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Vorrichtung zum Befestigen eines hohlen Klosettkörpers am Fussboden
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zu Fig. l darstellt. Fig. 7 zeigt die Draufsicht auf die Stabfeder der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 6, während Fig. 8 die Lagerung der Exzenterwelle der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 6 im Querschnitt zeigt. Fig. 9 stellt einen Schnitt nach der Linie B- B der Fig. 8 dar.
Die Vorrichtung zur Befestigung des Klosettkörpers 1 (Fig. l) weist eine innerhalb des hohlen
Klosettkörpers angeordnete Stabfeder 7 auf, deren einer Arm durch eine von aussen bedienbare Ex- zenterwelle 4 gespannt werden kann. Hiezu ist die Stabfeder 7 mit der Exzenterwelle 4 über einen Zuganker 12 gekuppelt. Der Zuganker 12 ist in ein Loch 17 (Fig. 2) der Stabfeder 7 eingesteckt und weist einerends einen Haken 12a (Fig. 3) auf, welcher mit der Exzenterwelle 4 zusammenwirkt. Andernends weist der Zuganker 12 eine Scheibe 12b auf, die sich parallel zur
Stabfeder 7 und zum Fussboden 6 erstreckt und die Stabfeder 7 untergreift. Vor dem Festspan- nen des Klosettkörpers ist diese Scheibe 12b zwischen Stabfeder 7 und Fussboden 6 eingespannt.
Dadurch wird der Zuganker 12 in seiner aufrechten Lage gehalten.
Die mittels einer Schraube 8 und einer Mutter 14 auf dem Fussboden 6 festgespannte Stabfeder 7 kann aus Metall oder Kunststoff bestehen. Sie ist so geformt, dass sie sowohl im ungespannten
Zustand als auch im gespannten Zustand (Fig. 1) über eine Nase la des einen Auslaufkrümmer aufweisenden Klosettkörpers 1 greift. Der in das Loch 17 der in der ungespannten Stellung nur wenig gekrümmten oder sogar ebenen Stabfeder 7 mit viel Spiel eingesteckte Zuganker 12 kuppelt die Stabfeder 7 sicher mit der Exzenterwelle 4.
Damit die Stabfeder 7 nicht unmittelbar am Fussboden 6 aufliegt, ist eine Unterlagsscheibe 11 vorgesehen, welche z. B. von einer Gummischeibe od. dgl. gebildet sein kann. Ferner ist es zweckmässig, zwischen der Stabfeder 7 und der Mutter 14 eine Zwischenscheibe 13 bzw. eine Tellerfeder einzuschalten. An ihrem äusseren, aus dem Klosettkörper herausgeführten Ende weist die Exzenterwelle 4 einen Schlüsselkopf 4a auf. Eine Federklemme 16 dient als Axialanschlag (Fig. 4) und verhindert das ungewollte Herausziehen der Exzenterwelle 4.
Bei der Montage der Vorrichtung werden zunächst die Bauteile 7, 8, 11, 12, 13 und 14 am Fussboden 6 festgeklemmt, wobei die Scheibe 12b des Zugankers 12 diesen aufrecht gestellt hält.
Die Exzenterwelle 4 wird hierauf in ihre viel Spiel aufweisenden Lager im Klosettkörper 1 eingeführt. Dann wird der Klosettkörper 1 in die Stellung nach Fig. 1 abgesenkt und die Exzenterwelle 4 mittels des Schlüsselkopfes 4a in Richtung R (Fig. l) in die Spannstellung geschwenkt. Hiebei wird das in Fig. 1 rechts liegende Ende der Stabfeder 7 angehoben, so dass das in Fig. l links liegende Ende der Stabfeder 7 auf die Nase la des Klosettkörpers. 1 drückt und diesen somit sicher in seiner Lage am Fussboden 6 hält.
Die Vorrichtung ist für Schrägstellungen der Stabfeder 7 und des Zugankers 12 unempfindlich, so dass sie auch starke Ungenauigkeiten beim Einzementieren der Ankerschraube 8 ausgleichen kann. Die vom Schaft des Zugankers 12 und der Stabfeder 7 gebildete Steckverbindung hat viel Spiel, so dass auch hier Ungenauigkeiten in der Herstellung aufgenommen werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 weist die Stabfeder 7 lediglich einen einzigen Arm auf, so dass die Ausführung nach Fig. 5 keiner Abstützung der Stabfeder am Klosettkörper 1 bedarf. Die zur Verankerung des Klosettkörpers l am Fussboden 6 nötige Kraft ergibt sich somit allein aus dem Widerstand, welchen die Stabfeder 7 dem Verschwenken der Exzenterwelle im Sinne des Pfeiles R (Fig. 1) entgegensetzt. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. l ist auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 die Schwenklage der Exzenterwelle 4 durch die hakenförmige Ausbildung 12a des Zugankers 12 begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6-9 besteht die Exzenterwelle aus einer Stange 4b mit kreisrundem Querschnitt und einer darauf angeschweissten Leiste 4c. Die Federklemme 16, wel- che die axiale Einschublange der Exzenterwelle 4 begrenzt, besteht aus einem Formstück aus Federblech und einem damit verbundenen Stift 15 (Fig. 9), welcher in eine Bohrung der Stange 4b der Exzenterwelle 4 eingreift.
Die Lager der mit einem als Vierkant ausgebildeten Schlüsselkopf 4d versehenen Exzenierwel- le 4 haben soviel Spiel, dass die Exzenterwelle 4 bei entfernter Federklemme 7 in Richtung C, einer anschliessenden Schwenkung in Richtung D und einer Verschiebung in Richtung E in ihre Lager eingeführt werden kann. Ist die Exzenterwelle 4 gelagert, so wird die Federklemme 16 mittels des Stiftes 15 auf der Exzenterwelle 4 befestigt, so dass diese in ihrer axialen Lage gesichert ist. Hierauf wird der Klosettkörper 1 auf den Fussboden aufgesetzt (Fig. 6) und die Exzenterwelle 4 in die Spannstellung nach Fig. 6 geschwenkt.
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kann nach einer kleinen Anlernzeit rasch und sicher durchgeführt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Befestigen eines hohlen Klosettkörpers am Fussboden mittels einer im Klosettkörper angeordneten, am Fussboden ankernden Stabfeder und einer Exzenterwelle zum Spannen der Stabfeder, so dass die gespannte Stabfeder den Klosettkörper an den Fussboden anpresst, nach Patent Nr. 234604, dadurch ge kennzeichne t, dass die Stabfeder (7), deren freies Ende vorzugsweise am Fussboden (6) anliegt, mit der Exzenterwelle (4) durch einen Zuganker (12) gekuppelt ist.