <SEP> 121
<tb> Konzentration <SEP> - <SEP> 840 <SEP> 1060 <SEP> 1060
<tb> Verdünnt <SEP> in <SEP> 1
<tb> synthetischem <SEP> Meerwasser <SEP> 13,5 <SEP> 9,5 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP> 11, <SEP> 35 <SEP>
<tb> Anfängliches <SEP> Schaumgewicht <SEP> (g/l) <SEP> 2,
<SEP> 27 <SEP> 2, <SEP> 30 <SEP> 1, <SEP> 84 <SEP> 1, <SEP> 81 <SEP>
<tb> Ablaufzeit, <SEP> min <SEP> zurückgehaltener <SEP> Schaum, <SEP> Gew... <SEP> 11/o <SEP>
<tb> des <SEP> anfänglichen <SEP> Schaumgewichtes
<tb> 4 <SEP> 87 <SEP> 98 <SEP> 99 <SEP> 99
<tb> 7 <SEP> 67 <SEP> 89 <SEP> 91 <SEP> 90
<tb> 10 <SEP> 56 <SEP> 81 <SEP> 80 <SEP> 81
<tb> 15 <SEP> 43 <SEP> 68 <SEP> 61 <SEP> 61
<tb> 30 <SEP> 26 <SEP> 46 <SEP> 42 <SEP> 40
<tb>
EMI14.2
Konzentration in mg/100 ml synthetischem Meerwasser
Ein Vergleich der Beispiele 40 und 41, die beide Ammoniumlauryläthersulfat verwenden, zeigt, dass obwohl die anfänglichen Schaumgewichte im wesentlichen gleich sind, die Zugabe des Ausgleichszusatzes in Beispiel 41 die Ablaufgeschwindigkeit wesentlich herabgesetzt hat.
Ein Vergleich von Beispiel 40 mit den Beispielen 42 und 43 zeigt, dass die anfängliche Zugabe des Ausgleichszusatzes eine Herabsetzung des anfänglichen Schaumgewichtes um ungefähr 240/0 bewirkt hat.
Weiterhin wurde die Ablaufgeschwindigkeit wesentlich vermindert.
Ein Vergleich von Beispiel 41, in welchem Ammoniumlauryläthersulfat angewendet wurde, mit den Beispielen 42 und 43, in welchen Magnesiumlauryläthersulfat angewendet wurde, zeigt, dass die Zugabe des Ausgleichszusatzes eine Herabsetzung des Schaumgewichtes um etwa 26ho bewirkt hat, während die Ablaufgeschwindigkeiten im wesentlichen gleich blieben.
Durch Vergleich der Beispiele 42 und 43 wird gezeigt, dass 1-Butoxyäthoxy-2-propanol und Diäthylenglykolmonobutyläther im wesentlichen gleichwertige Ausgleichszusätze sind, da sie den erzeugten Schaum in im wesentlichen gleicher Weise beeinflussen.
Es wurde somit gezeigt, dass die erfindungsgemässen schaumerzeugenden Konzentrate nicht beeinfluss werden von der Härte des Wassers. Daher ist die Wasserhärte kein Faktor, der im Rahmen der Erfindung berücksichtigt werden muss.
Obgleich die Erfindung erläutert und beschrieben wurde in Verbindung mit bestimmten, als Beispiel gegebenen Zusammensetzungen, ist es selbstverständlich, dass der Fachmann verschiedene Änderungen in den Zusammensetzungen durchführen und Zugaben und Variationen vorsehen kann, um individuellen Anforderungen zu entsprechen, und solche Änderungen und Variationen fallen in den Bereich der Erfindung.