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Schneckenschneeschleuder
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenschneeschleuder.
Das System der Schneckenzubringung ist bekannt und wird nicht nur in vielen Fällen in der Industrie, sondern auch in der Schneeräumung angewendet. In allen bekannten Fällen der Schneeräumung transpor- tiert die Schnecke den Schnee zu einer Wurfvorrichtung, welche ihrerseits den Schnee erfasst oder hereinbringen muss, um diesen dann aus der Maschine zu schleudern. Bei den bisher bekannten Typen von Schneckenschneeschleudern erfolgt der Antrieb der Zubringerschnecke durch einen Winkeltrieb mittels Kegelrädern, die in einem Gehäuse untergebracht sind. Ein solcher Antrieb bedingt einen relativ grossen Raumbedarf, der das Eindringen von Schnee in die Wurfvorrichtung in grossem Masse verhindert. Auchergibt eine Durchbiegung der Welle der Zubringerschnecke eine Verklemmung und Blockierung des Winkeltriebes.
Auch durch federnde Lager kann diesem Übelstand nicht abgeholfen werden.
Die Erfindung bezweckt nun, die aufgezeigten Nachteile bei einer Schneckenschneeschleuder mit quer zur Fortbewegungsrichtung liegender Zubringerschnecke und in Fortbewegungsrichtung liegendem Wurfwerk zu beseitigen. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass zum Antrieb der Zubringerschnecke vom Wurfwerk ein Winkeltrieb bestehend aus einem auf einer Antriebswelle des Wurfwerkes angeordneten zylindrischen Ritzel und einem von einer Welle der Zubringerschnecke angetriebenen Tellerrad mit Stirnverzahnung vorgesehen ist, wobei die Länge der Zähne des Ritzels grösser ist als die Länge der Zähne des Tellerrades und zwischen den Zahnflanken Spiel besteht, um beim Durchfedern der Welle der Zubringerschnecke ein Gleiten der Zähne des Tellerrades entlang der Zähne des Ritzels zu ermöglichen.
Dabei sieht die Erfindung vor, dass das Tellerrad einen zwei- oder mehrteiligen, auswechselbar mit dem Tellerrad verbundenen Zahnkranz trägt. Der Winkeltrieb ist im Rahmen der Erfindung offen ausgebildet. Der Zahnkranz läuft zirka in der Mitte des Zahnrades des Zahnritzels. DurchhöherenDruck auf die Welle der Schnecke kann diese durchfedern, ohne dass die Funktion im Antrieb in irgendeiner Form gebremst oder gestört wird. Auch ist nicht zu übersehen, dass bei Front- ansicht derZahnkranz und das Ritzel in höchstem Masse raumsparend ist und den Schnee-Eintrittfastnicht behindert.
Das Umdrehungsverhältnis zwischen Zubringerschnecke und Wurfwerk ist durch Zahnkranz und Zahnrad (Ritzel) so untersetzt, dass die günstigsten Bedingungen für Schnee-Einlauf und-auswurf gegeben sind.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand einer schematisch in den Zeichnungen dargestellten Schneckenschneeschleuder erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, Fig. 2 einevorderansicht, Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, Fig. 4 eine Einzelheit in Seitenansicht und vergrösserter Darstellung und Fig. 5 eine Stirnansicht zu Fig. 4.
Die Schneckenschneeschleuder besitzt eine quer zur Fortbewegungsrichtung liegende Zubringerschnecke 1, die aus zwei gegen die Mitte hin fördernden Teilen besteht. Die Antriebswelle der Zubringerschnecke 1 ist mit 2 bezeichnet. In der Mitte der Schneckenschneeschleuder und hinter der Zubringerschnecke 1 ist ein Wurfwerk 3 angeordnet, welches aus einer Scheibe 4 besteht, die auf einer Antriebswelle 5 befestigt ist und längliche Schaufeln 6 trägt, die sich in Fortbewegungs-
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richtung erstrecken. Die Schaufeln 6 sind lamellenartig ausgebildet und mittels tangential liegenden Blechen 7 versteift. Die Schaufeln werden von einem zylindrischen Gehäuse 8 umschlossen, welches nach vorne hin offen und nach hinten durch einen Boden 9 umschlossen ist.
Die Öffnung des Gehäuses 8 ist. wie sich dies insbesondere aus Fig. 2 ergibt, nach vorne hin vollkommen frei. An das
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er Antrieb der Zubringerschnecke l erfolgt von der verlängerten WelleDie Zähne der Stirnverzahnung 12 sind gegenüber den Zähnen des Ritzels 11 verhältnismässig kurz. Ausserdem haben die Zahnflanken des Ritzels 11 und der Verzahnung 12 gegeneinander Spiel, so dass eine Bewegung der Verzahnung, z. B. zufolge einer federnden Durchbiegung der Welle 2 möglich ist. Damit werden Verklemmungen im Antrieb der Zubringerschnecke verhindert.
Der von der Zubringerschnecke 1 im Sinne der eingezeichneten Pfeile gegen die Mitte des Schneckenschneeräumers bewegte Schnee kann ungehindert in das Gehäuse 8 eintreten, desgleichen erfährt der durch die Fortbewegung des Gerätes von dem Gehäuse 8 aufgenommene Schnee keine Behinderung. Der in das Gehäuse 8 eintretende Schnee wird sofort von der Wurfvorrichtung, d. h. den Schaufeln 6 erfasst und durch den Kamin 10 nach aussen befördert. Die erfindungsgemässe Schnek- kenschneeschleuder besitzt demnach ein grosses Schluckvermögen und einen kraftsparenden Antrieb.
Die dargestellte Ausführungsform dient nur zur Erläuterung des Wesens der Erfindung, ohne diese auf die dargestellten Einzelheiten zu beschränken. zo PATENTANSPRÜCHE :
1. Schneckenschneeschleuder mit quer zur Fortbewegungsrichtung liegender Zubringerschneckeund in Fortbewegungsrichtung liegendem Wurfwerk, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Zubringerschnecke (1) vom Wurfwerk (3) ein Winkeltrieb bestehend aus einem von einer Antriebswelle (5) des Wurfwerkes angetriebenen zylindrischen Ritzel (11) und einem auf einer Welle (2) derZubringerschnecke (1) angeordneten Tellerrad (14) mit Stirnverzahnung (12) vorgesehen ist, wobei die Länge der Zähne des Ritzels (11) grösser ist als die Länge der Zähne des Tellerrades (14) und zwischen den Zahnflanken Spiel besteht, um beim Durchfedern der Welle (2)
der Zubringerschnecke (1) ein Gleiten der Zähne des Tellerrades (14) entlang der Zähne des Ritzels (11) zu ermöglichen.