AT26010B - Verfahren zur Betätigung des Zündapparates für selbsttätige Unterseeminen. - Google Patents
Verfahren zur Betätigung des Zündapparates für selbsttätige Unterseeminen.Info
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Description
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Verfahren zur Betätigung des Zündapparates für selbsttätige Unterseeminen.
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oder Stosstorpedos, deren Explosion durch den Stoss eines fahrenden Schiffes oder auch durch die Explosion einer benachbarten Mine oder einer Gegenmine entsteht. Sie hat zum Zwecke, einerseits die durch Übertragung herrührende Explosion zu verhindern, andererseits den Zündapparat so lange zu sperren, als sich die Mine nicht in der Tiefe befindet, für die sie eingestellt ist.
Die Mehrzahl der auf Stoss wirkenden Ziindapparate für Unterseeminen beruht, wie sie auch immer im einzelnen angeordnet sein mögen, auf der Trägheit einer Metallkugel, eines Pendels oder einer Flüssigkeitsmasse, einer Trägheit, die die relative Bewegung der in Frage kommendon Anordnung unter Einfluss des gegen die Mine durch die Bewegung eines anstossenden Schiffes erzeugten Stosses hervorruft.
Es ist klar, dass wenn die Explosion durch den Stoss einer mit geringer Geschwindigkeit sich bewegenden Masse entsteht, diese Explosion um so sicherer durch den viel stärkeren
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Explosion der Mine durch Übertragung hervorzurufen, also dann. wenn eine benachbarte oder nine Gegenmine in bestimmter Entfernung hoch liegt.
K. s besteht jedoch zwischen dem Stoss eines gegen eine Mine schwimmenden Körpers und dem Stoss infolge einer Explosion einer benachbarten Mine ein wesentlicher Unter-
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punkt der Explosion ausgeht und sich von seinem Zentrum mit dem Quadrat der Ent- fernung vermindert.
Das Prinzip der verschiedenen Anordnungen zur Betätigung des Zündapparatcs selbst-
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wirkt, wobei der hydrostatische Druck, der die elastische Membran bewegt, durch eine oder mehrere Federn ausgeglichen wird.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung geben
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Ausschaltung oder Freigebung in den verschiedensten Weisen ausgeführt sein kann, zu sperren.
Diese Stange 1 erhält ihre Bewegung von einer elastischen Membran 2, an der sie befestigt ist und auf die der Wasserdruck wirkt, der durch die Öffnungen der Kappe-
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vorrichtung kann nicht wirken.
Man erhält also dieses erste Resultat, dass nämlich die Mine nur über einer bestimmten Wassorhöhe wirksam ist, unter und über der sie nicht explodieren kann.
Falls die Mine durch die Explosion einer benachbarten Mine beeinflusst wird und der durch die Explosion entstehende Druck den grösseren oben angegebenen Grenzwert von etwa 10 m Wasser überschreitet, setzt bei beiden Anordnungen die Stange 1 ihren Weg fort, biegt die Feder 8 bezw. 13 ein und sperrt dann den Zündapparat. Die Sperrung der Zündvorrichtung beginnt also genau in dem Augenblicke, da der durch die nahe Explosion hervorgerufene Stoss eine Explosion der Mine selbst hervorrufen würde.
Das neue Verfahren ermöglicht also :
1. Das Gebiet, innerhalb dessen eine Mine unterhalb der Meeresoberfläche explodieren kann, einzuschränken und besonders die Explosion abgetriebener Minen zu verhindern.
2. Zu verhindern, dass eine Explosion der in Betracht kommenden Mine durch Übertragung vor sich gehen kann, sobald die Explosion einer benachbarten Mine oder Gegenmine einen höheren hydrostatischen Druck erzeugt als der ist, bei dem die Mine explodieren kann.
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